Peter Kraus Film: Der Pauli aus Bamberg - vom Fan zum Freund

  • Im übrigen läuft der Pauli Film Ende Januar bei den 35. Bamberger Kurzfilmtagen im Kino.

    Da bin ich natürlich gespannt auf die Reaktionen des Publikums.


    Jetzt kommt allerdings wieder ein technisches Problem auf mich zu :wacko:

    Ich hab in 25 fps gefilmt und möchte gerne folgende Anforderungen erfüllen:

    ABGABE ALS [DCP]

    Bitte gib alle Dateien des Digital Cinema Package (=DCP) in Form eines Archivformats ab (zip, tar, tar.gz, 7zip, rar, usw.). Das konkrete Format des Archivs ist nicht relevant, solange es geläufig ist.

    Wichtig: Alle Dateien aus dem Package in einer Archiv-Datei ablegen, bitte keine getrennten Video / Audio Spuren.

    ABGABE ALS [PRORES]

    ProRes 422 oder 422 HQ ist ausreichend. Falls eine höhere Qualität gewünscht ist, nehmen wir auch andere Formate (4444 oder 4444XQ) an, allerdings sind diese nicht zwingend notwendig und erzeugen sehr große Dateien. Audio: 48kHz PCM (auch unkomprimiert genannt). Stereo oder 5.1 Mix.

    DIE VON UNS VERWENDETEN PROJEKTOREN UNTERSTÜTZEN:

    • FPS: 24 Hz oder 30 Hz
    • Audio Abtastrate: 48kHz
    • Auflösung: 2K (DCI Flat wünschenswert)

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    Was würden mir die Profis jetzt raten?

    Ich habe Edius X und DavinciRessolve (Studio) und der Film ist in 25 fps aufgenommen.

    Ein Filmfreund meint, ich muss jetzt meinen Film verlustfrei in z.b. ProRes rausspielen und dann versucht er daraus das DCP Format zu erstellen.


    Passt das so, oder sollte man anders vorgehen?

    Vielen Dank Euch schon mal für Tipps :thumbup:

  • Ein Filmfreund meint, ich muss jetzt meinen Film verlustfrei in z.b. ProRes rausspielen und dann versucht er daraus das DCP Format zu erstellen.

    Wenn Du jemanden hast, der das schon (ein paar Mal erfolgreich) gemacht hat, dann lass das von ihm machen. Ich hatte zwar noch nie damit zu tun, habe aber gehört, dass es nicht ganz trivial ist, wenn man sich mit DCP nicht auskennt.


    Plane entsprechend viel Zeit ein, sodass Du evtl. einen zweiten Versuch starten kannst, falls Du vom Festival die Rückmeldung bekommst, dass da irgendwas nicht stimmt.

  • Ich hoffe [...] der Film läuft da in bester Qualität.

    Einen hab ich noch: das Peter Kraus Interview (und das vom Sohn) in der Garderobe vorm Auftritt ist leicht grünlich. Isoliert fällt das gar nicht soooo sehr auf, aber immer, wenn Du hin- und wegschneidest, sieht man, dass die anderen Bilder (korrekterweise) weniger grün sind. Also da noch mal fix eine 3-Wege-Farbkorrektur sollte schnell gemacht sein. Dann bekommt Peter auch eine gesunde Gesichtsfarbe und sieht nicht mehr aus wie kurz nach'm Herzinfarkt.

  • Ich habe schon vor längerer Zeit Werbefilme für Geschäftsleute aus der Stadt
    produziert, deren Laufzeit nicht mehr als 13 sec betragen durfte.
    Ich habe damals für die digitale Projektion im Kino immer in 24p liefern
    müssen, damals noch kodiert in MPEG 1920 x 1080.


    Als Beispiel habe ich die Bierwerbung aus dem TV analysiert, vor allem wegen

    der Szenenlänge. Man glaubt es kaum dort waren viele 1 sec. lange Szenen
    enthalten. Man sagt mir damals, der amerikanische Verbraucher schaut sich
    nie Werbung an die länger als 16 sec gezeigt worden ist. Die Gehirne der
    Amerikaner schalten die Aufmerksamkeit durchschnittlich nach 16 sec ab.

  • Ich habe schon vor längerer Zeit Werbefilme für Geschäftsleute aus der Stadt
    produziert, deren Laufzeit nicht mehr als 13 sec betragen durfte.
    Ich habe damals für die digitale Projektion im Kino immer in 24p liefern
    müssen, damals noch kodiert in MPEG 1920 x 1080.

    Und ich habe früher beim Fernsehen Bänder in die Senderegie gebracht, auf denen der Fernsehbeitrag in SD-PAL, 4:3, 50i mit getrennten Tonspuren drauf war. Und was hat das mit dem Thema zu tun? Außer, dass Dein Beitragscounter steigt?


