Korr. Einstellungen mp4 Ausgabe

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  • Korr. Einstellungen mp4 Ausgabe

    Hallo zusammen,

    ich habe mir jetzt vorgenommen, während meiner Filmbearbeitung so zwischendurch mal den ein oder anderen Lernkurs anzusehen, der hier schon deslängeren auf meinem Schreibtisch um Beachtung bettelt. ;)

    Ganz aktuell bin ich bei der Ausgabe eines Projektes als mp4 und zwar den korrekten Einstellungen. Ich habe zwar schon desöfteren Projekte als mp4 ausgegeben, immer mit CBR, aber im Lernkurs erfuhr ich jetzt wieder, daß für eine H 264 Ausgabe

    die VBR die bessere Option wäre, da der H264 Codec mit der VBR effektiver arbeiten würde. Die Expansionsinfos der Clips sehen wie folgt aus :



    Deshalb habe ich bei den Grundlegenden Einstellungen beim Export in Anlehnung an den Lernkurs es wie folgt eingestellt:



    Wäre das so ok ?

    Wie verhält es sich mit den Erweiterten Einstellungen ?



    Vielen Dank im voraus für eure Antworten.
    Gruß
    Herbie
  • Herbie schrieb:

    Ich habe zwar schon desöfteren Projekte als mp4 ausgegeben, immer mit CBR, aber im Lernkurs erfuhr ich jetzt wieder, daß für eine H 264 Ausgabe die VBR die bessere Option wäre, da der H264 Codec mit der VBR effektiver arbeiten würde.
    Das ist richtig, da MPEG-4 bei gleicher "Qualität" durch VBR eine höhere Komprimierung = kleinere Datei erreicht.



    Herbie schrieb:

    Grundlegenden Einstellungen beim Export ... Wäre das so ok ?
    Grundsätzlich sieht das nicht schlecht aus, aber es kommt da aber natürlich auch immer noch auf das Quellmaterial, den Verwendungszweck der Datei und natürlich die vorliegende Auflösung und Bildrate an.

    • Für einen Film in SD-Auflösung (z.B. 720x576) reichen natürlich wesentlich geringere Bitraten, zumal ja auch schon das AVI-Quellmaterial unter 27 Mbps liegt.
    • Die gewählten 27 Mbps liefern nach meiner Erfahrung eine gute FHD-Qualität. Eine Blu-ray Disk (50i) liegt aber etwas höher bei 30 oder 40 Mbps. Für das Streaming über Internet empfiehlt YouTube z.B. nur 8 Mbps (bis 30 fps), bzw. 12 Mbps (bis 60 fps).
    • Mit UHD/4K habe ich noch keine eigenen Erfahrungen, aber da werden oft um 40 Mbps (für bis 30p) oder 60 Mbps (bis 60 fps) genannt.
    HDR-Inhalte benötigen dann evtl. auch noch wieder eine höhere Bitrate.


    Man sollte aber auch auf die Spezifikationen der verwendeten Abspielgeräte achten. Grade ältere Geräte können mit hohen Bitraten überfordert sein.




    Herbie schrieb:

    Wie verhält es sich mit den Erweiterten Einstellungen ?

    In der Regel wird gesagt, die Bildgruppe (GoP) sollte 1/2 Framerate betragen, das wären also bei 50 fps dann für Bildanzahl 25. Die angegebene Edius Standardeinstellungen mit 30 ist aber auch völlig ok.
    MPEG-4, und insbes. das neuere H.265 arbeiten teilweise mit Bildgruppen von mehreren Sekunden Länge, was aber dann einen höheren Decodierungsaufwand bedeutet.



