Eure Erfahrung mit Audio Interfaces vs. Fieldrecorder

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    • Eure Erfahrung mit Audio Interfaces vs. Fieldrecorder

      Guten Tag zusammen ich habe da mal ne frage an euch.

      Worum geht's :
      Ich möchte ein XLR Mikrofon für Voice Over nutzen.
      Ich besitze
      1) ein Behringer UCA202. Die erlaubt mir per USB den PC per Chinch ans Radio anschließen. Es hat Chinch line-in aber kein mic-in.
      2) ein Zoom H5n das eigentlich alles besitzt was man braucht. Man kann es per USB anschließen und per XLR ein Mikrofon anschließen. Allerdings 44,1kHz/16bit

      Die Verwendung eines Audio Interface wurde mir erlauben Behringer außer Betrieb zu nehmen damit in Edius die Hardware aus Windows heraus gleich verfügbar ist. Aus diesem Grund spiele ich mit dem Gedanken mir ein Audio Interfaces zu besorgen. Gestolpert bin ich über das Steinberg UR22 MK2 und Focusrite 2i2. Youtube sei Dank fand ich einen Hinweis dass das Focusrite gut und stabil am Mac läuft aber für PC nicht die erste Wahl sei.

      Meine Fragen an euch:
      1) Habt ihr Hardware am Start die ich übersehen habe? Das UR22 liegt bei Amazon bei 115€ darum ist das die Preisklasse in der ich mich umschaue. Die ist aber dehnbar, wenn sinnvoll.
      2) vielleicht kann ich mein Zoom h5n ja auf 48kHz umstellen. Das würde aber dann bei 16bit bleiben.
      Andere Vorschläge?

      Ich tippe auf dem Handy im Krankenhaus bin also für Tippfehler entschuldigt...
      Gruß aus Bremen
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      EDIUS 9 Workgroup | i7700 | GForce 1060 |32Gb | Win10 64bit | Voxformer | Neat Video | Acon Restoration Suite
    • Hi,

      das Steinberg UR 22 MK II ist auf alle Fälle in dieser Preisklasse ein gutes Gerät. Die Vorverstärker kommen vom Mutterkonzern Yamaha.
      Außerdem liegt da immer eine kostenlose Version vom DAW Cubase bei, die auch bei der Aufnahme und Bearbeitung sehr gute Dienste leisten kann. Jedenfalls ist das komfortabler als das Voice Over in Edius - (z.B. Aufnahmeschleife).

      Es gibt das UR auch als "Recording Pack" mit Kopfhörer und Kondensator-Mic. Letzteres kenne ich aber nicht aus eigener Erfahrung und kann deshalb die Qualität nicht beurteilen.
      Sonst findest Du bei Rode Mikrofone mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis.

      Natürlich geht "besser" (teurer) immer, und man kann auch durchaus begründen, wie das zustande kommt. Es kommt halt insbesondere darauf an, was Du ggf. über die reinen VoiceOver-Aufnahmen noch damit machen kannst.


      Das Zoom H5 (H5n kenne ich jetzt nicht??) ist auf alle Fälle auf 48 kHz (bzw. sogar 96 kHz) und 24-bit umzustellen.
      Dies solltest Du auch unbedingt machen, wenn die Aufnahmen für Video bestimmt sind. Die Mischung von 44,1 kHz und 48 kHz kann schon mal Probleme auf der TL bereiten, bzw. zu Asynchronität führen.
      24-bit (oder höher - kann das H5 aber nicht) sind sinnvoll, da hier eine qualitativ bessere Bearbeitung möglich ist. Der endgültige Export aus Edius kann ja dann durchaus in 16-bit erfolgen.
      Ebenso ist .wav dem .mp3 immer vorzuziehen.

      Wenn nicht schon vorhanden, solltest Du (notfalls für etwas später) noch einen Studiokopfhörer (z.B. Beyerdynamic) und Studioboxen mit einplanen.

      Gruß
      Peter
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • als Ergänzung zu Peters Posting:
      Ich habe das Steinberg UR 22 MK II im "Einsatz", nachdem es für mein früheres Edirol/Roland UA25 keine Win-10-Treiber mehr gab.

      Da ich dieses Audio-Interface speziell zum Capturen von Sound mit dem Laptop benutzte, war es mir wichtig, dass die Stromversogung über USB erfolgt und dass ich meine "teuren" Behringer XLR-Mikros weiter benutzen kann.