    Wenn die Festivalleitung bzw. das Kino DCP fordert, musst Du DCP liefern, oder Du bist raus. DCP ist nicht einfach nur ein anderer Codec, sondern da hängt ein bisschen mehr dran. Ist eben Filmstandard für Kinovorführungen. Wer das noch nie gemacht hat, sollte die Finger davon lassen, insbesondere wenn Zeit ein kritischer Faktor ist. Wenn Christian jemanden hat, der das kann, sollte er das machen lassen. Eventuell spricht ja nichts dagegen, dass Christian da mal über die Schulter schauen kann, um einen Eindruck zu bekommen.

  • Zu dem Pappaufsteller im Bild. Ich bin da mehr der „Technik-Freak“. Deshalb hätte ich den Pappaufsteller entweder mit Greenscreen oder MagicMask bildfüllend aufgenommen und später mit Layouter skaliert ins Bild oder in den Hintergrund gesetzt. Dann hat man einerseits den Aufsteller und andererseits den Pauli und beide im richtigen Größenverhältnis.


    Im Film werden kleine Schauspieler, die mit großen zusammenspielen auch schon mal auf Kisten gestellt, um der Bildkomposition Genüge zu tun.


    So Bildkompositionen haben ja den Vorteil, dass man Pappaufsteller/Filmplakate über ein Grading ins gewünschte Licht stellen kann und Schnickschnack, wie Lensflairs oder ähnliches da rein komponieren kann. Sowas wird ja gerne mal in nichtssagende Werbung reingepfuscht, damit es nach „Hochglanz“ aussieht. Möglichkeiten über Möglichkeiten. Aber man kann es auch übertreiben. Ist ja schließlich alles zusätzliche Arbeit, Aber auch schon in Schauspielerinterviews gesehen, wenn es um Filmpromos geht.

  • Habe mir die Szene bei 1.33 noch ein paar mal angeschaut und ich sagte Peter dass er zur Kamera schauen soll. Ich war wirklich aus Kamera Sicht rechts davon gestanden. Peter hat aber irgendwie ins nichts geschaut, weil er überlegt hat. Denke das wäre genauso passiert, wenn ich auf der anderen Seite gestanden wäre. Schau es Dir bitte noch mal an.


    Habe nochmal geschaut, kann hier wirklich sein. Habe dann die Szenen weiter hinten (4:10 - 4:40) auch nochmal angeschaut und da schaut er mehrfach auch an diese Stelle, als ob er jemanden anguckt, da überlegt er auch nicht. Stand da wirklich niemand?


    Was hätte ich Deiner Meinung nach als Einstiegssequenz nehmen können?


    Er lacht mal irgendo beim interview, als du ihn von vorne gefilmt hast, das als zeitlupe vielleicht. Oder einmal von vorne, wo du mit dem blauen Licht ganz schön beleuchtet hast im Wohnzimmer.
    Noch besser ist natürlich eine Szene, die du dir vorher ausdenkst für das Intro und dann entsprechend filmst.

    Wenn er wirklich in die Kamera geschaut hätte, ich weiß nicht, könnte künstlich wirken. Vergesse bitte nicht, dass der Pauli kein Schauspieler ist

    Klar, es ist keine dokumentarische Szene, sondern eine gestellte. Aber es wirkt trotzdem gut, schau mal Dokus an, da wird das oft so gemacht. Mache ich auch öfter mit "normalen" Personen, die sind alle keine Schauspieler, man muß ja nur in die Kamera gucken und ggf. lächeln.
    Ist auch nur ein Vorschlag, es gibt auch andere Möglichkeiten, das muß zum Film passen, zum eigenen Stil usw.

    Also ich bin wirklich nicht beratungsresistent und Euch für die Ratschläge dankbar, aber letztlich entscheide ich auch immer eigenständig, was ich daraus für mich umsetzen möchte.

    Absolut, du sollst ja nichts nachmachen, was wir dir vorgeben. Jeder hat seinen eigenen Stil und Geschmack. Ich wollte nur Verbessungsvorschläge machen und auf Fehler hinweisen (z.B. Ausschnitt beim Interview).

    „lass Dich nicht verbiegen, mache das wovon Du überzeugt bist und das an was du glaubst“ !

    Das stimmt schon, er bezog das vermutlich generell auf das Thema Film denke ich, also auf das große Ganze. Wenn man dann trotzdem auch links und rechts schaut um so besser, sonst ist man in seiner eigenen Blase gefangen und kriegt gar nicht mit was außerhalb passiert....

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    Mainboard Asus Prime Z370-A, CPU Coffeelake i7-8700 mit CPU-Grafik HD Graphics 630, NVidia GTX 1050 Grafikkarte, Win 10 (64 bit).

  • Jetzt kommt allerdings wieder ein technisches Problem auf mich zu :wacko:

    Ich hab in 25 fps gefilmt und möchte gerne folgende Anforderungen erfüllen:ABGABE ALS [DCP]

    Soweit ich das weiß, kann Davinci Resolve doch in DCP ausgeben?

    Mainboard Asrock Z890 Pro-A Wifi, Intel Core Ultra 9 285k, 32 GB DDR5 RAM, 1 x SSD 2TB, 1 x M.2 SSD 500GB (System), 1 x M.2 SSD 2GB, Geforce RTX4070super 12GB, Blackmagic Intensity Pro 4K, RME HDSPe AIO, Windows 11 Pro-64 (24H2)