Edius tierisch langsam (1= von dudemusic) + NeatVideo (2= gekapert von herh) [part_2 = gelöst > UHD-NeatVideo muss so langsam sein]

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  • Edius tierisch langsam (1= von dudemusic) + NeatVideo (2= gekapert von herh) [part_2 = gelöst > UHD-NeatVideo muss so langsam sein]

    Hallo Leute, seit ein paar Tagen ist mein Edius extrem langsam geworden. Sobald ich die Timeline abspielen möchte, zeigt mir Edius einen roten Balken über dem Clip an und ich müsste ständig rendern, um überhaupt arbeiten zu können. Aktionen werden teilweise erst Sekunden später umgesetzt. Bewußt habe ich nichts umgestellt, aber egal ob 4K oder FHD, Edius ist überfordert. Stutzig macht mich, dass das sonst alles nie ein Problem war und nun aber schon sehr eklatant ist. Auch ein Neustart des Rechners bringt da leider nix.

    Tipps, was es sein könnte oder wo ich noch mal nachschauen sollte? (Es könnte ja sein, dass ich etwas umgestellt habe, ohne es zu merken).

    Lieben Gruß

    Claus

    (Fahre jetzt gleich erst mal für ne Woche in den Urlaub, aber ich wollte die Frage schon mal an Euch los werden, da es mir auf den Nägeln brannte)
  • Audiomixer offen, oder andere wilde Effekte auf der Timeline? Bildrate der Timeline ist identisch mit Quellmarterial?
    Gruß aus Bremen
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    EDIUS 9 Workgroup | i7700 | GForce 1060 |32Gb | Win10 64bit | Voxformer | Neat Video | Acon Restoration Suite
  • Oder Quicksync deaktiviert, weil kein Monitor mehr an der internen GPU hängt?

    Ist Edius nur im aktuellen Projekt langsam oder auch in älteren, dir zuvor gut liefen?

    Gruß Uwe
    Edius Pro 8.53 / PC Win7 Home Premium SP1, Intel i5, 3,2GHz, 8GB RAM, 256 GB SSD für System, 1 TB HDD für Daten, Lieblingsspielzeug: ShuttlePRO v2
  • Man könnte jetzt denken, da ein Admin sich der Sache annimmt, was hat das Thema noch in der Lobby verloren :whistling: .

    Cool find' ich auch die Kombi: Ich habe ein Problem, aber ich bin dann mal weg....
    Gruß aus Bremen
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  • Ich habe dasselbe Problem und ich bin hier :)

    MIT "normalen" Effekten, kein Problem. Bei Neat Video v4 wird das System komplett ausgebremst.

    Beispiel ohne Quicksync :
    Ein 9.15 sec.Clip mit Neat Video, Schärfe, primäre Farbkorrektur, Farbabgleich, braucht zum Rendern 6 min. 05
    Ein anderer Clip ebenfalls 9.15 nur Neat Video braucht zum Rendern 5 min. 46

    Mit Quicksync:
    Ein Clip 12 sec nur NeatVideo v4 Rendern 7 min. 27


    Meine Clips sind UHD und so in Edius voreingestellt. Es laufen keine Hintergrundaktivitäten

    Windows 10 64bit, Grafik: Intel 530, NVIDIA GTX980

    Gruß Herbert


    PS: Hat Qicksync überhaupt Einfluss beim normalen Rendern? Oder kommt Quicksync erst beim Rausrendern in eine Datei zum Tragen?
  • Naa vorsichtig.
    Der Effekt "Primary Colour" ist m.E. echt Ressourcenhungrig. Den noch in Kombi mit UHD/4K und die Kiste steht schneller, als erwartet. Wer sich noch an die Handbücher von EDIUS 2 und 3 erinnert, da gab es noch Angaben über den Verbrauch der einzelnen Effekte. Darüberhinaus ist NEAT nicht realtime-fähig, wie bereits erwähnt.
    Gruß aus Bremen
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von genius1972 ()

  • JA
    Wie ich Gegenüber gestellt habe:

    2 Clip mit gleicher Länge.
    Wenn man die Zeit bei den Clips welche Neat zum Rendern braucht abzieht, verbleibt für Schärfe, primäre Farbkorrektur, Farbabgleich 19 sec.
    Wenn NeatVideo v4 nicht realteam-fähig, dann ist es nicht zu gebrauchen und es war schade ums Geld.

