Neuer PC mit i7 9700K und trotzdem ruckeliges Abspielen der Timeline

  • EDIUS HD

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  • Dino72 schrieb:

    kpot11 schrieb:

    a) Du hast bei Audio 4 Kanäle eingestellt. Brauchst Du die wirklich (oder reicht Stereo, d.h. 2 Kanäle)?
    Ja, 2 sollten in der Regel reichen. Muss ich mal ausprobieren, ob das irgendeinen Unterschied in der Performance macht. Kaum

    kpot11 schrieb:

    b) Als Renderformat wäre (normalerweise) HQX fine zu empfehlen.
    Ich habe Edius-Tutorial-Videos auf Youtube gesehen (von ComWeb), wo gesagt wurde, dass man auf keinen Fall HQX fine, sondern HQX Standard nehmen sollte - wegen der Performance. Qualitativ sei das mehr als genug - bitte Renderteil im Vademecum lesen!.
    Ich habe das dann so eingestellt und nicht näher analysiert. Wenn ich das richtig verstehe, wäre doch HQX fine noch langsamer, oder ? vermutlich, aber ob merkbar?

    kpot11 schrieb:

    c) Als Resamplingmethode wird üblicherweise Lanczos 3 (High Quality) empfohlen (aber vielleicht ist Deine Einstellung für Dein Projekt ja besser).
    Ja, habe schon mit beiden Methoden probiert. Ich sehe da ehrlich gesagt, weder bei der Performance, noch bei der Qualität einen Unterschied. Habs aber im Detail noch nicht untersucht. Ich betreibe das als reines Hobby und bin da kein Perfektionist. Leider bin ich nur manchmal etwas ungeduldig, daher meine Unzufriedenheit mit der Performance ;)

    ad c) Wenn Du performancemäßig da keinen Unterschied siehst, solltest Du Lanczos 3 (High Quality) verwenden! Wenn Du nach dem Durchlesen im Vademecum zum Rendern noch Fragen hast, können wir in einem eigenen Thread darüber philosophieren (wird aber einigermaßen anspruchsvoll werden!).
    ComWeb ist ja gut, aber geht da aus gutem Grund nicht in die tiefste Tiefe, da sonst "normale" Edius-Benutzer beginnen würden, Bahnhof zu verstehen. Vergleiche (wenn Du viel Zeit hast :bgdev: ) einmal die Ausführungen im Vademecum zum Thema Ripplemarken und schau, was andere ernstzunehmende Fachleute dazu sagen (wollen). Es ist halt manchmal auch eine Frage, wieweit man mit seinen Ratschlägen und Empfehlungen in die Tiefe gehen will bzw. wieviel man dem Benutzer zum Testen selbst überlassen will (weil die Ausnahmen vom Gesagten eben nur in Ausnahmefällen benutzt werden).
    Gruß kurt
    - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
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  • gurlt schrieb:

    Der von mir aus dem Handbuch zitierte Hinweis macht mich insoweit stutzig. Wenn ich das richtig deute würde das ja heißen, dass eine mit Einstellung "Gross" erstellte Proxy erhalten bleibt und bei einem Wechsel auf "Klein" dann keine neue geringere erstellt wird (vielleicht wissen da Kurt oder Hans -Mod2- etwas mehr dazu?).
    Geld verwette ich darauf noch nicht, aber es sieht tatsächlich so aus!

    Zusatz: Bei der Einstellung "klein" sehe ich im normalen REC-Fenster kein Problem, aber wenn man mit etwa Doppelklick in die Vollbildschau geht, ist das Ergebnis schon ziemlich pixelig (50p FHD Clip, bei UHD Clip detto). Da hat Dino72 recht, wenn ihm das nicht sonderlich gefällt.
    Gruß kurt

    Jetzt könnten wir wetten (tue ich aber nicht: aus prinzipiellen Gründen; konkret aber, weil das gemein wäre :bgdev: )
    a) Du hattest den Hinweis im Manual mE korrekt verstanden. Man muss vor einer Änderung in den Systemeinstellungen die alten Proxies löschen und dann mit den neuen Systemeinstellungen die Proxies neu erstellen (mM nicht sehr benutzerfreundlich: ein Hinweis "Sollen die Proxies überschrieben werden" etc. wäre da bequemer).
    b) UHD mit der Proxyeinstellung Mittel liefert ein brauchbares Voll-Vorschaubild.
    c) Siehe Screenshot: UHD-Clip vs Proxy Größenvergleich. Das sollte sich doch auf die Performance auswirken !!! Vielleicht war der Effekt aus a) der Grund, warum Dino72 keinen Unterschied feststellen konnte.

