AVCHD für Youtube wandeln für beste Bild- und Tonqualität

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  • AVCHD für Youtube wandeln für beste Bild- und Tonqualität

    Mit der Suchfunktion habe ich ältere Beiträge zum Thema gefunden, aber bei Youtube hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert.

    Wenn ich ein AVCHD-Video Full-HD 50p mit PCM-Ton vorliegen habe, mit welchen Exporteinstellungen erreiche ich auf Youtube die beste Bild- und Tonqualität?
    Ist H.264/AVC optimal?
    Wenn ja, dann kommt als Dateityp MPEG-4(*mp4) und man kann Einstellungen vornehmen, grundlegende und erweiterte. Welches sind dann die optimalen?

    Gruß
    Anne
  • Hallo Anne

    Hier findest Du die richtigen Einstellungen: YouTube

    Gruss Johann
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  • Hallo Anne

    Anne schrieb:

    ein AVCHD-Video Full-HD 50p

    für den Export aber 25p nehmen, z.B. 720p 25.

    Gruß
    Gerd
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  • Danke für Eure Antworten.



    Wäre die Einstellung oben gut? Ich habe etwas höhere Werte genommen, als empfohlen. Das AVCHD-Video hat PCM-Ton.

    Was heißt auf der von Johann angegebenen Seite
    • 2 aufeinanderfolgende B-Frames
    • Geschlossene GoP; GoP entspricht der halben Frame-Rate ?( ?
    Wenn's Euch zu viel ist, mir das zu erklären, mir reicht es, wenn ich weiß:
    Was muss bei den "Erweiterten Einstellungen" rein, denn da verstehe ich gar nichts:

    Dann noch eine Frage:

    Rübezahl schrieb:

    für den Export aber 25p nehmen, z.B. 720p 25
    Wieso das? Wieso nicht 1080p 50 ?

    Gruß
    Anne
  • Rübezahl schrieb:

    für den Export aber 25p nehmen, z.B. 720p 25.
    Das wäre nur eine Notlösung, wenn man z. B. eine geringe Ubload-Bandbreite hat und lange Videos hochzuladen hat. Ansonsten sollte man selbstverständlich 1080/50p hochladen.

    Die einzige Frage ist, welche Datenrate sich lohnt - da YouTube ja ohnehin noch nachkomprimiert. Die vollen 28 Mbps von AVCHD ziehen den Ubload unnötig in die Länge. Ich denke, irgendwas zwischen 10 und 15 Mbps in Verbindung mit VBR ist ein guter Kompromiss.
    Mit den Details wie GOP würde ich mich nicht aufhalten. Da bietet Edius schon brauchbare Voreinstellungen. Wie gesagt: YouTube komprimiert eh alles nochmal neu; man muss kein ganz exaktes Format einhalten.

    PS: Wer sich über meine Schreibung von Ubload wundert, soll selber probieren, das Wort hier im Forum richtig zu schreiben. Das schlägt nämlich gnadenlos die automatische Zensur an.
  • YouTube Kanal von Horst Burmeister

    Hallo Anne,
    schau mal bei YouTube nach Horst Burmeister. Herr Burmeister hat viele interessante Videos zu Edius und YouTube erstellt in verständlicher Form. Vielleicht kannst du ja hier noch ein paar Tipps erhalten.
    Schaue hier auch öfteer vorbei und habe schon manchen Tipp übernommen.
    Gruß Videoudo
  • Danke für Eure Antworten. Bei Horst Burmeister habe ich nichts zu meinen Fragen gefunden.
    Auch wenn Beiti schreibt

    beiti schrieb:

    Mit den Details wie GOP würde ich mich nicht aufhalten. ... man muss kein ganz exaktes Format einhalten.
    würde mich schon interessieren, was bei "Erweiterte Einstellungen" das Optimum ist.
    Mit welchenWerten füllt man hier am besten aus?


    Gruß
    Anne
  • beiti schrieb:

    Das wäre nur eine Notlösung, wenn man z. B. eine geringe Ubload-Bandbreite

    Ja, daher auch das z.B.

    Bei den Export nach Mpeg-4 mit h264 habe ich mich gewundert, dass die Dateien mit p50 fast genauso groß sind wie mit p25 und nicht das Doppelte wie anzunehmen wäre.
    Hier wurde auch nachgefragt:
    forum.gleitz.info/showthread.p…0p-kleiner-als-25p-hd-dvb
    In diesen Thread geht es zwar um x264 trifft aber mit h264 bei mir auch zu.

    Bei den Vergleich von p25 und p50 hatte ich unter p50 sogar leichte Ruckler (Quicksync), bei 25p nicht.
    Der Thread mit Inteltreiber und Quicksync wird von mir noch genau durchgelesen.
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  • Anne schrieb:

    würde mich schon interessieren, was bei "Erweiterte Einstellungen" das Optimum ist.
    Mit welchenWerten füllt man hier am besten aus?

