Soundbearbeitung mit EDIUS?

  • Hallo liebe Leute,


    ich habe EDIUS 10.34.10198.


    Die Frage ist nun, ob ich meine Sound-Spur in EDIUS bearbeite oder dafür ein Extra-Soundprogramm benutze.


    Frage 1:


    Mit Acoustica kann ich erst ab EDIUS 11 arbeiten?


    Frage 2:


    Kann ich mit EDIUS bzw. Acoustica genauso gut arbeiten wie mit Da Vinci Resolve?


    Frage 3:


    Falls ich das nicht mit EDIUS bzw. Acoustica machen würde, welches Programm würdet ihr mir empfehlen: Resolve oder etwas anderes?


    Ich hab an sich ganz gute Audio-Aufnahmen (auf extra Spuren), aber schöner kann man es bekanntermaßen immer noch (säubern, irgendwelche Filter draufpacken, und natürlich die verschiedenen Spuren mischen). Die Frage lautet kurzum: welche Vorgehensweise würdet ihr mir hier empfehlen?


    Danke!

  • Hi,


    also die Möglichkeiten der Audiobearbeitung, die Edius selbst bietet sind - gelinde ausgedrückt - recht bescheiden.

    Und selbst das, was dort möglich ist, ist vom Workflow her nicht unbedingt komfortabel.

    In Resolve hast Du da mit Fairlight sicherlich wesentlich bessere Möglichkeiten. Allerdings arbeite ich nicht mit Resolve und kann auch zu Fairlight nichts genaues sagen, habe es mir noch nicht einmal angesehen.



    Meine generelle Empfehlung ist immer den Ton nicht im NLE, sondern in einem Audio-Editor, oder einer DAW zu bearbeiten und den fertigen Mixdown dann im NLE zu importieren. Mag vielleicht etwas mehr Arbeit sein, lohnt sich aber auch.

    Und was man ggf. durch die so notwendigen Ex- und Importe verliert (geht bei Audio ja auch rasend schnell), spart man durch die besseren Bearbeitungsmöglichkeiten alle mal ein.

    Jedenfalls arbeite ich seit vielen Jahren (schon vor Edius) auf diese Weise, weshalb das mir inzwischen auch "ins Blut" übergeganggen ist, also für mich ganz selbstverständlich abläuft. Ich lege allerdings auch sehr großen Wert auf Audio.



    Wie auch in anderen Bereichen gibt es jetzt einen ganzen Strauß an Programmen (einige sogar kostenlos), die hierfür infrage kommen können.

    Bei den Kaufprogrammen gibt es i.d.R. auch mehrere "Ausbaustufen" umit unterschiedlicher Leistung und Umfang an nutzbaren Werkzeugen, inzwischen bis hin zu KI-basierenden Werkzeugen.

    Insoweit muss man sich überlegen, was man denn möchte und ob, bzw. wieviel man dafür ausgeben möchte.

    Außerdem vielleicht auch erstmal eine Testversion herunterladen und schauen, wie man mit dem jeweiligen Konzept der einzelnen Hersteller klarkommt.


    Für welches man sich letztlich entscheidet, ist von der Sache her relativ egal. Denn grade auch mit Edius findet die Audiobearbeitung dann immer separat in dem Audio-Programm statt.

    Gewisse Vorteile gibt es mit Edius 11, da hier über den enthaltenen BAT-Server andere Programme (z.B. MediaInfo, Photoshop, etc) und damit auch Audio-Editoren "verknüpft" werden können, was einiges an Arbeit erleichtert. Aber auch da ist es relativ egal, um welches Programm es sich dann handelt, bzw. sollte man dann zuvor ausprobieren, ob da auch alles funktioniert.