    Mein Vorschlag an Dino72:
    - Alle erstellten Proxies löschen (via WIN im Dateimanager und anschließend Wiederherstellung von Offlineclips starten > markieren > "Proxy löschen" > OK > Close > Yes).
    - In den Systemeinstellungen den Wert für Proxy auf Mittel stellen.
    - Clip in TL ziehen > Proxy aktivieren > Proxy erstellen > Timeline (nicht BIN)
    - Testen, obs was bringt.
    Gruß kurt
    Bilder
    • Screenshot-4.jpg

      168,96 kB, 843×303, 34 mal angesehen
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kpot11 ()

  • Nur nochmal ergänzend, obwohl ja Proxy jetzt doch nicht zu tragen kommt. Ich habe das mal durchgetestet.

    Es ist tatsächlich so, dass ein bestehendes Proxy, bei einer Umstellung der Einstellungen (Groß/Mittel/Klein) in den Systemeinstellungen nicht neu berechnet wird. Die vorhandenen werden also weiterverwendet.
    Um die manuelle oder automatische Erstellung eines neuen Proxy anstoßen zu können, muss somit ein vorhandenes Proxy manuell aus dem Dateiordner gelöscht werden (@Kurt was für Vademecum???).

    Bei mir läuft besagter Clip, bzw. Testaufbau selbst in der Einstellung "Groß" einwandfrei. Hierbei besteht ein Verhältnis Original 890 MB zu 107 MB Proxydatei bei guter Bildqualität, die für eine Bearbeitung ausreichend wäre.



    Was mich jetzt an dem Screenshot Deiner Projekteinstellungen verwundert ist, dass Du ja bereits nur mit 8bit Tiefe arbeitest und es trotzdem nicht funktioniert. Wenn es 10bit gewesen wären, hätte man eben auf 8bit reduzieren können.
    Da deutet doch alles auf eine bei Dir für Effekte nicht ausreichende GraKa hin.

    Ein anderer Gedanke den ich hätte, wäre ggf. der Unterschied von Edius 8 zu Edius 9. E9 wurde ja mit Steigerung der Performance beworben.


    Hilft Dir jetzt leider nichts, ist aber für uns Helfenden durchaus interessant zu wissen.


    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • gurlt schrieb:

    (@Kurt was für Vademecum???).
    JA, habs mir schon vorgemerkt :nick: :thumbup:
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  • gurlt schrieb:

    Da deutet doch alles auf eine bei Dir für Effekte nicht ausreichende GraKa hin.
    Ich bin da ebenfalls Deiner Meinung und kann meinen Pragmatismus (für Dino72) nur wiederholen:

    Händler suchen > etwa 1070Ti oder 1080Ti kaufen (mit Rückgaberecht !!!) > und Testen.

    Sonst wird diese Frage kaum praxisgerecht zu beantworten sein.
    // Es sei denn, es findet sich ein Benutzer mit einer vergleichbaren HW-Konfiguration und einer "ordnetlichen" GraKa.

    // Ich gebe Dino72 via Konversation einen auch in D vorhandenen Händler bekannt, bei dem das möglich sein sollte.
    Gruß kurt
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  • @Dino72

    Du hast eine Konversation.
    kurt
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  • gurlt schrieb:

    Um die manuelle oder automatische Erstellung eines neuen Proxy anstoßen zu können, muss somit ein vorhandenes Proxy manuell aus dem Dateiordner gelöscht werden (@Kurt was für Vademecum???).
    Download und siehe: Vademecum, Band-4, Seite 110 und 111.

    edius.de/vademecum.html

    Gruß kurt
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kpot11 ()

