Eine Woche in Irland - TRAVEL VIDEO 4.25 Minuten

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    • Eine Woche in Irland - TRAVEL VIDEO 4.25 Minuten

      Hallo zusammen,

      jetzt habe ich endlich mein kurzes Irland travel video fertig hat echt sehr lange gedauert. Den teaser hatte ich ja vor einigen Monaten hier schon mal eingestellt.
      Ich war mit meinen beiden Söhnen Ende Juli für eine Woche ganz kurzfristig in Irland.
      Leider hatten wir echt Pech mit dem Wetter. Wir hatten niemals einen Sonnenuntergang gesehen und es war fast immer bewölkt oder hat geregnet. Halt echt typisches irisches Wetter.
      Jede Trockenphase haben wir dann gleich zum filmen genutzt.
      Letztlich bin ich aber trotzdem ganz zufrieden mit dem Endergebnis.
      An Kameras hatten wir die Sony Z90, die Sony A 6500, die Osmo Pocket und die Go pro hero 4 session dabei.
      Dazu kamen dann noch die zwei Drohnen von DJI, die Phantom 4pro und die Mavic Air.
      Insgesamt haben wir so um die 6 Stunden Filmmaterial mit nach Hause gebracht.

      Anbei die zwei Filmlinks:

      1. Deutsche Version

      youtu.be/ayO7XvmKRdE

      2. Englische Version

      youtu.be/j2lcSbN-3cw

      Ich habe extra auch eine englische Version gemacht, weil ich neue Abonnenten für meinen Youtube Kanal gewinnen möchte.
      Wäre schön, wenn ich irgendwann mal die 1.000 er Abonnentenmarke knacken könnte Mal schauen, ob das klappt.

      Habe im Film zwei sog. Glitcheffekte drinnen. An Denen scheiden sich die Geister. Die jüngere Generation findet das sehr cool und die älteren Zuschauer sehen das als etwas befremdliches und negatives an. Ich habe lange überlegt, ob ich es rausmachen soll, bin aber letztendlich dabei geblieben, weil es mir selbst sehr gut gefällt.

      Schaut doch mal in beide Versionen rein. Über Feedback würde ich mich wie immer freuen.

      Beste Grüße aus Oberfranken
      Christian
    • Hallo Christian,
      Aus meiner Sicht guter Anfang und schöne Bilder.
      Aber:
      Du redest von deiner Liebe zu anderen Ländern und der Wichtigkeit des Reisens. Du machst eine Tour mit Deinen Söhnen und dann einen Film der zumindest mich nur traurig macht.
      Habt Ihr nicht gelacht, getrunken, gegessen und irische Musik gehört?
      Gibt es dort keine Menschen?
      Du hast eine schöne Stimme - warum redest Du nicht?
      Viele Grüße
      Elimar
    • Hallo Elimar,

      Danke Dir fürs Feedback.
      Ich wollte in den 4 Minuten eigentlich nur die schöne Landschaft Irlands zeigen.
      Ich habe zwar auch in Pubs und auf den Straßen einiges aufgenommen, aber das wäre dann aber ein ganz anderer
      Film geworden, der
      zu der Musik (die wollte ich unbedingt nehmen) m.E. nicht gepasst hätte.
      Seih froh, dass Du mich noch nicht hast sprechen hören ;( Das kommt nicht wirklich gut!
      Der Sprecher ist ein Profi :jaMa: Von daher lasse ich das immer.
      Keine Angst, wir haben gelacht, gegessen getrunken und in den Pubs irische Musik gehört.
      Und es gibt da natürlich auch Menschen, aber wie gesagt, für mich stand die atemberaubende Landschaft im Vordergrund.