    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Herbie schrieb:

    Wäre das so ok ?
    Nicht doch bei VBR..., wähle besser 22... und 27... bei H.264 für Full-HD-Auflösung.
    Die GOP auf 12 um GOP-Flimmern zu verhindern...
    Servus, Pee
    EDIUS 9.xx WG, i7-6700-PC mit Intel HD-530(QS-Konfiguration), 16Gb RAM, SSD-System + Diverse FP, NVIDIA GF-GTX 1660, W10-V1903, 27" Desktop-Monitor HDMI/DVI, 55" HDTV per HDMI

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pee ()

  • Hallo zusammen,

    Vielen Dank für eure gutgemeinten Ratschläge und die Erklärungen.

    gurlt schrieb:

    da MPEG-4 bei gleicher "Qualität" durch VBR eine höhere Komprimierung = kleinere Datei erreicht.
    also wäre es nur eine kleinere Datei am Ende, denn ich hatte bisher mit CBR auch immer eine Super Qualität, bis auf die Dateigröße natürlich.

    Pee schrieb:

    Die GOP auf 12 um GOP-Flimmern zu verhindern...
    Die Bildanzahl auf 12 wäre ja bei 50i / 25p genau richtig.
    Gruß
    Herbie
  • Herbie schrieb:

    Ganz aktuell bin ich bei der Ausgabe eines Projektes als mp4 und zwar den korrekten Einstellungen. Ich habe zwar schon desöfteren Projekte als mp4 ausgegeben, immer mit CBR, aber im Lernkurs erfuhr ich jetzt wieder, daß für eine H 264 Ausgabe
    Schau Dir doch mal das Youtubevideo von ComWeb an, der hat alles gut und ausfürlich beschrieben.


    Gruß Klaus
    Intel core i7 6700K, 32 GB Ram, Win 10 pro, GTX 1060 6 GB Ram, BD Brenner LG BH10LS38, Heroglyp 4, NeatVideo 4, Mercalli 4, Voxformer,
    Kamera Sony FDR - AX100,
  • "80% der EDIUS User exportieren H.264 falsch!"
    Sorry, oberes Video wollte ich auch gerade hier einlinken speziell zu VBR.
    Man kann das auch bei FILMPRAXIS nachlesen in den kostenpflichtigen Tipps zu EDIUS.
    Servus, Pee
    EDIUS 9.xx WG, i7-6700-PC mit Intel HD-530(QS-Konfiguration), 16Gb RAM, SSD-System + Diverse FP, NVIDIA GF-GTX 1660, W10-V1903, 27" Desktop-Monitor HDMI/DVI, 55" HDTV per HDMI

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pee ()

  • Pee schrieb:

    Nicht doch bei VBR..., wähle besser 22... und 27... bei H.264 für Full-HD-Auflösung.
    Die GOP auf 12 um GOP-Flimmern zu verhindern...
    So würde ich es auch machen. Man nimmt die Bitrate des Ausgangsmaterials für den unteren Wert (mehr macht keinen Sinn) und für die maximale Bitrate rechnet man 25% drauf (schneller kann der Encoder nicht sinnvoll reagieren).
    Für die GOP nimmt man die Hälfte der Framerate (also bei 25 = 12, weil 12,5 nicht geht ;-).
  • Herbie schrieb:

    also wäre es nur eine kleinere Datei am Ende, denn ich hatte bisher mit CBR auch immer eine Super Qualität, bis auf die Dateigröße natürlich.
    Wenn Du so willst ja, aber Du hast bei CBR eben auch keine Qualitätssteigerung, nur eine unnötig größere Datei.

    Gleiches gilt prinzipiell auch für die Bitraten.
    • Bei einer zu geringen Bitrate bekommst Du logischerweise ein schlechtes Ergebnis;
    • ab einer von verschiedenen Faktoren (s.o.) abhängigen Bitrate bekommst Du eine "ansehnliche Qualität", die sich durch Erhöhung der Rate generell, oder bei bestimmten kritischen Aufnahmen positiv verbessern lässt;
      in diesem Bereich sollte man sich also möglichst bewegen;
    • denn ab einem bestimmten Punkt bringt eine Erhöhung der Bitrate keine auch nur messbaren qualitativen Vorteile mehr.


