Horrende GEMA Gebühr für BD-R

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    • Horrende GEMA Gebühr für BD-R

      Hallo,

      die kurze Zeit der Freude über stark gefallene BD-R Preise ist schon wieder vorbei!?
      Die GEMA verlangt 3,47 je BD-R Rohling:
      zdnet.de/news/wirtschaft_unter…y-39001020-41526689-1.htm
      zdnet.de/it_business_bizz_talk…y-39002398-41526858-1.htm
      Preisanpassungen bei den großen Händlern sind schon erfolgt.
      Das ist eine weitere riesen Schwei ...ei der GEMA

      Tipp: wer größeren Bedarf hat, möglichst schnell noch Restbestände für 1,50 -1,75 €/Rohling kaufen
      Gruß
      Erich

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      Windows 10 Pro - Storm 3G - Intel core i7-6700K 4 GHz - ASUS Z170-A - 32 GB DDR4 RAM - Intel HD530 Grafik - Win 10 Pro - Blu-Ray LG BH10LS30
    • Das ist ja wohl die größte Frechheit, die nach der GEZ kommen kann.

      Auf der einen Seite wollen sie pauschalen, die einfach auf das Medium draufgerechnet werden und auf der anderen Seite will die GEMA trotzdem noch für jedes einzelne Recht und Medium zusätzliche Lizenzgebühren.

      Da soll ich für meinen privaten selbst gedrehten Film (ohne GEMA-Musik) bezahlen, weil ich ihn auf DVD oder BD brenne? Ja haben die sie noch alle?

      Da kocht mir das Blut, wenn ich so eine Ungerechtigkeit und dann noch staatlich sanktioniert sehe. Lassen die Gesetzschreiber wieder, wie oft die Lobbyisten ihre Gesetze schreiben? Ich finde keine Worte für so einen Mist, der da verzapft wird.

      Früher gab es wenigstens CD-R und CD-R audio, die dann eine Lizenzgebühr für die privaten Audio-CDs beinhalteten, wenn man einen Audio-CD-Brenner sein Eigen nannte. Das war noch akzeptabel, aber dieses angedrohte Raubrittertum schlägt dem Fass doch den Boden aus.
      Gruß
      Homer

      Canon EOS 600D, GoPro Hero 3 Black Edition, Canon HF 100, DaVinci Resolve 9, Production CS5
    • Das ist wirklich eine üble Abzocke. Mit dieser Gebühr gibt die GEMA wirklich auch dem letzten das subjektive Gefühl, die heimische Sicherheitskopie damit abzugegolten zu haben. Wer solche Argumente liefert, braucht sich über die Selbstgerechtigkeit auf der anderen Seite auch nicht mehr wundern.

      Das Model der 3- oder gar 4-fach (Gebühren-)Molkerei der Verbraucher, gerade in Deutschland, sucht weltweit seines Gleichen.
      Es ist wohl einzusehen, dass auch Urheber zu Ihrem Recht gelangen. Pauschalisierung und Mehrfachabzocke wird diesem Bedarf aber nicht gerecht und stört vor allem das Gerechtigkeitsempfinden der Verbraucher.
      Die Verhältnismäßigkeit wird in keiner Weise gewahrt. Als Lobbyvertretung hat die GEMA darauf offensichtlich auch kein Auge drauf. Mit der Verhältnismäßigkeit tat sie sich shcon immer schwer.
      Mittlerweile distanzieren sich von der GEMA in jetziger From sogar viele Künstler und plädieren auf Neuausrichtung und Umgestaltung.

      Zuletzt gab es eine öffentliche Petition zu dem Thema, die das auch öffentlich manifestierte und auch einforderte:
      epetitionen.bundestag.de/index…;sa=details;petition=4517

      Die Petition befindet sich bereits in der parlamentarischen Prüfung, es kann also leider nicht mehr gezeichnet werden!

      Alles Gute
      Jim
    • Vor allem würde mich mal die Argumentation dieser BR-GEMA-Besteuerung interessieren.

      Da ja kopiergeschützte Kopien nicht erlaubt sind, sofern Kopierschutzmaßnahmen umgangen werden müssen, können doch gar keine GEMA-relevanten Inhalte auf dem Rohling landen, der aber pauschal besteuert wird.

      Das nennt man ja wohl eine kollektive Strafbesteuerung wegen eines Generalverdachts des Kopierschutzverstoßes!

