Film exportieren

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  • Film exportieren

    Hallo,
    das Video ist nun geschnitten und vielleicht kann ich von euch ein paar Tipps bekommen, wie ich es exportiere.
    Das Material besteht zum größten Teil aus HD 1920x1080, zu 30 % aus 4k 2560x1080 und zu 5 % aus HD 1080x720. Zur Premiere möchte ich die maximalste Qualität ausnutzen. Datenmenge spielt keine Rolle, da ich eine externe Festplatte mit 3 TB an den TV (65er OLED 4k) anschliessen kann. Für die Familie möchte ich dann ein paar DVDs brennen.
    Auf der Timeline tummeln sich Clips mit Bildraten zwischen 25 und 29,97. Die Halbbildreihenfolge ist manchmal "oberes Halbbild" und manchmal "Progressiv". Das Projekt, in dem ich geschnitten habe, steht auf 1920x1080 25p 8bit.
    Wie muss ich nun bei beiden Vorhaben den Export machen? Sollte ich für die beste Qualität 4k einstellen? Werden die HD-Teile dann aufgewertet? Oder soll ich in HD mit 1920x1080 exportieren? Und was stelle ich ein, wenn ich die DVDs brenne?
    Ich hoffe ich nerve euch nicht zu sehr. Es ist mein erster Film mit EDIUS.

    Gruß Norbert
    Intel Core i7-4930K, 16 GB RAM, Win 10 Pro, AMD Radeon R9 200 Series, DRW-24 SCSI CdRom, HL-DT-ST BD-RE SCSI CdRom, Edius 9.1 Pro, Storm Mobile
  • Hallo,

    da hast Du Dir ja gleich mal die fieseste Konstellation rausgesucht. Um es kurz zu machen: Deine Materialmischung wird dafür sorgen, dass - egal, was Du tust - es immer Stellen in Deinem Film geben wird, die nicht optimal aussehen. Ein paar Gedanken dazu:

    # 2560x1080 ist absolut KEIN 4k. UHD = 3840x2160 Pixel. 4k = 4096x2160. Wenn das nicht gerade ein Tippfehler Deinerseits ist, dann ist 2560x1080 erstmal ein sehr ungewöhnliches Format, hat aber nach wie vor "nur" 1080 Pixel Vertikalauflösung, es ist also gewissermaßen nur ein breiteres Full HD.
    # Aber in jedem Fall ist 70% Deines Materials maximal Full HD, also würde ich Dir in jedem Fall zu Full HD raten. Vor allem sieht 720p-Material in 4k wahrscheinlich ziemlich unschön aus.
    # "aufgewertet" wird nämlich erst mal gar nichts. Das niedrigere Material wird einfach hochgerechnet (und sieht dann auch so aus). Dafür stehen im Edius verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, und je nach Ausgangs- und Zielformat kann man dieses Resampling zum einen fürs gesamte Projekt einstellen, zum anderen aber auch für jeden Clip einzeln nochmal ändern (interlaced-Material kann z.B. anders ge-resampelt werden als progressives und damit u.U. mehr Qualität bieten).
    # Was auf jeden Fall hässlich werden dürfte, ist die Mischung mit 29.97fps-Material. Sollte das Timing nicht wichtig sein (also hörbare Sprache oder bestimmte Bewegungen), empfehle ich, in den Dateieigenschaften im Bin auf 25fps zu wechseln. Dann läuft die Datei zwar langsamer ab, aber Du bekommst keine hässlichen Artefakte rein.
    # Um 4k zu exportieren, müsstest Du vor dem Export auch die Projekteinstellungen noch auf 4k ändern. Eine Full-HD-Timeline kannst Du nicht per Exporteinstellungen in 4k exportieren (soweit ich weiß).
    # Um DVDs zu brennen (DVD = nur SD; für HD --> BlueRay!), brauchst Du wiederum ein DVD-kompatibles Projekt. Also 1024x576 und 50i. Früher hieß das bei einem 25p-Projekt: alles komplett neu machen. Seit Edius9 geht es wohl auch, aus einem progressiven Projekt eine DVD zu brennen. Aber ob das nur mit 5op oder auch mit 25p geht, muss mal bitte ein Edius9-Nutzer beantworten. Bin noch bei Edius 8.