    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Grauer Tiger schrieb:

    1. Man nimmt die Bitrate des Ausgangsmaterials für den unteren Wert (mehr macht keinen Sinn) und
    2. für die maximale Bitrate rechnet man 25% drauf (schneller kann der Encoder nicht sinnvoll reagieren).
    3. Für die GOP nimmt man die Hälfte der Framerate (also bei 25 = 12, weil 12,5 nicht geht ;)
    Meine "Std"-Einstellungen (Canon HF-G40):

    BASIC SETTINGS

    ad 1) FHD50p-mp4_Clips mit 35 Mbps: ==> VBR-Durchschnitt := 35.

    ad 2) Max. Bitrate: 35 + 9 (aufgerundet) = 45 ( nochmals gerundet): ==> VBR-max := 45.

    ad 3) Framerate 50 / 2 = 25: ==> GOP (Picture Count) := 25.

    Ferner:
    - Profil := Hoch.
    - Qualität := Superfein.
    - Use Hardware Encoder := On.

    EXTENDED SETTINGS
    Siehe Screenshot.

    // Gibt es Verbesserungsvorschläge?

    Gruß kurt
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  • kpot11 schrieb:

    Gibt es Verbesserungsvorschläge?
    In dem von Dir genannten Fall würde ich vorschlagen nicht nur die (per MediaInfo? ) ermittelte durchschnittliche, sondern auch max. Bitrate des Quellmaterial zu übernehmen.
    Dadurch sollte nach meinem Verständnis der "Qualitätsverlust" nur gering ausfallen.


    Bei der genannten Faustformel gibt es aber m.E. noch folgendes zu bedenken:
    • das Quellmaterial (Camcorderaufnahme) wird für eine bessere Bearbeitbarkeit oft in einer hohen "Qualität" aufgezeichnet, z.B. nur als I-Frame, oder es liegt bei älteren Cams in einem weniger effizienten (z.B. MPEG-2) Codec vor;
    • bei der Ausgabe in H.264 als Datei mit dem Zweck der reinen Wiedergabe (also nicht Archivierung des Materials) reicht da dann (aus meiner Sicht) eine entsprechend geringere Bitrate aus, als sie das Quellmaterial aufweist;
      denn durch den effizienteren MPEG-4 Codec, und/oder die Verwendung von B- und P-Frames statt ausschließlich I-Frames sind da deutliche Einsparungen möglich, ohne dass dies beim Betrachten des Films zu sehen wäre.


    Zum Verständnis will ich das jetzt mal vergleichen mit einem Foto, das in hoher "Qualität" - RAW, .tiff, .psd - vorliegt -
    • für die Bildbearbeitung mit einem Programm, oder Archivierung des Bildes bevorzuge ich selbstverständlich diese hohe Qualität;
    • möchte ich das Bild aber lediglich auf einem Monitor betrachten, oder z.B. per Mail an jemand anderen verschicken, dann reicht dafür eine wesentlich kleinere JPEG-Datei.
    (Ja - der Vergleich hinkt, aber der von mir gemeinte Sinn wird so vielleicht besser verständlich)


    Lediglich bei Quellmaterial im höher komprimierten H.265-Codec, welches - z.B. wegen fehlender Abspielmöglichkeit - als H.264 ausgegeben werden soll, würde ich eine höhere Bitrate verstehen.



    Gruß
    Peter
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  • gurlt schrieb:

    In dem von Dir genannten Fall würde ich vorschlagen nicht nur die (per MediaInfo? ) ermittelte durchschnittliche, sondern auch max. Bitrate des Quellmaterial zu übernehmen.
    Da habe ich sozusagen ein Problem damit:
    Die Canon FH-G40 zeichnet im mp4-Modus mit (ziemlich genau) 35 Mbps auf; MediaInfo zeigt daher nur eine Video-Bitrate an, z.b. 34,6 Mbps. Siehe Screenshot.
    In Edius > Clipeigenschaften > Erweitert wird derselbe Wert angezeigt. Ein max. Wert wird von keinem der beiden Tools angezeigt.