  • Hallo,
    möglicherweise hat auch die Tatsache einen Einfluss, dass der i7-9700K kein Hyperthreading besitzt. Also statt 2x6 oder 8 Threads wie bei den anderen (8700, 9900 usw)nur 8 Threads. Bei z.B. i7-8700K werden beim Start von Edius 12 (logische) Kerne erkannt, bei die nur 8. Ausser dem ist gegenüber dem i9-9900K ( gar nicht so wesentlich teuerer) der Cache ebenfalls um 1/3 kleiner.
    Da wird wohl Proxy oder temporäre Auflösungsveringerung -wie vorgeschlagen - der Königsweg sein.
    Gruß Heinz
  • Heinz schrieb:

    möglicherweise hat auch die Tatsache einen Einfluss, dass der i7-9700K kein Hyperthreading besitzt.
    Ersetze "möglicherweise" durch "ziemlich sicher". // Mit Hyperthreading hätte der 8 Kerneprozessor 16 logische Pfade (was einer CPU-Durchsatzsteigerung in der Größenordnung von 50% entsprechen kann).
    Gruß kurt
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  • Heinz schrieb:

    möglicherweise hat auch die Tatsache einen Einfluss, dass der i7-9700K kein Hyperthreading besitzt.
    Hi Heinz,

    das ist mir bisher noch aufgefallen. 8o
    Rechnet man ja aber auch nicht mit, denn Hyper-Threading ist ja eigentlich Standard. Du hast aber tatsächlich recht. Seltsam, dass das beim 9700K fehlt. ?(

    Da wäre ein i9-9900K wohl tatsächlich die bessere Wahl gewesen, zumal es ja neben den anderen Faktoren auch noch ein Z390 -Board ist, welches diesen ja auch noch besonders unterstützt.



    Allerdings muss ich Kurt insoweit widersprechen, dass mit Hyper-Threading nicht wirklich eine Verdoppelung der Durchsatzleistung stattfindet, da sich ja zwei Threads die Ressourcen teilen müssen. Selbst Intel sprach da damals nur von ca. 33% und realistisch sind wohl eher so um die 25%. Aber zu merken wäre das sicherlich schon.



    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • gurlt schrieb:

    Allerdings muss ich Kurt insoweit widersprechen, dass mit Hyper-Threading nicht wirklich eine Verdoppelung der Durchsatzleistung stattfindet,
    Hallo Peter :)
    Ich habe aber geschrieben "was einer CPU-Durchsatzsteigerung in der Größenordnung von 50% entsprechen kann".
    Womit gemeint ist, dass man statt 100% CPU-Leistung (bei 8 Kernen) etwa bis 150% (bei dann 16 logischen Pfaden) erwarten kann!
    // Intel kann/muss es natürlich genauer wissen!

    gurlt schrieb:

    das ist mir bisher noch aufgefallen.
    Ich vermute, dass "... das ist mir bisher noch nicht aufgefallen" gemeint ist.
    :prost:
    Gruß kurt
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  • Richtig sollte natürlich nicht heißen.

    War da offenbar zu sparsam beim Tippen.. :D


    Und mit der nicht Verdopplung hast Du ja auch recht. Da ist meine "Rechenleistung" mit mir durchgegangen...



    :prost:
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  • gurlt schrieb:

    Richtig sollte natürlich nicht heißen.

    War da offenbar zu sparsam beim Tippen.. :D


    Und mit der nicht Verdopplung hast Du ja auch recht. Da ist meine "Rechenleistung" mit mir durchgegangen...



    :prost:
    Das :prost: ist aber schließlich zwischen uns ein unbestrittener, feiner Konsens ;)
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  • Wie gesagt, bin ich davon auch sehr überrascht, dass der kein Hyper-Threading kann.


    Aber das bedeutet ja nicht, dass nun der i7-8700K mit seinem HT deshalb besser wäre, oder allein auch schon nur gleich schnell ist. Immerhin hast Du ja 2 Kerne mehr, nämlich 8 statt nur 6. Und das ist durchaus ein Vorteil.

    Wie schon gesagt, liegt der "Gewinn" durch HT bei vielleicht 25 - 30%. Nimmst Du jetzt also den i7-8700K mit 6 Kernen mit HT, kommst Du unter optimalen Bedingungen!!! maximal auf die gleiche Leistung, wie der i7-9700K mit seinen 8 Kernen ohne HT.
    Hierbei spielt aber eben auch eine große Rolle wieviel und was für Threads anliegen. Denn es gibt durchaus auch Threads, die einen eigenen Kern fordern, oder von ihren Ressourcenanforderungen her nicht gut zueinander passen. Und dazu wird Dir hier wohl kaum jemand darüber Auskunft geben können, wie sich das bei Edius verhält. Zumal das ja dann auch noch von diversen Parametern abhängig wäre.

    Außerdem hast Du mit dem i7-9700K die modernere Architektur der Intel-Prozessoren der 9.Generation. Und auf die ist Dein Z390 MoBo eben zugeschnitten. Also insoweit ist das schon alles OK.
    Du hast halt nur nicht die Steigerung, die man erwarten könnte, wenn der i7-9700 HT unterstützen würde. Das ist aber dann ja auch nur eine akademische Frage.