    Gruß Herbert
  • herh schrieb:

    Ein 9.15 sec.Clip mit Neat Video, Schärfe, primäre Farbkorrektur, Farbabgleich, braucht zum Rendern 6 min. 05
    Ein anderer Clip ebenfalls 9.15 nur Neat Video braucht zum Rendern 5 min. 46
    Bildwiederholrate der UHD-Clips?
    Servus, Pee
    EDIUS Pro 9.xx(H.264/H.265-8bit), i7-6700-PC mit Intel HD-530(QS-Konfiguration), 16Gb RAM, SSD-System + Diverse FP, NVIDIA GF-GTX 960, W10-V1803, 27" Desktop-Monitor HDMI/DVI, 24" HDTV per VGA
  • Natürlich ist NEAT zu gebrauchen.
    ABER es ist ein Rettungstool. Meiner Meinung nach gedacht, um in einer EXTREMSITUATION, bei der die Alternative ist gar keine Aufnahme machen zu können (weil außerhalb der Fähigkeiten der Kamera) doch noch zu liefern. Das berücksichtigt man dann schon im Workflow. D.H. ich bekomme beim Dreh schon eine Warnung von der Kamera und ich stelle meine Parameter (ISO bzw. Gain hoch => Rauschen) beim Dreh entsprechend ein, so dass ich am Schnittplatz noch die Kurve kriegen kann. Sicher nix für die Werbebranche aber gleich von unbrauchbar zu sprechen....sehe ich anders. Ist natürlich nur meine Sichtweise

    Offen für Kommentare
    Gruß aus Bremen
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  • herh schrieb:

    Wenn NeatVideo v4 nicht realteam-fähig, dann ist es nicht zu gebrauchen und es war schade ums Geld.
    Hi,

    die Aussage find ich schon etwas heftig.
    Neat arbeitet schon sehr gut - wenn auch in Edius leider nur als 8bit, da GV (so Aussage von Neat) die Schnittstelle nicht öffnet/anpasst.
    Ob man da nur wegen der Renderzeit darauf verzichten sollte... - aber dass muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Zur ursprünglichen Anfrage:
    wenn das jetzt plötzlich aufgetretenen ist, kann das leider viele Ursachen haben.

    Angefangen von irgendeiner versehentlich gelöschten Datei (z.B. über einen Cleaner), über eine zu volle Festplatte, bis hin zu einem Hardwaredefekt (Speicherriegel?).

    Interessant wäre, ob nur Edius betroffen ist, oder ob auch andere rechenintensive Programme nicht mehr richtig laufen.

    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • genius1972 schrieb:

    Natürlich ist NEAT zu gebrauchen.
    ABER es ist ein Rettungstool. Meiner Meinung nach gedacht, um in einer EXTREMSITUATION, bei der die Alternative ist gar keine Aufnahme machen zu können (weil außerhalb der Fähigkeiten der Kamera) doch noch zu liefern. Das berücksichtigt man dann schon im Workflow. D.H. ich bekomme beim Dreh schon eine Warnung von der Kamera und ich stelle meine Parameter (ISO bzw. Gain hoch => Rauschen) beim Dreh entsprechend ein, so dass ich am Schnittplatz noch die Kurve kriegen kann. Sicher nix für die Werbebranche aber gleich von unbrauchbar zu sprechen....sehe ich anders. Ist natürlich nur meine Sichtweise

    Offen für Kommentare
    Natürlich bin auch ich der Meinung, dass es sehr gut zu gebrauchen ist/wäre, wäre es doch schneller, fast 6 min. Renderzeit für 9 sec Clip ist für mich zu viel. EXTREMSITUATIONEN gibt es bei mir leider doch nicht wenige

    gurlt schrieb:

    herh schrieb:

    Wenn NeatVideo v4 nicht realteam-fähig, dann ist es nicht zu gebrauchen und es war schade ums Geld.
    Hi,
    die Aussage find ich schon etwas heftig.
    Neat arbeitet schon sehr gut - wenn auch in Edius leider nur als 8bit, da GV (so Aussage von Neat) die Schnittstelle nicht öffnet/anpasst.
    Ob man da nur wegen der Renderzeit darauf verzichten sollte... - aber dass muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.




    Zur ursprünglichen Anfrage:
    wenn das jetzt plötzlich aufgetretenen ist, kann das leider viele Ursachen haben.

    Angefangen von irgendeiner versehentlich gelöschten Datei (z.B. über einen Cleaner), über eine zu volle Festplatte, bis hin zu einem Hardwaredefekt (Speicherriegel?).

    Interessant wäre, ob nur Edius betroffen ist, oder ob auch andere rechenintensive Programme nicht mehr richtig laufen.