      :thumbdown:
    • Moin,

      hat eigentlich einer der hier postenden den Hintergrund dieser Gebühren verstanden und besitzt mehr Informationen als das bisschen Bildzeitungsniveau auf Schlagzeilenebene, welches die ZD-Net da verbreitet?

      Mal kurz nachgefragt:
      Wenn einer sich beim Fleischer beschwert, dass er die Wurst und den Aufschnitt auch noch bezahlen solle, wo er doch schon die Schnitzel bezahlt hat, ... ist das dann auch Raubrittertum seitens des Fleischers?
      Leute, ... es gibt nicht nur diese eine "Gema-Gebühr".
      Schon mal drüber nachgedacht, dass es da eine ganze Latte verschiedener "Produkte" gibt, wie beim Fleischer auch?
      Aber meckern und jammern ist ja so viel leichter, als sich zu informieren und die Hintergründe zu hinterfragen.
      Die Leermedienabgabe hat nichts mit Raubkopien zu tun, hatte nie und hat nie und die gibt es schon seit etlichen Jahren und war eine logische und notwendige Konsequenz aus dem Umstand, dass mit den ersten beschreibbaren Medien, und das fängt bei der Musikkassette an, Probleme auftraten, die es bis dato nicht gab, die aber immer zunehmenderen Schaden anrichten. Aus dem "Copyrhight" wurde ganz schnell das "Recht zu kopieren".
      Für uns ist es selbstverständlich, dass unsere gesamte Musiksammlung auf dem Rechner liegt und auf dem mp3-Player und im Smartphone und und und.
      Für die Industrie ist das ein Killoutfaktor.
      Niemand will jemanden das Recht nehmen, seine privaten Sachen zu kopieren.
      Aber wenn der Gesetzgeber dann aktiv wird und ein Auffangpolster schafft, welches den daraus Geschädigten zu gute kommt, ist es auch wieder nicht richtig.
      Da will man schon den Schaden über eine sog. "gesamtschuldnerische Mithaftung" gerechterweise gleichmäßig auf alle verteilen, dann ist das auch wieder falsch.
      Was wollt Ihr denn eigentlich?
      Alles für umsonst?
      Ist hier irgendjemand, der gerne kostenlos arbeitet?

      Und hört auf, die Gema immer gleich pauschal für alles zu beschimpfen.
      Macht mal die Augen auf, dann erkennt man auch, dass es da eine Vielzahl von "Produkten" gibt und eben nicht nu eine "Gema-Gebühr".
      Und so wie eine Wurst nichts mit einem Schnitzel zu tun hat, hat die ZPÜ-Vergütung nichts mit den anderen Gebühren zu tun.
      Das sind alles unterschiedliche Sachen, nur etwas abstrakt. Aber soo abstrakt nun auch wieder nicht.

      Aber meckern und schimpfen ist ja so viel einfacher, als sich zu informieren und zu hinterfragen und am Ende darauf zu kommen, dass das vielleicht durchaus seine Berechtigung hat, auch wenn es vielleicht Geld kostet.

      Das heißt nicht, dass man alles hinnehmen soll, ohne die eigenen Standpunkte zu verdeutlichen und durchzusetzen.
      Wenn etwas überteuert erscheint, kann und muss man selbstredend gegenargumentieren.
      Aber gleich Lospoltern und von Wegelagerei und Raubrittertum rufen, ..... das ist ein bisschen arg einfach oder?
      Die Gewerkschaften versuchen auch jedes Jahr neue und höhere Gehälter durchzusetzen. Ist das auch Raubrittertum? ;)

      Ich halte die Gebühren ebenfalls für zu hoch, aber dennoch sehe ich sie durchaus als berechtigt an.

