V8.52: Auswahl von 120 fps nicht möglich

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  • V8.52: Auswahl von 120 fps nicht möglich

    Servus!

    Ich hab' mich extra hier angemeldet, weil ich auch per ausgedehnter Websuche nicht und nicht fündig geworden bin.

    Mein Anliegen ist dieses: Ich möchte Videos, die mit 120 fps aufgenommen wurden, mit Edius schneiden und wieder als Video mit 120 fps exportieren, so wie es z. B. mit VirtualDub problemlos möglich ist. Edius hingegen bietet keine Vorlagen für 120 fps an, auch via ANPASSEN kann man nur 60 fps auswählen (nicht daß das schlecht wäre, aber 120 fehlt eben als Option).

    Ich bin nicht gerade der geübteste Edius-Anwender, daher nehme ich ganz stark an, ich hab's bislang einfach nicht kapiert, wie man die 120 fps - quasi als Zeitleistenrasterung - einstellt.

    Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen? :)

    Installiert ist übrigens V8.52.
  • hallo Marco .... erstmal herzlich willkommen an "board" :)

    Zur Frage selbst:
    sorry, ein 120p Projekt ist derzeit leider nicht möglich mit Edius_8.xx

    Es stehen (leider) nur jene Bildraten (15 bis max 60 fps) zur Verfügung
    welche in der "Vorlagenerstellung" ausgewiesen sind.




    mit freundlichem Gruß .. Hans ^^
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  • >Hans:

    Genau an diese Auswahlliste hatte ich gedacht. Danke für die prompte Antwort! :jaMa:

    >Chris:

    Ich mache recht viele YouTube-Videos zum Thema Mountainbiken; bei schnelleren Abfahrten ist die höhere zeitliche Auflösung für die Bildqualität von Vorteil,
    das fängt schon bei 60 fps an, sich stark positiv auszuwirken.
    120 fps wären natürlich nochmals besser.
    Nachdem aber YouTube 120 fps auch noch nicht unterstützt, kann ich mich deinem Zweifel nur anschließen:
    Derzeit taugt's wohl eher für Zeitlupenprojekte denn für zeitlich besonders fein aufgelöste Onlinevideos.

    (Konkret wollte ich dieses Video in 120 fps hochladen (Export aus VirtualDub);



    YouTube hat daraus eines mit 60 fps gemacht, also hätte ich eh aus Edius heraus exportieren können... :whistling: )
  • Ist zwar recht lang, aber die dünne weiße Linie für die Stecke rechts und links die Höhenmeter finde ich gut gelöst.
    Gruß Udo
    _____________________________________________________________
    Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
    (Hermann Hesse)
  • BikeArea Tirol schrieb:


    bei schnelleren Abfahrten ist die höhere zeitliche Auflösung für die Bildqualität von Vorteil,
    das fängt schon bei 60 fps an, sich stark positiv auszuwirken.
    120 fps wären natürlich nochmals besser.
    Jein würde ich sagen.
    Erstmal kann das Auge ab 16 Bildern / s nicht mehr zwischen Einzelbildern unterscheiden. Also ab da wirds flüssig.

    Dann zur Bildqualität: Was meinst du mit "die wird besser"?
    Die wird durch mehr Frames ja nicht besser, nur die Bewegungsauflösung. Was aber nur etwas bringt, wenn du Zeitlupen machen willst. Dann sind 120 Bilder schon eine gute Sache. Für etwas anderes sehe ich darin gar keinen Sinn.

    Und zur Bildqualität: GoPro etc haben oft eine Datenrate von z.B. 60 Mbit/s bei 4K.
    Nehme ich nun 25 Bilder/s hat jedes Bild 60/25 Mbit zur Verfügung. Nehme ich nun 30 B/s hat jedes Bild nur noch 60/30 Mbit an Daten zur Verfügung.
    Die Bildqualität muss also schlechter werden (bei gleicher Auflösung etc.).
    Jetzt nehme ich mal 60 B/s dann bleiben pro Bild nur noch 60/60, also 1 Mbit übrig.
    Vorausgesetzt die Datenrate bleibt gleich, was bei GoPro etc. der Fall ist soweit ich weiß (bei den 120 Frames weiß ich es aber nicht, habe ich nie probiert)
    ---------------------------------------------
    Mainboard Asus Z70-Deluxe, CPU Skylake i7-6700K mit CPU-Grafik HD Graphics 530, keine weitere Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Nun ja, ich hab' halt beides (bzw. mehrere Frameraten) probiert - und es ist ganz klar - also wenn man so will: experimentell - bewiesen:
    Je höher die Framerate, umso besser die Bildqualität, sprich es kommt zu keinem Verwaschen, die Bewegungsunschärfe wird geringer.

    Nur die Datenrate als Maßstab für die Bildqualität heranzuziehen, ist da zuwenig.
    Ich denke auch, daß man die Datenrate nicht generell auf ein Einzelbild runterbrechen kann.
    Das Wesen der Kompression ist es ja gerade, nur für Änderungen Bits zu verwenden, nicht für die Bilder selber (Schlüsselbilder ausgenommen).
  • Hallo,
    zur Dokumentation ist das sicher so Ok. Zum Anschauen eher nicht. Massive Klötzchenbildung ist nur einfach schlechte Bildqualität.
    Ob das bei 120 f/sek besser wird möchte ich bezweifeln. Da hilft intra frame.

