Standbilder nach Einfügen verzerrt

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  • Standbilder nach Einfügen verzerrt

    iebe Forumsmitglieder,

    füge ich in ein Projekt mit der Auflösung 1440x1080 ein Bild in eben dieser Projekt-Auflösung ein, geschieht Seltsames:
    1. das Bild wird im Bin mit der Eigenschaft Seitenverhältnis=1,3333 importiert und ist verzerrt dargestellt. Ersteres wäre ja gar nicht verwunderlich, da dies dem Bild-Seitenverhältnis entspricht. Das Originalbild in der Auflösung 4864x3648 wird hingegen mit Seitenverhältnis=1,000 importiert und korrekt angezeigt. Bin mir nicht sicher, evtl. ist mit Seitenverhältnis das Pixelseitenverhältnis gemeint? Systemeinstellung ... Standbild/Seitenverhältnis anpassen ist aktiviert
    2. In den Eigenschaften des Bildes wird u. a. die ursprüngliche Auflösung 4864x3648 angezeigt, das grenzt schon fast an schwarze Magie, denn selbst mit exiftool kann ich diesen Wert nicht auslesen.

    Punkt 2 stört mich nicht weiter, wundert mich nur. Punkt 1 hingegen ist schon fehlerrelevant, ich müsste ja immer aufpassen, ob importierte Bilder korrekt angezeigt werden.



    Michael
    Wer was zu sagen hat, hat keine Eile. Er läßt sich Zeit und sagt's in einer Zeile.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MichaW ()

  • MichaW schrieb:

    füge ich in ein Projekt mit der Auflösung 1440x1080 ein Bild in eben dieser Projekt-Auflösung ein, geschieht Seltsames:
    1. das Bild wird im Bin mit der Eigenschaft Seitenverhältnis=1,3333 importiert und ist verzerrt dargestellt.
    Die Auflösung 1440x1080 wird als HDV interpretiert, daher.
    Bitte in 1920x1080 aus dem Originalbild der Auflösung 4864x3648 erstellen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Grass Valley Moderator 1
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  • Hallo Mod_1,

    habe es gleich ausprobiert. Funzt leider nicht, es müsste im Bin als 1,0000(4:3) angezeigt werden, wird aber als 1,0000(16:9) angezeigt und man kann es nicht auf 4:3 umstellen.





    Was ist HDC?


    Michael

    Wer was zu sagen hat, hat keine Eile. Er läßt sich Zeit und sagt's in einer Zeile.
  • MichaW schrieb:

    Was ist HDC?
    Sorry Tipfehler, sollte HDV heißen.
    HDV ist in der Aufnahme 1440x1080 und in der Wiedergabe 1920x1080.

    MichaW schrieb:

    Funzt leider nicht, es müsste im Bin als 1,0000(4:3) angezeigt werden, wird aber als 1,0000(16:9) angezeig
    Das wäre richtig, als 1,0000(16:9) Anzeige.

    Gegenfrage:
    Was sind die Projekteinstellungen?
    Sind es nur Bilder, die in 4:3 dargestellt werden sollen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Grass Valley Moderator 1
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  • Ja, jetzt verstehe ich deinen Tip, das Projekt ist in 1440x1080 PAR 1,000 angelegt, also Format 4:3. Enthält Bilder 4:3 und Videos 16:9, welche mit dem Layouter auf 4:3 beschnitten werden.
    Ich könnte die Bilder im Bin korrigieren, verstehe aber noch nicht warum... Werden die Bilder als anamorph interpretiert? Wäre eine Erklärung!

    Michael
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  • MichaW schrieb:

    Projekt ist in 1440x1080 PAR 1,000 angelegt
    Warum, wenn die Videos 16:9 sind?

    MichaW schrieb:

    Werden die Bilder als anamorph interpretiert?
    Vermutlich.
    Mit freundlichen Grüßen
    Grass Valley Moderator 1
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  • Hi,

    warum eigentlich überhaupt dieses völlig unübliche Format?
    Nur wenn man (fast) ausschließlich HDV-Material (16:9 Ratio 1:1,333) hat, ist ein HDV-Projekt sinnvoll. Sonst ist es besser mit einem FDH-Projekt (1920x1080 - 1:1) zu arbeiten.
    1440x1080 1:1 entspricht keiner Norm.

    Gruß
    Peter
  • hallo...

    Udo schrieb: Nur wenn man (fast) ausschließlich HDV-Material (16:9 Ratio 1:1,333) hat, ist ein HDV-Projekt sinnvoll.