    Anders sieht es mit aus mit Aufnahmen mit dem Handy.
    Gruß kurt
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  • kpot11 schrieb:

    Die Canon FH-G40 zeichnet im mp4-Modus mit (ziemlich genau) 35 Mbps auf; MediaInfo zeigt daher nur eine Video-Bitrate an, z.b. 34,6 Mbps. Siehe Screenshot.
    X/ Oh, natürlich - meine Dummheit.

    Deine Cam zeichnet mit konstanter Bitrate (CBR) auf - wie geschrieben sicher wegen der einfacheren Bearbeitbarkeit des Materials (weniger Berechnungsbedarf).
    Dadurch hast Du natürlich auch keine max. Bitrate. Die 35 Mbps Gesamtbitrate setzten sich dann aus den 34,6 Mbps Videostream + Audio zusammen.


    Smartphones zeichnen hingegen mit variabler Bitrate (und meist auch variabler Bild/Framerate) auf. Deshalb ist dann dort die Angabe vorhanden.


    Nur, dann solltest Du nach meinem Verständnis beim Export einer zur Wiedergabe bestimmten VBR-Datei die 35 Mbps als max. Bitrate verwenden und den Durchschnitt entsprechend absenken.
    Wobei - wenn eine geringere Dateigröße gewünscht ist - Du sicherlich auch mit einer geringeren max. Bitrate (z.B. 27 Mbps) eher keine sichtbaren Einbußen haben dürftest.


    Übrigens verwendet Deine Cam eine Bildgruppe von 24 Bildern (Video > Format settings, GOP > N=24).
    Ich kann aber nicht sagen, ob es jetzt besser wäre den Wert zu übernehmen. Denn durch den Schnitt ändert sich die Reihenfolge ja.



    Gruß
    Peter
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  • Hallo,

    habe gerade eben einen "VBR" Test mit folgenden Einstellungen gemacht ?



    Bei Test 1 hatte ich ein totel verpixeltes Bild, Ton war ok.

    Wer es ansehen möchte, HIER der Link.

    Test 2 war in Bild und Ton ok.

    Mit fiel auf, daß Test 1 merkwürdigerweise nur 14 MB und Test 2 immerhin 121 MB groß war.
    Gruß
    Herbie
  • Herbie schrieb:

    Test 2 war in Bild und Ton ok.
    Hallo Herbie:

    1) Test1 ist wirklich "daneben".

    2) Wodurch unterscheidet sich Test2 vom Test1 ??

    3) Wie sehen die Projekteinstellungen aus ??

    4) Welche Clips (FHD, UHD, progressiv, interlaced) befinden (in der Mehrheit) sich in der Timeline ??

    Gruß kurt
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  • Herbie schrieb:

    Mit fiel auf, daß Test 1 merkwürdigerweise nur 14 MB und Test 2 immerhin 121 MB groß war.
    Da würde ich ganz stark vermuten, dass Du bei Deinem Test 1 versehentlich eine "0" vergessen hast und mit z.B. 2 Mbps (2000000 bps) statt 20 Mbps (20000000 bps) exportiert hast. :grinding:
    Dazu würde auch das Bildergebnis passen.

    Gruß
    Peter
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  • kpot11 schrieb:

    1) Test1 ist wirklich "daneben".
    yes.

    kpot11 schrieb:

    2) Wodurch unterscheidet sich Test2 vom Test1 ??
    in der Größe und natürlich in der Qualität

    kpot11 schrieb:

    3) Wie sehen die Projekteinstellungen aus ??

    kpot11 schrieb:

    4) Welche Clips (FHD, UHD, progressiv, interlaced) befinden (in der Mehrheit) sich in der Timeline ??
    interlaced

    gurlt schrieb:

    dass Du bei Deinem Test 1 versehentlich eine "0" vergessen hast
    dann müßte das vor lauter, lauter passiert sein. War schon einiges los heute.