    Um nur einige Programme zu nennen -

    • das kostenlose Audacity reicht sicherlich für einfache Bearbeitungen (den "Hausgebrauch") aus und wäre zumindest mal ein Einstieg;
    • Acon Acoustica 7 von Acon macht einen recht guten Eindruck und scheint von der Bedienung her auch leicht zu erlernen zu sein;
      - in Edius 11 ist eine "abgespeckte" Version enthalten, die bei Bedarf auch günstig auf die Vollversion upgegradet werden kann;
      - was mir hier nur fehlt ist eine Videospur;
    • Adobe Audtion ist professionelle Software und insbes. dann interessant, wenn man auch andere Adobe-Produkte nutzt;
    • Steinberg WaveLab ist der von mir bevorzugte Audio-Editor, den ich jetzt schon seit über 20 Jahren (in der Pro Version) nutze;
      - er ist sehr vielseitig, hat deshalb aber auch eine hohe Lernkurve,
      - und kann eben auch eine Video-Spur abspielen (im Montage-Modus), was natürlich bei der Vertonung sehr hilfreich sein kann;
    • Steinberg SpectraLayers ist ein Spectral-Editor, basiert also auf einer völlig anderen Technik und ist auch von der Bedienung her nicht mit den üblichen Audio-Editoren vergleichbar;
      - dafür bietet er (in der Pro Version) viele KI-basierende Tools die wirklich enormes leisten können;
      - zusätzlich kann man ihn auch mit VST3-Tools (s.u.) erweitern, was man auch machen sollte, wenn man ihn als alleinigen Editor einsetzen möchte;
      - auch SpectraLayers nutze ich seit einigen Jahren parallel zu WaveLab und dem Steinberg DAW Cubase ;


    Und es gibt halt natürlich auch noch zahlreiche andere Programme, z.B. von Izotope.


    Gute Programme können über VST (aktuell ist nur noch VST 3) PlugIns einbinden und verfügen auch über eine ARA 2-Schnittstelle, die eine einfache Übergabe von Material zwischen Programmen ermöglicht.

    Edius unterstützt leider verer VST 3 (nur eingeschränkt das veraltete VST 2) und auch kein ARA 2.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • In Resolve hast Du da mit Fairlight sicherlich wesentlich bessere Möglichkeiten. Allerdings arbeite ich nicht mit Resolve und kann auch zu Fairlight nichts genaues sagen, habe es mir noch nicht einmal angesehen.

    Kurz: Resolve ist da wesentlich umfassender als in Edius. Vergleichbar mit den Möglichkeiten von Premiere.

    Gruß kurt

    HW: ASUS Z170-A; Proz: i7-6700K; RAM: 32 GB DDR4; GPU: RTX-3070, 8GB GDDR5; SSD: SAMSUNG-850-Pro, 500 GB
    SW: WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364), Firefox u.a.
    NLE: EDIUS-11.50.20742-WG; RESOLVE-21.0.00033 Studio

  • teinberg WaveLab ist der von mir bevorzugte Audio-Editor, den ich jetzt schon seit über 20 Jahren (in der Pro Version) nutze;
    - er ist sehr vielseitig, hat deshalb aber auch eine hohe Lernkurve,
    - und kann eben auch eine Video-Spur abspielen (im Montage-Modus), was natürlich bei der Vertonung sehr hilfreich sein kann;

    Also ich hätte ohne einer Videospur erhebliche Probleme bei der Vertonung (wie ich es seit Jahren gewohnt bin).

    // zB. wenn ich "bildgenau" einen entsprechenden "Sound" starten möchte etc.

    kurt

    HW: ASUS Z170-A; Proz: i7-6700K; RAM: 32 GB DDR4; GPU: RTX-3070, 8GB GDDR5; SSD: SAMSUNG-850-Pro, 500 GB
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  • Also ich hätte ohne einer Videospur erhebliche Probleme bei der Vertonung (wie ich es seit Jahren gewohnt bin).

    // zB. wenn ich "bildgenau" einen entsprechenden "Sound" starten möchte etc.

    Ich ja auch, weshalb ich das halt mit Cubase mache (WaveLab ginge zwar auch, aber ich mache halt auch die Musik selbst).

