DVD-9 mit Edius erstellen

    • DVD-9 mit Edius erstellen

      Ich möchte aus Edius heraus eine DVD-9 Master DVD erstellen. Nun habe ich irgendwann gelesen, dass einige DVD Player damit Problem haben (Layersprung). Gilt dies nur für selbstgebrannte DL-DVD´s oder auch für eine Pressung?
      In meinem Fall sollen die Dateien an ein Presswerk weitergeleitet werden. Hat jemand Erfahrung damit?

      Gruß
      Günter
    • Radlos schrieb:

      In meinem Fall sollen die Dateien an ein Presswerk weitergeleitet werden.
      hallo Günter

      Was übermitteln sie dem Presswerk?? ... Was wird ihnen von dort vorgeschrieben ??
      • nur reine Filmdateien ... ohne Kapitelsprungpunkte ... ohne "Layer Break Point "
      • Imagedateien mit Menü + "Layer Break Point - Edius-Problem"
      • Komplette ISO-Dateien (die Edius gar nicht erstellen kann)


      Das Problem mit dem "Layer Break Point" liegt in der von Edius erstellten Imagedatei.
      Edius liegt da mit der Setzung des Punktes "wo denn"... oft nicht richtig damit.

      Wenn die Imagedatei von Edius unter Zuhilfenahme des "free tools" ImgBurn zu einer ISO umgewandelt wird
      sollte dann das "Edius-Problem" bereinigt sein.
      ImgBurn fragt dann nach, ob es den "Break Point" setzen/ausbessern soll. :nick:

      Betreff DVD + Presswerk ... könnte auch "Jim Pansen" ein Tipp sein .... ich habe ihn mal angeschrieben

      mit freundlichem Gruß ... Hans ^^
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    • Das gilt im Wesentlichen nur für die selbst gebrannten DVD9-Rohlinge.
      Deren Reflektionseigenschaften liegen deutlich unter der der gepressten Discs!

      Für eine Pressung wird in der Regel ein DDP2-Master oder zumindest ein gebranntes DVD9-Master (suboptimal) benötigt.
      ISO-Dateien funktionieren bei DVD9 nicht, weil der Layerbreak im ISO nicht beschrieben wird.

      Ich bin mir nicht sicher, ob Edius dafür tauglich ist, ein Master im Sinne der Spezifikation zu erstellen
      und empfehle eher, auf ein professionelle Encoding-/Authoring-Lösung zu setzen.

      Jim
    • Hallo Hans,

      ich lasse von Edius den "Image-Ordner" erstellen (AUDIO und VIDEO TS) und ImgBurn macht mir dann ein echtes Image (ISO). Diese Datei geht per FTP an das Presswerk.

      Das ImgBurn den "Break Point" korrigiert war mir nicht bekannt. Danke für den Hinweis.

      Gruß
      Günter
    • Neue Erkenntnisse. Das ImgBurn keinen Break-Point finden kann, war wohl mein Fehler. Ich hatte einfach zwei geschnittene Sequenzen (Teil 1und 2 der Veranstaltung) in eine neue Sequenz eingefügt. Dabei wurden meine zuvor gesetzten Marker nicht mehr berücksichtigt. Ich habe neue Marker gesetzt, damit bietet mir ImgBurn zumindest was an:


      Allerdings zeigen mir die "Sterne" nur Durchschnitt an. Daraufhin habe ich um diesen Punkt (bei 01:10:14) weitere Marker gesetzt, nur um ImgBurn was anzubieten, in der Hoffnung dass damit ein besserer Break-Point gefunden wird.
      Leider ohne Erfolg. Auch die weiteren Sterne bleiben "Durchschnitt"
    • Rückmeldung vom Presswerk:
      "Ein "Authoring Programm" welches kein DDP ausgeben kann und keine Option hat den LayerBreak nach dem Willen des Benutzers zu setzen ist meistens keine gute Idee."