    Du wirst wahrscheinlich nicht um etwas Ausprobieren herumkommen. Für Deinen zweiten Film empfehle ich Dir - wenn möglich - für eine bessere Formateinheit Deines Materials zu sorgen.
    1. Am wichtigsten: Material auf 25-/50-fps-Basis. Also 25i (auch 50i genannt), 25p, 50p. Nach Möglichkeit NICHT mischen mit 29,97 (30) fps 59,94 (60) oder Handyvideos mit variablen fps.
    2. Am zweitwichtigsten: je nach Verwendung idealerweise auch für EINE der Varianten 25i, 25p oder 50p entscheiden (heutzutage am ehesten 50p). Also hier nicht mischen, vor allem nicht i- mit p-Material. Das geht im Notfall natürlich, aber bringt eben auch Qualitätseinbußen.
    3. Auch nicht schlecht, aber nicht sooooo dramatisch dogmatisch ist, wenn das Material immer die gleiche Auflösung hat. Aber aus HD-ready kannste eben kein UHD machen. Wenn 80% Deines Materials in UHD vorliegen, der Rest nur in FullHD, aber das ausgerechnet die wichtigsten Szenen sind, kannst Du natürlich einen UHD-Film machen und Dir einreden, dass 80% Deines Films gut aussehen. Aber die entscheidenden Szenen werden eben nicht die Qualität des restlichen Filmes haben.

    Full HD sieht immer noch schick aus, wenn es gut gemacht ist, und die Technik dazu ist ausgereift und bezahlbar. Entsprechende Abspielgeräte stehen in so ziemlich jedem Haushalt herum. Meine momentane Standard-Empfehlung ist daher 1920x1080 in 50p. Daraus kann man einen schönen HD-Film machen, und wenn man 50p (und nicht nur 25p) hat, kann man neben BlueRay-Discs sogar noch altertümliche DVDs machen, denn von 50p kann man deutlich besser auf 50i konvertieren als von 25p.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Captain ()

  • Hallo Captain,
    das erschlägt mich Laien fast :whistling: Deinen ausführlichen Beitrag weiss ich sehr zu schätzen. Vielen Dank!
    Muss ich mir morgen in aller Ruhe nochmal ansehen. Bei den Formaten hab ich bestimmt etwas durcheinander gehauen. Beruhigt bin ich in der Hinsicht, dass alle Clips mit O-Ton in 25fps vorliegen. Die 29..ftps werde ich auf 25 umstellen. Geht das auch in der Timeline? Ich denke, wenn ich es im Bin mache, gehen mir die Effekte (Layouter, Farbkorrekturen usw.) verloren, oder?
    Nicht ganz klar ist mir, wie und wo ich das Resampling machen muss. Kann (sollte) ich das bei jedem Clip in der Timeline machen oder reicht es, wenn ich das in den Projekteinstellungen bzw. in den Exporteinstellungen mache?

    Schönen Abend noch
    Norbert
    Intel Core i7-4930K, 16 GB RAM, Win 10 Pro, AMD Radeon R9 200 Series, DRW-24 SCSI CdRom, HL-DT-ST BD-RE SCSI CdRom, Edius 9.1 Pro, Storm Mobile
  • strzata schrieb:

    Die 29..ftps werde ich auf 25 umstellen. Geht das auch in der Timeline? Ich denke, wenn ich es im Bin mache, gehen mir die Effekte (Layouter, Farbkorrekturen usw.) verloren, oder?
    Geht in der Bin. Layouter und andere Effekte werden nicht betroffen.


    strzata schrieb:

    Nicht ganz klar ist mir, wie und wo ich das Resampling machen muss. Kann (sollte) ich das bei jedem Clip in der Timeline machen oder reicht es, wenn ich das in den Projekteinstellungen bzw. in den Exporteinstellungen mache?
    * Bei jedem Clip in der Timeline - geht ist aber mühsam.
    * Projekteinstellungen - Wenn im Layouter jedes Clips als Resamplingmethode "aktuelle Projekteinstellung" gewählt ist, geht das. Falls nicht, wirkt sich eine Änderung nur auf neu hinzugefügte Clips aus.
    * Exporteinstellungen - Dort kann ich das bei meinem Edius 8.5 gar nicht einstellen. Geht das mit Edius 9?

    Gruß Uwe
    Edius Pro 8.53 / PC Win7 Home Premium SP1, Intel i5 4460, 3,2GHz, 8GB RAM, Nvidia Geforce gtx 750 (2GB), 256 GB SSD für System, 1 TB HDD für Daten, Lieblingsspielzeug: ShuttlePRO v2
  • strzata schrieb:

    Die 29..ftps werde ich auf 25 umstellen. Geht das auch in der Timeline? Ich denke, wenn ich es im Bin mache, gehen mir die Effekte (Layouter, Farbkorrekturen usw.) verloren, oder?
    Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob das überhaupt in der Timeline geht. Also, man kann auch über die Timeline die Eigenschaften aufrufen und dort die fps umstellen. Aber ich weiß nicht, ob das den Clip wirklich ändert, weil nach meiner letzten Erinnerung die Laufzeit nicht wirklich geändert wird. Auf jeden Fall geht es im Bin (und selbst dort gibt es bei Version 8.53 den Bug, dass danach die "neue" Dauer nicht angezeigt wird). Danach den Clip einfach nochmal in die Timeline ziehen (z.B. in die Videospur direkt darüber - jetzt ist er auch entsprechend länger), passend zurechtkürzen und positionieren und anschließend einfach die Effekte vom Originalclip rüberziehen. Anschließend Originalclip löschen und neuen alten Clip in die Lücke setzen. Wenn man das bei drei, vier Clips macht, ist es nicht so die Mega-Arbeit.

    strzata schrieb:

    Nicht ganz klar ist mir, wie und wo ich das Resampling machen muss. Kann (sollte) ich das bei jedem Clip in der Timeline machen oder reicht es, wenn ich das in den Projekteinstellungen bzw. in den Exporteinstellungen mache?
    Wie Uwe schon schrieb, stellst Du am besten in den Projekteinstellungen das Resampling so ein, dass es für den Großteil Deiner Clips passt. Jetzt musst Du eigentlich nur bei den Clips, bei denen Du das Gefühl hast, da könnte etwas mehr Bildqualität drin sein, im Layouter mal testweise das Resampling für diesen einen Clip ändern. Wenn es einen sichtbaren Effekt gibt, dann mach das für jeden Clip, bei dem es nötig ist.

    In den Exporteinstellungen geht es das meines Wissens nicht. Aber ich habe auch nur Version 8.53.

    strzata schrieb:

    das erschlägt mich Laien fast
    Das ist Absicht. :) Im Ernst: seit die Technik spottbillig geworden ist und rein technisch heute so ziemlich jeder Videos drehen und schneiden kann, macht es eben auch jeder. Das heißt aber nicht, dass man die Gesetzmäßigkeiten dahinter kennt. Meistens ist das auch gar nicht schlimm. Aber wenn man so wie Du mit Deinem Materialmix einmal in so ein technisches Minenfeld tritt, dann werden die Erklärungen lang und "erschlagend". Sind ja nicht umsonst Ausbildungsberufe oder gar Studiengänge, in denen man das von der Pike auf lernt. Andernfalls (also als Hobbyfilmer) verwendet man eben sehr viel Freizeit - und bezahlt Lehrgeld z.B. in Form vieler (nerviger) Klicks, die andernfalls gar nicht nötig gewesen wären. Es ist auch nur am Anfang so erschlagend. Wie überall ist die Lernkurve zunächst steil - und dann wird's besser und macht noch mehr Spaß. Dazu Google, Youtube und Foren wie dieses nutzen. Einfach immer dranbleiben!
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  • hallo...