    Wobei in Cubase oder WaveLab halt nicht nur bildgenau möglich ist, sondern in Bruchteilen von Millisekunden gearbeitet werden kann.



    Ich exportiere also die Sequenz aus Edius - wegen der besseren Qualität als .mov ProRes - und importiere die in das Cubase Projekt.

    Hier stehen mit beliebig viele Spuren für Audio, echte und virtuelle Instrumente, Effekte und weitere Aufgaben (Mixer, Spurengruppen, etc) zur Verfügung.

    Auf diesen (sind oft über 30 Spuren) erfolgt dann die Bearbeitung.


    Wenn ich z.B. Kommentar aufnehmen möchte, setzt ich für einen kurzen Bereich IN und OUT und stelle die Aufnahme auf Duerschleife .

    Der Clip läuft also in ständiger Wiederholung ab und ich spreche den Text sooft ein, wie ich möchte.

    Wenn ich die Aufnahme dann abbreche, liegen alle Durchläufe (untereinder) in einzelnen Unterspuren.

    Aus diesen Unterspuren kann ich mit dann die beste Aufnahme aussuchen, oder aus meheren Unterspuren zusammenschneiden.

    Das wird dann als Ergbnis übernommen, die anderen Versuche werden gelöscht, oder bleiben "in der Schublade" der Unterspuren.


    Wenn alles ferig ist, exportiere ich den fertigen Mixdown als .wav-Datei und ersetzte damit den Ton auf der Edius-TL.


    Das ist wirklich wesentlich einfacher und schneller, als die Audiobearbeitung in Edius je sein könnte.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

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  • Das ist wirklich wesentlich einfacher und schneller, als die Audiobearbeitung in Edius je sein könnte.

    Sehe ich auch so  :nick: .

    Die Reihenfolge der Quali für die Audiobearbeitung sehe ich in etwa so:

    EDIUS > Edius + Audacity oder geeignete PlugIns > Resolve (inkl. Fairlight) > Wavelab/Cubase.

    // Da ich ursprünglich von Premiere her komme, tue ich mir (wenn die Edius-Möglichkeiten nicht ausreichen) mit Fairlight (in Resolve) ziemlich leicht.

    kurt

    HW: ASUS Z170-A; Proz: i7-6700K; RAM: 32 GB DDR4; GPU: RTX-3070, 8GB GDDR5; SSD: SAMSUNG-850-Pro, 500 GB
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  • Man sollte noch unterscheiden, ob man Audio spurenweise oder einen Stereo-Downmix zur Bearbeitung im-/exportiert und wie weit die Schritte reproduzierbar sein sollen.


    Bei einem Stereo-Downmix würde ich WaveLab nutzen, weil hier alles in Stereo bearbeitbar ist und mit Videobild.


    Wenn ich aber einzelne Audiospuren 1 Musik, 2 Original Videoton, 3 Kommentar, 4-10 Sound-Effekte (Meeresrauschen, Schritte, Kuhglocken, Kirchenglocken, Vogelgezwitscher, …) bearbeitbar halten möchte, um akkustisch diese einzelnen Ereignisse bearbeitbar und mischbar zu halten, dann nutze ich Cubase/Nuendo. Hier können die Spuren einzeln in Cubase laut Ediusschnitt geholt werden und mit nichtdestruktiven Effekten in Cubase bearbeitet werden. Aus Cubase heraus erzeugt man dann einen Stereo-Downmix, der dann in Edius importiert und auf den Originalschnitt gerechnet wird. Vorteil ist, dass man in Cubase jeden einzelnen Soundclip im Original hat und an den Effekten oder der Mischung beliebig verändern kann.

    Scheppert die Tür zu sehr und man möchte doch lieber ein Quietschen der Tür kann alles in Cubase am Original verändert werden. Bei einem Downmix hätte man Probleme zeitgleiche Geräusche einzeln bearbeiten zu können, ohne die anderen in Mitleidenschaft zu ziehen.