    Eins noch:

    Wie schon oben erwähnt, habe ich bisher immer, was H 264 betrifft, mit CBR exportiert und dabei eine Durchschnitts Bitrate von 40 Mbps gewählt, das funktionerte hervorragend und die Ergebnisse waren top, war aber offensichtlich nicht richtig.
    Diese Einstellungen wurden mir auch hier im Forum vor einiger Zeit empfohlen, weiss aber nicht mehr, von wem. Ich erhielt damals extra den Tipp, bei der Bitrate 40 Mbps zu wählen, obwohl diese Einstellung dort im Menü garnicht angeboten wird. Es hieß, man könne diesen Wert dort von Hand eintragen, was auch funktioniert hat und heute noch funktioniert, mit dem Unterschied, daß der Export mir dieser 40M Einstellung damals reibungslos ging und heute stürzt Edius mit dieser Einstellung jedesmal ab. Ich habe mir diese Werte damals (da hatte ich noch Edius 7.21) extra als ideale Exporteinstellungen notiert. Heute bin ich bei Vers. 8.53, das muß man auch sagen. Da hat sich bestimmt einiges geändert.
    Ich gehe mal davon aus, daß es daran liegen könnte und daß "wild" vom User eingetragene Werte nicht mehr akzeptiert werden.
    Gruß
    Herbie

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Herbie ()

  • Herbie schrieb:

    Wie schon oben erwähnt, habe ich bisher immer, was H 264 betrifft, mit CBR exportiert ... war aber offensichtlich nicht richtig.
    CBR ist ja nicht wirklich falsch, sondern nur ungünstig, da die Datei dadurch unnötig groß wird, ohne dass Du eine bessere "Qualität" bekommst.
    Deshalb ist VBR günstiger.


    Herbie schrieb:

    Ich erhielt damals extra den Tipp, bei der Bitrate 40 Mbps zu wählen..
    40 Mbps ist die bei Blu-ray-Disks für den Videostream max. bereitstehende Bandbreite. Außerdem gibt es wohl viele Cams, die AVCHD mit 40 Mbps aufzeichnen.
    Insoweit ist das schon ein guter Wert.

    Nur nutzt es halt nichts, wenn die Cam - z.B. wie bei Kurt - mit einer geringeren Rate aufgezeichnet hat. Es kommt also auch auf das Quellmaterial an.
    Und wenn die Datei über Internet verbreitet werden soll, sollte man auch eine geringer Rate wählen um den Stream möglichst gering zu halten. Wie auch schon geschrieben empfiehlt YouTube hier für FHD 12 Mbps. Das wäre der Zweck für den die Datei erstellt wird.



    Herbie schrieb:

    Ich gehe mal davon aus, daß es daran liegen könnte und daß "wild" vom User eingetragene Werte nicht mehr akzeptiert werden.
    Dem ist nicht so.
    Hat auch unter Edius 8 funktioniert und funktioniert auch unter Edius 9. Dürfte also ein Fehler in Deinem System sein.


    Gruß
    Peter
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  • Herbie schrieb:

    in der Größe und natürlich in der Qualität
    Hallo Herbie:
    1) Habe zu knapp formuliert:
    Ich meinte, hat sich Test1 von Test2 in den Parameterwerten des Exports unterschieden, oder war es eine andere Timeline oder ...?

    2) Ich habe versucht, alles irgendwie nachzustellen. Habe aber selbst bei 2 Mbps (wie Peter meinte) Deine starke Qualitätseinbußen nicht errreichen können.
    // Irgendwie habe ich den Verdacht, dass das mit den interlaced Clips zusammenhängen könnte (ich habe nur mehr progressive zur Verfügung).

    3) Aber davon abgesehen: Wenn die Dateigröße für den Ausgabezweck egal ist, dann bringt CBR kein schlechteres Ergebnis als VBR - nur eben eine größere Ausgabedatei. Ich habe früher ausschließlich mit CBR gearbeitet, da VBR damals manchmal beim Export Probleme verursachen konnte - wie gesagt früher, jetzt sollte das eigentlich behoben sein.

    Gruß kurt
    PS: Ich warte übrigens jetzt auf EDIUS-X und seine neuen Audiofunktionen ...
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