      Viele Grüße
      Marcus
    • Wenn ich GEMA Gebühren für den Rohling zahlen muss auf den ich meinen selbst aufgenommenen Film brenne - finde ich das durchaus als ungerecht. Da hat die Gema überhaupt nichts mit zu tun.
      Kein Wunder, daß Leute die sich darüber ärgern es auch nicht so genau mit dem Copyright nehmen.
      Gruss
      Jürgen
      _______________________________________________________________________________________________________________________
      Triple Boot:Win10/Win10/Win10/I7-5930K/GTX 780/ 1TB SW RAID:1000MB Read-Write/15TB Video RAID:650MB Read-Write/Intel X550
      Triple Boot:Win7/Win10/Win10/I7-6950X/GTX 1080/SW:M.2 5300MB Read-2100 Write/15TB Video RAID:850MB Read-Write/BMD 4K Extreme
      both on:10Gbps Media sharing Network, 10Gbps NAS
    • Ho ho ho Marcus,

      hier hat niemand auch nur annähernd die Ansprüche in Frage gestellt, die aus der Urheberschaft resultieren!
      Fakt ist, dass man sich durch überzogene Forderungen (resultierend aus zwanghaftem Strukturerhalt) einen Bärendienst erweist, weil man dadurch selbst den Boden für die eingeforderte Verhältnismäßigkeit entzieht und damit die Anerkennung von aussen verliert. Obendrein gibt es nunmal keine statische Vorstellung von Entgelt für einen Urheberrechtsanspruch! Alles muss eben auch immer wieder mal neu verhandelt werden, weil sich zu bestimmten Fragen nunmal auch der Zeitgeist (nenne es von mir aus Anerkenung) ändert. Es gibt nunmal keinen "natürlichen" Anspruch auf Mindestvergütung, der obendrein auch noch durch einen gesellschaftlichen Konsenz gedeckt wäre! Da könnte man parallel die Lohngerechtigkeit als Thema auf den Plan rufen, das wäre eine ähnliche Diskussion!

      Es ist ein ausgesprochenes Privileg für die kreativ Schaffenden, dass es ein staatlich gedecktes Gebührenmodell gibt! Das ist viel wert! Wenn daraus aber ein Dschungel wird und dieses Modell auf Grund fehlender Transparenz und fehlender Verhältnismäßigkeit keine Deckung mehr erfährt, muss man nach anderen Wegen suchen! Es gibt keine andere Branche, deren Ansprüche auf eine solche Weise pauschalisiert und solidarisiert gesichert werden! Da stehen in anderen Bereichen die Schaffenden allein da!

      Im übrigen eskaliert die Frage an dem Punkt, wo andere kreativ Schaffende oder eben auch Dienstleister GEMA-Gebühren für Medien zu entrichten haben, die nachweislich eben keine Inhalte aufweisen!
      Ein Beispiel:

      Wir bekommen einen Auftrag eines gemeinnützigen Projektes, einen selbstgedrehten Film 250x als Kleinstauflage auf DVD zu brennen! Pressungen lohnen sich ja leider in diesen Dimensionen nicht!
      Für diesen Auftrag versichert uns diese gemeinnützige Organisation mit Ihrer Unterschrift auf der !GEMA Meldung!, dass keine urheberrechtlich geschützten Werke enthalten sind!
      Trotzdem müssen wir nach deutschem Recht eine Zwangsabgabe leisten!

      Der kausale Zusammenhang fehlt an dieser Stelle! Während eine Pressung im Werk ohne Gebühren belegt wäre, wird die Vervielfältigung über unseren professionellen RIMAGE Vervielfältigungsroboter mit Kosten belegt, die ursächlich in keinem Zusammenhang stehen, zumal wir verpflichtet sind wirklich jede Vervielfältigung der GEMA zu melden!

      Warum ist es nicht möglich, innerhalb dieses Geschäftsfeldes, die Agierenden von der generalisierten und pauschalisierten GEMA-Pflicht zu befreien?
      Viele innerhalb des Forums sind nunmal keine Konsumenten!
      Ich hoffe, du verstehst an dieser Stelle, dass die genutzten Rohlinge niemals unbespielt in den Endkundenvertrieb gelangen, also in jedem Fall bereits an die GEMA gemeldet wurden!

      Deine etwas fahriges Werben um mehr Verständnis / Empathie für Urheber geht am Thema hier vorbei! Den Vergleich mit dem Metzger lasse ich überhaupt nicht gelten! Der hinkt!

      Jim

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jim_Pansen ()

    • Tja, da genau liegt aber eben der Denkfehler:
      "Ich nehme doch nur meine selbstgefilmten Sachen auf".
      Das mag sogar stimmen und klar wäre es gerechter, wenn man das genau trennen könnte.
      Aber wie soll das gehen?

