ErazR 1.5.69 > was bitte ist hier einfach

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  • ErazR 1.5.69 > was bitte ist hier einfach

    Hallo zusammen,

    ich übe mich jetzt schon mehrere Stunden an dieser Software, aber außer daß es mich eine Menge Nerven kostet, geht hier garnix.

    Prodad wirbt mit folgendem Satz: >>>


    Erazr kann Wunder bewirken – vollautomatisch und ohne jeden manuellen Aufwand


    das kann ich wirklich nicht unterschreiben. Da sehe ich keine Wunder, vollautomatisch geht auch nix und überall muß ich manuell eingreifen !!! Was sehr gut geht, sind die Füllprobleme überall.

    Ich habe es u.v.a. auch mit einer recht einfachen Szene probiert, aber von den 6 gesetzten Keyframes habe ich an 5 Keyframes nur rotes Karomuster und das bekomme ich ums verr..... nicht weg, ich kann machen, was ich will.

    Hier ist der Clip

    Ich hoffe, daß Prodad hier mitliest und daß ich bald zum Zug komme, den wenn nicht, fliegt das Programm in die Tonne und die EUR 400,00 warf ich zum berühmten Fenster raus.

    Ich bin stinksauer, irgendwas stimmt doch nicht, das Programm soll doch soooooooooooooo einfach zu bedienen sein. X( X( X(
    Gruß
    Herbie
  • Hi,

    Du willst ja sicherlich die Person entfernen, die ins Bild läuft.
    Das ist deshalb schwierig, weil die Cam in diesem Moment nach unten schwenkt. Dadurch gibt es natürlich für den Bereich der ersetzt werden muss kein "Füllmaterial", denn der wurde ja nie aufgenommen.
    Und dann wäre es schon ein echtes Wunder, wenn Erazr derartiges vermögen würde. :D

    Versuche mal (testweise) das Bild so zu stabilisieren/vergrößern & positionieren, dass eben kein Schwenk mehr stattfindet. Dann sollte es vermutlich auch mit Erazr klappen.

    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Hallo Peter,

    Danke für Deinen Tipp zur Sache.

    Das was Du meinst ist wahrsch. der untere Clip Bereich, da gibt es sicherlich keine Bildinformationen, aber es gibt ein ganz ähnliches Video von prodad, wo es anscheinend funktioniert.

    HIER

    Ich finde z. B. keinerlei Infos bzgl. der Füllprobleme, die ich fast andauernd habe.

    Im Handbuch steht u.a.

    Füllprobleme zeigen: Je nachdem, wie schnell sich das störende Objekt bewegt, und der Einstellung des Bereichs mit den Funktionen „Nachbarbild-Abstand“ und„Nachbarbilder (Sek)“ kann es zu Problemen mit der Füllung der Maske kommen. Das bedeutet, dass der Bereich der von Erazr untersucht wird zu klein ist, und keine Bilder berechnet werden können. Mit dieser Funktion ist dies in der Vorschau deutlich zuerkennen.
    Sollte dieses Rot/Schwarze Muster in der Vorschau auftauchen, können Sie das Problem durch verstellen der Werte lösen.


    Alles also kein Problem in der Theorie vielleicht, aber in der Praxis ist es ja fast immer anders.

    Ich konnte zum Satz in rot keine genauen Erklärungen finden, was man wann bzw. wo verstellt.

    Ich bin ziemlich ratlos und tue mir mit diesem Tool sehr schwer, zumindest z. Zt.
    Gruß
    Herbie
  • ....Hallo und Frohes neues Jahr,

    auch ich stehe mit dem Programm auf Kriegsfuss, das ist für mich eine s.g. SaP software . (Software aus Polen)

    Sie ist sehr gut zum verschlimmbessern geeignet.

    ich habe das auf das Konto Erfahrung umgebucht und ärgere mich nicht mehr.