      Bete Grüße
      Christian
    • Christian671 schrieb:

      Und es gibt da natürlich auch Menschen, aber wie gesagt, für mich stand die atemberaubende Landschaft im Vordergrund.
      Ich habe den Film gleich als "Landschafts-Stimmungsfilm" empfunden.
      - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
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    • Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Filmes ist es, eine Geschichte zu erzählen, die dem Zuschauer das Gefühl vermittelt, nicht nur etwas gesehen, sondern auch etwas verstanden zu haben. Der Irland Film ist eher eine Collage von mehr oder weniger zusammenhanglosen Einzel-Bewegt-Bilder, kein Film. Dasselbe könnte man auch als Diashow zeigen. Ein Film im engeren Sinne zeigt mir z.B., wie ich dahin gekommen bin. Wann (Jahreszeit/Monat) war das? Wo genau ist das überhaupt? Wo bin ich lang gefahren? (Man könnte Karten/Routen einblenden) Und noch viel mehr, z.B. was hat das mit der Kutsche auf sich, welche Menschen und ihre Geschichte habe ich kennengelernt. Ich möchte sie sehen und hören. Mir fehlen z.B. auch O-Töne: das Rauschen des Meeres, der Wasserfälle, das Schreien der Möwen. Die so wichtige "Atmo" halt. Mare-TV (N3) oder "Wunderschön" (WDR) zeigen so ungefähr, was ich meine. Es gibt so viel Interessantes zu erzählen, als nur mehr oder weniger technisch einwandfreie Drohnenflüge zu zeigen (gut, dass ich keine habe). Man kann in Irland sicherlich auch mal Klischees streifen, von der Whisky-Destillerie bis zur Molkerei....
    • rz7sdf schrieb:

      Dasselbe könnte man auch als Diashow zeigen
      Zumindest da möchte ich mit einem Satz widersprechen:
      Im gezeigten Film gibt es fast keinen Clip, in dem sich nicht irgend etwas bewegt (Insekten, Schafe, fahrende Kutsche, Meeresbrandung usw. usw.). Wie man das in einer Diashow realisieren soll ...?

      + Der Hinweis auf die Atmo ist eine gute Anregung; deren Realisierung würde dem Film wohl tun.

      // Das Schöne am Filmen ist, dass es so viele Genres gibt, denen man sich widmen kann. Die einen haben/finden zu manchen (Genres) leicht Zugang, andere eben weniger leicht.
      Gruß kurt
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kpot11 ()

    • @kpot - Danke

      @rz7sdf - für mich ist das ein travel video, also eine Art Reiseclip und keinesfalls eine klassische Reisedokumentation.
      Von daher würde da m.E. Keine Routenanimation oder eine Ortsangabe reinpassen.
      Was ich gar nicht verstehen kann ist, dass Du die fehlende Athmo vermisst.
      Hier habe ich mir echt Mühe gegeben und fast alles nachsynchronisiert :|
      Selbst das umrühren der Kaffeetasse am Anfang oder das laufen meines Juniors beim Umblättern des Buchs wurde nachträglich vertont.
      Auch die Möwen, die Wasserfälle, die Autofahrgeräusche, die Pferdekutsche und das Meeresrauschen habe ich Bild für Bild nachsynchronisiert.
      selbst das Scheibenwischergeräusch habe ich mir besorgt und dann mit eingebaut.
      Auch das „Mähen“ des Schafs auf dem Felsen bei 2.05 wurde passend mit eingebaut. Auch das Eintauchen des Boots in die Brandung bei 3.39
      wurde entsprechend bearbeitet. Hier habe ich sogar ein Gewittergeräusch hergenommen :feel: Ich finde, man merkt es nicht. Es passt für mich nahezu perfekt.
      Ich glaube, man kann über alles diskutieren, aber dass ich die Athmo vernachlässigt haben soll, dem widerspreche ich komplett. Hierbei habe ich diesmal extrem viel Zeit investiert.
      Den echten O-Ton aus der Kamera konnte ich aufgrund des sehr starken Winds nahezu vergessen.

      Bei mir ist das an allen Geräten (4K TV - Handy -IPad) auch sehr gut zu hören.

      Ich weiß im Moment auch echt nicht, woran das liegen könnte, dass das nicht aufgefallen ist, denn auch auf die Aussteuerung habe ich dabei penibel geachtet..
      Ich wollte nicht, dass es zu laut und aufdringlich rüberkommt.