    In manchen Fällen kann man sowas mit Spectrallayers wieder trennen oder herauslösen, aber es ist immer schwieriger einen Knoten zu lösen als erst gar keinen in die Schnürsenkel zu machen.


    Gefällt einem auf einmal die Hintergrundmusik nicht mehr oder man erhält ein Copyrightclaim, dann tauscht man den Titel in Cubase aus und kann Effekte wie einen Duckeffekt für den Kommentar direkt bereinigen, wenn sich die Dynamic in der Musik geändert hat.


    Oder anstatt eines normalen Reverbs (Hall) möchte man doch lieber den Clip umdrehen und ein ReverseGatedReverb als Effekt nutzen, wie es in Dokus beim Szenenwechsel benutzt wird.

    Im Original Cubase-Projekt ist da leicht austauschbar, aber im Stereo-Downmix bekommt man die Richtungsänderung des Audioclips nicht mehr geändert. Dort ist es sozusagen „eingebacken“.


    Auch beim ARA2 oder BAT-Server werden die Änderung in den Originalclip eingebacken, wenn er zurückgegeben wird, wenn ich mich nicht täusche. Ich lasse lieber live draufrechnen und behalte das Original. Das ist flexibler, wenn ich später doch was ganz anders machen möchte.

  • Wenn ich aber einzelne Audiospuren 1 Musik, 2 Original Videoton, 3 Kommentar, 4-10 Sound-Effekte (Meeresrauschen, Schritte, Kuhglocken, Kirchenglocken, Vogelgezwitscher, …) bearbeitbar halten möchte, um akkustisch diese einzelnen Ereignisse bearbeitbar und mischbar zu halten, dann nutze ich Cubase/Nuendo.

    Nun, ich arbeite ja deshalb eben auch mit Cubase (Nuendo habe ich mir bisher noch nicht geleistet). Wobei es mir halt auch um die Instrumentenspuren (also Musikerzeugung) geht. Und ja, die Arbeit in Cubase (bzw. Nuendo) ist - natürlich mit etwas Einarbeitung - wirklich sehr gut zu machen.


    Wer jetzt aber wirklich nur eine größere Zahl von Audio-Spuren (O-Ton, Kommentar, Musik, Effekte, etc) bearbeiten möchte, kann das - vielleicht nicht ganz so bequem, aber auch sehr gut - in WaveLab machen.

    Dazu muss man nur in den Modus Audio-Montage wechseln und kann dort eben auch mit mehreren parellelen Audio-Spuren arbeiten. Durchaus vergleichbar wie die Audio-Spuren in Edius.


    Im Montage-Modus von WaveLab stehen einem ebenfalls Ducking und andere Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Und die in der Montage auf den A-Spuren liegende Inhalte (Audio-Dateien) kann man matürlich auch jederzeit im "normalen" Bearbeitungs-Modus als einzelne Audio-Datei bearbeiten.

    Das die Audio-Montage dann letztlich auch als Mixdown, oder einzelne Dateien ausgeben werden kann, sollte ja eigentlich auch klar sein.


    Also dürften für viele Anwender die Möglichkeiten aus WaveLab durchaus auch ausreichen.

    Auch wenn da Cubase/Nuendo oder vergleichbare Programme natürlich gewisse Vorteile bieten.




    SpectraLayers hingegen bietet eben sehr gute Bearbeitungs- und Restaorationsmöglichkeiten, nicht nur beim "Entmischen" von Musik in Gesang und einzelne Elemente, sondern eben auch bei der Verbesserung von Sprache durch hochwertiges DeNoising, und anderen Verbesserungen.

    Nur sind das halt alles eher "Spezialwerkzeuge" für bestimmte Belange und nicht unbedingt das, was man für die grundlegende Audiobearbeitung als üblichen Audio-Editor erwarte .

    Insoweit würde ich SectraLayers eben eher als zusätzliche Werkzeug empfehlen, als als Ergänzung zum DAW oder Audio-Editor.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

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  • Hallo zusammen, das mit den externen Programmen ist schön und gut und auch für wenig Geld zu haben.

