Edius 9 Videoschnitt und HDR filmen mit Camcorder.

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    • Edius 9 Videoschnitt und HDR filmen mit Camcorder.

      Hallo,

      ich hätte grundsätzlich gerne von euren Erfahrungen im Einsatz von HDR erfahren.
      Mein Camcorder filmt auch in HDR. Wann und wo ist es sinnvoll in HDR (HLG1, HLD2, HLG3 ) zu filmen?
      Wie nutzt Ihr HDR?
      Wenn ich den Film als Datei ausgebe, (siehe Screenshot Projekteinstellungen) aber nur einige der Sequenzen in HDR gefilmt wurden,
      welche Auswirkungen hat das auf das Gesamtergebnis?

      Wenn ihr Eure Erfahrungen mit mir teilt, würde ich mich sehr freuen.

      Vielen Dank und viele Grüße
      Armin Friese
      Bilder
      • 2018-05-22 12_20_55-EDIUS.png

        55,06 kB, 1.324×859, 165 mal angesehen
    • Hallo Armin:
      Als erste Antwort Folgendes - Fragen bzw. Empfehlungen (zunächst ohne Begründung) - zu den Projekteinstellungen (siehe Screenshot rote Rechtecke):

      1) Video Bittiefe ist OK?? Oder 10bit??

      2) Farbraum OK ?? Oder ... PQ ??

      3) Renderformat: Hier sollte besser HQX Fine (oder HQX Superfine) stehen.

      4) Overscangröße: Auf 0 (Null) setzen.

      5) Resampling Methode: Auf Lanczos 3 (High Quality) stellen.

      6) T-Tracks auf 0 (Null) stellen. // Titel in V-Spuren stellen!

      7) Allenfalls auch VA-Spuren auf 0 (Null) stellen. // Nur mit V- und A-Spuren arbeiten. Dies ist bei den Benutzern allerdings eine "Religionsfrage"

      Gruß kurt

      ??? Welche Kamera und welches HDR zeichnet sie auf ?
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        132,73 kB, 640×470, 51 mal angesehen
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    • Hallo Kurt,
      Vielen Dank für deine Mühe :)

      zu1 10Bit gibt der Fernseher nicht wieder (ich habe allerdings erst im Lagen getestet. Muss ihn noch kaufen). Hier überlege ich auch einen Mediaplayer anzuschaffen.

      zu2. Beim Farbraum bin ich mir nicht sicher welcher der richtige ist.

      zu3. Renderformat habe ich umgestellt.

      zu4. Was bewirkt die Overscangröße?

      zu5. habe ich umgestellt.

      zu6. und 7. werde ich umsetzen.

      Ich nutze den Camcorder Sony FDR AX 700

      Im Picture Profil 10 ist HLG 2 eingestellt. Ich bin wie gesagt unsicher bzw unerfahren wo und wann ich das Filmen mit HDR am besten einsetze.
      Die Ergebnisse mit HDR in Kontrastreichen Bildern sind überzeugend. Details in dunklen Bereichen und keine überbelichteten hellen Bereiche.
      Sicher werde ich nur mit eigenem experimentieren optimale Ergebnisse erzielen.
      Es wäre allerdings aber schön, wenn ich von anderen Erfahrungen partizipieren könnte.
    • PRS2018 schrieb:

      zu4. Was bewirkt die Overscangröße?
      War früher für RöhrenTVs vorgesehen. Bei den heutigen FlachTVs nicht mehr erforderlich. In Edius treten bei etlichen Übergangseffekten unschöne Effekte auf, wenn Overscan nicht Null gesetzt ist.