      Ich zahle seit zig Jahren Krankenkassenbeiträge und war das letzte Mal vor 15 Jahren beim Arzt (vom Fliegerarzt abgesehen, den ich ohnehin selber zahle).
      Ich habe also nie Leistungen aus meiner Krankenkasse gezogen und muss trotzdem zahlen. Ist das gerecht?
      Ja ist es, denn nur dadurch kann der soziale Topf überhaupt funktionieren. (auch wenn gerade da z.Zt. der Wurm drin ist)
      Oder Arbeitslosenversicherungsbeiträge.
      Ich habe in meinem Leben noch keine Leistungen von der Arge bezogen, trotzdem muss ich meinen Teil dazu beitragen.
      Das ist auch ungerecht oder?

      Es ist immer für einige ungerecht, wenn etwas über eine allgemeine Pauschale berechnet wird.
      Aber manchmal ist das der einzige Weg. Dafür ist man eine soziale Gemeinschaft.

      Und ganz genau so ist auch die Leermedienabgabe zu sehen.
      Es ist ein sozialer Topf, der umverteilt wird.

      Ich bin keineswegs Freund oder Verfechter der Gema, aber ich sehe auch ihre Berechtigung und die Berechtigung derer, die Nachteile aus einer technologischen Entwicklung erleiden und finde es gut, wenn sich im Gegenzug der Gesetzgeber darüber Gedanken macht, wie man Mißstände ausgleichen und abfangen kann.

      Die Gema ist in manchen Punkten verbesserungsbedürftig und bedarf eiiger Neuausrichtungen und es ist kein Wunder, dass ihr junge und "kleinere" Künstler weglaufen, weil sie sich nicht gut vertreten fühlen.
      Es muss einiges bei denen passieren. Aber einiges ist auch schon passiert.
      Worauf ich hinaus will ist, dass immer gerne, meist aus Unkenntnis heraus, auf der Gema rumgehackt wird, obwohl dies nicht berechtigt ist.

      Und btw: Das sind keine Gemagebühren auf dem Rohling

      Viele Grüße
      Marcus
    • Jim_Pansen schrieb:

      Trotzdem müssen wir nach deutschem Recht eine Zwangsabgabe leisten!
      DAS ist eine Falschannahme! Wer behauptet denn dieses?
      Es ist sehr wohl möglich, aus der Leermedienabgabe rauszukommen.
      Wer sich bei der Gema informiert hat, sollte das aber auch wissen ;).
      Da zeigt sich wieder, wie schlecht informiert die Menschen sind, während sie Horn stoßen. Sorry für die direkten Worte, aber so ist es doch.
      Bei genau den von Dir genannten Produkten kannst Du über die ZPÜ einen formlosen Antrag auf Befreiung von der Leermedienabgabe abgeben und dem wurde bei mir auch bisher immer schnell und formlos stattgebeben.
      Ja, es ist etwas umständlich, aber es ist möglich. Und da die das formlos machen, halten sich die Umstände in Grenzen.

      Ich habe laufend genau solche Kleinauflagen und zahle keine Leermediengebühren dafür.
      Einfach mal bei der ZPÜ der Gema anrufen, da werden Sie geholfen ;).


      Viele Grüße
      Marcus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von its-magic ()

    • Jim_Pansen schrieb:

      Klar ist es berechtigt, auf der GEMA herumzuhacken! Auf wem denn sonst bitteschön?
      Na das ist ja 'ne Logik, ..... alles klar soweit :lol:
      Ich kanns ja auch verstehen, aber es wird einfach nur viel zu viel zusammengeworfen und so simplifiziert, dass am Ende nur eine große böse Gema übrigbleibt.
      Und dem ist nun wirklich nicht so.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von its-magic ()

    • its-magic schrieb:

      Na das ist ja 'ne Logik, ..... alles klar soweit :lol:
      Das kannst du im übertragenen Sinne sehen! Du bezeichnest es eben als "RUMHACKEN" und ich eben als Kritik! Ich habe lediglich deinen Terminus weitergeführt, der eigentlich nur dazu führt, Kritik zu ersticken!

      its-magic schrieb:

      Ich kanns ja auch verstehen, aber es wird einfach nur viel zu viel zusammengeworfen und so simplifiziert, dass am Ende nur eine große böse Gema übrigbleibt.
      Und dem ist nun wirklich nicht so.
      Mit pauschaler Veruteilung kann auch ich nicht soviel anfangen!