    Unterstützung beim Skalieren des Videomaterials mit einstellbaren und hochwertigen "Resampling-Methoden"
    ist auch in Edius_9 nur über den >Layouter< und den Filter >Umwandeln<

    NUR im >Layouter< und Filter >Umwandeln< finden sie die Detaileinstellungen / Auswahlmöglichkeitern für die Resampling-Methode

    Die Grundeinstellung für alle >Layouter< und Filter >Umwandeln< (und gültig NUR für diese Beiden Effekte) kann in den Projekteinstellungen erledigt werden.
    Eine Umstellung wirkt ab der Umstellung sich NUR auf neu hinzugefügte Clips oder Filter auf der Timeline (gilt für alle Sequenzen)
    Eine Umstellung wirkt ab der Umstellung NICHT auf bereits eingefügte Clips oder Filter auf der Timeline (gilt für alle Sequenzen)

    In keiner Exporteinstellung (wie und wo auch immer) werden sie eine Auswahlmöglichkeit für einstellbare und hochwertige "Resampling-Methoden" finden.

    JA, sie können in Edius_9 direkt aus einer FHD-Timeline eine DVD erstellen.
    Das ist IMHO eine Entgegenkommen für absolute Neulinge, welche von oben genannten Begrifflichkeiten noch überfordert sind.
    Quasi eine schnelle DVD für DA... oder DU.... die genaue Bezeichnung erspare ich mir...

    Es ist klar ...dieser Weg "direkt aus einer FHD-Timeline eine DVD erstellen."
    1. kann nur funktionieren auf dem normalen Exportweg
    2. auf dem normalen Exportweg werden keine hochwertigen "Resampling-Methoden" zum Einstellen angeboten
    3. der normalen Exportweg liefert (logisch) eine schlechtere Qualität, als wenn das Projekt von FHD auf SD (DVD-Auflösung) umgestellt wird
    4. NUR wenn das Projekt von FHD auf SD umgestellt wird, wird alles auf der Timeline per Layouter hochwertig/einstellbar herunter skaliert (gilt für alle Sequenzen)
    X-mal schon geschrieben ... :nw:
    ich würde mir wünschen, wenn in der Zukunft der Ratschlag gegeben wird "direkt aus einer FHD-Timeline eine DVD erstellen.geht jetzt ...."
    jeweils gleichzeitig dazu zu schreiben....
    • ... weil du es nicht besser machen willst/kannst
    • ... weil eine korrekte Projektumstellung du noch nie gemacht hast
    • ... weil eine korrekte Projektumstellung dir zuviel Zeit kostet
    • ... weil du auf max. Qualität sowieso keinen Wert legst
    mit freundlichem Gruß ... Hans ^^

    Lanczos_3 / wann / wie / warum verwenden [Zusammenfassung von bereit vorhandenen Beiträgen dazu]
    forum.edius.de/index.php?threa…ght=resampling#post105470
    Progressive Export
    BM INTENSITY PRO 4K - Umstellung von DeckLink Minimonitor sinnvoll?
    bei Video zoomen schlechtes Ergebnis
    Für das beste Ergebnis IMMER Lanzcos 3, auch bei Interlaced-Video ?
    Exportprogramm - Reihenfolge der Voreinstellung ändern
    Grass Valley Moderator 2 / freiwilliger firmenunabhängiger Foren-Moderator
    Wichtig: Dies ist kein Grass Valley Support Forum.! Dies ist ein moderiertes Anwender zu Anwender Forum.

