H256 ruckelt, soll ich nach HQ/HQX wandeln?

  • Guten Abend,


    ich brauche das Schwarmwissen...


    Ich möchte ein reines Handyprojekt schneiden, 29,97p/30p variable Bitrate. Aufgenommen mit einem Pixel 8P, in FHD. H256. 8bit 4:2:0.

    Mit Google's eigenem Kamera-Programm und der DJ Mimo App.


    Das Projekt habe ich als FHD, 8bit 4:2:0, 30p. 48khz und 16 bit angelegt. Alle Dateien haben ein Proxy (Mittel). Vollbildvorschau halb oder viertel.


    Es ruckelt wie Sau! Ohne Rendering geht nichts!


    Da ist noch kein Filter drauf und nur eine Spur belegt.


    Und das mit der 16 Kern/5,3 Ghz Brechstange und 4070s...



    Was kann ich noch machen? Die Clips nach HQ/HQX umwandeln?



    Bin etwas ratlos und ob der Hardware schockiert!




    Ich danke Euch schonmal.


    Michael

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • Hi,


    ich gehe von aus, dass bei Dir bereits in den Edius Systemeinstellungen

    • > Hardware > Video-Rendern und Wiedergabe der Haken bei GPU gesetzt und die Nvidia ausgewählt ist,
    • und bei > Import/Export > HEVC auch die Verwendung des Hardwaredecoders aktiviert ist.


    Was Du noch testweise prüfen könntest, ob es in einem 29,97p Projekt besser läuft.

    Leider lässst sich die Bildrate nachträglich nicht umstellen, Du müsstest alsoein neues Projekt anlegen.




    Leider tut sich Edius mit variabler Bildrate (nicht Bitrate, das wäre egal), wie sie eben von den eigenen Smartphone-Apps geliefert wird schwer.

    Schon deshalb empfielt sich die Verwenung einer Kamera-App, die die Aufnahme mit fester Bildrate ermöglicht.


    Nur muss das Smartphone das dann auch zulassen. Einige Geräte können auch mit einer solchen App keine festen Bildraten erzeugen.

    Das muss man halt ausprobieren.

    Ich würde die kostenlose BMD Cam App empfehlen. Die gibt es auch für Android, aber nicht für alle Modelle.Musst Du gucken.


    Auch mit einigen DJI-Materialien kommt Edius nicht immer gut klar. DJI scheint da eine ungünstige Komprimierung vorzunehmen. Denn ähnliche Materialien von anderen Cams laufen einwandfrei.

    Allerdings sollte da i.d.R. die Vorschaureduzierung auf ungefähr 1/2 ausreichen.



    Bei dem bereits vorhandenen Material kannst Du dann nur versuchen umzuwandel.

    Entweder direkt in Edius, was aber eben auch relativ lange dauern kann, oder mit einem externen Programm wie z.B. Handbrake, was evtl. etwas besser mit dem Quellmaterial klar kommt.

    Du kannst es quasi in jedes beliebige Material wandeln mit dem Edius dann gut klar kommt. Also ggf. auch in H.265, nur halt mit fester Bildrate und einer gut bearbeitbaren Komprimierung. HQX ist natürlich für Edius am besten geeignet, hat aber halt seine Dateigröße.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Danke, das gehe ich morgen mal Stück für Stück durch.


    Gute Nacht

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • Am besten mit Handbrake erstmal für eine feste Bildrate sorgen, dann läuft der Schnitt in Edius wieder wie am Schnürchen.


    Wahrscheinlich ist in Edius für die Frameratenwandlung ein optischer Flow gewählt, was zu den immensen Rucklern führt. Das kann man bei bedarf auch auf Bilddopplung oder sowas stellen. Dann geht es erheblich schneller, muss aber nicht so schön aussehen.


    Es kann auch Sinn machen für den Schnitt den OpticalFlow abzuschalten, um flüssig arbeiten zu können und ihn dann zum Rausrenden für den Filmexport wieder einzuschalten.

  • Handbrake wandelt nicht nach Canopus HQ/HQX - welchen Codec nehme ich da am besten?


    Ansonsten sorge ich erstmal für Gleichheit von Projekt und Clips. Ist mir nicht aufgefallen, dass mein Projekt in 29,97 war und die Clips in 30p.

    So muss Edius nichts geradebiegen. Den Ton habe ich auch auf 48khz/16b eingestellt.


    Ich würde halt auch die H265 Clips in Edius umwandeln - das dauert bestimmt wieder Stunden...

    (geht doch so - oder?: In der Bin Strg. + A, RMT -> umwandeln) - die Umgewandelten dann ab in die Timeline.)


    Ach ja, ein Drittel der Clips habe ich mit der BMD Video App aufgenommen, die ist ein Krampf von der Bedienung her auf meinem Pixel. Ich hoffe dass mittlerweile noch ein paar Updates drübergebügelt wurden...

    Es ging wirklich nicht. Weil ich mal ohne Kamera nur mit leichtem Gepäck unterwegs auf Madeira war, nahm ich nur das Gimbal und das Handy mit.