    Es geht mir eigentlich nur um eine gute Abmischung des O-Tones. Wenn ich aber eine Sequenz als kompletten Film exportiere

    und in ein Sound Programm lade ist der O-Ton ja schon am "Stück". Gibt es ein Programm dass den Import der Sequenz zulässt

    und vor allem mit Video Vorschau. Sonst bringt mir das nichts


    Danke

  • Gibt es ein Programm dass den Import der Sequenz zulässt und vor allem mit Video Vorschau.

    Hi,


    wenn es Dir jetzt darum geht den Ton aus einem Clip auf der TL zu bearbeiten, so müsste sowas unter Edius 11 mit dem BAT-Server möglich sein.

    Du müsstest dann aber den Eintrag Send to Acustica der TL mit einem Trimm-Befehl ergänzen, also so wie in dem darüberliegenden Convert [trimmed].

    Leider hat Acoustica aber wie schon gesagt leider keine Videospur.


    Wenn es Dir hingegen darum geht, dass Du mehrere unterschiedliche Audio-Spuren der gesammten Sequenz in einem Audioprogramm miteinander abmischen (mastern) möchtest, so müsstest Du diese A-Spuren eben am besten jeweils einzeln exportieren und dann in das andere Progamm importieren.

    Dazu muss das Programm dann aber eben auch eben mehrere einzelne Spuren erlauben. Und das kann Acoustica meines wissens nicht (zumindest in der vorliegenden Version).


    In WaveLab ginge dies als sog. Audio-Montage, sogar mit einer Videospur. Aber da ist es halt nich grade wirklich bequem.

    Bessere Bearbeitungsmöglichkeiten bieten da halt dann Programme wie Cubase, oder Nuendo.


    Edius selbst bietet halt kaum wirklich gute Möglichkeiten der Tonbearbeitung und ist auch nur sehr eingeschränkt mit VST-PlugIns zu ergänzen, da es VST 3 nicht untestützt.


    Gruß

    Peter

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  • Servus Peter,


    das wäre die Lösung mit den einzelnen Audiospuren. Und so aufwendig sind meine Filme nun wirklich nicht.

    Premiere kann übrigens seine Timeline komplett an Audition übergeben. Aber eine Edius Sequenz verarbeitet

    Audition halt nicht.


    Gruß Jürgen

  • Premiere kann übrigens seine Timeline komplett an Audition übergeben.

    Ja, diese "Austauschbarkeit" zwischen den einzelnen Adobe-Programmen ist ja halt auch deren Stärke. Und da macht sich halt Audition gut.

    Ob da eine Übergabe aus Edius durch AAF oder EDL geht, weiß ich auch nicht.


    Audition ist halt ein nettes Freeware-Tool, hat aber halt nicht den Umfang von guten Audio-Editoren.

    Acoustica ist da zwar leistungsfähiger, aber offenbar halt auch nur für die Bearbeitng einzelner Audiodatein ausgelegt (hab mich aber noch nicht intensiv damit beschäftigt).


    Edius ist halt im Bereich Ton noch "voriges Jahrhundert".

    Vielleicht geht GV das ja dann auch mal an. Aber im Moment sind die ja noch gut mit anderem beschäftigt..... :feel:

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  • ...und ist von DaVinci Resolve so was von überholt und abgehängt worden . Ich denke, das wird GV nicht überleben. Aber das gehört jetzt nicht hierher.


    Sorry....


    Grüsse

  • Es geht mir eigentlich nur um eine gute Abmischung des O-Tones.

    Das kann man doch in Edius direkt machen, z.B. Hintergrudmusik in gewisser Dauer
    in bestimmter Lautstärke absenken und den O-Ton in der gewünschten Lautstäre in diesem Bereich anpassen.
    Es gibt doch in Edius auch viele Audio-Filter dafür...
    Vermutlich habe ich den Ausdruck "Abmischen" nicht richtig verstanden.
    Zeige doch mal einen Timeline-Abschnitt was Du da machst mit dem " Abmischen".