      PRS2018 schrieb:

      Ich nutze den Camcorder Sony FDR AX 700

      PRS2018 schrieb:

      Im Picture Profil 10 ist HLG 2 eingestellt.
      Da hätte ich eine Bitte:
      Kannst Du von einem gefilmten HLG2-Clip einen kurzen Ausschnitt (3 bis 5 sek) zur Verfügung stellen (z.B. über DropBox) ?
      Gruß kurt
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    • PRS2018 schrieb:

      Ich bin wie gesagt unsicher bzw unerfahren wo und wann ich das Filmen mit HDR am besten einsetze.
      Das geht eigentlich in den meisten Fällen besser als man glaubt. Der Hintergrund ist der, dass das menschliche Auge durchaus über 14 Blendenstufen (plus Adaption) sieht. Wir sind viel zu sehr daran gewöhnt, dass uns vor allem die auf rec709 basierenden Sichtgeräte mit den nur 6-7 Blendenstufen einen beträchtlichen Teil des Dynamikumfangs wegschneiden. Mit einem gute HDR-Sichtgerät gehen einem da mehr und mehr die Augen auf.

      Und: es sind nicht unbedingt immer die großen Veränderungen. Aber selbst bei einer Szenen in einem Garten mit Teilen im Sonnenschein und Teilen im Schatten in einer Wiese ist das klassische rec709 bereits einfach überfordert.

      PRS2018 schrieb:


      Die Ergebnisse mit HDR in Kontrastreichen Bildern sind überzeugend. Details in dunklen Bereichen und keine überbelichteten hellen Bereiche.
      Natürlich. Wenn ein Motiv tatsächlich nur einen sehr engen Dynamikumfang hat, dann ist es egal ob man in HDR oder SDR filmt.

      PRS2018 schrieb:


      Sicher werde ich nur mit eigenem experimentieren optimale Ergebnisse erzielen.

      PRS2018 schrieb:


      Es wäre allerdings aber schön, wenn ich von anderen Erfahrungen partizipieren könnte.
      Natürlich muss man das immer erlernen. Aber der wesentlichste Schritt ist die richtige Belichtung. Übrigens, man filmt bitte eher nicht mit HLG sondern mit log. Gleich in HLG zu filmen bietet noch weniger Spielraum. Belichtet dann richtig mit Graukarten. Und justiert das dann mit dem Waveform-Monitor und der nit-Skala.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
      videotreffpunkt.com
    • PRS2018 schrieb:

      zu1 10Bit gibt der Fernseher nicht wieder (ich habe allerdings erst im Lagen getestet. Muss ihn noch kaufen). Hier überlege ich auch einen Mediaplayer anzuschaffen.

      zu2. Beim Farbraum bin ich mir nicht sicher welcher der richtige ist.
      Habe mir die Ax100 angesehen. Wenn ich richtig liege, dann:
      a) Die Kamera gibt in 8bit aus.
      b) Die Kamera kann HDR in drei HLG-Varianten, wobei HLG-2 für erste Tests sicher ein guter Einstieg ist. Daher sollte der gewählte Farbraum eigentlich passen (wenn der TV auch HLG kann).
      Anmerkung:
      Wenn Du bei der Bearbeitung Deiner Clips viele Effekte auf diese legst, die zu einer Pixelneuberechnung führen, dann bietet die Projekt-Einstellung mit 10bit entsprechende Vorteile.
      Bei der Export-Einstellung muss dann des TVs wegen darauf geachtet werden, dass 8bit-Ausgabe erfolgt.

      FRAGE:
      Hast Du die kostenlose Software MediaInfo installiert ???
      Wenn nicht: Unter Google MediaInfo eingeben > runterladen > installieren > Voreinstellungen gemäß angehängtem Screenshot einstellen.
      // Nur beim ersten Aufruf muss ein Clip in das MediaInfo-Fenster gezogen werden. Ab dem zweiten mal kann der Aufruf direkt auf dem Clip mit Rechtsklick erfolgen.
      // Du kannst die zukünftigen Helfer bei ihren Antworten oft unterstützen, indem Du gegebenenfalls einen MediaInfo-Screenshot zur Verfügung stellst.
      Gruß kurt
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      • MediInfo Voreinstellungen.jpg

        109,82 kB, 684×216, 32 mal angesehen
      • MediaInfo Musterausgabe.jpg

        423,47 kB, 818×985, 38 mal angesehen
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    • Hallo,
      das waren jetzt viele Infos.
      Als Anlage die Daten einer Videodatei aus Media Info.
      Vielen Dank für die Mühe.

