Farbdarstellung

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    • Farbdarstellung

      Ich habe im letzten Herbst meinen Rechner mit Win 10 neu aufgesetzt. Um die Farbdarstellung der beiden Monitore anzugleichen und zu optimieren, habe ich mit Spyder Elite 4 Studio Match beide Geräte kalibriert. Nun habe ich eine eigenartige Situation: in Photoshop sehen alle Fotos ganz natürlich aus, genau so wie gewollt. Öffne ich ein jpeg dagegen in irgendeiner anderen Application z.B. Ifanview, Windows Foto Anzeige, … oder auch in Edius, so sind die Farben - insbesondere die Rottöne - viel zu stark gesättigt.

      Eigentlich glaube ich nicht, dass das Problem mit der Kalibrierung der Monitore zusammen hängt. Diese wirkt sich nämlich auch, so wie gewünscht, auf Photoshop aus: die Anzeige der beiden Monitore ist nun eben auch in PS deutlich angeglichen. Ohne Kalibrierung sehen die in den Grundeinstellung ziemlich unterschiedlich aus, ob wohl es das gleiche Modell ist!

      Wo könnte das Problem liegen? So kann ich in Edius mich nämlich überhaupt nicht auf die Farben verlassen!

      Markus
      EDIUS 8.53 Pro; Asus Z170-A; i7 6700K; Noctua NH-D14; G.Skill RipJaws 32GB DDR4-2133; Samsung SSD 850 Evo 250GB M.2; MSI GTX 960 4GD5T OC GeForce GTX 960 4GB; 3x HGST Deskstar NAS 3TB SATA; Exsys EX-6450; Fractal Design Define R5; Win10 Professional
    • Hi Markus,

      Markus schrieb:

      1) Diese wirkt sich nämlich auch, so wie gewünscht, auf Photoshop aus: die Anzeige der beiden Monitore ist nun eben auch in PS deutlich angeglichen.
      2) Ohne Kalibrierung sehen die in den Grundeinstellung ziemlich unterschiedlich aus, ob wohl es das gleiche Modell ist!
      2) Das ist normal, insbes. wenn die Geräte evtl. nicht aus der gleichen Produktionsmarge stammen. Deshalb ja die Kalibrierung.

      1) Da verstehe ich nicht, was Du meinst. ?( Wirken die Monitore nur in Photoshop angeglichen, oder jetzt generell, also auch beim Desktop?


      Es kommt auch ein bisschen darauf an, ob Deine Monitore Hardware- oder Software-Kalibrierung verfügen. Erklärung dazu im Link.


      Jedenfalls öffne mal die Windows Farbverwaltung (über das Suchfeld in der Taskleiste, oder Systemsteuerung).

      Für jeden der Monitore sollte unter Gerät > Eigene Einstellungen für das Gerät verwenden der Haken gesetzt sein.
      Außerdem sollte dann dort noch das von Dir gespeicherte ICC-Profil aufgeführt sein.

      Unter Erweitert darf unter Windows-Bildschirmkalibrierung verwenden - kein Haken gesetzt sein.



      Gruß
      Peter
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • Servus Peter!

      Das hab ich genau so wie du beschrieben hast, s. Screenshot. Ich habe jetzt das Verhalten auf meinem Office PC (=alter Video PC) überprüft. Hier sieht die Darstellung in PS und anderen Apps gleich aus. Auch hier ist der Monitor mittels Syder3Elite farbkalibriert (Software). Alle Einstellungen, die ich inzwischen fand, sind auf beiden Systemen gleich. Und trotzdem ist der Video PC abseits von PS viel zu bunt!

      Markus


      Bilder
      • Farbverwaltung.JPG

        55,89 kB, 729×562, 30 mal angesehen
      • Farbverwaltung erweitert.JPG

        83,66 kB, 724×562, 26 mal angesehen
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    • Arbeitest Du denn in PS > Bearbeiten > Farbeinstellung unter dem sRGB-Profil, oder unter Adobe RGB 1998?
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    • Das hab ich auch schon ausprobiert: es ist für dieses Problem unerheblich, in welchem Farbraum ich in PS arbeite! Die Fotos, von denen ich jetzt berichte sind in sRGB bearbeitet, bzw. aus RAW erstellt.
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    • Ich hab jetzt mal einen Screenshot angehängt: links das jpeg in PS, rechts im Win Foto Viewer


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    • Hi Markus,
      das ist ein ärgerliches Thema. Ich bin kein Spezialist, aber für ein wenige herum Stochern reicht es vielleicht.
      Ich habe ein paar Fragen und Anmerkungen.