      Cheers :D
      Jim
    • KTVstudios schrieb:

      Und mit einem formlosen Schreiben kriege ich die beim Einkauf mitbezahlten Abgaben zurück? "Netto" kann ich ja keine Rohlinge kaufen? Welchen Nachweis wollen die? Eingangsrechnung vom Medienkauf?
      In diesem Fall läuft es umgekehrt.
      Man meldet bei der Gema die Auflage an, bekommt die Freistellung und faxt die an den Händler und zahlt die Abgabe gar nicht erst.
      Einige Händler (für gewerbliche Kunden) haben auch eigene Preise dafür in ihren Shops, bzw. man hat die Möglichkeit, das gleich mit anzugeben.
      Wie gesagt, einmal bei der Gema anrufen und den Herrn von ZÜP verlangen (hab seinen Namen vergessen, sorry) und die Sache schildern.
      Die wollen dann wissen, was für eine Produktion das ist, und natürlich die Stückzahl.
      Zumindest im letzten Jahr hatte ich mit all meinen eigenen Kleinauflagen keine Probleme mit der Befreiung von den Leermediengebühren.
      Es ist aber nicht so, dass man von der Gema das Geld zurückbekommt. Vielmehr erhält man eine Freistellung von der Erhebung der Gebühren beim Kauf und zahlt dann gleich einen geringeren Preis.
      Also unbedingt mit dem Händler darüber sprechen.

      Jim_Pansen schrieb:

      Den Vergleich mit dem Metzger lasse ich überhaupt nicht gelten! Der hinkt!
      Wenn ich dazu noch ergänzen darf:
      Das bezog sich auf die Anmerkung mit der 3 bis 4-fach Molkerei.
      Denn ich sehe da schon einen Unterschied, ob es eine Leermedienabgabe ist oder die Abgeltung von Herstellungs- Leistungsschutz- Vervielfältigungs- Urheber- Veröffentlichkeitsrechten etc. handelt.
      Das meinte ich mit, "Wenn die Wurst schon bezahlt ist, muss ich nicht auch noch das Schnitzel bezahlen".
      Beides wird beim Metzger entrichtet, sind aber zweierlei Produkte.
      In diesem übertragenen Sinne ist auch die Gema nur der Verkäufer an der Fleischtheke und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      Es hinkt aber trotzdem natürlich, denn es ist insofern schwer zu verstehen, als an z.B. ein und demselben Musikstück mehrere Rechte hängen.

      Viele Grüße
      Marcus
    • KTVstudios schrieb:

      Achso, aber für die laufend und tagesaktuell benötigten Mengen für Mitlauf- und Abnahme-DVDs kann man sich dann vermutlich nicht freistellen lassen?
      Ja, leider ist das richtig.
      Keine Ahnung, ob man wegen dieser Kleinstmengen da jedesmal einzelne Anträge stellen kann. Hab das noch nie versucht.
      Bei 20 bis 80 Stück pro Projekt wäre das aber schon durchaus eine Hausnummer.
      Es sollte aber auch möglich sein, denke ich zumindest, wenn man mehrere Projekte zusammenfasst und dann, sozusagen nachträglich, die DVD's ohne Leermediengebühr bestellt.
      Dazu brauchts dann nur halt erstmal einen Grundbestand, der noch "normal" gekauft wurde.
      Da ich in der Hinsicht nur sehr sehr wenig Rohlinge verbrauche, habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht.
      Ist vielleicht eine Option.
      Ich will auch gar nicht ausschließen, dass die einem eine pauschale Freistellung ausstellen, mit anschließender Angabe der gekauften Mengen (die händler müssen das eh an die ZÜP melden) und den in eigenen Projeklten verbrauchten Medien.
    • Wir hatten das schonmal beantragt! Auch formlos! Es wurde dem aber aus irgendeinem Grund nicht stattgegeben!
      Möglicherweise hatten wir ja um pauschale Befreiung gebeten, weil wir ja persè eh nix anderes damit anstellen!
      Die genaue Antwort von der ZPÜ müsste ich nochmal im Büro recherchieren! Jetzt interessiert's mich selbst nochmal...

      Jede Kleinstauflage von 20 oder 50 Stück bei denen anzumelden treibt den Aufwand ins Unmögliche hoch! Es sollte reichen, dass jemand gewerbsmäßig die Vervielfältigung nach den geltenden Gesetzten korrekt durchführt und über die GEMA Meldung auch den Abfluss der Medien korrekt nachweist!

      Jim