      Ich mache damit auch "Voice over" für Edius, aber zum Aufnehmen und Nachbearbeiten benutze ich Wavelab
    • Hallo ihr zwei, danke für die schnelle Antwort. Tja Peter, ich habe das gleiche gedacht wie du. H5n kann das ja alles. Stimmt aber nur mit Einschränkung. Als Field Recorder ist das so (volles Spektrum) , aber nicht per USB. Dort wird dann eingeschränkt. Eben 16bit und 44,1kHz. Was auch genau zu meinem Ursprung führt, nämlich leiern. Also 48kHz gemischt mit 44,1kHz. Unbrauchbar. Das kam auf bei einem Projekt mit meiner Tochter. Hier bei Karaoke mit Edius. Das UR22 habe ich auch mit Mike und Kopfhörer gefunden. Ich habe aber bereits einen Sennheiser Noise Canceling Kopfhörer (Quietcomfort 15) und ich meine der tut es. Als Mikrofon habe ich mit einem Samson C01 geliebäugelt. Ob das für Karaoke und voice over geeignet ist? Ich vermute für das Eine besser als fürs Andere.
      Aber ich fand das auch als Empfehlung bei YouTube. Das Preissegment ist ok und ich weiß nicht, ob ich den Unterschied, den mir höherwertige Mikrofone bieten es wert mit Betonung auf MIR wert ist. Der Fakt das bessere Mikrofone existieren ist unbestritten.
      Ach und noch etwas. Beim Zoom H5n ist auch eine Cubase und Wavelab dabei gewesen (jeweils als 9LE). Als abgespeckte Version. Reicht aber.

      Dazu noch Anmerkungen?
      Gruß aus Bremen
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    • genius1972 schrieb:

      ...aber nicht per USB.
      Verstehe ich nicht, wie ist das gemeint?

      Jedenfalls, wenn Du den H5 per USB auf Deine interne Soundkarte geleitet hast, dann müsstest Du ggf. dort - im Realtek?-Sound auf 48 kHz, 24-bit umstellen.




      genius1972 schrieb:

      Ich habe aber bereits einen Sennheiser Noise Canceling Kopfhörer (Quietcomfort 15) und ich meine der tut es.
      Selbstverständlich. Ich weiß ja nur halt nicht, was bei Dir evtl. schon vorhanden ist, oder nicht.


      genius1972 schrieb:

      Als Mikrofon habe ich mit einem Samson C01 geliebäugelt. Ob das für Karaoke und voice over geeignet ist?
      Das kenne ich leider nicht, und habe auch keine aussagekräftigen Berichte dazu gefunden. Also kann ich dazu auch nichts sagen.
      Aber vielleicht ist ja hier jemand, der es kennt/benutzt.

      Mit ab 50,- € ist es natürlich ein sehr geringer Preis. Bei einem Rode wärst Du da natürlich etwas höher.

      Man sollte auch eine Spinne (Halterung) und einen guten Popkiller (z.B. diesen) einplanen.
      Die Spinne dient hauptsächlich der Entkopplung. Die einfachen Popkoller mit einer Lage "Plastik" bringen es nicht.


      Gruß
      Peter
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    • Hi @gurit
      Die zitiererei fällt mir auf dem Handy schwer. Was ich per USB meine ist folgendes. Wenn man das Zoom H5n per USB anschließt erscheint auf dem H5n ein Dialog mit der Auswahl zwischen den Zugriff auf die SD Karte oder Zugriff auf das Mikrofon (als Audio Interface). Wenn man diesen Modus nun wählt, dann wird 16bit 44,1kHz fest vergeben. Realtek hat, so wie ich es verstehe nichts damit zu tun, denn das taucht in Windows als eigene Soundkarte auf. In diesem Beispiel verwende ich die mitgelieferte Mikrofon Kapsel, also kein XLR Mikrofon. Es gibt nach meinem Verständnis keine Möglichkeit die sampling rate umzustellen.
      Gruß Arne
      Gruß aus Bremen
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    • Ok, sowas habe ich noch nicht probiert. Ich könnte aber auch nicht sagen, warum dann da eine derartige Beschränkung stattfinden sollte.

      Wie wird denn der Sound bei dieser Konstellation ausgegeben, doch sicherlich nicht über das Zoom?
      Wenn in Windows als Wiedergabegerät die OnBoard-Soundkarte gewählt wurde, dann könnte ich mir eben durchaus vorstellen, dass das Aufnahmegerät Zoom die Einstellungen mit der Wiedergabe synchronisiert. Und das ist in der Grundeinstellung bei OnBoard-Sound i.d.R. 44,1 kHz 16-bit.

      Du könntest ja einfach mal probieren was passiert, wenn Du die OnBord-Sound auf 48 kHz 24-bit umstellst.

      Wie dem auch sei, mit WaveLab kannst Du aber wunderbar Resampeln, ist ganz einfach (natürlich ist eine direkte Aufnahme in 48 kHz vorzuziehen).
      Die LE-Versionen sind auch schon recht umfangreich, so dass diese eigentlich ausreichen sollten, wenn die Ansprüchen nicht wachsen.