    :nick: und zusätzlich möchte ich noch ergänzen ... und auch NUR dann, wenn wiederum auf Band zurückgespielt werden MUSS.

    falls überhaupt noch klaglos funktionierende Bandlaufwerke (im Consumerbereich) vorhanden sind
    beziehungsweise man(n)/frau Vertrauen hat, dass diese mechanischen+elektronischen Wunderwerkel auch in 2 Jahren noch sicher funktionieren werden.

    mit freundlichem Gruß ... Hans
    Grass Valley Moderator 2
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  • Okay, scheint sich um eine Jugendsünde meinerseits zu handeln und ich möchte Abbitte leisten.
    Ich fahre mit dem Rad in der Welt herum und habe zwei Knipsen dabei (Panasonic TZ61 und Sony Rx100) mit welchen ich fleißig fotografiere und ab und zu kleinere Videos aufnehme.
    Zuhause angekommen erstelle ich Vorträge und fahre wiederum in der Welt herum um von meinen tollen Reisen zu berichten.
    Damit ich nun bei meinen Vorträgen nicht die ganze Zeit plappern muß, erstelle ich aus thematisch zusammenhängenden Bildern und Videoaufnahmen in Edius einige Filme (inkl. Ken-Burns-Effekte, Kamerafahrten, Vertonung etc.). Als Quellmaterial Bilder im 4:3-Format und Videoaufnahmen im 16:9-Format (Auflösung 1920:1080) vorliegen.
    Weil die meisten Leinwände und auch viele ältere Beamer ein Seitenverhältnis von 4:3 haben dachte ich mir, daß ich einfach die 16:9-Videos auf 4:3 beschneide und kam so auf 1440:1080 (PAR 1,0).

    Ich habe also keine Bänder und von HDV wusste ich auch nichts, habe aber jetzt wieder was gelernt!

    Übrigens Hans, kann es sein, daß Udo eigentlich Peter heißt?

    Michael
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  • MichaW schrieb:

    Als Quellmaterial Bilder im 4:3-Format und Videoaufnahmen im 16:9-Format (Auflösung 1920:1080) vorliegen.
    Weil die meisten Leinwände und auch viele ältere Beamer ein Seitenverhältnis von 4:3 haben dachte ich mir, daß ich einfach die 16:9-Videos auf 4:3 beschneide und kam so auf 1440:1080 (PAR 1,0).
    OK, dann wird es mir verständlicher.

    Problem ist, dass im Film-/Videobereich heute eben überall 16:9 oder noch "breitwandigere" Formate Standard sind. 4:3 im Film/Video hast Du nur bei den alten SD-Normen (z.B. PAL/NTSC), oder bei den ursprünglichen 32/16/8 mm Filmen.
    Im Fotobereich sind aber immer noch 4:3 oder ggf. quadratische Formate Standard. Für eine reine "Diashow" würde sich also auf alle Fälle durchaus 4:3 anbieten.
    Will man Fotos und Videosequenzen mischen, dann muss man abwägen was für das Endprodukt günstiger ist - der seitliche Verlust bei den Videos, oder der horizontale der Fotos (oder entsprechende Balken, wie weiter unten beschrieben).

    Vom Beamer aus ist es (bis auf vielleicht bei uralten Modellen) egal welches Format vorliegt. Das sollte über das Eingangssignal vom Player oder Laptop/PC kommen.

    Unabhängig von 4:3 oder 16:9 kannst Du Fotos i.d.R einfach im Aufnahmeformat in Edius importieren und dann ggf. über den Layouter anpassen (Ausschnitt).
    Das bringt Dir dann auch den Vorteil, dass Du durch die i.d.R höhere Auflösung der Fotos ggü. den Projektvorgaben (z.B. 1920x1080) im Projekt mit dem Layouter Schwenks oder Zoomeffekte realisieren kannst.

    In Deinem Fall würde ich also - sofern es nicht nur minimale Videosequenzen sind - eher ein 1920x1080 (50p?) Projekt anlegen und damit arbeiten.
    Ob man dann ggf. die Fotos in das 16:9 Format "presst", oder in 4:3 darstellt (Layouter > Stretch > die Doppelfeile anklicken) ist Geschmackssache und auch abhängig von den Bildinhalten. Natürlich entstehen dann aber "Balken" an den Rändern.
    Auf alle Fälle sollte aber bei Stretch "Bild-Seitenverhältnis erhalten angeklickt sein. Dann dürften eigentlich keine Verzerrungen auftreten.