    i9-7980XE 18cores/36threads - PCIe-M.2 960PRO 512GB - 32GB DDR4-3600 - Zotac GeForce GTX 1080 AMP, 8GB - Win_10prof
    [AMD 1950X 16cores/32 threads = retour wegen massiven Problemen, nicht nur bei mir] Edius 9 + VisTitle - Resolve Studio
  • Captain schrieb:

    ... Bug, dass danach die "neue" Dauer nicht angezeigt wird
    Das betrifft jetzt die Umwandlung von 29 in 25 fps.
    Vielleicht wird nichts verlängert sondern die Länge beibehalten und einige Bilder gedroppt? Dann wäre ich fein aus dem Schneider. Denn Clips per Hand zu kürzen (vorn oder hinten) bringt mein ganzes Projekt ins Wanken. Habe Audioeffekte drin, die bildgenau eingefügt sind (Tour Hollywood Studios - nachvertont). Kann Hans dazu nochmal etwas sagen: was passiert beim Umwandeln?

    Wegen des Resamplings:
    Ich habe Hans Beitrag 10mal gelesen und förmlich buchstabiert. Aber ich kanns mir nicht zusammenreimen. Ich werde also in HD 1920x1080 exportieren. Wie muss ich jetzt resamplen?

    Captain schrieb:

    ... Tippfehler Deinerseits ist, dann ist 2560x1080 erstmal ein sehr ungewöhnliches Format
    Sollte 2560x1440 heissen. Demzufolge habe ich gar kein 4k Material. Ein Freund aus den USA hat mir gesagt, seine Aufnahmen wären in 4k ?( Ich habs einfach geglaubt.

    Ganz ganz vielen Dank für eure Mühe
    Grüße Norbert
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  • strzata schrieb:

    Ich werde also in HD 1920x1080 exportieren.
    A) Willst Du (zunächst) eine FHD (1920x1080) 25p Datei erstellen? Als mp4?
    Dann:
    1. IN/OUT-Punkte in der Timeline setzen > F11 > siehe Screenshot-2. // Zum Testen kannst Du den IN-Punkt an den Anfang der Timeline setzen, den OUT-Punkt z.B. bei 30 sek. Dann ist der Export schneller fertig.
    2. Siehe Screenshot-3.
    Die exportierte Datei schaust Du Dir jetzt einmal an. Am PC (obs grundsätzlich passt). Auf USB-Stick kopieren und am TV ansehen.
    3. Alles OK? Freude kommt auf.
    4. Etwas nicht OK? Hier weiterfragen.

    B) Wenn die exportierte Datei OK ist, kann aus dieser Datei eine (gute) DVD erstellt werden. Dazu warte ich aber erst ab, bis Du mit dem Export zufrieden bist. Dann folgen zwei Kochrezepte für die DVD-Erstellung (direkt aus der Timeline bzw. aus der exportierten Datei)
    // Am Ende wirst Du die Informationen von Hans sicher verstehen.
    Also fang an!
    Gruß Kurt
    Bilder
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  • Vielen Dank! Bin dank der ausführlichen Screenshots jetzt gewappnet. Von Resampling ist nun nicht mehr die Rede. Muss ich nicht? Und die Clips mit 29 fps?
    Wie schon geschrieben: die "Uraufführung" sollte in maximaler Qualität sein. 45 Minuten werden dann wohl nur auf eine externe Festplatte passen. Wieviel GB könnten das werden? Test mit Teil-Video werde ich machen. Die DVDs brenne ich erst im Dezember. Dann frage ich hier nochmal an.
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  • strzata schrieb:

    Vielen Dank! Bin dank der ausführlichen Screenshots jetzt gewappnet. Von Resampling ist nun nicht mehr die Rede.
    (1) Muss ich nicht?
    (2) Und die Clips mit 29 fps?
    Wie schon geschrieben: die "Uraufführung" sollte in maximaler Qualität sein.
    (3) 45 Minuten werden dann wohl nur auf eine externe Festplatte passen.
    (4) Wieviel GB könnten das werden?
    (5) Test mit Teil-Video werde ich machen.
    Die DVDs brenne ich erst im Dezember. Dann frage ich hier nochmal an.
    ad (1) Nein. // Erst wieder, wenn eine DVD erstellt werden soll.
    ad (2) Darum kümmert sich Edius.
    ad (3) Wieviel Platz hast Du denn auf der Festplatte noch frei, auf der Du die Exportdatei legen willst?
    ad (4) Eine meiner 50p mp4 Dateien (Spiellänge ca. 55 Minuten) belegt 11 GB.
    ad (5) Anfangen !!! // Dann sieht/weiß man mehr.
    Gruß kurt
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kpot11 ()

  • strzata schrieb:

    Das betrifft jetzt die Umwandlung von 29 in 25 fps.
    Vielleicht wird nichts verlängert sondern die Länge beibehalten und einige Bilder gedroppt? Dann wäre ich fein aus dem Schneider. Denn Clips per Hand zu kürzen (vorn oder hinten) bringt mein ganzes Projekt ins Wanken. Habe Audioeffekte drin, die bildgenau eingefügt sind (Tour Hollywood Studios - nachvertont).
    Ganz einfach:
    • der Film wurde mit 29,97 (hier jetzt vereinfacht 30) Bilder pro Sekunde aufgenommen;
    • wenn Du die Eigenschaften des Clips in der Bin auf 25 Bilder pro Sekunde änderst, werden also jede Sekunde 5 Bilder pro Sekunde weniger abgespielt;
    • das Abspielen der "übrigen" 5 Bilder benötigt dann zusätzliche (25 Bilder/Sekunde : 5 Bilder = ) 0,2 Sekunden;
    • ergo hat die 29,97 fps Aufnahme bei einer 25 fps Wiedergabe eine um ca. 1/5 längere Laufzeit - also z.B. 1 Minute ursprünglicher Laufzeit wird dann in 1 Minute 12 Sekunden abgespielt.
    Wenn der Clip jetzt - um beim 1 Minuten Beispiel zu bleiben - auch auf der TL nur eine Minute lang sein soll, musst Du (manuell) 12 Sekunden wegschneiden - d.h. natürlich es geht Bildinhalt verloren.
    Oder Du legst einen Zeiteffekt drauf, der dann aber die Bilder neu berechnet (s.u.).



    Bei der von @Captain vorgeschlagenen Methode ist der

    Vorteil:
    • die Bilder werden so wie sie aufgenommen wurden abgespielt = keine verlustbehaftete Umwandlung stattfindet = Erhalt der vorhandenen Bildqualität;


    Nachteil:
    • die Aufnahme läuft in "Zeitlupe" = Bewegungen werden langsamer - da kommt es darauf an, ob das dann "stört" (z.B. Personen laufen durchs Bild), oder nicht (Landschaft);
    • auch der Ton der Aufnahme wird langsamer abgespielt, da er gekoppelt ist - das ließe sich umgehen, indem vorher der Ton mit der Originalgeschwindigkeit gespeichert (exportiert) wird,
      diesen dann auf der TL dann einfach austauschen - aber, dann ist der Ton nicht mehr synchron und in diesem Falle fehlt am Ende etwas;
    • die Spieldauer verändert sich (hier 1/5 länger).





    Wenn Du den Clip durch Edius, oder durch ein anders Programm (z.B. Handbrake) von 29,97 fps auf 25 fps wandeln lässt, ist dem entsprechend

    Vorteil:
    • die Spieldauer/Cliplänge bleibt gleich;
    • Personen, Fahrzeuge usw. bewegen sich in normaler Geschwindigkeit;
    • der Ton läuft synchron (oder sollte es zumindest);


    Nachteil:
    • es findet eine (verlustbehaftete) Neuberechnung der Bilder statt - je nach Bildinhalt und Berechnungsmethode kann das gut aussehen, muss aber nicht;


    Wenn Du die Wandlung in Edius vornimmst - also den 29,97 fps Clip in einem 25 fps Projekt auf die TL ziehst, bedeutet dies "Rechenarbeit".
    Sollte der Clip also auf der TL nur stockend abspielen, müsstest Du ihn rendern lassen (oben im Menü).