      Der Fernseher mit welchem ich getestet habe ist der neue Oled Sony KD-AF8.
      Der Camcorder filmt in 8 Bit. Diese gibt der Sony auch wieder. Und das wirklich beeindruckend.

      @kpot11 : Natürlich kann ich dir einen Clip in HDR auf deine Dropbox speichern. Du musst mir nur den Zugang gewähren. An: ...mailadresse gelöscht von mod_2

      Im Moment bin ich bestrebt das Maximum der Qualität aus dem Camcorder nach dem Videoschnitt auszuschöpfen. Effekte und Videofilter sind im Moment kein vorrangiges Thema für mich.
      Um nun jede einzelne HLG Einstellung testen und beurteilen zu können, brauche ich nun einen geeigneten Fernseher. Mein PC Monitor kann das ebenfalls nicht. Das wäre sicher die praktibablste Möglichkeit.

      Viele Grüße
      Armin
      Dateien
      • HDR Datei.txt

        (3,51 kB, 16 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Hi,

      zum eigenen Schutz sollte man seine Mail-Adr., oder andere persönliche Daten in Foren nicht im öffentlichen Bereich Posten. Dafür gibt es die "Konversationen" zu finden ganz oben im Kopf der Seite.
      Wenn Du das nicht mehr ändern kannst, wird Mod2 sicherlich hilfreich eingreifen.



      Eigentlich soll es so laufen, dass Du die Datei in Deiner Cloud speicherst und einen Freigabelink postest (je nach Hintergrund öffentlich, oder als Konversation). Freigeben solltest Du dann nur den Download, also ohne Schreib-/Änderungsrechte.

      Bei der hier genannten Dropbox gibt es einen kostenlosen 2 GB Speicherplatz, der reicht ja auch meistens aus. Natürlich gehen auch andere seriöse Anbieter (z.B. Microsoft, Google, T-Online), die z.T. auch mehr kostenlosen Speicher bieten.

      Einen Schreibzugang auf eine Cloud zu gewähren ist nicht ohne.



      Gruß
      Peter
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • gurlt schrieb:

      Eigentlich soll es so laufen, dass Du die Datei in Deiner Cloud speicherst und einen Freigabelink postest (je nach Hintergrund öffentlich, oder als Konversation). Freigeben solltest Du dann nur den Download, also ohne Schreib-/Änderungsrechte.
      Hallo RS2018:
      Bei DropBox würdest Du wie folgt vorgehen (falls Du DropBox nicht sowieso schon installiert hast):
      - Die kostenfreie Dropbox-Software downloaden (Suche via Google) > installieren > Icon in Taskleiste anlegen ("An Taskleiste anheften"). // Dieser Vorgang ist natürlich nur einmal erforderlich.

      1. DropBox-Icon aufrufen > den Clip in DropBox ziehen (damit ist er in Deiner "DropBox-Wolke"). // Je nach Clip-Größe dauert dies etwas (Dauer/Fortschritt kann via DropBox-Icon rechts in der Taskleiste angezeigt werden).
      2. Mit der rechten Maustaste Klick auf den Clip in der DropBox > "DropBox-Link kopieren" mit linker Maustaste auswählen (der Link wird damit automatisch in die Zwischenablage übertragen).
      3. Im Forum in einer Konversation mit mir den Link aus der Zwischenablage mittels STRG+V eintragen. // Oder in einem Thread, wenn alle Benutzer Download-Zugang zu diesem Clip haben sollen.
      Das wars.
      // In derselben Konversation würde ich Dir dann mitteilen, wann ich den Clip erfolgreich aus Deiner DropBox runtergeladen habe, so dass Du den Clip wieder aus Deiner DropBox löschen kannst - und ich dann keinen Zugang mehr zu Deiner DropBox hätte. Andere Aktivitäten in Deiner DropBox kann ich mit dem übermittelten Link nicht durchführen.