    Gruß peter
  • Ich weiß ja nicht, was Herbie sonst noch für Aufnahmen reparieren möchte, aber speziell die eine gezeigte sieht eigentlich so aus, als hätte man das Problem beim Dreh schon verhindern können. Das ist hinterher zwar immer leicht gesagt, aber wenn ich hier manchmal so lese, wieviel Zeit, ggf. Geld und Nerven einige hier in solche Software(-plugins) stecken, denke ich so: wäre es nicht einfacher, mal eine Art Kamerakurs zu machen, um zu lernen, wie man mit seiner Ausrüstung vor Ort schon so gute Bilder bekommt, dass man sich das alles sparen kann? Es gilt nicht umsonst das Sprichwort: "Was Du beim Dreh schon richtig machst, musst Du nicht in der Postproduktion (aufwändig) reparieren".

    Man kann es auch umdrehen und sagen: Wenn mir vor Ort Zeit und Möglichkeiten fehlen, um die Bilder sauber zu drehen - kann ich dann nicht einfach damit leben? Weil es dadurch ohnehin authetischer ist? Bei der gezeigten Aufnahme würde ich jetzt nichts reparieren. Beim Dreh würde ich darauf achten, dass ich da nicht diesen angedeuteten Schwenk mache, und wenn da mal eine Mütze durch den unteren Bildrand huscht, stört mich das eigentlich nicht.

    Ich weiß, das ist nicht das Ziel dieser Diskussion, aber irgendwie ja trotzdem Bestandteil, denn es geht um Sinn/Unsinn und Grenzen einer solchen Software... Also nicht böse gemeint... ;)
    Intel Core i7-7820X ---- Noctua NH-D15S ---- MSI X299 GAMING M7 ACK ---- 64GB RAM 2666-15 Corsair Dominator Platinum ---- 500GB Samsung 960 EVO M.2 (system SSD) ---- 512GB Samsung 960 PRO M.2 (data SSD) ---- Aorus Nvidia GTX 1080 Ti ---- be quiet! SILENT BASE 600 Case ---- be quiet! Dark P. Pro P11 850W ---- Win10 Pro ---- Edius WG 8.53.2808
  • Captain schrieb:

    Ich weiß, das ist nicht das Ziel dieser Diskussion, aber irgendwie ja trotzdem Bestandteil, denn es geht um Sinn/Unsinn und Grenzen einer solchen Software...
    Es geht hier darum, dass ein Hersteller etwas verspricht, was seine Software nicht halten kann!
    Die Hinweise auf "direkt richtiges Aufnehmen" ist da nicht sehr hilfreich. Niemand macht mit Absicht schlechte Aufnahmen.
    Diese Software wird angepriesen, "nicht verhinderbare Aufnahmeunfälle" zu reparieren, was sie offensichtlich in nur sehr wenigen Fällen (meist gar nicht) kann.
    Auch ich habe mit der Demoversion keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen können. Von "einfacher Bedienung" mal ganz abgesehen :cool:
    Für die verschwindend wenigen Fälle, in denen ErazR funktioniert, ist diese Software meiner Meinung nach zu teuer.
  • Hallo Herbie:

    Ich habe Folgendes gemacht (gemäß Tipp von Peter gurlt):

    1) Mit Mercalli Pro (5; Fix) stabilisiert. // Damit verschwindet die Person am unteren Rand (Ende des Clips) fast vollständig, weil Mercalli etwas vergrößert.
    2) Danach den Effekt Umwandeln auf den Clip > Oberen Rand fixiert > Stretch (nach unten) soweit erhöht, dass der Rest der Person verschwindet (102,4%).
    // Siehe Screenshot.

    3) InfoPalette-Reihenfolge:
    Layouter
    Mercalli Pro
    Umwandeln

    4) Wenn Du das versuchen willst, ob dann Erazr besser einzustellen ist? // Ich habe den Erazr nicht.