    MichaW schrieb:

    Übrigens Hans, kann es sein, daß Udo eigentlich Peter heißt?
    :nick:
    ist aber nicht so schlimm.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gurlt ()

  • MichaW schrieb:

    Übrigens Hans, kann es sein, daß Udo eigentlich Peter heißt?

    sorry .... JA ... natürlich, ... die Namen wurde verwechselt wegen klassischer Selbstüberschätzung/Überforderung,
    rechts gelesen habe ich einen "Udo-Thread", und parallel links geantwortet in einem "Peter-Thread"

    man(n) sollte nicht in zwei Foren gleichzeitig unterwegs sein (= Fluch der 3 Monitorlösung des Arbeitsplatzes)
    man(n) ist eigentlich nicht multitasking fähig, schon gar nicht ein alter man(n)

    Hans :beerbros:
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  • @Michael
    mit welcher Software präsentierst du deine Multivisionsshow?
    Ich habe meine Peru-Multivisionsshow mit Wings Platinum erstellt und präsentiert.
    Dort habe ich ein 16:9 Projekt angelegt, wo die Full-HD Videos von Edius drin sind und eben auch die 4:3 Fotos.
    Beim Abspielen wird beides korrekt angezeigt. Die Fotos sind dann links und rechts mit Schwarz gezeigt. Das geht gut zusammen und macht aus meiner Sicht bei der Mischung der Formate am wenigsten Probleme.
    ---------------------------------------------
    Mainboard Asus Z70-Deluxe, CPU Skylake i7-6700K mit CPU-Grafik HD Graphics 530, keine weitere Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Hallo Chris,
    ich arbeite mit m.objects, da würde deine Vorgehensweise natürlich auch funktionieren. Ich mag den Formatwechsel innerhalb einer Show nicht, ist aber sicher eine Frage des Geschmacks.
    Meine nächste Show erstelle ich evtl. in 16:9 und würde die Bilder dann auf dieses Format zuschneiden. In Zeiten von HDTV oder gar Cinemascope wirken die 4:3 vielleicht doch etwas altbacken.

    Michael
    Wer was zu sagen hat, hat keine Eile. Er läßt sich Zeit und sagt's in einer Zeile.
  • Hallo Michael,
    ja 4:3 wirkt irgendwie nicht so schön.
    Man kann die Bilder natürlich auch entsprechend anpassen, ist auch eine gute Idee.
    Von dem Formatwechsel merken die Zuschauer eher nichts, ich habe diesen immer nur wenn zwischen Foto und Video gewechselt wird, was bei mir nicht so häufig vorkommt. Und das hat bisher niemand bemerkt oder angemerkt.

    Andere Frage:
    Hate damals auch eher zu m.Objects tendiert. Was mich aber sehr störte war, daß man in der "Bin" (Oder wie es da heisst) keine Unterordner anlegen konnte. Das war der Grund warum ich Wings Platinum gekauft habe. Ich habe in der Show ca. 2000 Bilder, was ein riesen Chaos geworden wäre. Wie gehst du damit um?

    Chris
    ---------------------------------------------
    Mainboard Asus Z70-Deluxe, CPU Skylake i7-6700K mit CPU-Grafik HD Graphics 530, keine weitere Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Hallo Chris,

    Spezialthema, ich schicke dir eine PN.

    Michael
    Wer was zu sagen hat, hat keine Eile. Er läßt sich Zeit und sagt's in einer Zeile.
  • MichaW schrieb:



    Meine nächste Show erstelle ich evtl. in 16:9 und würde die Bilder dann auf dieses Format zuschneiden.
    Nur um Dir unnötige Arbeit zu ersparen:
    wie schon geschrieben, läuft die Anpassung über den Edius Layouter sehr gut und einfach - nur 'auf Breite anpassen' (Doppelpfeil rechts/links) auswählen.

    Ein vorheriges Zuschneiden der Bilder in einem separaten Bildbearbeitungsprogramm ist eigentlich unnötig.
  • Hallo Peter,

    das interessiert mich schon lange, hatte aber keine Zeit für Versuche. Ist das Resampling mit Edius qualitativ gleichwertig mit Photoshop? Wenn ja, hast du uneingeschränkt recht und die Mühe kann ich mir sparen.

    Michael
    Wer was zu sagen hat, hat keine Eile. Er läßt sich Zeit und sagt's in einer Zeile.
  • Hinsichtlich der hier besprochenen Formatanpassung, bzw. Wahl der Ausschnitte denke ich es schon .

    Meine Bilder (Nikon RAW) bearbeite ich zunächst auch erstmal in Photoshop (CS 6), behalte aber - von besonderen Ausnahmen mal abgesehen - das vorliegende Bildformat und die Bildgröße bei.
    Danach Import als .psd in Edius und "Zuschnitt" über den Layouter.

    Das ist auch flexibler, wenn man dann den zunächst gewählten Ausschnitt doch noch ändern will/muss.

    Probiere es einfach mal mit 1 - 2 Bildern aus, lohnt sich. Ich habe diese Vorgehensweise jedenfalls inzwischen sehr zu schätzen gelernt.