      Den Rest hat Peter schon geschrieben.
      Gruß kurt
      ASUS-Z170-A (LGA1151), i7-6700k (HD Graphics 530), 32 GB RAM, SSD-Systemplatte, Gigabyte GeForce GT 1070, WIN-10/64 Pro (V-1803/17134.1), EDIUS-9.20(3340)-WG, ImgBurn, PhantomDrive, PowerDVD u.a.
    • Als Ergänzung zu Kurt:

      Punkt 1 bis 3 gilt prinzipiell auch für andere "Wolken".

      In Windows ist der Zugang zu der von Microsoft betriebenen Cloud (One Drive) sogar bereits enthalten. One Drive sollte Dir im User-Bereich (da wo auch die anderen Standardordner Dokumente, Musik, Video, etc. liegen) angezeigt werden. Hier brauchst Du also nichts mehr zu installieren, sondern Dich nur anzumelden und alles über ein Menü einzurichten.

      Bei der Einrichtung sollte man dann nur gleich auch den standardmäßig auf dem Systemlaufwerk (C:/) erstellten Ordner auf die Datenplatte verschieben.

      Gruß
      Peter
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • Wolfgang schrieb:

      dass uns vor allem die auf rec709 basierenden Sichtgeräte mit den nur 6-7 Blendenstufen einen beträchtlichen Teil des Dynamikumfangs wegschneiden
      Das hat aber nichts mit HDR-HLG zu tun, also AX100...
      Diese Kamera kann in HDR-HLG in 8bit aufnehmen und die HLG-Kennlinie ist hinsichtlich der Tonwertverteilung identisch , egal ob 8bit oder 10bit Aufnahme.
      Servus, Pee
      EDIUS Pro 9.xx(H.264/H.265-8bit), i7-6700-PC mit Intel HD-530(QS-Konfiguration), 16Gb RAM, SSD-System + Diverse FP, NVIDIA GF-GTX 960, W10-V1803, 27" Desktop-Monitor HDMI/DVI, 24" HDTV per VGA
    • Pee schrieb:

      Wolfgang schrieb:

      dass uns vor allem die auf rec709 basierenden Sichtgeräte mit den nur 6-7 Blendenstufen einen beträchtlichen Teil des Dynamikumfangs wegschneiden
      Das hat aber nichts mit HDR-HLG zu tun, also AX100...Diese Kamera kann in HDR-HLG in 8bit aufnehmen und die HLG-Kennlinie ist hinsichtlich der Tonwertverteilung identisch , egal ob 8bit oder 10bit Aufnahme.
      Wo habe ich gesagt dass 6-7 Blendenstufen etwas mit HLG zu tun hat?? Ich sagte dass dies eine Limitierung der gängigen rec709 Sichtgeräte ist.

      Die tatsächlich am Anfang zu stellende Frage ist nämlich, ob man für rec709 oder ein HDR-Sichtgerät produzieren will. Je nachdem sind dann die Projekteinstellungen in Edius 9 eben unterschiedlich zu wählen, und das sind dann eben zwei unterschiedliche Grading-Vorgänge.

      Leider kommt man gerade bei 8bit HDR eher schnell an Grenzen. Es hat schon Gründe dass dafür 10 oder 12 bit oder mehr gefordert wird. Einfach, weil das Graden entsprechend massive Eingriffe erfordert. Also wenn HLG mit 8bit, dann würde ich das möglichst wenig graden wollen. 8bit aus der Kamera und möglichst wenig verbieten, dann geht's halbwegs.

      Und will man alle Freiheiten haben: besser als HLG oder log mit 8bit sind 10bit, oder eben gleich log mit 10bit oder mehr. Leider.