    Gruß
    Peter
    PC läuft klaglos. Clips in UHD 50p 8bit


    Gruß Herbert
  • Hinweis zu NeatVideo:

    Beispiel (10 sek Filmlänge, nur NeatVideo):

    1. UHD/25p-mp4: Renderzeit 24 sek
    2. Als HQX-Clip: Renderzeit 10 sek. <=====

    Es sollte bei jedem mp4-Clip - als HQX exportiert - dieses Renderverhältnis (als Größenangabe betrachtet) erreichbar sein.

    Gruß kurt
    ASUS-Z170-A (LGA1151), i7-6700k (HD Graphics 530), 32 GB RAM, SSD-Systemplatte, Gigabyte GeForce GT 1070, WIN-10/64 Pro (V-1803/17134.1), EDIUS-9.20(3340)-WG, ImgBurn, PhantomDrive, PowerDVD u.a.
  • Hi Herbert,
    eigentlich wendet man auf den Clip erst einmal NEAT an und rendert den per SHIFT+Q in die Timeline (Codec ist dann entsprechend den Projekteinstellungen, z.B. Canopus-HQ/HQX). Damit ist der Clip dann wieder realtime-fähig.
    Die weiteren Effekte wendet man dann besser auf die Renderdatei an.
    Dies ist ein zielführender Workflow. Sicher nicht der einzige. Das ist hier auch im Forum an andere Stelle bereits beschrieben.
    Ich meine wenn dann noch eine Stabilisierung und ein Grading stattfinden muss und und und, dann ist halt irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht.

    Wenn du allerdings permanent am Limit deiner Ausrüstung bist (Wenn ich dich richtig verstanden habe), dann wäre vielleicht doch mal darüber nachzudenken warum.
    Musste dass in 50p sein? 25p hätte mehr Licht gebracht und zu weniger ISO-Rauschen geführt.
    Schon mal über Lichtsetzung nachgedacht, um auf bessere ISO-Werten zu kommen?
    Ich meine da kann man jetzt ein riesen Fass aufmachen und ich kenne deine Möglichkeiten und Randbedingungen gar nicht...

    Nur so ein Gedanke... Nix für ungut
    Gruß aus Bremen
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  • Du verlangst Echtzeit mit NeatVideo für UHDp/50?
    Hast Du Dir wirklich eigentlich alles zu NeatVideo durchgelesen vor dem Kauf?
    Das ist nicht für Dich!
    Servus, Pee
    EDIUS Pro 9.xx(H.264/H.265-8bit), i7-6700-PC mit Intel HD-530(QS-Konfiguration), 16Gb RAM, SSD-System + Diverse FP, NVIDIA GF-GTX 960, W10-V1803, 27" Desktop-Monitor HDMI/DVI, 24" HDTV per VGA
  • genius1972 schrieb:

    1) eigentlich wendet man auf den Clip erst einmal NEAT an und rendert den per SHIFT+Q in die Timeline (Codec ist dann entsprechend den Projekteinstellungen, z.B. Canopus-HQ/HQX).
    2) Damit ist der Clip dann wieder realtime-fähig.
    3) Die weiteren Effekte wendet man dann besser auf die Renderdatei an.
    :nick: :nick: :nick:

    Anmerkung:
    1. Da SHIFT+Q auch nicht "ganz ohne" sein kann: anstelle von SHIFT+Q bietet sich auch ein Export an - mit der Gültigkeit von 2) und 3) (auf den exportierten/importierten Clip).

    2. Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, wenn man einen unruhigen Clip vorher stabilisiert > SHIFT+Q (oder Export) > dann erst NeatVideo durchführt, dass dann NeatVideo auch schneller durchgeführt wird. // Was aber grundsätzlich die o.a. Aussage von Punkt 1) nicht umstößt !! NeatVideo ist exzellent, aber eben aufwendig ("von nix wird nix").
    Gruß kurt
    ASUS-Z170-A (LGA1151), i7-6700k (HD Graphics 530), 32 GB RAM, SSD-Systemplatte, Gigabyte GeForce GT 1070, WIN-10/64 Pro (V-1803/17134.1), EDIUS-9.20(3340)-WG, ImgBurn, PhantomDrive, PowerDVD u.a.
  • Deswegen heißt es ja auch "Unglaublich ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft" oder "Power is nothing without control", was mich wieder zu den Aufnahmeparametern führt anstelle von "We fix it in Post"
    Gruß aus Bremen
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