Sicherung C

  • Version 9.x
  • Guten Morgen zusammen,
    Mal eine Frage: Wie sichert Ihr C und in welchen Abständen.
    Ich habe jetzt eine 2. SSD gleicher Größe angeschafft und möchte sie nur zu Sicherung der Systemfestplatte nutzen. Bisher habe ich für alle Festplatten mittels Acronis auf meinem NAS ein Backup durchgeführt.
    Die Systemfestplatte möchte ich nun auf Grund von Hinweisen in diesem Forum klonen und separat aufheben. Meine Fragen dazu:
    1. Klonen mit der Software vom Hersteller (Samsung) oder mittels Acronis?
    2. Diese dann durch Austausch im PC testen und anschließend sicher aufheben
    3. Die SSD dann mittels Backup von Acronis in bestimmten Abständen nutzen, oder so liegen lassen?
    4. In welchen Abständen nochmals neu klonen?
    Danke für Eure Hinweise dazu

    Klaus
    Intel core i7 6700K, 32 GB Ram, Win 10 pro, GTX 1060 6 GB Ram, BD Brenner LG BH10LS38, Heroglyp 4, NeatVideo 4, Mercalli 4, Voxformer,
    Kamera Sony FDR - AX100,
  • Also ich benutze das kostenlose Tool AOMEI Backupper und erstelle damit eine Festplattensicherung auf einer externen Festplatte, die nur für diese Backups angelegt und verwendet wird. Nur zur Sicherung oder Wiederherstellung wird diese an den PC angesteckt. Ein NAS wäre mir zu unsicher. Da er oft ständig in Betrieb ist, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit höher und er kann wegen der permanenten Verbindung auch leicht von Viren oder Trojanern befallen werden.
    Deshalb bevorzuge ich, die Sicherung immer nur temporär, wenn es unbedingt erforderlich ist, mit dem PC zu kontaktieren.

    Ich mache eine Sicherung immer dann, wenn größere Änderungen an der Systemfestplatte passieren, also z.B. nach Neuinstallationen. Ansonsten versuche ich, einmal aller 1...2 Monate ein neues Backup zu erstellen.

    Wer allerdings die Zeit nicht hat für den Wiederherstellungsvorgang, der wird besser gleich die Systemplatte klonen. Als Amateur trifft das aber für mich nicht zu.
    Auf keinen Fall aber die geklonte Platte dauerhaft im PC belassen!
    Das Klonen hat aber auch seine Grenzen. Während man eine SATA-SSD noch ganz gut extern anschliessen und betreiben kann, ist mit einer M2-SSD damit auch Feierabend. Und eine M2 jedesmal aus- und einbauen, scheidet auch aus (wenn überhaupt ein freier Steckplatz vorhanden ist).

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Matsch ()

  • Ich habe das so gelöst: (auch mit Acronis)
    jedes System hat eine externe Festplatte, zu Sicherungszwecken (nicht mur C:)
    ebenso hat jedes System auch eine interne Platte zum Sichern.
    Warum:
    Acronis hat ein Möglichkeit "automatisch" zu sichern. zB Alle Sonntage über die Mittagszeit.

    Da aber die externen Platten ausgeschaltet sind und es gerne vergessen wird, diese zum richtigen Zeitpunkt einzuschalten, sind die internen Platten eine "sichere" Zwischenlösung für die "automatische Sicherung ". Dieses Acronis-Image der kompletten Bootplatte C:/ , übertrage ich dann bei Gelegenheit von der internen zur externen Platte
  • Hi,

    ich halte es ähnlich wie @Matsch und benutze dafür die kostenlose Variante von Paragon Backup and Recovery, die für meine Ansprüche völlig ausreicht.

    Also manuelle Sicherung ca. alle 2 Monate, oder vor einer größeren Änderung (um im Notfall das System zurücksetzten zu können).
    Gesichert wird auf zwei externe (USB 3) Platten (die zweite als Sicherung der Sicherung ^^ ).

    Normalerweise halte ich die letzten 3 bis 4 Sicherungen auf Vorrat. Alles was älter ist, wird gelöscht.

    Hat sich für mich bis jetzt seit Jahren so bewährt und die Wiederherstellung dauert auch nicht so wirklich lange.

    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Danke Euch allen für die Hinweise.

    Herbie schrieb:

    Den Test macht Acronis für mich und zwar NACH Erstellen eines Images, mit der Funktion validieren.
    Die Funktion kannte ich noch nicht, ich werde es mal testen.
    Da ich 3 Lizenzen von Acronis habe, werden alle meine PC`s darüber gesichert.