      Darf ich mal hier folgende Fragen stellen:
      1. Wer nutzt bereits log-Geräte?
      2. Wer graded damit nicht nur zu rec709 sondern auch zu HDR?
      3. Wer her hat seinen Schnittplatz schon für HDR aufgerüstet? Also inklusive HDR-fähigen Schnittmonitor?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
      videotreffpunkt.com
    • PRS2018 schrieb:

      Natürlich kann ich dir einen Clip in HDR auf deine Dropbox speichern.
      Du hast eine Konversation!
      siehe Screenshot
      Bilder
      • Image 5.jpg

        118,13 kB, 801×331, 43 mal angesehen
      ASUS-Z170-A (LGA1151), i7-6700k (HD Graphics 530), 32 GB RAM, SSD-Systemplatte, Gigabyte GeForce GT 1070, WIN-10/64 Pro (V-1803/17134.1), EDIUS-9.20(3340)-WG, ImgBurn, PhantomDrive, PowerDVD u.a.
    • Hallo,
      bin hier jetzt ganz neu im Forum und mich nach den ersten erfolgreichen Testen entschieden Edius 9 jetzt zu kaufen.

      Worum ging es mir hautsächlich - Natürlich um HDR. 4k schneiden kann fast jedes Programm

      Es war ein steiniger Weg bis ich die ersten Erfolge jetzt mit HDR Material habe.

      Zu den Geräten :Panasonic GH5 mit 4k/10bit HDR (HLG) im HEVC Codec - Samsung Q8 mit HDR (verschiedene Formate 1500 Nits) Unterstützung - PC mit I7700k GTX 1070 Ti usw.
      Einen HDR Monitor habe ich noch nicht - ist aber noch geplant. Funktioniert aber auch so recht gut beim schneiden - ok, die Farben sind auf dem Monitor ein wenig blass - somit nur Schnitt und keine Farbkorrekturen zur Zeit möglich.

      Aber nächste Woche ist bei uns im Ruhrgebiet die Foto und Adventure Messe in Duisburg. Da ist jemand von Benq und stellte den neuen 4k HDR Monitor vor, welcher 96% vom RGB Farbraum abdeckt und zudem auch HDR unterstütz. Aber viel wichtiger - preislich nicht so abgehoben wie andere HDR Monitore (ca 1150 € bei 27 Zoll). Mal sehen, ob ich was über die Unterstützung bei HDR Video erfahre.

      Die Herausforderung war, wie sonst bei mir mit HD und 4k SD, auch die fertigen 4k HDR Filme auf dem NAS abzulegen und dann per LAN auf dem TV wieder zu geben. Das funktionierte bei mir mit HDR Material absolut nicht - 4k war ok. Nach langem Bohren und Nachharken kam dann Samsung mit der Info - 4k läuft mit H264 und H265 decodiert. NUR 4K HDR läuft nicht H264 codiert, nur wenn es H265 codiert wurde. Deshalb hatte ich erst Erfolg mit dem 9.2 Update und H265.

      Jetzt läuft die Widergabe sauber und flüssig mit 10bit bei 72 Mbit und HLG. ENDLICH - ein Augenschmaus auf dem TV - diese Farben ! PS - nebenbei erfuhr ich auch, daß in meinem neuen Q8 Model 2018 gerade mal eine 100 Mbit "Karte" verbaut ist. Da hätte ich schon GBit Lan erwartet. Somit ist es auch deshalb besser mit der Datenrate nicht zu hoch zu liegen - und hier hilft auch wieder H265 mit seiner erheblich besseren Kompression. Bei H264 müssen es bei 4k schon 100 MBit und mehr sein - bei gleicher Qualität.

      Vielleicht noch zu den Anpassungen in Edius - ich benutze den Rec 2020 Farbraum - zusätzlich habe ich mir eine vom Profi erstellte LUT Datei speziell zu meiner Kamera geholt und dann über die Farbanpassung diese Datei in Edius installiert und auf alle Frames angewendet. Farben waren danach einfach Klasse.