      Gruß
      Peter
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    • Hi Peter,
      die Ausgabe wird in Windows gerouted. Darunter ist auch die Möglichkeit über das Zoom.
      Bei den anderen Dingen gebe ich dir gerne Recht. Schlicht suboptimal. Daher die Idee das Audio Interface zu wechseln. Das sollte den gesamten Komfort und Qualität erhöhen...
      Gruß aus Bremen
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    • Ich habe noch einmal einen Nachtrag.
      Mittlerweile habe ich das Steinberg UR22 MKII erstanden. Beim Anschluss waren auch 44,1 kHz eingestellt. Jetzt habe ich angefangen zu schauen, wie ich das einstellen kann. Im ASIO Treiber von Yamaha (unter Verwendung des Dialogs aus Cubase AI) konnte ich auf 48kHz umstellen. Im Anschluss habe ich dann in EDIUS unter Systemeinstellungen ein Mikro für Voice Over eingetragen 24bit 48kHz. Allerdings habe ich jetzt noch mein H5 angeschlossen und auch hier kann jetzt 48 kHz gewählt werden. Wieder unter zur Hilfenahme vom Cubase Gerätedialog. Allerdings frage ich mich wie man da heran kommt ohne den Zwischenschritt über die Steinberg Produkte. Die ASIO dialoge sind aus dem Windows heraus irgendwie nicht erreichbar und in EDIUS eben auch nicht. Trotzdem. Auch das Zoom kann auf 48 kHz umgestellt werden. Das nur als Nachtrag.
      Gruß aus Bremen
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    • genius1972 schrieb:

      Auch das Zoom kann auf 48 kHz umgestellt werden.
      Wie schon gesagt, das musste auch gehen.
      Ich vermute eben, dass die Einstellung blockiert war, da Deine On-Board-Karte nicht darauf eingestellt war.



      genius1972 schrieb:

      Allerdings frage ich mich wie man da heran kommt ohne den Zwischenschritt über die Steinberg Produkte.
      Das UR22 MKII müsste doch ein (Setting-)Tool mitbringen, bei dem diese Einstellungen auch außerhalb von Programmen gemacht werden können. Evtl. liegt das sogar schon im Info-Bereich der Win-Taskleiste, vielleicht aber noch ausgeblendet ("Pfeil" nach oben anklicken).

      Beim Zoom sollte das über den Gerätedialog möglich sein.


      Nachschauen, aber normalerweise nur die Bit-Rate und nicht die Sample-Rate ändern kannst Du auch über den Windows-Sound:
      • entweder über die Systemsteuerung > Sound
      • oder über die Win 10 Einstellungen (Zahnrad) > System > Sound > Sound-Systemsteuerung
      - dort dann den Reiter Wiedergabe, bzw. Aufnahme anwählen,- dann Rechtsklick auf das entsprechende Gerät > Eigenschaften > Erweitert



      Gruß
      Peter
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    • Hi Peter,
      ja für das Zoom habe ich das finden können. Beim UR22 nicht. Soll heißen bei gleichen Dialog ist es für das UR22 ausgegraut. Habe ich auf Youtube herausgefunden, dass das beabsichtigt sein soll....

      Gruß
      Arne
      Gruß aus Bremen
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    • ..und in der Win Taskleiste > Infobereich (ganz rechts) ist nichts vom UR?

      Wenn nicht,
      • in der Taskleiste einen Rechtsklick auf einen freien Bereich,
      • Taskleisteneinstellungen anwählen;
      • im Fenster etwas nach unten scrollen bis Infobereich;
      • dort auf Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen klicken;
      • Symbol(e) für das UR suchen und auf Ein stellen.


      Sonst sollte doch @volki9 helfen können. Denn der hat das Gerät ja auch.


      Gruß
      Petrer
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    • Hi Petrer :)
      ich habe mich durchgehangelt, aber da ist kein UR22 (oder gleichwertiger) Eintrag...

      Nixdestotrotz hatte ich diese Auflistung schon länger gesucht, also DANKE hierfür

      Gruß
      Arne
      Gruß aus Bremen
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    • Ich helfe ja gerne, wenn ich nur wüsste, um was es dem OP eigentlich genau geht?

      Posting 3:als Ergänzung zu Peters Posting:
      • Ich habe das Steinberg UR 22 MK II im "Einsatz", nachdem es für mein früheres Edirol/Roland UA25 keine Win-10-Treiber mehr gab.
        Da ich dieses Audio-Interface speziell zum Capturen von Sound mit dem Laptop benutzte, war es mir wichtig, dass die Stromversogung über USB erfolgt und dass ich meine "teuren" Behringer XLR-Mikros weiter benutzen kann.
        Ich mache damit auch "Voice over" für Edius, aber zum Aufnehmen und Nachbearbeiten benutze ich Wavelab /Audacity
    • volki9 schrieb:

      Ich helfe ja gerne, wenn ich nur wüsste, um was es dem OP eigentlich genau geht?

      genius1972 schrieb:

      Im ASIO Treiber von Yamaha (unter Verwendung des Dialogs aus Cubase AI) konnte ich auf 48kHz umstellen....

      Allerdings frage ich mich wie man da heran kommt ohne den Zwischenschritt über die Steinberg Produkte...
      Er sucht eine Möglichkeit die (Sampling-) Einstellungen für das UR direkt aus Windows heraus ändern zu können, ohne dazu jedesmal Cubase/WaveLab starten zu müssen.

      Von anderen Interfaces kenne ich es so, dass die (über den Treiber) ein Setting-Tool mitbringen.

      Gruß
      Peter
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    • Jupp,
      das meint er :)
      Gruß aus Bremen
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