Edius Transitionseffekt

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    • Was ist der "Transitioneffekt"? Transition bedeutet erstmal nur "Übergang" und bedeutet im traditionellen Schnitt eher die Dauer einer Blende.
      Intel Core i7-7820X ---- Noctua NH-D15S ---- MSI X299 GAMING M7 ACK ---- 64GB RAM 2666-15 Corsair Dominator Platinum ---- 500GB Samsung 960 EVO M.2 (system SSD) ---- 512GB Samsung 960 PRO M.2 (data SSD) ---- Aorus Nvidia GTX 1080 Ti ---- be quiet! SILENT BASE 600 Case ---- be quiet! Dark P. Pro P11 850W ---- Win10 Pro ---- Edius WG 8.53.2808
    • Hi,

      wenn Du damit die einfache Überblendung A>B meinst, so findest Du diesen Effekt unter Übergang > 2D als Überblenden.
      Diese Blende wird auch benutzt, wenn Du das Symbol für den Standardübergang oberhalb der TL anklickst.


      Gruß
      Peter
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • cracovia schrieb:

      Schaut mal hier:

      ediusdynamictransitions.com/
      Das scheint eine Sammlung von Übergangseffekten zu sein, von dem der Verkäufer behauptet, man müsse sie "unbedingt" haben, weil diese in Edius zwar vorhanden, aber nur schwer umfangreich veränderbar seien. Deshalb hat er ein paar Presets programmiert.
      Wer meint, ein Film käme ohne 4000 Übergangseffekte nicht aus, ist hier sicher gut aufgehoben :rolleyes:
    • :nick:

      Ich hab nämlich gestern nach so einer Art schnelle zoomeffekte gesucht, welche ich bei YouTube gesehen habe, sparsam angewandt haben Sie mir super gefallen, hab daraufhin nur das für Edius gefunden.

      Ehrlichgesagt weiß ich nicht, wie man sowas bei Edius erstellt.
    • Man sollte allerdings beachten, dass man möglichst Videos mit höherer Auflösung als das Zielvideo hat, um da auch ohne Qualitätsverlust ins Bild hineinzoomen zu können. HD Ziel, aber UHD aufzeichnen.

      Ich bezweifel, dass die Afrikavideos mit einem Zoomeffekt in der Postpro entstanden sind, weil sie zumindest auf dem iPad ohne Digitalzoom aussehen. Da mag vielleicht schon ein Zoomobjektiv benutzt worden sein. Wenn das eingezoomt scharf steht, dann kann man komplett auszoomen und wieder, wie im Video einzoomen, ohne Schärfeverluste zu haben. Manche Filmer machen sich auch Start- und Endzoompunkte mit Schräubchen, um genau und schnell den Fokus und die Bildgröße pullen zu können.

      Das wird gerne im Film benutzt, wo szenisch gearbeitet wird und solche Einstellungen vorher probiert werden.
      Wenn da eine Elefantenherde nicht auf der Flucht ist, dann kann man das auch kurz vorbelegen.
    • Hi,

      das wird deshalb schwierig, weil Du die 3 Fotos ja kaum deckungsgleich hinbekommen würdest. Dann hättest Du aber jeweils erkennbare Sprünge, sobald Du von dem einen auf das andere Foto übergehst.
      Eine Blende könnte das zwar etwas abmildern, aber richtig gut wird das kaum aussehen.

      Da wäre es dann schon besser das Foto mit einer möglichst hohen Auflösung aufzunehmen und über den Layouter entsprechend einzuzoomen. Bei FHD sollte das kein Problem darstellen. Wenn Du aber ein 4K-Projekt hast bleibt meist nicht genug Material zum Zoomen.
      Außerdem fehlen auf einem Foto natürlich immer die Bewegungen, z.B. Blätter im Wind, Wolken. Achte mal bei Deinen Beispielen darauf. Bei einer "Diashow" ist das ok, aber wenn Du das in einem Video einsetzt, dann fällt es schon auf. Wobei es natürlich auch immer auf den Einzelfall ankommt.
      Mit Photoshop lassen sich Fotos auch in gewissen Rahmen recht gut animieren. Das Ergebnis wird dann in Edius importiert.

      Besser ist aber natürlich ein echter Zoom, oder Schwenk . Und eine Verlagerung des Schärfebereichs (wie bei 00:27) bekommst Du in der Post nicht hin.

      Gruß
      Peter
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    • Danke für die Antwort

      und ja stimmt, man würde die Fotos nie im Leben deckungsgleich bekommen.
      Also kann man diese Vorgehensweise abhacken.

      Ich habe diesbezüglich ein Tutorial gefunden, aber leider für Premiere Pro. :S

      Grauer Tiger hat weiter oben noch einen Vorschlag gemacht, wie er vorgehen würde.