      Habe jetzt einen guten Workflow von den Aufnahmen, über den Import, das Bearbeiten, anpassen der Farben, ablegen auf einem Speicher und einfache Wiedergabe am TV durch streaming - und das in einem Programm. Mit dem LUT passend zu meiner Kamera brauche ich mir erst einmal keine Gedanken zur Farbanpassung mehr machen. Die stimmen einfach.

      Vielleicht hilft diese Info ja dem einen oder anderen für die ersten Schritte bei HDR. Habe lange nach diesen Infos und den Problemlösungen gesucht.

      Viele Grüße
      Mopedpaulchen

      wen es interessiert - Info zum Monitor laut Benq:
      Ein einzigartiges Erlebnis mit herausragender Farbgenauigkeit immer wieder neu erleben: Das bietet das Color Management Display BenQ SW271. Farbtreu. Großflächig. Scharf. Mit 68,58 cm / 27 Zoll ist es groß in der Fläche und mit 4K UHD-Auflösung scharf im Detail. Und High Dynamic Range (HDR) sorgt für lebendige Kontraste. Ausgestattet mit Hardwarekalibrierung und Lichtschutzblende werden Fotos auf dem BenQ SW271 farbfest und verbindlich dargestellt. Der praktische Hotkey Puck bietet zusätzlichen Komfort und macht den Monitor zum treuen Supporter im kreativen Arbeitsalltag.
    • Der Beng ist mit seinen 350nits für den HDR Schnitt leider eher schlecht geeignet. Das ist selbst für OLEDs zu wenig. Und die Schärfe ist das was man für die Beurteilung des Kontrasts, der Spitzenlichter und der dünkleren Bereiche eigentlich erst in dritter Linie benötigt. Ich würde die gar nicht unbeträchtliche Kohle eher in einen Atomos Sumo oder SmallHD investieren.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
      videotreffpunkt.com
    • Hallo Wolfgang,

      du schreibst
      "Übrigens, man filmt bitte eher nicht mit HLG sondern mit log. Gleich in HLG zu filmen bietet noch weniger Spielraum."

      Das könnte den einen oder anderen verunsichern. Es ist schon so, dass HLG einen gravierenden Vorteil bietet - durchgehender einfacher Workflow:
      EDIUS Projekt mit HLG-Einstellung starten,
      HLG-Clips in die Timeline,
      keine Farbkorrektur notwendig* nur Hartschnitt und Audiobearbeitung, ggf Titel
      und dann als MP4 Datei ausgeben und du kannst diese Datei mit einem geeignetem Bildschirm mit entsprechendem Kontrast ansehen.

      *Vorteil ist gleich Nachteil: Dadurch spart man sich den Vorschaubildschirm für HDR am PC und die Farbkorrektur, hat allerdings auch immer ein flaches (kontrastarmes) Video in EDIUS als Vorschau.
    • Es *soll* ja auch verunsichern.;) Einfach weil das Filmen direkt in HLG verglichen mit log Nachteile hat.

      Ich würde das maximal dann nehmen wenn es schnell gehen muss, ich die Spitzenlichter nicht editieren will und wenn die Kamera nur in 8bit aufzeichnet. Aber dann Filme ich gleich in SDR.

      Nachteilig ist halt die Gamma Funktion die viel zu wenig Werte den oberen Blendenstufen zuweist. Damit ist das schwer zu Graden.
      Und die man übrigens bei der Verwendung von Edius nicht einmal auf sich nehmen muss. Denn die Verarbeitung von log Files ist in Edius ebenso einfach wie von HLG.

      Einen Nachteil in der Vorschau sehe ich eigentlich nicht. Ohne HDR Monitor ist das geschnittene HDR Material ja eh nicht beim Schnitt kontrollierbar sondern nur der SDR Teil.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
      videotreffpunkt.com
    • mik-d schrieb:

      Vorteil ist gleich Nachteil: Dadurch spart man sich den Vorschaubildschirm für HDR am PC und die Farbkorrektur, hat allerdings auch immer ein flaches (kontrastarmes) Video in EDIUS als Vorschau.
      Hallo mik-d:
      Könntest Du Folgendes testen (mit einem nicht HDR-fähigen Monitor!)?