      1) hat du eigentlich vor dem kalibrieren die Monitore auf Werkseinstellung resetet? Weil die Kalibrierung ja darauf hin ja Einschränkungen in Kontrast und Farben dem Monitor auf erlegt.

      2) Nur mal zum Vergleich. Wenn du ein Windows Explorer Fenster öffnest und so positionierst, dass es es halb und halb auf beide Monitor verteilt ist, sind die Weißwerte nach Auge gleich?

      3) Ein Verdacht ist, daß Edius sich ja auf QuickTime verlassen hat und nun frage ich, ob beide System, die du vergleichst QT haben.

      4) Meiner Erfahrung nach ist der Windows Faxviewer unbrauchbar. Gerade bei diesem Thema. Ich bin mir bei Irfan view nicht sicher, weil ich alternativ XN viewer nutze und hier kann man konkret die Farbverwaltung einschalten. Dann ist Ruhe gewesen. Man sollte nicht vergessen, dass Photoshop selber auch eingreift. In welchem Umfang kann ich nicht sagen, aber darum auch meine Frage mit dem Wissen Explorer Fenster.

      Vielleicht hilft das ein wenig..
      Gruß aus Bremen
      _______________
      EDIUS 9 Workgroup | i7700 | GForce 1060 |32Gb | Win10 64bit | Voxformer | Neat Video | Acon Restoration Suite
    • ad 1) Ich habe das neu mit win10 aufgesetzte System farbkalibriert. Ich wüsste nicht was ich hier warum wo hätte resetten sollen!

      ad 2) Die Weißwerte sind nahezu gleich. Das hat aus meiner Sicht aber nichts mit meinem Problem zu tun. Die unterschiedliche Farbdarstellung zwischen PS und allen anderen Anzeigeprogrammen ist auf beiden Monitoren vorhanden.

      ad 3) Da die unterschiedliche Farbdarstellung in allen anderen Applikationen im Vergleich zu PS auftritt, ist es kein Edius-spezifisches Problem und kann daher nichts mit QS zu tun haben. Ich weiß in der Zwischenzeit auch, dass das Problem auf meinem Notebook nicht auftritt. Dort gibt es QS. Auch andere Personen, denen ich die Dateien schickte, konnten den Unterschied auf ihrem System nicht nachvollziehen.

      ad 4) Dass die Win Fotoanzeige farblich nicht exakt arbeitet, mag durchaus stimmen. Allerdings sieht das Foto in der Vorschau des Explorers genauso bunt aus wie in Ifanview, Cyberlink und Edius.

      Mein Verdacht geht in Richtung Windows-Einstellungen. Aber ich weiß nicht wo ich noch suchen soll!

      Markus
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    • Hi Markus,
      Zu 1) ich fragen nach dem Resetten der Monitore vor dem Kalibrieren.
      Bei 3) meine ich nicht QS(Quicksync) sondern QT(QuickTime), was Edius ja noch verwendet hat in der Version 8.
      Gruß aus Bremen
      _______________
      EDIUS 9 Workgroup | i7700 | GForce 1060 |32Gb | Win10 64bit | Voxformer | Neat Video | Acon Restoration Suite
    • Markus schrieb:

      Wo könnte das Problem liegen? So kann ich in Edius mich nämlich überhaupt nicht auf die Farben verlassen!
      Das Problem ist: kaum eine Anwendung, neudeutsch App, unter Windows 10 beherrscht korrektes Farbmanagement, und zwar sowohl die Berücksichtigung des Monitor- als auch des Bildprofils.
      Photoshop schon. Es gibt gute Farbmanagement-Testbilder im Netz, mit denen man alle Bild-Viewer einmal überprüfen kann bzw. sollte. Man wird staunen! Dabei fällt es nämlich auf, wie fehlerhaft das Farbmanagement fast
      aller Anzeigeprogramme ist. Bei korrekter Einstellung (des Monitorprofils in den Einstellungen) bin ich mit XnView (ist gratis) ganz zufrieden.
    • Hallo Jost!

      Das mag ja alles stimmen. Aber auf anderen Systemen z.B. meinem Office PC und dem Laptop, Systeme von Freunden, ... tritt das Problem nicht auf. Also sollte es einen Grund/eine Lösung geben!

      Markus
      EDIUS 8.53 Pro; Asus Z170-A; i7 6700K; Noctua NH-D14; G.Skill RipJaws 32GB DDR4-2133; Samsung SSD 850 Evo 250GB M.2; MSI GTX 960 4GD5T OC GeForce GTX 960 4GB; 3x HGST Deskstar NAS 3TB SATA; Exsys EX-6450; Fractal Design Define R5; Win10 Professional
    • Markus schrieb:

      Aber auf anderen Systemen z.B. meinem Office PC und dem Laptop, Systeme von Freunden, ... tritt das Problem nicht auf. Also sollte es einen Grund/eine Lösung geben!