    Gruß kurt
    Bilder
    • Screenshot-1.jpg

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    - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
    - WIN-10/64 PRO (1903), Firefox, DropBox, ImageBurn, PhantomDrive
    - EDIUS-9.51 (5619)-WG, Mercalli (-2, -4 und -5), NeatVideo-4, NewBlue ChromaKeyPro, Audacity, Adobe Photoshop, Cyberlink Power-DVD, Movavi VideoConverter Premium, RESOLVE-16.1.2 Studio, Adobe InDesign, andere System- und AV-Tools

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kpot11 ()

  • Es ist auch keine ganz so einfache Aufgabe die da erledigt werden soll. Insbesondere dann, wenn der Hintergrund sich bewegt.
    Das hatte ich ja schon im damaligen Thema (#2) angeführt.


    Nochmal zum Ablauf
    • ein Video ist ja eine Abfolge von Einzelbildern;
    • wenn ein Objekt entfernt werden soll, so werden die Bildteile, auf denen dieses Objekt zu sehen ist, durch Bildteile anderer Einzelbilder ersetzt ("überstempelt"), auf denen das Objekt sich nicht an dieser Stelle befindet;
    • mit den Einstellungen Nachbarbild-Abstand und Nachbarbilder (Sek) legt man fest, welches Material eben als Ersatz in Betracht gezogen werden kann;
    • Du musst jetzt - wie in dieser ProDAD Anleitung dargestellt - den Wert von Nachbarbilder (Sek) so wählen, dass dieser (ein) Einzelbild(er) enthält, auf dem/denen die Maske "frei" ist, damit dies als Ersatz ("Stempel") verwendet werden kann;
    • wenn sich das Objekt nur langsam bewegt, dann muss man also diesen Wert ggf. erhöhen, damit es einen entsprechenden "freien" Maskenbereich gibt;
    • zur Bedeutung des Parameters Nachbarbild-Abstand konnte ich jetzt leider keine Erklärung finden, vielleicht steht das ja in der Hilfe;
    • evtl. kann ja auch eine andere Ersetzungsmethode als Stamping hilfreich sein, auch da müsste man sehen was es gibt und welche Auswirkungen es hat;
    • grundsätzlich dürfte es aber schon hilfreich sein, wenn man den Maskenbereich möglichst klein hält;
    - soweit jedenfalls die Theorie.

    Bei Deinem Video kommt ja zunächst einmal kurz die grüne Mütze ins Bild und verschwindet dann wieder. Dabei steht die Kamera auch ruhig.
    Bei diesem Teil des Videos sollte die Bearbeitung mit Erazr m.E. eigentlich relativ einfach in gutes Ergebnis bringen, wenn der Parameter Nachbarbilder (Sek) groß genug ist.
    Der zweite Abschnitt ist da (wegen der Kamerabewegung) schon problematischer.


    Gruß
    Peter
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  • Grauer Tiger schrieb:

    Es geht hier darum, dass ein Hersteller etwas verspricht, was seine Software nicht halten kann! Die Hinweise auf "direkt richtiges Aufnehmen" ist da nicht sehr hilfreich.
    Das war mir klar, und das habe ich ja auch dazugeschrieben. Mir ist ebenfalls klar, dass in diesem konkreten Fall es Herbie nicht hilft, wenn ich ihm rate, er möge doch die Aufnahme besser machen. Aber:

    Grauer Tiger schrieb:

    Diese Software wird angepriesen, "nicht verhinderbare Aufnahmeunfälle" zu reparieren, was sie offensichtlich in nur sehr wenigen Fällen (meist gar nicht) kann.
    Auch ich habe mit der Demoversion keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen können. Von "einfacher Bedienung" mal ganz abgesehen :cool:
    Für die verschwindend wenigen Fälle, in denen ErazR funktioniert, ist diese Software meiner Meinung nach zu teuer.
    Darum ging es mir. Es mag ja zukünftigen Lesern helfen, wenn wir hier feststellen, dass diese Software (bzw. ihre aktuelle Version) nicht so erfolgreich/einfach/effizient ist, wie man möglicherweise beim Kauf denkt. Und bei 400 Euronen reden wir im Hobby-Bereich ja schon über eine ganz ordentliche Investition - zumindest dafür, dass wie in diesem Fall jemand erstmal stundenlang frustriert ist, dann über ein Forum Hilfe sucht, einen Clip hochlädt, andere sich (dankenswerterweise!) die Mühe machen und rumprobieren, sodass am Ende vielleicht eine kleine Verbesserung entsteht.