      Ich liefere denen nun ein Image, welches ich mit ImgBurn erstellt habe. Den Layer-Break lasse ich durch das Presswerk setzten (gegen Aufpreis).
    • Ich würde noch folgende Empfehlung geben wollen:

      1. Dein Master sollte die Zielgröße von maximal 90-95 % der gesamten Datenträgerkapazität nicht überschreiten.
      2. Um eine gewisse Flexibilität zum Setzen des Layerbreaks zu erreichen, unbedingt mehrere Chapter in sinnvollen Abständen vor und nach der Hälfte der Laufzeit setzen.
      -> der erste Layer(0) sollte nämlich unbedingt größer sein als Layer(1), sonst kommt es zu einer langen Pause beim Abspielen. Das wird auch das Presswerk bevorzugen, daher ein paar Möglichkeiten anbieten.

      Noch eine Info zum "optimalen" Layerbreak:
      Einen optimalen Layerbreak wird IMGBurn innerhalb eines Tracks niemals finden, wenn er nicht gerade zufällig am Anfang platziert werden kann.
      Da ein Layerbreak auch immer bedeutet, die folgende Cell als "non-seamless" zu markieren, was in der Regel ein kurzes Päuschen beim Abspielen bedeutet, kann IMGBurn das auch nicht als "optimal" bewerten. Optimal kann daher eigentlich immer nur der Startpunkt eines Titels oder eines Menüs sein.

      Es gäbe auch die Möglichkeit, die DVD via IIMGBurn zu brennen und einzusenden. Zumindest einige akzeptieren das. Es wird dann Layer für Layer ausgelesen und ein DDP2 direkt davon geschrieben.

      Was auch geht, mit der Testversion von GEAR Mastering Edition ein DDP2 direkt von der Disk erstellen. Das ist leider nicht ganz einfach...

      Als günstiges Authoring-Tool, das es auch als Testversion gibt, die auch Layerbreaks erstellen kann, fällt mir noch DVDLab ein.
      Damit könnte man auch noch ein Master erstellen. Ich glaube, es konnte sogar die vohandenen Daten wiederverwenden.

      Gruß
      Jim

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Jim_Pansen ()

    • Hallo Jim,

      Danke für deine Hinweise. Mein Image hat eine Größe von 7,8GB. Und die Laufzeit beträgt ca.150 Minuten. Deinen Tipp mit den Kapiteln vor und nach der Hälfte der Spielzeit habe bereits berücksichtigt. Montag ist Abgabetermin, von daher werde ich die Dienstleistung des Presswerks in Anspruch nehmen. DVD Lab werde ich mir mal anschauen, hat ja einen ganz moderaten Preis (knapp 200Euro)

      Gruß
      Günter
    • Radlos schrieb:

      Mein Image hat eine Größe von 7,8GB. Und die Laufzeit beträgt ca.150 Minuten. Deinen Tipp mit den Kapiteln vor und nach der Hälfte der Spielzeit habe bereits berücksichtigt.
      Montag ist Abgabetermin, von daher werde ich die Dienstleistung des Presswerks in Anspruch nehmen.
      Ich kenne deine Zählweise nicht, aber 7.8 GB kann auch heißen "kaum noch Luft"!
      Was sagt dir IMGBurn, wieviel Platz auf einer DVD9 noch frei wäre?
      Die Sache ist die, ein Layer kann theoretisch ungefähr maximal so groß sein, wie die Hälfte der Rohlingkapazität.
      Praktisch funktioniert es daher ohne ein richtiges Authoringtool nicht gut, die Kapitel so zu setzen, dass der erste Layer genau an der Häfte der Kapazitätsgrenze endet.
      Und weil der zweite Layer kleiner sein sollte als der erste und damit von dessen Größe abhängt, verkleinert sich auch die Kapazität des zweiten Layers, wenn der Layerbreak früher gesetzt wird.
      Aber das hast du sicher mit IMGBurn mal gecheckt? Denn solange IMGBurn etwas anbietet, sollte es keine Probleme geben.

      Es gibt Tools, die können auch ohne Chapterpoint den Layerbreak an einer Cell-Grenze setzen, damit ist man dann natürlich deutlich flexibler.

      Jim