      Beste Grüße aus Oberfranken
      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Christian671 ()

    • kpot11 schrieb:

      + Der Hinweis auf die Atmo ist eine gute Anregung; deren Realisierung würde dem Film wohl tun.
      1) Sowas kann passieren (mein +Kommentar): Als ich den Kommentar von rz7sdf gelesen habe, habe ich mir den Film nochmals angesehen - :rot: ohne Ton ( :feel: ) - und mich auf eine mögliche Diashow konzentriert.
      2) Das Einzige was ich versuchen würde, wäre ein poetischer Kommentar zum Film (aber eben ein poetischer! - "dies ist der xxx-Berg" udgl. wäre kontra).
      3) Wie ich schon sagte:
      // Das Schöne am Filmen ist, dass es so viele Genres gibt, denen man sich widmen kann. Die einen haben/finden zu manchen (Genres) leicht Zugang, andere eben weniger leicht. Damit müssen wir alle leben.
      Gruß kurt
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    • rz7sdf schrieb:

      Der Irland Film ist eher eine Collage von mehr oder weniger zusammenhanglosen Einzel-Bewegt-Bilder, kein Film.
      Das sehe ich auch so. Mir fehlt bei diesen Travel-Videos auch häufig einfach der Inhalt - so auch bei diesem. Vor allem, da die Zeit der technischen Exklusivität des Fernsehens vorbei ist, und so ziemlich jeder mit relativ erschwinglicher Technik irgendwie irgendwas filmen kann, werden wir von bunten Bildern überflutet. Das führt dazu, dass mir der Film rein optisch nichts zeigt, was ich nicht schonmal irgendwie gesehen hätte. Einsame Straßen, Strände, Pferdekutschen, Seilbahnen... alles schon da gewesen. Seit ca. fünf Jahren alles auch per Drohne aus der Luft und in 4k.

      Die Frage ist doch, welchen Anspruch der Filmer an sich und sein Werk hat. Wenn man von seinem Urlaubsort so fasziniert ist, dass man ihn auf Video bannen möchte, dann sind die Aufnahmen sehr gelungen, und man hat eine schöne Erinnerung, die man mit Freunden und Familie teilen kann. Ein paar Reisevideo- oder speziell Irland-Freunde holt man auch noch ab. Dann hört es aber schon auf. Das bedeutet, im Wesentlichen macht man so einen Film wie diesen für sich selber. Und wenn man bei all der Filmerei nicht vergessen hat, sich vor Ort persönlich faszinieren zu lassen, dann ist doch alles gut. (Ich nehme übrigens niemals in den Urlaub eine Videokamera mit - weil ich mir dann hinterher im Schnitt all die Sachen angucken müsste, die ich vor Ort nicht genießen konnte, weil ich ständig mit Stativ, Schärfe, Blende etc. beschäftigt war...)

      Möchte man mit so einem Film tatsächlich ein größeres Publikum begeistern (und mit größer meine ich hier schon ab 100 Leute aufwärts), dann muss man mehr liefern. Technisch sind wir derzeit ja offenbar schon so weit, dass wir per Drohne ein am Strand fahrendes Auto seitlich begleiten können. Großartig! Gleichzeitig bedeutet das aber: das ist demnach keine große Kunst mehr, denn es kann mittlerweile fast jeder.

      Will man sich von der Masse abheben, geht das also derzeit kaum noch technisch - es müsste demnach über den Inhalt funktionieren. Aber die meisten Hobbyfilmer wollen nunmal filmen und eher technisch Dinge ausprobieren, anstatt Menschen und Geschichten nachzurecherchieren. Und am Ende nimmt uns eines die Technik (noch) nicht ab: Für ein Drehbuch, eine Recherche, Hintergrundgespräche mit Protagonisten, einen guten Sprechertext etc. brauche ich viel Zeit - und vor allem Gott sei Dank viel Talent. Deswegen macht es kaum einer.