      Falls es jemanden interessiert, kann er sich das Tutorial unter dem Link anschauen.



      Es müsste viel mehr Edius Tutorials geben....

      Gavin...kannst dich angesprochen fühlen applause

      Gruss
    • In Edius prinzipiell die gleiche Vorgehensweise, Hauptwerkzeug ist der Layouter.

      Das Vervielfältigen (Wiederholen)/Spiegeln des (2. Teil-)Clips (Video ab ca. 2:20) ist in Edius ein bisschen aufwändiger, sofern man keinen entsprechendes Plug-In hat. Es lässt sich aber durchaus auch rein mit Edius machen.
      1. Neue Sequenz mit nur diesem Teil-Clip anlegen;
      2. für jede gewünschte Wiederholung eine eigene V-Spur mit je einer Kopie des Clips anlegen - hierfür bietet sich das Duplizieren der Spur an;
      3. über die Layouter der Spuren die Clips und ggf. mit Verwendung des Effektes Spiegeln aus Videofilter entsprechend positionieren;
      4. den Zoomeffekt mit den Layoutern erstellen (ist etwas aufwändig, aber auch nicht so kompliziert, da sich die Werte ja (ggf. aber als Minuswert) sozusagen wiederholen;
      5. diese fertige Sequenz dann als nested auf die eigentliche Sequenz legen (das um ungewollte Veränderungen am Aufbau zu vermeiden).



      Gruß
      Peter

      Nachtrag:

      Hier mal der prinzipielle Aufbau der Vervielfältigung/Spiegelung - hier 4-fach -


      Auf drei der Spuren liegt dann noch die Spiegelung
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gurlt ()

    • Danke das du dir die Mühe gemacht hast, das so ausführlich darzulegen. :prost:

      Ich werde es nachmachen, sobald ich einen neuen Rechner habe.

      Wie es scheint wäre es also unter Edius auch machbar so ähnlich wie bei Premiere Pro.

      Wie findest du den Effekt?

      Also sparsam eingesetzt ist der echt nicht schlecht finde ich.


      PS: Vielleicht solltest du paar Edius Tutorials auf YouTube machen, damit auch mal andere Schnittprogramme wie PPro am Zug sind. :D

      Gruss

      Paul
    • cracovia schrieb:

      Danke das du dir die Mühe gemacht hast, das so ausführlich darzulegen.
      Kein Problem. Das ist wirklich schneller zu realisieren, als es sich vielleicht im ersten Moment liest.
      Um so mehr 'Wiederholungen' man einbaut, um so aufwändiger wird es halt.
      3x3 hätte den Vorteil, dass (im Gegensatz zu meinem Beispiel) eine Aufnahme "zentral" liegen würde. Das macht sich i.d.R. beim Aufzoomen wesentlich einfacher.
      Da könnte es dann sogar sein, dass es ausreichen würde in der 'Konstruktion' nur diese eine Spur per Layouter aufzuziehen, also die übrigen 8 Wiederholungen einfach durchgängig stehen zu lassen.
      Bei den im Video als Länge vorgeschlagenen 10 Frames wären das (bezogen auf 50p) schließlich nur 0,2 Sec. Spielzeit. Da sollte dies kaum auffallen, würde die Gestaltung aber wesentlich vereinfachen. Ist natürlich aber auch etwas vom Bildinhalt abhängig.

      cracovia schrieb:

      Wie es scheint wäre es also unter Edius auch machbar so ähnlich wie bei Premiere Pro.
      Ja - gilt auch für die meisten anderen NLEs.
      Es sind halt nur ggf. etwas andere (vorhandene) Werkzeuge zu nutzen. Da muss man halt immer sehen was einem zur Verfügung steht.
      Der Layouter in Edius ist halt auch ein sehr mächtiger, aber leider oft übersehener Effekt.


      cracovia schrieb:

      Wie findest du den Effekt?

      Also sparsam eingesetzt ist der echt nicht schlecht finde ich.
      Wo er passt, kann das schon gut aussehen.
      Sparsamkeit im Einsatz ist auch immer gut. (Für mich) Leider sind heute viele auf YouTube eingestellte Clips aber total überfrachtet mit 'super geilen' Effekten, Blenden, Schwenks. In erster Linie sollte es eben um den Inhalt und nicht um eingesetzte Effekte gehen.
      Und wie gesagt, ein Effekt muss auch zum Bild, bzw. zum Film passen.


      Gruß
      Peter
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    • ....also ich habe das mal gekauft, nicht weil ich es unbedingt brauche, sondern weil ich meine, das man solche Leute unterstützen sollte.

      mal schaun wie ich damit zurecht komme, und wenn nicht auch gut.

      gruß Peter