    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Ich glaub, ich hab mal gelesen, dass EDIUS den Clip automatisch umwandelt, wenn man einen 29er aus der BIN in ein 25er Projekt in die Timeline zieht. Isses so? Die 29er zeigen bei mir keine Auffälligkeiten. Kein Ruckeln und auch die Geschwindigkeit sieht normal aus. Ich schneide auch meist sehr kurze Clips (meist nicht über 2 Sekunden, außer bei langen Schwenks z.B. über den Grand Canyon o.ä.). Über die Qualität kann ich erst was sagen, wenn ich mir das mal auf dem 65er TV ansehe. Hoffentlich gibt es da nicht eine böse Überraschung ...
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  • strzata schrieb:

    Ich glaub, ich hab mal gelesen, dass EDIUS den Clip automatisch umwandelt, wenn man einen 29er aus der BIN in ein 25er Projekt in die Timeline zieht. Isses so?
    a) Siehe Antwort-10 oben, "ad (2)".

    b) Peter (Antwort-11) hat diese Frage auch schon beantwortet.
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  • Danke! Musste mir den Beitrag von Peter nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Er hat sich ja echt große Mühe gegeben, mir Dummy das zu erklären. Hat mich verwirrt und schien mir im Widerspruch zu #10 zu stehen. Dort steht "kümmert sich EDIUS". Aus Peter's Beitrag hatte ich anfangs entnommen, dass ich selbst Hand anlegen muss (umwandeln, kürzen, Spieldauer beachten ...). Nun habe ich es aber glaub ich verstanden. Ich ziehe die 29er Clips auf die TL und schneide sie dort. In der BIN hab ich noch nicht irgendwelche Anpassungen vorgenommen. Und im Layouter steht unter "Resampling" auch "wie Projekt". Dann passt wohl alles.
    Eine Frage möchte ich gern noch los werden: verbessert es die Qualität, wenn ich in der Halbbildreihenfolge statt "Höchstgeschwindigkeit" "höchste Qualität" einstelle? Ohne vorheriges Rendern geht dann zwar in der TL nix, aber das könnte ich verschmerzen.
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  • strzata schrieb:

    verbessert es die Qualität, wenn ich in der Halbbildreihenfolge statt "Höchstgeschwindigkeit" "höchste Qualität" einstelle?
    Diese Auswahl findest Du unter Qualität im Export (zweites Bild von Antwort-10).
    // Unter Halbbildreihenfolge kannst Du nur unter progressiv, unteres Halbbild und oberes Halbbild wählen.
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  • So, ich habe "angefangen" und 3 Minuten auf einen Stick ausgespielt. Ich bin ja überglücklich! Das Video kommt auf dem 65er OLED astrein. Mir sind fast die Augen rausgefallen. Kein Ruckler, auch nicht bei schnellen Schwenks, Und die Farben - atemberaubend! Das kenne ich von PREMIERE, mit dem ich 20 Jahre lang geschnitten habe, überhaupt nicht. Na gut, da hatte ich auch noch keinen OLED in der Größe. Wenn Weihnachten Uraufführung ist und Kinder, Enkel und ein paar Freunde da sind, muss ich mich, glaube ich, nicht schämen ob meines Machwerks ...