      Genau deswegen gibt es Millionen langweiliger Travelvideos, die immer nur den faszinieren, der es selbst gedreht hat (plus sein direktes Umfeld), aber sonst keinen mehr hinter dem Ofen hervor locken. Und genau deswegen KÖNNTE man sich über den Inhalt von der Masse abheben. Aber wenn das gar nicht das Ziel des Films ist, dann ist das eben so. Nur - dann macht man den Film eben im Wesentlichen für eine handvoll Leute. Wenn es die richtigen Leute sind, warum nicht?
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      @Globebus - vielen Dank für Dein Feedback, freut mich sehr, wenn Dir der Film gefallen hat. Es hat definitiv viel Arbeit gemacht. Fast jede Szene ist nachbearbeitet worden. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

      @Captain - auch Dir vielen Dank für Deine Meinung, die ich allerdings so überwiegend nicht teilen kann.
      Ich sehe in einem solchen travel video aus meiner Sicht eine Art Reiseclip, in dem es dem Autor gelingen sollte, den Betrachter in kurzer Zeit“bei Laune“ zu halten und auf interessante Art und Weise die Stimmung der Reise rüberzubringen. Ich persönlich sehe sehr gerne solche Art von Videos.
      Ich muß auch überhaupt nicht das RAD neu erfinden. Es gibt bei Youtube sicherlich zig travel videos, die besser sind, als meines. Aber darum geht es ja nicht.
      Entscheidend ist doch, dass es mir gefällt und da bin ich mit mir zu 100 % im reinen :)
      Prinzipiell mache ich alle meine Filme NUR für mich. Das ist echt so.
      Klar freue ich mich, wenn die Filme auch bei Anderen gut ankommen. Wäre ja auch doof, wenn das nicht so wäre.
      Wenn ich mir jetzt die Kommentare bei Youtube anschaue (deutsche und englische Version) dann zeigt es mir, dass diese Clip anscheinend bei der Mehrheit doch nicht so ganz langweilig rüberkommen.
      Auch kann ich Deine Kritik zu den dezent eingesetzten Drohnenaufnahmen nicht teilen. Ich nutze seit ca. 7 Jahren diese Technik. Klar war es am Anfang ein echtes Highlight, wenn man in seinen Filmen solche Aufnahmen zeigte. Heute ist das halt Standard, aber es gehört für mich einfach bei so einem travel video mit dazu.
      Du wirst heute auch keinen Tatort mehr sehen, bei dem keine Drohnenaufnahmen mehr vorkommen. Es fällt nur kaum mehr auf.
      Auch Deine Kritik hinsichtlich des fehlenden Inhalts kann ich nicht nachvollziehen, denn der Einstieg mit dem Sprecher und der Schlussatz am Ende ist doch m.E. eine klare Aussage. Aber wie bereits schon erwähnt, will ich persönlich bei so einem travel video einfach ein paar schöne Bilder zu cooler Musik genießen. Da ist mir persönlich der Inhalt eigentlich relativ egal. Ich denke, das geht vielen so.

      Natürlich respektiere ich Deine Meinung. Wäre ja auch schlecht, wenn jeder die gleiche Ansicht hat.
      Auch bin ich grundsätzlich einer Kritik niemals verschlossen, allerdings habe ich nun mal meine eigene Sicht der Dinge und lasse mich da nicht verbiegen, v.a. wenn ich zu 100 % davon überzeugt bin.

      Beste filmerische Grüße aus Oberfranken
      Christian
    • Neu

      Christian671 schrieb:

      @Captain - auch Dir vielen Dank für Deine Meinung, die ich allerdings so überwiegend nicht teilen kann.Ich sehe in einem solchen travel video aus meiner Sicht eine Art Reiseclip, in dem es dem Autor gelingen sollte, den Betrachter in kurzer Zeit“bei Laune“ zu halten und auf interessante Art und Weise die Stimmung der Reise rüberzubringen. [...] Wenn ich mir jetzt die Kommentare bei Youtube anschaue (deutsche und englische Version) dann zeigt es mir, dass diese Clip anscheinend bei der Mehrheit doch nicht so ganz langweilig rüberkommen.
      Und ich habe eigentlich gar nichts Gegenteiliges gesagt. Ich wollte ja gerade das deutlich machen: es gibt für alles einen Markt. Wenn Du mit Deinen Filmen ein Publikum findest, dann ist das ja etwas Tolles! Es gibt aber natürlich auch jene, die ein solches Reisevideo nicht interessiert, und auch das ist normal und gut so. Ich wollte nur ausdrücken, dass die Art des Videos das Publikum vielleicht schneller spaltet in diejenigen, die es gut so finden, wie es ist; und jene, denen das vielleicht zu trivial ist.

