Flash Remover gesucht

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  • Flash Remover gesucht

    Ich suche ein PlugIn, mit dem es möglich ist störendes Blitzlicht zu entfernen. Dies bietet z.B. NewBlue Edius Effects. Ich habe die Demo installiert und muss feststellen, dass der Flash Remover nur teilweise funktioniert. Auch bei 100% sensivity bleiben unkorrigierte Bilder übrig. Außerdem kostet das Paket 150,- EUR und die restlichen Filter brauche ich nicht. Daher meine Frage: gibt es noch andere Anbieter für diesen Effekt?

    Markus
    EDIUS 8.53 Pro; Asus Z170-A; i7 6700K; Noctua NH-D14; G.Skill RipJaws 32GB DDR4-2133; Samsung SSD 850 Evo 250GB M.2; MSI GTX 960 4GD5T OC GeForce GTX 960 4GB; 3x HGST Deskstar NAS 3TB SATA; Exsys EX-6450; Fractal Design Define R5; Win10 Professional
  • Wenn es nur einige Stellen sind würde ich das manuell machen, oder zumindest versuchen.
    Vermutlich entfernen diese Tools auch nur die frames und ersetzen sie, was man auch manuell machen kann.
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    Mainboard Asus Prime Z370-A, CPU Coffeelake i7-8700 mit CPU-Grafik HD Graphics 630, NVidia GTX 1050 Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Hallo ich bin ein wenig verwundert das es nicht funktioniert, ich hatte bs jetzt keine Probleme damit. Wenn man natürlich versucht ein Blitzlichtgewitter zu beseitigen, dann könnte ich mir vorstellen das auch andere Programme da an die ihre Grenzen stoßen, sofern wir nicht in den Universal Studios sind.
    Man müsste das Material sehen was zu beheben wäre.

    LG
  • heischa schrieb:

    Schau mal hier, evt. funktioniert das ..
    Leider Zugangsproblem (bei mir)!
    Siehe Screenshot.
    Bilder
    • Screenshot-1.jpg

      65,3 kB, 628×361, 11 mal angesehen
    - ASUS Z170-A, INTEL Core i7-6700K, 32 GB DDR4 RAM, GIGABYTE GeForce GTX 1070 8GB GDDR5, SAMSUNG 850 Pro, LG-BH16NS55, iiYama E2409HDS
    - WIN-10/64 PRO (1903), Firefox, DropBox, ImageBurn, PhantomDrive
    - EDIUS-9.52 (6384)-WG, Mercalli (-2, -4 und -5), NeatVideo-5, NewBlue ChromaKeyPro, Audacity, Adobe Photoshop, Cyberlink Power-DVD, Movavi VideoConverter Premium, RESOLVE-16.3 Beta-2 Studio, Adobe InDesign, andere Tools
  • Man kann sich das vorstellen welche Komponenten es benötigt.
    1. Einen Tracker, der Bildbewegungen erkennt
    2. Einen Detektor wie hell das Bild vom Blitz wird (wenn es weiß ist, dann hilft auch kein Tracker)
    3. Eine Interframeberechnung zwischen erkennbaren Bildern (so kann man abschätzen wo die aufgehellten Inhalte sich hinbewegen)
    4. Eine Belichtungskorrektur, die die hellen Verschobenen Objekte des Blitzes neu coloriert und an der berechneten und über Kontrast/Kanten verifizierten Position wieder einsetzt
    5. Eine Erkennung wo und wohin der Blitz blitzt. Über Schattenwurf, damit weniger helle Stellen im Bild auch weniger abgedunkelt werden als helle Stellen
    Je mehr dieser Parameter ermittelbar sind, desto besser läßt sich das geblitzte Bild rekonstruieren.

    Ich weiß nicht, was die derzeitigen Apps davon nutzen, aber da ist sicher noch Luft nach oben, denn jeder der vorgeschlagenen Parameter braucht Rechenzeit, um ihn zu ermitteln und anzuwenden.

    Ich kenne da auch keine App oder ein Plugin, was sowas kann. Am einfachsten schneidet man die hellen Bilder aus dem Film heraus und ersetzt sie durch Duplikate der davor und dahinter liegenden normal belichteten Bilder. So ein Blitz hat ja auch nur 3-4 Frames, wenn überhaupt.

    Hier könnte man sich z.b. auch über Masken und den Austausch der helleren Stellen im Bild hinweg retten.

    Aber so kompliziertere Berechnungen, wie zuerst beschrieben, sind prädestiniert für die Grafikkarte und können parallelisiert werden.