    Grauer Tiger schrieb:

    Niemand macht mit Absicht schlechte Aufnahmen.
    Richtig. Und wir reden hier ja auch nicht über "wirklich schlecht", sondern über "möglicherweise verbesserungswürdig". Aber häufig werden solche verbesserungswürdigen Aufnahmen unabsichtlich gemacht, weil Wissen und/oder Erfahrung fehlt. Und die kann man sich kostenlos oder mit wenig Geld holen (Kollegen fragen, Volkshochschulkurs oder Online-Kurs machen, einer örtlichen Filmgruppe beitreten etc.). Dafür spart man sich dann die 400 Euro und den Frust einer Software, die offenbar nicht hält, was sie verspricht. Stattdessen gewinnt man idealerweise Erfahrung, Kontakte, Weiterentwicklung.

    Nochmal: mir ist bewusst, dass Herbie das jetzt im Nachhinein nicht hilft. Ich will hier auch niemanden schlechtreden oder irgendwas, sondern nur auf einen möglichen anderen (natürlich zukünftigen) Weg hinweisen. Eben weil man vorher nie sicher weiß, wie sehr einem beim nächsten Mal eine solche Software in der konkreten Situation überhaupt hilft.
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  • Hallo zusammen,

    Vielen Dank erstmal für die rege Diskussion.


    Captain schrieb:

    "Was Du beim Dreh schon richtig machst, musst Du nicht in der Postproduktion (aufwändig) reparieren".
    nach diesem "Sprichwort", wie Du es bezeichnest, lebe ich auch und deshalb habe ich diese Aufnahme nochmal ohne gelbe Mütze. Ich habe aber auch ErazR und möchte das Programm verstehen lernen und zum üben ist die Aufnahme MIT gelber Mütze eigentlich ganz gut. Auch wenn ich es schaffen sollte, mit ErazR die gelbe Mütze zu entfernen, werde ich trotzdem Aufnahme 2 ohne gelbe Mütze in meinen Film einbauen. Wenn ich diesen Status erreiche, so wäre ich um eine Erfahrung mit dieser SW reicher und hätte etwas dazugelernt.
    NATÜRLICH werde ich auch weiterhin warten, bis das Motiv FREI ist und das werde ich auch weiterhin so handhaben, wenn ich denn die Möglichkeit und Zeit dafür habe. Denn das immer noch die beste Wahl, das ist klar.
    So ist es ja auch mit Mercalli, Staiv oder auflegen ist immer besser als hinterher in der Post das Mercalli machen zu lassen, das sind alles nur NOTlösungen, wenn es anders nicht geht, wobei Mercalli inzwischen eine sehr gute Notlösung wurde, ich damit meine ich jetzt nicht die RT VErsion.

    Hier in diesem Thread geht es mir einzig alleine nur um das Programm ErazR und die nervenden Füllprobleme, das ist im Moment mein Problem, aber ich mache Fortschritte, wenn auch nur kleine.

    Vielen Dank an Alle die auch getestet haben und an Kurt für den Tipp mit Mercalli.

    Natürlich kann man die Sache auch anders bereinigen und deshalb nochmals DANKE für eure Tipps aber wie schon erwähnt, dieser Thread soll sich ganz alleine auf ErazR beziehen.
    Gruß
    Herbie
  • Herbie schrieb:

    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Hab ich mal und jetzt die Beispielclips an prodad geschickt.
    Mal schauen
    hattest Du eigentlich zwischenzeitlich hier eine Antwort erhalten ?
    Ja, die stehen in dem selben Thread.