    Ich hasse es wie die Pest, wenn ich auf dem Mini-Display nichts lesen kann. Mit Wurstfingern sind die Knöpfchen auf dem Display auch nicht zu treffen!


    Shutter-Encoder ist zum Umwandeln auch nicht schlecht, da wäre Prores das naheliegende.


    Bis dann... Und schon mal Dankeschön :thumbup:

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • BMD Video App

    Die Original-App meines Smartphones ist viel besser als die Android-App von BMD.
    Insbesondere bei Festlegung der Schärfeebene benutze ich einen kleinen Bedienungsstift
    um die gewünschte Stelle besser zu treffen.

    Evtl nötigen Bildratenabgleich mache ich qualitativ sehr gut mit meinem zweiten NLE.
    Ja der Prores Codec liefert gute Ergebnisse, wenn Du mit dem Shutter-Encoder arbeiten möchtest.

  • Davici

    Evtl nötigen Bildratenabgleich mache ich qualitativ sehr gut mit meinem zweiten NLE.

    lass mich raten - Davinci?

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • Hi,


    also Codecs wie GV HQX oder ein höheres ProRes sind eben gut verarbeitbar, benöltigen aber halt auch Speicherplatz.


    H.264, bzw. H.265 sind halt stärker komprimiert. Heißt kleinere Dateien aber ein höherer Decodierungsaufwand.

    Durch die Nutzung der Nvidia-Hardwaredecoder in E 11 geht das aber deutlich besser, als in früheren Versionen, Wobei es halt nicht nur auf den Codec, sonder nauch die Encodierung des MAterials ankommt.


    Wie KlausM schon schreibt, dürften die Probleme mit der Berechnungsmethode "optischer Fluss" für die feste Bildrate zusammenhängen.

    Das trifft halt auch bei einer Umwandlung in Edius zu, egal in welchen Codec gewandelt wird.

    Daher würdest Du da mit einem externen Programm vermutlich schneller zum Ziel kommen, sofern Du nicht eben GV HQX möchtest, was eben kaum ein Programm unterstützt.

    Probiere doch einfach mal aus einen Clip in H.265 mit fester Bildrate zu wandeln und schau, wie dieser sich dann in Edius verhält.


    Bei den Aufnahmen mit der BMD Cam App kommt es darauf an, ob das Smartphone damit eine feste Bildrate erzeugen kann. Das ist halt leider nicht bei allen Modellen gegeben. Bei meinem iPhone 13 geht es nicht, aber iPhone 14 funktioniert das wohl hingegen einwandfrei.

    Aber zumindest ist die Bedienung der BMD App auf meinem iPhone eigentlich völlig problemlos und gut. Und sie bietet eben mehr Möglichkeiten.

    Auch die Ergebnisse gefallen mir sehr viel besser, als wenn ich die geräteeigene App nutze.


    Ansonsten sorge ich erstmal für Gleichheit von Projekt und Clips. Ist mir nicht aufgefallen, dass mein Projekt in 29,97 war und die Clips in 30p.

    So muss Edius nichts geradebiegen.


    Das Problem dabei ist, dass nach der "amerikanischen" Farb-TV-Norm die Bildrate 29,97 fps und nicht 30 beträgt.

    Bei Consumer-Cams wurde aber aus Vereinfachungsgründen immer nur 30p angegeben, obwohl diese eigentlich mit normgerechten 29,97p aufgenommen haben. Bei (semi-)professionellen Geräten wurden hingegen eigenmtlich immer die richtige Bildraten von 29,97 / 59,94 angezeigt.


    Geräte wie Smartphones arbeiten halt mit variabler Bildrate, und diese scheit sich eher auf "runde" 30p zu beziehen. Aber so 100%ig ist das halt auch nicht immer gesagt. Deshalb sollte man das Material mal mit MediaInfo überprüfen, was denn eigentlich vorliegt. Notfalls findet man das auch in Edius in den Clip-Eigenschaften (*), als was das Material identifiziert wird.



    Den Ton habe ich auch auf 48khz/16b eingestellt.

    Die 48 kHz sind halt der Film/Videostandart, im Gegensatz zu den 44,1 kHz der (CD) Musikbrache.

    Hier sollte man darauf achten, dass nicht nur das Projekt, sondern auch die Geräte richtig eingestellt wurden.

    Denn grade der OnBoard-Sound kann i.d.R. nicht durch die Programme "umgestellt" werden.


    16 bit sind ebenfalls Standard und reichen durchaus aus. Insoweit ist also ein 48 kHz/16 bit Projekt ok.


    Die meisten Kameras und auch Smartphones erlauben heute aber mit 24 bit aufzunehmen. Das sollte auch genutzt werden, denn es macht sich in der Bearbeitung durchaus bemerkbar, ergibt mehr Spielraum.

    Die Ausagabe kann dann ja noch immer in 16 bit erfolgen, wobei die heutigen Wiedergabegeräte aber auch schon 24 bit können.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Ich habe die Werte der Clips mit MediaInfo ermittelt.