      Auch das kann man genau dann beobachten, wenn der verwendete Monitor ungefähr den sRGB-Farbraum abdeckt, der in den meisten Viewer-Programm fest eingestellt zu sein scheint.
      Hat man einen Wide-Gamut-Monitor, sieht ein sRGB-Bild eben nur dann "richtig" aus, wenn sowohl der Wide-Gamut als auch das sRGB-Profil berücksichtigt werden.


      Markus schrieb:

      Was konkret meinst du damit?
      Im Optionen (oder Einstellungsmenü) von XnView muss man das Monitorprofil händisch eintragen. Dann bewältigt das Programm bei mir auch die kompliziertesten CM-Testbilder. Und nicht
      nur Einfache (per Google-Bildersuche), in denen die Farbkanäle vertauscht sind.
    • Das Problem liegt m.E. darin, dass Farbeinstellungen über Windows, den GraKa-Treiber, in diesem Fall das Kalibrierungsprogramm erfolgt. Hier musst Du eben schauen, dass in Windows und dem GraKa-Treiber die Regelung der Farbeinstellungen über 'eigenen/andere Anwendungen' (nämlich der Kalibrierungssoftware) erfolgt.

      Das scheint ja dann bei Dir auch der Fall zu sein, denn Du schreibst:

      Markus schrieb:

      ad 2) Die Weißwerte sind nahezu gleich. Das hat aus meiner Sicht aber nichts mit meinem Problem zu tun. Die unterschiedliche Farbdarstellung zwischen PS und allen anderen Anzeigeprogrammen ist auf beiden Monitoren vorhanden.

      ad 3) Da die unterschiedliche Farbdarstellung in allen anderen Applikationen im Vergleich zu PS auftritt, ist es kein Edius-spezifisches Problem und kann daher nichts mit QS zu tun haben. Ich

      Andere Programme nutzen meist nur die so festgelegten Einstellungen. In PS und anderen Adobe-Programmen können aber abweichende Farbeinstellungen (gemeinsam über Adobe Bridge, oder einzeln im erweiterten Farbmanagement) verwenden.
      Insoweit deutet alles eher darauf hin, dass Du auf dem besagten Rechner in Adobe eine abweichende Farbeinstellung nutzt. Ich schrieb ja schon, dass mir in Deinem Screenshot das PS Bild etwas gelb- (oder vielleicht eher grün-) stichig vorkommt.

      Und da gibt es halt mehrere Einstellungen, die da zutreffen könnten. Beginnend mit der Richtlinie, ob ein Bild mit einem abweichenden Farbraum in den RGB-Farbraum konvertiert, oder das eingebettete Profil beibehalten werden soll.
      Ich habe auch die dunkle Erinnerung, dass es irgendwo ein eigenes Kalibrierungstool bei Adobe gab. Wenn Du das z.B. irgendwann ausgeführt haben solltest, könnte es in PS noch immer wirksam sein.



      Nur nebenbei:
      Die QuickTime-Codecs haben nichts mit dem Farbmanagement zu tun. Die sind nur für das Codieren, bzw. Decodieren der Daten in/aus eine Datei zuständig.
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    • Ich bin ein kleines Stück weiter gekommen. Wenn ich in der Farbverwaltung das Häkchen bei "eigene Einstellungen für das Gerät" wegnehme, also die Farbkalibrierung ausschalte, wird der Unterschied zwischen PS und allen anderen Programmen geringer, ist aber immer noch da. Es scheint, als wirkt sich das Kalibrierungstool von Datacolor viel stärker auf PS als auf alle anderen Programme aus. Warum das so ist entzieht sich meiner Kenntnis!

      Ich habe auch zwei ältere Images zurückgespielt. Auf einem davon ist PS noch gar nicht installiert, da es aus der Setup Phase des PCs stammt. In allen Fällen erscheinen die Fotos in sämtlichen Anzeigetools (ausgenommen PS) zu bunt.

      Alle Fotos wurden Kameraseitig mit sRGB gemacht, die Systemeinstellung steht auf sRGB und die von PS ebenfalls.