    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Hinbekommen hat Prodad es.

    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Jetzt muß ich das nur noch verstehen heute Nacht, wie es geht ....
    Ok, es hat wohl etwas mit Ungeduld zu tun. :D Es dauert eine Weile bis alles berechnet ist buw. man sieht wohl immer nur das Ergebnis der jeweiligen Cursorposition und keine flüssige Vorschau, dazu ist wohl die Ausgabe als neuer Clip notwendig.
    Dadurch das es
    a) eine Freihandaufnahme ist
    und/oder
    b) es mit dem Ende eines Rauszoomens beginnt, entsteht bis zum Ende des Zooms ein Pixelversatz, danach nicht mehr, trotz Freihandwackeln.

    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Im Grunde kann man die Anleitung in wenigen Sätzen schreiben:
    1. man beginnt damit, das das Objekt ca. in der Mitte ist
    2. dann trackt man mit dem orangem Kreis das Objekt einmal zum Anfang und einmal zum Ende des Clips und verschiebt/ändert die Makierung, wenn das Objekt droht aus der Markierung zu kommen.
    3. bei jeder Änderung werden zwei Keys erzeugt, ich hab einen immer gelöscht!
    4. dann umgeschaltet um das Ergebnis an den jeweiligen Keys zu sehen, wenn etwas rot wird, die dortige Markierung geändert
    That's it.

    Auf die Kamera zu laufen Personen habe ich nicht hinbekommen, IMHO müsste dann der Zeitraum für Nachbarbilder größer als 5 Sekunden werden, dann würde es bei meinem Beispiel Clip funktionieren.

    Bei mir fuhren zwei Radfahrer von links nach rechts durchs Bild, wobei der Erste schneller als der Zweite war.
    Ich habe dann nach ca. 4 Sekunden eine weitere Ebene angelegt und ab da beide Radfahrer getrennt getrackt, danach waren beide Radfahrer aus dem Clip verschwunden.
    Das hat man dann nach 10 Minuten erledigt.
    Schaut man sich nun das Ergebnis bei jedem Key an, dann ist man eine weitere Stunde älter geworden. :D
    Und bei Herbie handelt es sich um Halbbilder, um es mal wieder in Erinnerung zu rufen.

    gurlt schrieb:

    zur Bedeutung des Parameters Nachbarbild-Abstand konnte ich jetzt leider keine Erklärung finden
    Das ist die Sekunde wie weit im Clip zurück oder nach vorne geschaut wird, um eine Objekt freie Stelle zu finden.

    gurlt schrieb:

    grundsätzlich dürfte es aber schon hilfreich sein, wenn man den Maskenbereich möglichst klein hält
    Eher größer, aber verallgemeinern kann man es nicht.
    Bleibt das zu entfernende Objekt gleich groß, ist kleiner hilfreicher, bei einer Stativaufnahme egal.
    Ändert das Objekt die Größe und ist das proportional, hat mit einer größeren Anfangsmaske eventuell mehr Glück = weniger Anpassungen.

    Zu beachten ist dieser Satz aus dem Zitat von mir:
    Schaut man sich nun das Ergebnis bei jedem Key an, dann ist man eine weitere Stunde älter geworden. :D
    Mit freundlichen Grüßen
    Grass Valley Moderator 1
    - freiwilliger firmenunabhängiger Foren-Moderator -


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  • Ich habe zwar Erazr nicht, mich würde aber interessieren, was dabei raus kam, gibt es einen link zum clip den Prodad gemacht hat?