    Hallo Anne,

    die Frage ist nicht so leicht, zumindest nicht allgemein zu beantworten, sonst wären ja die Grundeinstellung schon optimal.
    Eigentlich hilft da nur Werte variieren, und bewerten nach:: sichtbare Qualität, Renderzeiten, Dateigrößen, ruckelfreies Abspielen

    Aber vielleicht hilft dir das ein wenig:
    IDR ist der Abstand zwischen den I-Frames. Je größer der Wert, desto schlechter die Qualität bzw. je kleiner die Datei
    Das Optimum bei IDR wäre der Wert 1, das heißt, jedes Bild wäre dann ein I-Frame

    Hintergrundinfos sind fast alle in englisch:
    streaminglearningcenter.com/ar…t-were-afraid-to-ask.html
    Gruß
    Erich

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  • Anne schrieb:

    würde mich schon interessieren, was bei "Erweiterte Einstellungen" das Optimum ist.
    Mit welchenWerten füllt man hier am besten aus?
    Da kann man sich verkünsteln und jeden einzelnen Wert durchtesten - wobei manche Details noch nicht mal allgemeingültig sind, sondern abhängig vom Bildinhalt und/oder abhängig vom Wiedergabegerät/-programm besser oder schlechter funktionieren. Je geringer die zur Verfügung stehende Datenrate ist, desto mehr lohnt das Optimieren der Einstellungen, wenn man den Qualitätsverlust gering halten will. Je genauer man sein Ausgangsmaterial kennt, desto gezielter kann man die Einstellungen anpassen (z. B. eine vertonte Diaschau stellt andere Anforderungen als ein mit Handkamera gefilmtes Familienvideo). Und je genauer man die Wiedergabeart definieren kann, desto besser kann man darauf eingehen (wenn z. B. eine bestimmte Einstellung eigentlich die bessere Qualität ermöglichen würde, aber der eigene Mediaplayer damit überfordert ist und ins Stocken kommt).

    Aber die Ausgangsfrage bezog sich ja auf YouTube, und da gelten eigene Gesetzmäßigkeiten. Das YouTube-System ist ein beispielloser Allesfresser, der dann aber alles nochmal nach eigenen Vorgaben ganz neu komprimiert. Dass YouTube mit H.264-Files aufgrund bestimmter Einstellungen Probleme macht, ist unwahrscheinlich. Aber egal, welche Detaileinstellungen man ausgetüftelt hat: Bei YouTube wird alles dekomprimiert und dann nach eigenen Vorgaben ganz neu komprimiert. Von den Stream-Details, die man mühevoll ausgetestet hat, bleibt fürs Abspielen auf YouTube nichts übrig. Also wozu der Aufwand?
  • Es gibt einen guten Artikel bei VideoAktiv zu dem Thema: videoaktiv.de/praxistechnik/ed…ellungen-fur-youtube.html

    Ein wichtiger Aspekt, damit Youtube nach dem Hochladen keine vermeidbare Transkodierung durchführen muss, sei die richtige Länge der Group of Picuters (GoP). Sonst käme es zu Rucklern, siehe Zitat von Rübezahl:

    Rübezahl schrieb:

    Bei den Vergleich von p25 und p50 hatte ich unter p50 sogar leichte Ruckler
    Bei Full HD mit 50p sei die richtige GOP-Länge 25 Bilder. Das steht so auch auf der Seite „Youtube Hilfe“: support.google.com/youtube/answer/1722171?hl=de
    Dort findet man auch die Angabe, „CABAC“ zu verwenden. In Edius wird die GOP-Länge „IDR-Intervall" genannt.

    In „Erweiterte Einstellungen“ ist also einzugeben:

    IDR-Intervall: 25 statt 30
    Entropiercodiermodus: CABAC

    Bleiben also nur noch 5 Einstellmöglichkeiten übrig. Wer kann dazu aufklären?
  • beiti schrieb:

    Meines Wissens gibt es bis heute keinen Trick, um YouTube am Neucodieren zu hindern.
    So wie ich es verstehe, wird das in VideoAktiv auch nicht behauptet. Aber durch die richtige Wahl der Länge der Group of Picuters (GoP) kann anscheinend EINE (Form der) Transcodierung vermieden werden.

    Wie dem auch sei, nach deren Erfahrung kommt es bei der richtige Wahl der Länge der Group of Picuters (GoP) weniger zum Ruckeln. Youtube wird das in seiner Youtube-Hilfe sicher nicht ohne Grund empfehlen.
  • phronopulax schrieb:

    Bei Full HD mit 50p sei die richtige GOP-Länge 25 Bilder.

    Danke für diese Info, ich werde es ausprobieren.

    beiti schrieb:

    Meines Wissens gibt es bis heute keinen Trick, um YouTube am Neucodieren zu hindern.