    Richtig dürfte sicherlich auch sein, dass der i9-9900K mit HT und dem größeren Cache da vielleicht die bessere Wahl gewesen wäre. Ob aber allein das dann zur Beseitigung Deiner Probleme führen würde, kann Dir auch niemand versprechen. Denn es hapert ja immer noch an der GraKa, die einfach nicht (mehr) in dieses ansonsten sehr moderne System passt.


    Gruß
    Peter
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  • gurlt schrieb:

    Richtig dürfte sicherlich auch sein, dass der i9-9900K mit HT und dem größeren Cache da vielleicht die bessere Wahl gewesen wäre. Ob aber allein das dann zur Beseitigung Deiner Probleme führen würde, kann Dir auch niemand versprechen. Denn es hapert ja immer noch an der GraKa, die einfach nicht (mehr) in dieses ansonsten sehr moderne System passt.
    Eben, so ist das (leider).

    Aber 4k, mit 50p, dazu die Primäre Farbkorrektur und dann noch womöglich HEVC (h.265) - das wär schon ein idealer Mix für Edius-Benutzer, um die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher HW-Konfigurationen zu untersuchen :bgdev: // Auf Basis z.B. WIN-10/64 Pro und Edius-9.31 (aus heutiger Sicht).
    // Aber wer stellt uns Hobbyisten schon solche unterschiedliche PCs zur Verfügung. Und dann müsste man noch einen "Normmix" an Clips unterschiedlichen Inhalts zur Verfügung stellen. Das wär dann interessant.
    Trotzdem schönen Gruß - kurt
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  • Ja, dies ist ja leider das Problem. Zwar werden die Rechner immer leistungsfähiger, aber dafür auch im gleichen Maß Software, und vor allem das Material anspruchsvoller.

    "Mother Blue" hat übrigens seit kurzem den ersten kommerziellen Quantenrechner in Betrieb.
    Wäre jetzt für Videoschnitt sicherlich etwas übertrieben, aber wer weiß.... ^^
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  • Habe nicht den gesamtem Thread gelesen. Aber schau mal, was de Fries zum Prozessor 9900 schreibt: comweb.de/blog-video-hardware/
    Bernd aus Duisburg
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Intel i9 7940X 14 x 3,1-3,8 GHz - X299 - 32 GB DDR4 RAM3000 - Win 10 64bit+ 1GB VME 960 Samsung - nVidia Geforce GTX 1060 mit 6 GB Ram - BM Intensity Pro 4K- Netzteil 1000 Watt
  • bernibernd schrieb:

    was de Fries zum Prozessor 9900
    Hallo Bernd,
    der Beitrag ist Schnee von gestern. Aktuell haut es bei deFries mittlerweile mit Youtubebeitrag vom 24.2.19 hin. Probleme steckten ausserdem wohl vorwiegend bei den Motherboards. Und dass ein i7-7940X -wie deFries schreibt- nochmal einiges zulegt muß eigentlich bei einem Preis von > 1100 eur für die Cpu nicht verwundern.
    Grüße Heinz
  • Heinz schrieb:

    Und dass ein i9-7940X -wie deFries schreibt- nochmal einiges zulegt muß eigentlich bei einem Preis von > 1100 eur für die Cpu nicht verwundern.
    Hi,

    dazu muss man dann aber bitte auch immer sagen, dass dies ja eine 2066-Socket CPU ist, die ein entsprechendes X299 MoBo benötigt. Das ist mit einer 1151-Socket CPU auf einem MoBo mit Z370/Z390 Basis nun auch nicht direkt zu vergleichen.
    Es würde sonst vielleicht falsche Vorstellungen hervorrufen. Zumindest bei denen, die das nicht einordnen können.


    Trotzdem auch mal die Daten für den i9-7940X:
    • 14 Kerne mit HT = 28 Threads (gegenüber 8/8 (i7-9700), bzw. 6/12 (i7-8700K), oder 8/16 (i9-9900K)
    • 19,25 MB Cache (gegenüber 12 / 12 / 16 MB)
    • 4 Speicherkanäle (statt 2)
    • 44 PCI-Lanes (statt 16 = vorteilhaft insbes. bei M2 SSD und GraKa)


    Dass dies bei anspruchsvollen Anwendungen schneller sein muss, ist doch dann eigentlich kein Wunder.



    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9