    Und am Beispiel der Szene hätte ich es so gemacht:
    Etwas zeitlupe rein, dann ist das Gewackel der Kamera auch fast weg, man braucht vermutlich nicht mal stabilisieren.
    Dann den Clip beenden, bevor die Person ins Bild kommt.
    Mit der Zeitlupe gehts in dem Fall gut, weil sich im Bild quasi nichts bewegt.
    ---------------------------------------------
    Mainboard Asus Prime Z370-A, CPU Coffeelake i7-8700 mit CPU-Grafik HD Graphics 630, NVidia GTX 1050 Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Und bei Herbie handelt es sich um Halbbilder,
    Da wäre vielleicht eine Vollbild-Kamera insofern ein progressiver Schritt, als sich vermutlich eine Reihe von Problemen vereinfachen könnten (oder entstehen vielleicht erst gar nicht) ?(
    // FHD 50p Geräte gibts ja mittlerweile schon sehr preiswert.
    Gruß kurt
    - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
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  • kpot11 schrieb:

    Da wäre vielleicht eine Vollbild-Kamera insofern ein progressiver Schritt, als sich vermutlich eine Reihe von Problemen vereinfachen könnten (oder entstehen vielleicht erst gar nicht)
    // FHD 50p Geräte gibts ja mittlerweile schon sehr preiswert
    hast Recht Kurt und ich bin da schon deslängeren am überlegen, wenn ich mich nur von meiner HF G10 trennen könnte.
    Gruß
    Herbie
  • chris schrieb:

    Mit der Zeitlupe gehts in dem Fall gut, weil sich im Bild quasi nichts bewegt.
    Auch das wäre durchaus ein gangbarer Weg.
    Aber Herbie geht es wohl um eine Einarbeitung in Erazr, also nicht wirklich um die Verwendung des Clips.


    Grass Valley Moderator 1 schrieb:

    Das ist die Sekunde wie weit im Clip zurück oder nach vorne geschaut wird, um eine Objekt freie Stelle zu finden.
    ?( Da hatte ich gedacht, das sei der Parameter Nachbarbilder (Sek).

    Nur rein interessehalber - worin liegt der Unterschied der beiden Parameter?






    Erazr hatte ich nur mal kurz getestet, aber wieder deinstalliert.
    Die Bedienung fand ich schon relativ gut, aber ich würde es wohl zu wenig einsetzten, damit sich ein Kauf für mich lohnt- inbes. unter Berücksichtigung des aufgerufenen Preises.


    Nur manchmal gibt es halt Situationen, in denen eine "verdorbene" Aufnahme nicht wiederholt werden kann.
    Vor Jahren - noch zu DV-Zeiten - hob während einer Aufnahme ein neben mir stehender Fotograf seine Kamera. Dabei geriet sein an Bändern befestigter Handschuh bei mir ins Bild, was aber nur wenige Bilder betraf.
    Ich konnte dies damals mit dem Programm Pinnacle Commotion retten. Dies war aber ungleich aufwändiger als es heute mit Erazr möglich wäre.



    Heute würde ich sowas mit Fusion versuchen.


    Gruß
    Peter
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  • Herbie schrieb:

    Kurt, hast Du nicht die HF G60 ?!?
    (Leider) Nein. Wäre als Nachfolger meiner dzt. HF-G40 z.B. wegen UHD-25p (aber auch FHD-50p) irgendwie logisch.

    Meine Vorgänger waren die HF-G10 und danach die HF-G30. Aber wenn man etwa bloß die Menüsteuerung der G40 mit der G10 vergleicht, sieht man, wie man sogar diese einst hoch gelobte noch verbessern konnte.
    Die HF-G40 kann zwar "nur" FHD 50p. Man bekommt diese Kamera aber heute zu einem wirklich interessanten Preis (=interessant für den Käufer!).
    Und die Qualität der Clips (ich verwende ausschließlich die mp4-Aufzeichnung; wegen Datenrate von 35 Mbps) - in Verbindung mit Edius (PCC u.a) - am TV ist hervorragend.
    Wenn man UHD filmen möchte, würde sich als Nachfolger die 60er anbieten.
    Gruß kurt
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