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • Ich baue mir gerade ein ffmpeg, das auch HQX encodieren kann. Dann stricke ich den AvisynthScript so um, dass der Bat Server meinen FFmpeg zur Ausgabe nimmt...


    P.S. dann kann ich auch ShutterEncoder zwingen einen externen (meinen) FFmpeg zu nutzen.

    -> VFR -> CBR -> HQX/HQ

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • Ich glaube der Copilot hat heute einen Clown gefrühstückt!


    Der GV Codec ist proprietär und es gibt gar keine offene lib zum selbst kompilieren... Ich war schon fast fertig.


    Arghhh!!!


    Also gehe ich den vorgeschlagenen Weg über Handbrake/shutterEnc (VBR->CBR) -> Intermediet Code Prores wahrscheinlich.

    Dann mal schauen ob ich es mit Edius ins HQ/HQX umwandle...

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  • Auch die Ergebnisse gefallen mir sehr viel besser, als wenn ich die geräteeigene App nutze.

    Ich habe mit der DJI Mimo und der Hauseigenen von Google gefilmt und bin von der Qualität fett begeistert.


    Die Aufnahmen mit der BMD sind richtig grottig, sagenhaft schlecht.... Absolut verpixelt und eigentlich unbrauchbar!

    Leider konnte ich das auf dem kleinen Display nicht rechtzeitig erkennen und habe ca. die Hälfte vom Urlaub mit der BMD App gefilmt, bei eigentlich exakten Einstellungen. evt. habe ich bei der Datenrate gemurkst und viel zu niedrige Werte eingestellt!


    P.S.


    Nee, DJI 8,3MB/s, BMD 12,4 MB/s und Google 19,8MB/s. Sollte halbwegs passen. Das Pixel hat nur ca. 110Gb freien Speicher, bei Abwägung von Clipgröße und Komprimierung/Datenrate....




    Was FFmpeg betrifft, man kann VfW (Video für Windows) verwenden und dann trotzdem HQ/HQX de- und encodieren... Ich teste weiter...


    Die mit Shutter Encoder umgewandelten Clips (VFR->CBR + 30p Bildfrequenz festgemacht) - als DNxHR HQX sehen die bis auf die von der BMD App absolut geil aus! Stehen meiner uralten GH2 in nichts nach. Nach Jahren DV Schnitt, eine Augenweide!



    So. Aber jetzt. Gute Nacht

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

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  • Die Aufnahmen mit der BMD sind richtig grottig, sagenhaft schlecht.... Absolut verpixelt und eigentlich unbrauchbar!

    Kann ich bestätigen. Hatte mir extra noch ein Cage und einen ND-Filter für das Pixel 8 Pro gekauft. Die Aufnahmen mit der BMD-App sind einfach unbrauchbar.

    Grüße
    Hans


    ________________________________________________________________________________________
    ASUS Prime Z390-A, Intel i9-9900K, GTX1660S-6G Super, BM Intensty Pro 4K

  • Nach Stunden des Testens habe ich jetzt folgenden "Workflow":


    mit ShutterEncoder 18.3 (nur bis zu dieser Version funktioniert anscheinend die Audio Ausgabe im Zusammenhang mit DNxHR in einem mov Container!) -

    H264/H265 umgewandelt nach DNxHR - HQ - 48khz/24b - auf 30p festgenagelt...



    wiklich Schade, dass die Clips der BMD App so schlecht sind. Mal schauen, ob ich mit NeatVideo noch was retten kann. Sonst muss ich tricksen und mir Material besorgen. Ist ja nur für mich...


    Schönen Samstag

    Ryzen 9950x, 64Gb, 4070S, 2x M2 2Tb, 34" UWQHD + 24", ShuttleExpress, Logitech G11, IntensityPro4k, DataColor(imeter) + Argyll + DisplayCal, AKG K271 MkII + IK Multimedia ARC on Ear + Adam Audio D3V, Win11Pro.

  • ...ich könnt' aus der Haut fahren!


    Ton und Bild laufen auseinander... - ist laut Copilot ein in Foren berichtetes Problem ab Version 18.3, welches der Entwickler einräumt.

    Bei mir auch in 18.1. Habe schon alle Hinweise auf neuere Versionen im Wurzelverzeichnis aufsteigend gesucht und gelöscht. Irgendwas merkt sich das Programm aber trotzdem noch eine Einstellung.. Soweit ich mich erinnere war es aber schon immer so in ShutterEncoder, dass bei einer Stapelverarbeitung alles "gemergt" wird...


    Ich kann doch nicht bei dreihundert Clips einzeln diese Prozedur durchziehen!




    P.S. Version 16.8 "mergt" (noch) nicht alles automatisch was auf dem Stapel liegt. Das lag auch am verwendeten ffmpeg! Fortlaufende Nummerierung, gleiche Codecs der Dateien in einem Ordner, und es wurde alles in eine Datei ausgegeben...

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