    Matsch schrieb:

    Auf keinen Fall aber die geklonte Platte dauerhaft im PC belassen!
    Die hat einen USB 3 Adapter - so dass sie nicht dauerhaft im PC bleiben muss. Das heißt dann also, alle paar Monate klonen und weglegen.

    Matsch schrieb:

    Ein NAS wäre mir zu unsicher. Da er oft ständig in Betrieb ist, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit höher und er kann wegen der permanenten Verbindung auch leicht von Viren oder Trojanern befallen werden.
    Ich benutze das NAS (mit 2 x 4 TB Platten) nur für Backups der restlichen Festplatten. Da diese Platten sich spiegeln ist genügend Sicherheit vorhanden. Danach wird das NAS abgeschalten.
    Eine Nutzung zur wiedergabe von Videos über das Netz habe ich gelassen, da mit Problemen behaftet. Dazu nutze ich den Hi - Media von ComWeb direkt am FS.

    Ich musste leider feststellen, dass bei der Bearbeitung von mehreren UHD Projekten, die Platten des NAS immer wieder voll waren, so dass ich in kürzeren Abständen löschen musste.
    C wollte ich unabhängig davon sichern.

    Gruß Klaus
    Intel core i7 6700K, 32 GB Ram, Win 10 pro, GTX 1060 6 GB Ram, BD Brenner LG BH10LS38, Heroglyp 4, NeatVideo 4, Mercalli 4, Voxformer,
    Kamera Sony FDR - AX100,
  • Hi
    Hier meine Variante:
    2 externe Festplatten auf denen mit Acronis alle 2-3 Monate gesichert wird (Backpu von der Systemplatte und Kopie der Datenplatte). Die Platten unterscheiden sich im Alter. Somit ist davon auszugehen, dass wahrscheinlich nicht beide gleichzeitig oder kurz nacheinander kaputt sind. Die ältere habe ich in der Schublade im Schreibtisch um kurzfristig auf die gesicherten Daten zugreifen zu können. Die andere Platte ist bei mir im Geschäft um eine örtliche Trennung zu haben. Hätte ich eine Überschwemmung oder ein Wohnungsbrand, wären ja alle Festplatten, die irgendwo in der Wohnung sind am A. :) Deswegen - örtlich getrennt!

    Zum Thema NAS. Geschäftlich arbeiten wir mit Videodaten und Bildern auf einem NAS mit 10 Platten im RAID 5. Die Festplatten laufen 24 Stunden seit 15 Monaten durch. Das sind ja keine "Haushaltsplatten" wie in normalen PC. Die sind darauf ausgelegt nie ausgeschaltet zu werden. Man spricht von einer sicheren Laufzeit bis zu 5 Jahren. Erst dann ist mit Ausfällen zu rechnen. Dazu läuft in jedem NAS schon eine sogenannte "hot spare Platte" mit. Auf der sind keine Daten. Die ist nur als Ersatz schon mit drin. Der NAS merkt selbst, wenn eine Platte ausgefallen ist und stellt die fehlenden Daten auf der "Ersatzplatte" wieder her - was aber nur in bestimmten RAID-Varianten möglich ist. Dann bekommt man eine Meldung und kann die kaputte Platte tauschen. Die neue ist dann widerum die hot spare. Man hat also nie einen Datenausfall. Darüber hinaus sind wir gerade dabei ein 2. NAS in einem anderen Gebäude zu installieren. Auf diesem laufen dann die Backups vom ersten NAS - örtliche Trennung!
    Das ist natürlich für Hobbyanwender oder Minifirmen eine Nummer zu groß. Das erste NAS kostete schon 9000€. Dazu liegen Glasfaserkabel zwischen den Gebäuden und vom Serverraum zu den Arbeitsplätzen. Aber Ansätze davon kann man sicher audh im Kleinen umsetzen.

    Gruß Uwe
  • Hallo,
    ich benutze ebenfalls Acronis, ein Backup von C: führe ich immer nach dem monatlichen Windows Update durch. Somit habe ich bei Bedarf immer die aktuelle W10 Version als Backup. Ansonsten werden auf C: keine Daten gespeichert, Daten speichere ich immer auf D: oder E: und zusätzlich auf einer externen Festplatte, dort dann die Original Videos und die bearbeiteten Videos.
    Mit freundlichen Video Filmer Grüßen