    Gruß Peter
  • Die Blendenzeit läßt sich nicht einstellen, dafür aber die Bildgröße, die Bitrate und die Bildwechselfrequenz.

    Für den Betrachter ist die Unterscheidung zwischen Bildqualität (bedingt durch die Höhe der Bitrate) und Bewegungsunschärfe (bedingt durch die Bildwechselfrequenz) unerheblich; der denkt sich nur, sieht gut aus (gute Qualität) bzw. sieht nicht gut aus (schlechte Qualität). Und es hat sich in der Praxis eben gezeigt: 30 fps ergeben ein schlechteres Bild als 60 fps, diese wiederum sind weniger ansehnlich als 120 fps - bei Bewegung, wohlgemerkt. Und wenn man wo mit 50 km/h runterschießt, ist die zeitliche Auflösung der dominante Teil der Bildqualität. Das liegt wohl auf der Hand.

    Jedenfalls kann Edius noch keine 120 fps. Das war die eigentliche Frage, und sie wurde ganz oben gleich beantwortet. Danke nochmals dafür! ^^
  • gurlt schrieb:

    KlausM schrieb:

    Ich denke, wenn man 60fps aufnimmt, aber die Blendenzeit trotzdem verkürzt beispielsweise auf 1/400stel, dann erhält man auch schärfere Bilder...
    Die geringere Verschlusszeit kann aber auch zu Rucklern führen...
    Sicher, aber das ist nun mal der Grad, auf dem man sich bewegt. Entweder schärfere Bilder mit Ruckeln oder verwischte Bilder, welche flüssiger wirken.

    Eine weitere Verbesserung wäre eine Kamera mit 200mbit/s oder 500mbit/s zu benutzen, anstatt 50mbit/s. Die Bilder sind ja schon ziemlich mosaikgezeichnet.
  • BikeArea Tirol schrieb:

    Nun ja, ich hab' halt beides (bzw. mehrere Frameraten) probiert - und es ist ganz klar - also wenn man so will: experimentell - bewiesen:
    Je höher die Framerate, umso besser die Bildqualität, sprich es kommt zu keinem Verwaschen, die Bewegungsunschärfe wird geringer.

    Nur die Datenrate als Maßstab für die Bildqualität heranzuziehen, ist da zuwenig.
    Ich denke auch, daß man die Datenrate nicht generell auf ein Einzelbild runterbrechen kann.
    Das Wesen der Kompression ist es ja gerade, nur für Änderungen Bits zu verwenden, nicht für die Bilder selber (Schlüsselbilder ausgenommen).
    Ich will dir deine persönliche Meinung ja nicht anzweifeln, aber ich muß trotzdem widersprechen.
    Natürlich ist die Datenrate nicht der einzige Punkt der Bildqualität. Aber in unserem Beispiel der begrenzende Faktor. Das siehst du alleine schon an der extremen Blockbildung, also schlechter kann die Bildqualität ja fast nicht mehr sein. Da fehlt einfach die benötigte Datenmenge.

    Und wenn ich eine bestimmte Datenrate habe (Mbit / s, die hier sehr wahrscheinlich fix ist) dann wird diese Datenmenge auf die Sekunde aufgeteilt. Es heißt ja "MBit PRO SEKUNDE". Hast du mehr Bilder bekommt jedes Bild weniger Daten ab. Dazu noch schnelle Bewegungen (wo man natürlich mehr Daten braucht) und dann sieht es so aus wie in deinem Beispielvideo.
    Wobei das ja mehrfach codiert wurde (Virtual Dub und YT), also ob das Original besser aussieht weiß man nicht.

    Und da stimmt genau das was du sagst, mit den Veränderungen im Bild aufzunehmen: Habe ich viele Änderungen und wenig Daten kann es nicht mehr funktionieren = Blockbildung.


    120 fps kann das Auge nicht erkennen, macht also rein gar keinen Sinn, solange man nicht zeitlupe nutzen will. Viel hilft viel ist hier also eher kontraproduktiv.
    Und dann schau mal in deinem Computermonitor oder deinem sonstigen Endgerät ob die 120 fps unterstützen. Ich wette nicht.

    Das was du meinst ist die Bewegungsunschärfe, das es weniger Unschärfe in der Bewegung gibt kannst du auch erreichen wenn du eine geringe Verschlußzeit wählst.
    Wobei es dann natürlich in der Bewegung nicht mehr so flüssig wirkt, wurde ja eben schon beschrieben.

    BikeArea Tirol schrieb:


    Für den Betrachter ist die Unterscheidung zwischen Bildqualität (bedingt durch die Höhe der Bitrate) und Bewegungsunschärfe (bedingt durch die Bildwechselfrequenz) unerheblich; der denkt sich nur, sieht gut aus (gute Qualität) bzw. sieht nicht gut aus (schlechte Qualität).

    Das deine Denkweise nicht korrekt ist habe ich ja oben versucht zu beschreiben.
    Und wenn du mir nicht glaubst sondern den subjektiven Eindruck bevorzugst dann schau mal auf die anderen Kommentare hier. Die tendieren doch eher zu "Schlechte Bildqualität".
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