    Sehr verständlich, wenn alles so wie es ist hochgeladen wird. Entgegenkommend für Laien, aber ein bereits optimiertes Video von guter Videoschnitt-Software neu zu kodieren?
    Es müssen Kriterien bekannt sein, es kann sich nur um die von Anne nachgefragte Einstellungen von Videolänge in Zusammenhang mit der Bitrate, Auflösung und Framerate handeln.
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  • Ergänzung zu meinen vorigen Post!

    phronopulax schrieb:

    Bei Full HD mit 50p sei die richtige GOP-Länge 25 Bilder. Das steht so auch auf der Seite „Youtube Hilfe“: support.google.com/youtube/answer/1722171?hl=de
    Dort findet man auch die Angabe, „CABAC“ zu verwenden. In Edius wird die GOP-Länge „IDR-Intervall" genannt. In „Erweiterte Einstellungen“ ist also einzugeben:
    IDR-Intervall: 25 statt 30
    Entropiercodiermodus: CABAC

    Da ich von @Goldwingfahrer die gleichen Empfehlungen bekommen habe, habe ich es angewandt.
    Keine Ruckler mehr, also kein Quicksync-Problem und ich bin erleichert!

    Danke an Beide!
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  • phronopulax schrieb:

    Wie dem auch sei, nach deren Erfahrung kommt es bei der richtige Wahl der Länge der Group of Picuters (GoP) weniger zum Ruckeln. Youtube wird das in seiner Youtube-Hilfe sicher nicht ohne Grund empfehlen.
    So wie ich Joachim Sauer verstehe, ist das als Mindestanforderung zu verstehen - also die GOP darf auch gern noch kürzer sein, nur halt nicht länger.

    Jetzt wäre es an der Zeit, mal ein Testvideo in mehreren Codierungs-Varianten hochzuladen und zu schauen, ob sich der durch GOP-Optimierung vermutete Vorteil in der Praxis verfizieren lässt.

    Rübezahl schrieb:

    Entgegenkommend für Laien, aber ein bereits optimiertes Video von guter Videoschnitt-Software neu zu kodieren?
    Man darf nicht übersehen, dass YouTube jedes Video in einer ganzen Reihe von Versionen anbietet - in verschiedenen Auflösungen und Formaten (MP4, WEBM, FLV). Also im besten Fall könnte die MP4-Version in voller Auflösung und Framerate ohne Neucodierung sein - alle Anderen müssen so oder so neu erzeugt werden.
  • Danke für die Antworten.
    In dem zum Artikel gehörenden Video von VideoAktiv wird zur GOP-Optimierung nicht nur die ideale Länge der GOP (KORREKTUR siehe unten) genannt, darüberhinaus soll zwischen den einzelnen I-Frames immer die Bildfolge PPB kommen.
    Damit komme ich auf folgende Frage zurück:

    phronopulax schrieb:

    Bleiben also nur noch 5 Einstellmöglichkeiten übrig. Wer kann dazu aufklären?
    Ich nehme an, die Bildfolge PPB kann man hier einstellen

    Was ist hier "B-Bild" und was ist "Anzahl von Referenzbildern"?
    I
    st hier PPB schon richtig eingestellt? Dann würde bei "Anzahl von Referenzbildern" mit "Referenzbilder" P gemeint sein? Verwirrend wäre aber dann hier der Gebrauch des Begriffs "B-Bild"?

    Gruß Anne
    KORREKTUR:
    Wenn ich geschrieben habe "die ideale Länge der GOP, war das falsch ausgedrückt. Ich hätte schreiben müssen: "... wird bei Full-HD 50p zu einer GOP-Länge von 25 Bildern geraten".

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Anne ()

  • Hallo Anne,

    nochmals, was heißt ideale Länge bei GOP (IDR) ? die beste Qualität bekommst du mit dem Wert 1 ....
    Optimierung bedeutet aber einen Kompromiss zwischen Aufwand und Qualität für spezifisches Material zu finden.
    Das Thema ist eine Wissenschaft und die Optimierung wird eben bei jedem Material anders ausfallen.

    Man kann ja vieles googeln
    B-Frame: de.wikipedia.org/wiki/B-Frame
    Ich befürchte, du verrennst dich da etwas ; ohne Spezialwissen über Codecs wirst du da im Detail nicht so leicht weiter kommen.
    Gruß
    Erich

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  • Hallo Erich,

    Anne schrieb:

    wird zur GOP-Optimierung nicht nur die ideale Länge der GOP genannt
    Der Bergriff "ideal" war hier nicht angebracht, wie Du richtig schreibst. Ich hätte schreiben müssen: "... wird bei Full-HD 50p zu einer GOP-Länge von 25 Bildern geraten".
    Ich will eigentlich nur die Empfehlungen von VideoAktiv richtig umsetzen.

    Gruß Anne