      1. Projekteinstellung auf BT.2020/2100 HLG.
      2. BT.2020/2100 HLG-Clip in TL ziehen.
      3. Videoscope öffnen und RGB als Wellenform wählen. // vor öffnen der Primären Farbkorrektur starten!
      4. Primäre Farbkorrektur (PFK) auf Clip ziehen. // BT.2020/2100 HLG wird als Source automatisch erkannt! (siehe Screenshot-1)
      5. Destination/LUT auf BT.709 stellen (siehe Screenshot-2).
      6. Farbkorrektur mit Videoscope durchführen. // erfolgt jetzt auf Basis BT.709 (Muster siehe Screenshot-3 und -4)
      7. Nochmals ein PFK auf Clip ziehen > für Source BT.709 einstellen. // Destination/LUT müsste automatisch als BT.2020/2100 HLG erkannt werden (siehe Screenshot-5).
      9. Exportieren > exportierten Clip am HDR-fähigen TV ansehen.

      Gruß kurt
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    • Wolfgang schrieb:

      Es *soll* ja auch verunsichern.;) Einfach weil das Filmen direkt in HLG verglichen mit log Nachteile hat.

      Ich würde das maximal dann nehmen wenn es schnell gehen muss, ich die Spitzenlichter nicht editieren will und wenn die Kamera nur in 8bit aufzeichnet. Aber dann Filme ich gleich in SDR.

      Nachteilig ist halt die Gamma Funktion die viel zu wenig Werte den oberen Blendenstufen zuweist. Damit ist das schwer zu Graden.
      Und die man übrigens bei der Verwendung von Edius nicht einmal auf sich nehmen muss. Denn die Verarbeitung von log Files ist in Edius ebenso einfach wie von HLG.

      Einen Nachteil in der Vorschau sehe ich eigentlich nicht. Ohne HDR Monitor ist das geschnittene HDR Material ja eh nicht beim Schnitt kontrollierbar sondern nur der SDR Teil.
      Ich wollte keinen Glaubenskrieg provozieren.
      Es geht halt wirklich schnell, es braucht keine PFK (PCC) und schaut meilenweit natürlicher aus als SDR.
      Vielleicht probierst du den Weg einmal aus.
    • kpot11 schrieb:

      mik-d schrieb:

      Vorteil ist gleich Nachteil: Dadurch spart man sich den Vorschaubildschirm für HDR am PC und die Farbkorrektur, hat allerdings auch immer ein flaches (kontrastarmes) Video in EDIUS als Vorschau.
      Hallo mik-d:Könntest Du Folgendes testen (mit einem nicht HDR-fähigen Monitor!)?

      1. Projekteinstellung auf BT.2020/2100 HLG.
      2. BT.2020/2100 HLG-Clip in TL ziehen.
      3. Videoscope öffnen und RGB als Wellenform wählen. // vor öffnen der Primären Farbkorrektur starten!
      4. Primäre Farbkorrektur (PFK) auf Clip ziehen. // BT.2020/2100 HLG wird als Source automatisch erkannt! (siehe Screenshot-1)
      5. Destination/LUT auf BT.709 stellen (siehe Screenshot-2).
      6. Farbkorrektur mit Videoscope durchführen. // erfolgt jetzt auf Basis BT.709 (Muster siehe Screenshot-3 und -4)
      7. Nochmals ein PFK auf Clip ziehen > für Source BT.709 einstellen. // Destination/LUT müsste automatisch als BT.2020/2100 HLG erkannt werden (siehe Screenshot-5).
      9. Exportieren > exportierten Clip am HDR-fähigen TV ansehen.

      Gruß kurt
      ich hab die schritte nachvollzogen, aber der Sinn erschließt sich mir nicht.

      daher frage ich mal konkret zurück, was wolltest du mit diesem Workflow eigentlich erreichen?