    Ohne eure Hilfe wäre ich nicht so weit gekommen! Ich danke euch allen wirklich sehr!
    Viele Grüße
    Norbert
    Intel Core i7-4930K, 16 GB RAM, Win 10 Pro, AMD Radeon R9 200 Series, DRW-24 SCSI CdRom, HL-DT-ST BD-RE SCSI CdRom, Edius 9.1 Pro, Storm Mobile
  • strzata schrieb:

    So, ich habe "angefangen" und 3 Minuten auf einen Stick ausgespielt. Ich bin ja überglücklich! Das Video kommt auf dem 65er OLED astrein. Mir sind fast die Augen rausgefallen. Kein Ruckler, auch nicht bei schnellen Schwenks, Und die Farben - atemberaubend! Das kenne ich von PREMIERE, mit dem ich 20 Jahre lang geschnitten habe, überhaupt nicht. Na gut, da hatte ich auch noch keinen OLED in der Größe. Wenn Weihnachten Uraufführung ist und Kinder, Enkel und ein paar Freunde da sind, muss ich mich, glaube ich, nicht schämen ob meines Machwerks ...
    Ohne eure Hilfe wäre ich nicht so weit gekommen! Ich danke euch allen wirklich sehr!
    Viele Grüße
    Norbert


    Gratuliere!!!
    Wenn Du dann an der Erstellung einer DVD interessiert bist, meldest Du Dich einfach wieder.

    strzata schrieb:

    @kpot11: sprechen wir da wirklich von derselben Sache?

    Nein, das konnte ich ja nicht wissen.
    So wie der Screenshot von Dir aussieht, stammt der von Zeiteffekt > Geschwindigkeit > Halbbildoption > Interpolationsmethode > Optischer Fluss.
    Hast Du solches in der Timeline an Clips vorgenommen ??
    Wenn JA: Natürlich liefert in diesem Fall die Option "Höchste Qualität" die (noch) bessere Qualität - für jene Clips, an denen Du die Geschwindigkeit geändert hast und dabei die Option "Optischer Fluss" verwendet hast !!!
    // Da gelten dieselben Regeln wie sonst auch: "Wo gehudelt wird, leidet die Qualität" :thumbdown:
    In der Zwischenzeit solltest Du Dir - nun nach etlichen Aha-Erlebnissen - die Antworten von Hans und Peter gurlt nochmals in Ruhe zu Gemüte führen :nick:
    Gruß kurt
    - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
    - WIN-10/64 PRO, Firefox, DropBox, ImageBurn, PhantomDrive
    - EDIUS-9.31(4196), Mercalli-2 und 4, NeatVideo, NewBlue ChromaKeyPro, Audacity, Adobe Photoshop, Cyberlink Power-DVD-18, Handbrake, Movavi VideoConverter 18, RESOLVE-15, Adobe InDesign, andere diverse System- und AV-Tools
  • Danke für die Glückwünsche! Ich habe "optischer Fluss" als default eingestellt. Bei 90 % des Materials habe ich damit die besten Ergebnisse. Habs mehrfach ausprobiert. Und bei kritischen Clips teste ich immer alle drei Optionen. Ist das okay so?
    Intel Core i7-4930K, 16 GB RAM, Win 10 Pro, AMD Radeon R9 200 Series, DRW-24 SCSI CdRom, HL-DT-ST BD-RE SCSI CdRom, Edius 9.1 Pro, Storm Mobile
  • strzata schrieb:

    Und bei kritischen Clips teste ich immer alle drei Optionen. Ist das okay so?
    Ja,

    dass empfiehlt sich sowieso generell.
    Einfach mehrere Optionen ausprobieren und sehen was welches Ergebnis bring. Was bei einem Clip richtig ist, kann für einen anderen falsch sein.

    Noch zur DVD.
    Auch in meinem Bekanntenkreis haben viele (noch) nur einen DVD-Player. Aber mit DVD ist halt nur eine SD-Qualität möglich. Und die bring doch erkennbar schlechtere Ergebnisse als FHD.
    Fast alle haben aber schon einen modernen TV mit USB-Anschlüssen. Da bietet es sich durchaus an eine FHD MP4-Datei (H.264) auf USB-Stick anzubieten. Meine Bekannten haben sich da fast alle überzeugen lassen.

    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9