      Christian671 schrieb:

      Auch kann ich Deine Kritik zu den dezent eingesetzten Drohnenaufnahmen nicht teilen. Ich nutze seit ca. 7 Jahren diese Technik. Klar war es am Anfang ein echtes Highlight, wenn man in seinen Filmen solche Aufnahmen zeigte. Heute ist das halt Standard, aber es gehört für mich einfach bei so einem travel video mit dazu.
      Auch hier sind wir also eigentlich einer Meinung: Es hat sich etabliert, es gehört dazu, man erwartet es evtl. sogar. Aber gerade dadurch ist es eben nichts besonderes mehr. Ergo bringt man allein durch die Tatsache, dass man Drohnenaufnahmen im Video hat, keinen Zuschauer mehr zum Staunen. Sie müssen technisch gut gemacht sein, und sich optisch und dramaturgisch gut in den Gesamtfilm einfügen. Dann sind sie ein Gewinn. Aber ein Alleinstellungsmerkmal sind Drohnenflüge eben nicht mehr.

      Christian671 schrieb:

      Auch Deine Kritik hinsichtlich des fehlenden Inhalts kann ich nicht nachvollziehen, denn der Einstieg mit dem Sprecher und der Schlussatz am Ende ist doch m.E. eine klare Aussage.
      Ja, da ist eine Aussage - und auf einer etwas "poetischeren" Ebene fand ich die Einleitung auch toll*. Das ist aber nicht der "Inhalt", wie ich ihn meine. Wenn ich ein Irland-Video sehe, dann möchte ich ein paar der Menschen "kennenlernen". vielleicht ein paar Klischees bestätigt oder gebrochen sehen. Den Schäfer, den es nicht nur im Klischee, sondern wirklich gibt, der seine Schafe noch von Hand schert (oder eben nicht mehr), und der uns vom wahren Arbeitsalltag erzählt. Den Kutscher, der uns sagt, dass er von den Touristen gut leben kann, aber von nix anderem. Sowas in der Art. Also tatsächlich eher im Stile einer Dokumentation. Das würde mich nun also tausendmal mehr interessieren. Aber wir haben ja nun schon herausgearbeitet, dass wir beide da eben unterschiedliche Ziele/Erwartungen haben, und dass das auch okay so ist.

      * = Wie ich das so schreibe, fällt mir ein, dass das vielleicht noch eine schicke Verbindung gewesen wäre: die Gedanken zum Reisen etwas zu erweitern und mit den passenden Bildern zu verbinden. Da Du ja nun schonmal Zugriff auf einen echt guten Sprecher und einen schönen Einstieg hast, wäre es eine Überlegung wert (gewesen), noch mehr Gedanken zu finden, die man bebildern kann. Oder vielleicht ein vorhandenes Gedicht zum Thema Reisen/Natur/Freiheit zu vertonen und mit den passenden Bildern zu unterlegen. Das ergibt dann auch "Inhalt". Keine Dokumentation, aber eben doch noch den Zipfel mehr als "nur" schicke Bilder aneinanderzureihen. Weißte wie?

      Ich sage ja im Übrigen gar nicht, Ihr sollt Eure Filme so oder so machen. Ich gebe nur mein Feedback, und wenn es den ein oder anderen dazu inspiriert, beim nächsten Reisevideo mal aus der Komfortzone rauszukommen und was anderes auszuprobieren als zum fünften Mal in sieben Jahren mit einem zehn Jahre alten PlugIn die Reiserouten-Animation von Deutschland nach Kenia zu machen und dann aus 100m Entfernung drei Giraffen und ein Nashorn zu filmen, die dann mit Mercalli stabilisiert werden müssen und so weiter und so fort...

      Du weißt, was ich meine. Und ich weiß, was Du meinst. ;)
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    • Neu

      Na dann sind wir ja prinzipiell auf einer Wellenlänge :beerbros:
      Ich habe genau solche Reisedokus gemacht, nur habe ich diese aufgrund Musiklizenzen, nicht auf Youtube.
      Auch habe ich derzeit (weiß nicht, wie ich das in ein paar Jahren sehe) auf so etwas überhaupt keine Lust.

      Mir war da einfach der Sinn nach einem gut gemachten einfachen und kurzen Reiseclip (travel video). :)