    Im Grunde vom Ansatz her könnte man ähnlich, wie Neatvideo mit Bildstörungen (Luminanz-/Chrominanzrauschen) umgeht, auch mit diesem Blitz-Problem umgehen.
  • Ich glaube dass das viel einfacher geht. So ein Blitz mit 1/10000 sec. betrifft gerade einmal ein Bild, max. 2, die kann man rausschneiden und durch Nachbarbilder ersetzen, das fällt überhaupt nicht auf. Der FlashRemover macht im Prinzip auch nichts anderes. Voraussetzung das Blitzbild ist hell genug.
    Grüße von LBogsch
  • Was anderes wird etwas ähnlich einer Pressekonferenz, wo alle wild durcheinander blitzen. Da bleibt vor lauter Bildlöschungen kaum noch was übrig. Da macht eine Berechnung wieder Sinn.

    Oder wenn Promis von Paparazzis verfolgt werden und im Blitzlichtgewitter stehen/abhauen.
  • KlausM schrieb:

    Was anderes wird etwas ähnlich einer Pressekonferenz, wo alle wild durcheinander blitzen. Da bleibt vor lauter Bildlöschungen kaum noch was übrig. Da macht eine Berechnung wieder Sinn.

    Oder wenn Promis von Paparazzis verfolgt werden und im Blitzlichtgewitter stehen/abhauen.
    Technisch gesehen stimmt das, aber bild-inhaltlich macht es ja keinen Sinn, Blitze wegzuretuschieren, wenn sie in der Wirklichkeit da waren - vor allem, wenn sie bei einer PK oder bei Paparazzi gewissermaßen zur Grundstimmung gehören.

    Wenn Angela Merkel auf einer PK ihren Rücktritt bekannt gibt, und in diesem Moment natürlich ein Blitzlichtgewitter niedergeht, dann DARF ich diese Blitze gar nicht wegfiltern - jedenfalls nicht in der Berichterstattung und Dokumentation. Denn das wäre eine Verfälschung der Realität und damit ein Verstoß gegen das journalistische Neutralitätsgebot.

    Das nur mal als ein Exkurs zum Sinn des Blitze-Wegfilterns. Nochmal: technisch gebe ich Dir völlig recht.
    Intel Core i7-7820X ---- Noctua NH-D15S ---- MSI X299 GAMING M7 ACK ---- 64GB RAM 2666-15 Corsair Dominator Platinum ---- 500GB Samsung 960 EVO M.2 (system SSD) ---- 512GB Samsung 960 PRO M.2 (data SSD) ---- Aorus Nvidia GTX 1080 Ti ---- be quiet! SILENT BASE 600 Case ---- be quiet! Dark P. Pro P11 850W ---- Win10 Pro ---- Edius WG 8.53.2808
  • Auf einer PK sind nunmal Blitze und es ist natürlich. Da käme ich nicht auf die Idee das zu tun. Schon gar nicht bei ganz vielen.
    Zahlt kein Mensch extra und ist nicht die Wirklichkeit.
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    Mainboard Asus Prime Z370-A, CPU Coffeelake i7-8700 mit CPU-Grafik HD Graphics 630, NVidia GTX 1050 Grafikkarte, Win 10 (64 bit).
  • Ich habe mich jetzt ziemlich mit dem Material gespielt und die störenden Bilder selbst korrigiert. Das war einerseits nicht so schwierig, da, die Szene in einem Museum recht statisch ist. Andererseits aber doch, da es drei aufeinanderfolgende Bilder betraf, die immer nur zu einem unterschiedlichen Teil betroffen waren. Besonders zwischen Vorder- und Hintergrund gab es große Unterschiede in der zu korrigierenden Helligkeit und Farbe. Ich habe mir mit mehreren Layern, dem Layouter und der Farbkorrektur geholfen.

    Wenn man aber wie in dem oben verlinkten Material ein Blitzlichtgewitter hat, so ist diese Methode sehr zeitintensiv. Allerdings glaube ich, dass der Einsatz des Filters auch nicht immer optimale Ergebnisse liefert. Das hängt sicherlich von Faktoren wie Tempo, Bltzzeit und Bildinhalt ab.

    Markus
    EDIUS 8.53 Pro; Asus Z170-A; i7 6700K; Noctua NH-D14; G.Skill RipJaws 32GB DDR4-2133; Samsung SSD 850 Evo 250GB M.2; MSI GTX 960 4GD5T OC GeForce GTX 960 4GB; 3x HGST Deskstar NAS 3TB SATA; Exsys EX-6450; Fractal Design Define R5; Win10 Professional