      Markus
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    • Markus schrieb:

      In allen Fällen erscheinen die Fotos in sämtlichen Anzeigetools (ausgenommen PS) zu bunt.
      Natürlich. Wenn ich ein sRGB-Bild auf einem Monitor mit größerem Farbraum (als sRGB) darstelle, ohne diesen größeren Farbraum durch ein gemessenes Profili zu berücksichtigen, muss das Bild zwingend zu bunt dargestellt werden.
      Wenn man in der Farbverwaltung das vermessene Profil abschaltet, nimmt man den Programmen, die Farbmanagement beherrschen (wie Photoshop) die Möglichkeit, Bilder farbrichtig anzuzeigen. Also nicht(!) abschalten.
      Nimm Photoshop unbedingt als Referenz. Ab der Version 6 (oder war's 7?) ist das Farbmanagement darin fehlerfrei. Deshalb: wenn andere Programme die Bilder falsch anzeigen, liegen diese falsch, so einfach ist das.
      Die Voreinstellung von Photoshop (z.B. sRGB) betrifft den Arbeitsfarbraum, d.h. wenn ich neue Bilder erzeuge, wären diese im Farbraum sRGB. Trotz der sRGB-Einstellung kann man aber problemlos immer Bilder in anderen
      Farbräumen verarbeiten. Wie Photoshop damit umgeht, legt man in den Farbeinstellungen fest, also z.B. in sRGB umwandeln, oder in dem anderen Farbraum belassen. Das angezeigte Ergebnis ist in jedem Fall korrekt.
      Grundsätzlich müsstest Du mehr über Farbmanagement lernen, z.B. den Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung, sieh hier: fotovideotec.de/kalibrierung/k…ilierung_unterschied.html
      Aber das ist nur ein Einstieg, wenn man sicher in der Materie werden will. Einfach mal diverse Seiten im Netz durchlesen.
    • Mir kommt da grade ein Gedanke.

      • Öffne in PS Bearbeiten > Farbeinstellungen dort in der Rubrik Arbeitsfarbräume > RGB wird wenn ich Dich richtig verstehe dann vermutlich sRGB IEC... stehen?
      • klicke da mal auf den Auswahlpfeil;
      • in dem sich öffnenden Auswahlfenster steht dann vermutlich als oberster (sichtbarer) Eintrag Adobe RGB 1998;
      • wenn Du Dir aber mal den Scrollbalken anschaust, dann sieht Du das darüber noch was ist, da mal hochscrollen;
      • jetzt sollte ganz oben Eigenes RGB stehen und weitere Einträge, auch Dein von Datacolor gespeichertes Profil;
      • dieses auswählen.
      Evtl. musst Du PS neu starten, damit es auch richtig übernommen wird.

      Wie sieht es jetzt aus?
      ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
    • Der Arbeitsfarbraum hat nichts mit der Darstellung schon bestehender Bilder zu tun. Egal, was man dort wählt.

      Ein Arbeitsfarbraum-Profil dient als Quellprofil für neu erstellte Dokumente, die auf dem zugehörigen Farbmodell basieren. Wenn z. B. Adobe RGB (1998) das aktuelle RGB-Arbeitsfarbraum-Profil ist, werden für alle neu erstellten RGB-Dokumente die Farben des Adobe RGB (1998)-Farbumfangs verwendet. Arbeitsfarbräume bestimmen außerdem das Erscheinungsbild von Farben in Dokumenten ohne Tags.
      Wenn Sie ein Dokument öffnen, dessen eingebettetes Farbprofil nicht dem Profil des Arbeitsfarbraums entspricht, wendet die Anwendung eine Farbmanagement-Richtlinie an, um die Verarbeitungsweise für die Farbdaten zu bestimmen. In den meisten Fällen gibt die Standardrichtlinie die Beibehaltung des eingebetteten Profils vor.

      helpx.adobe.com/de/photoshop/using/color-settings.html



      Natürlich kann man theoretisch als Arbeitsfarbraum auch den Monitor-Farbraum wählen, aber es führt zu Problemen, wenn man Bilder mit seinen eigenen individuellen Farbräumen (die sonst nirgendwo sind), z.B. bei CEWE zum Ausbelichten bringt. Die verwenden nämlich ausschließlich das sRGB-Farbprofil, egal, was in der Bilddatei hinterlegt ist. Dies führt dann zu Farbabweichungen. Schickt man denen also zwei visuell gleiche Bilder, eines davon im sRGB, das andere im AdobeRGB-Farbraum, wird man zwei unterschiedliche Ergebnisse erhalten, weil bei dem Bild mit dem AdobeRGB-Profil dieses schlichtweg ignoriert wird und fälschlicherweise das sRGB-Profil benutzt wird. Fotodienstleister, die das eingebettete Profil berücksichtigen sind z.B. Saal-Digital oder fc-prints. Dort würde man bei obigem Beispiel zwei (ungefähr) gleich aussehende Bilder erhalten.