  • Hallo Pee,


    klar, das geht natürlich. Reicht auch für meine Projekte aus. Andere Programme haben halt für mich einen besseren workflow.

    Aber das ist Jammern auf einem hohen Niveau

    Gruss

  • Es gibt doch in Edius auch viele Audio-Filter dafür...

    Er zeigt beindruckend wie komfortabel und umfassend es in Edius möglich ist...

    Selbstverständlich gibt es auch in Edius einige Audio-Filter, den Audio-Mixer und andere Funktionen um Audio bearbeiten zu können.

    Nur wirklich komfortabel oder umfassen ist das halt leider nicht, eher eine ziemliche Fummelei mit einigen wenigen Möglichkeiten.


    Grundproblem fängt halt schon mit dem Einsatz des Audio-Mixers an.

    Denn wenn dort eine A-Spur "aktiv" geschaltet wird, beschränkt sich der Bildpuffer auf 8 Frames.

    Das reicht i.d.R. nicht mehr aus um die TL wirklich flüssig anspielen zu können.


    Aber um den Audio-Mixer sinnvoll einsetzten zu können, also damit z.B. eine Pegel "einzuzeichnen", muss halt zumindest diese Spur aktiv sein.


    Die vorhandenen (Edius)-Filter haben jetzt auch nicht den Umfang, die Güte und Möglichkeiten, wie sie in heutigen Audio-Editoren eigentlich Standard ist,

    Selbst einen Compressor gibt es ja erst seit den mitgegeben Acon PlugIns.

    Und auch die Arbeit auf den Rubberbändern VOL oder PAN ist sicherlich nicht eines der Higlights in Edius.



    Man kann also durchaus eher einfache Bearbeitungen, wie den Lautstärkeabgleich einiger A-Spuren untereinander bewerkstelligen.

    Aber sobald es umfangreicher wird, oder tatsächlich eine Bearbeitung im Audio erfolgen muss, machen sich andere Lösungen besser.




    Zeige doch mal einen Timeline-Abschnitt was Du da machst mit dem " Abmischen".

    Das kann man halt nicht mit einem Screenshot vom TL-Abschnitt zeigen, denn da würdest Du ja nur wenige sehen und vor allem ja nichts hören

    Abmischen und vor allem das anschließende Mastering ist halt mehr als nur an den Lautstärkereglern zu spielen.


    Zunächst müssen halt die einzelnen vorhandenen Tonspuren (/A-Spuren) selbst unter Einsatz von Effekten und Filtern (i.d.R. mind. Compressor & EQ, sind aber häufig auch mehr) auf einen klanglich "sauberen" Zustand gebracht werden.

    Von "Fehlerbeseitungungen", wie Entfernen von Netzbrummen, Klick- und anderen Störgeräuschen soll mal hier im Bezug auf Edius nicht die Rede sein.


    Dann müssen diese Tonspuren eben "zusammengefügt" werden, was aber nicht nur den Pegel betrifft, sondern durchaus auch Eingriffe mit weiteren EQs oder anderen Effekten bedeuten kann. Auch das ja sicherlich bekannte "Ducking" gehört in diesen Bereich.


    Was Edius z.B. nicht bietet, sind "Gruppenspuren", also die Möglichkeit bereits aufeinander abgestimmte A-Spuren in ihrem Mischungsverhältnis untereinander zu "fixieren" um weitere Bearbeitungen und Abmischungen auf diesen Gruppenzustand basieren zu lassen.


    Und letztlich muss dann irgendwann das Ganze möglichst auf eine bestimmte Lautheit (also nicht Pegel-Lautstärke) gebracht werden.



    Wie gesagt kommt es halt darauf an, was man macht.

    Den O-Ton mit einer Musikkonserve zu unterlegen geht auch in Edius.

    Aber schon bei einem eingesprochenen Kommentar, gibt es bessere Werkzeuge.


    Gruß

    Peter

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