Wie gehe ich vor, um eine kleine SSD auf eine große zu kopieren?

  • Ich habe eine alte Samsung SSD 890 2TB, welche in einem externen SSD-Gehäuse steckt und voll ist. Der Inhalt soll auf die neue Samsung 9100 Pro 8TB kopiert werden. An sich nichts schlimmes, wenn es ausschließlich Videos wären, aber es sind auch Sample Bibliotheken und Plugins darauf. Ich befürchte, dass die irgendwie mit der alten SSD „verheiratet“ sein könnten, also an Seriennummer der „Festplatte“ gebunden sein könnten.

    Wenn ich da einfach Datei für Datei mit dem Explorer kopiere, dass dann Lizensierungen verloren gehen könnten.

    Ob so eine Kopie mit einer Imaging-Software gut geht? Oder ist das völlig unkritisch, weil die Lizensierung möglicherweise an die Systemplatte c: gebunden ist? Macht es einen Unterschied, wenn die SSD an ein MacBook angeschlossen war und darauf formatiert worden ist bevor die Dateien darauf gekommen sind?


    Oder kann ich beide in meinen PC einbauen (habe noch 3 NVME-Steckplätze frei), um intern zu kopieren.


    Ich habe aber auch schon über USB so senkrechte Doppel-Slots gesehen, wo man die NVME M2 reinstecken und kopieren kann. Da gehen also 2 M2 rein zu stecken. Benutze ich besser sowas?


    Da sind Bibliotheken von Steinberg drauf, die ja keine Dongles mehr haben sondern über Internet aktiviert werden. Und SpitfireAudio drauf, NativeInstruments Komplete 14, Heavyocity und son Zeug. Gerade NI Komplete ist sehr aufwändig zu deaktivieren und neu zu aktivieren, weil da so viele Instrumente/Aktivierungen drauf sein könnten, die einzeln deaktiviert und neu aktiviert werden müssten, was ich mir eigentlich ersparen möchte.

    avi/mp4/mp3/wav usw. sind da ja völlig unkritisch.


    Kennt sich da jemand aus?

  • aber es sind auch Sample Bibliotheken und Plugins darauf. Ich befürchte, dass die irgendwie mit der alten SSD „verheiratet“ sein könnten, also an Seriennummer der „Festplatte“ gebunden sein könnten.

    Da müsstest Du bei dem jeweiligen Hersteller/Vertreiber nachfragen, wie das geregelt und was zu tun ist.

    Nur dann hast Du auch wirklich Sicherheit.

    Meist geht sowas aber eher auf den PC bezogen und nicht auf einzelne Laufwerke.


    Bei Cubase/Nuendo ist der Pfad (rein für das Auffinden) über den Steinberg Libary Manger geregelt.

    Dort kann einerseits über die Einstellungen (Zahnrad) die generelle "defalut location" für den Content festgelegt werden.

    Zusätzlich können auch davon abweichend die einzelnen Komopnenten über Remove verschoben, bzw. abweichendgelagert werden.


    Für die Aktivierung (auf dem jeweiligen Rechner) ist der Steinberg Activation Manger zuständig.

    Die Aktivierung auf meheren Rechner ist Möglich und eine Übersicht der aktiven "Geräte" findest Du auch auf der My Steinberg Webseite.


    Ansonsten soltest Du hiereigentlich alle notwendigen Informationen finden.



    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Einfachster Versuch: Mit Explorer kopieren, egal ob intern oder extern.

    Die alte Harddisk bleibt wie sie ist.

    Die Kopie wird wohl einen anderen Laufwerksbuchstaben haben als die alte.

    Daten müssen dann einzelnen Programmen wieder zugewiesen werden.


    Variante 2: Das Programm "Data migration" von Samsung downloaden und die alte Harddisk klonen.

    Dann wird das Meiste funktionieren, bei Spezialfällen siehe #2.

  • Ja kopieren und testen hört sich gut an. Mit dem Anschreiben der Hersteller wird mühsam. Man nutzt vieles von Zeit zu Zeit, aber führt nich Buch, was man am Ende alles auf der Platte hat. Was man täglich nutzt kennt man, aber was man testweise 2x im Jahr benötigt merkt man sich kaum. Es funktioniert halt und gut ist es.


    Ich habe die Packung noch nicht offen und die Platte noch nicht eingebaut. Das ist immer so umständlich die Karten über den m.2 Slots aus- und wieder einzubauen. Früher gab es bei Samsung immer eine Disc-Magician oder so zum Umkopieren.


    Ich glaub ich bestelle mir


    DeLOCK Externes USB 20 Gbps Gehäuse für 2 x M.2 NVMe PCIe SSD, Laufwerksgehäuse

    Da kann ich klonen und auch mal zwei ssd-Riegel einbauen. Flott ist es auch. Und ich brauch nicht im PC-Gehäuse rumdoktern. Bin froh, dass alles soweit läuft. Dann kann ich das auch direkt am MacBook durchführen mit dem richtigen OS.

  • Mit dem Anschreiben der Hersteller wird mühsam. Man nutzt vieles von Zeit zu Zeit, aber führt nich Buch, was man am Ende alles auf der Platte hat.

    Nun, "anschreiben" musst Du die Hersteller ja auch nicht unbedingt.

    Die Nutzungsbedingungen und Installationshinweise findest Du ja i.d.R. auf deren Webseiten.


    Und eine "Buchführung" brauchst Du da auch eher nicht,. Wobei man halt schon irgendwie auch wissen sollte, was man eigentlich so alles installiert hat, und ob das überhaupt noch benötigt wird.

    Denn dafür gibt es in Cubase/Nuendo doch den VST-PlugIn-Manger (Menü Studio), innerhalb dem Du u.a. auch nach Hersteller sortieren kannst.

    Oder für die Contents die MediaBay, in der die Sounds ja eingebunden sein müssten, weil Du sie ja sonst nicht abrufen könntest.


    Wobei halt eben nach meiner Erfahrung da i.d.R. die jeweiligen Systeme aktiviert werden, nicht der Datenträger.

    Der "Fundort" also eigentlich eher zum Auffinden in/durch die Anwendung wichtig ist.



    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Die meisten Hersteller beschreiben nur grob, dass Aktivierungen über das Internet erfolgen. Sie veröffentlichen aber nicht wie sie funktionieren. Ob die Rechte sich auf der Betriebssystemplatte sind oder auf der Platte, wo die Dateien sind. Ob die Rechte im Masterbootrecord sind oder im Partitionstable der GPT oder in der Registry oder eine einfache Datei in einem bestimmten Verzeichnis mit welchem Inhalt, oder oder. Das Unwissen der Außenstehenden ist ja gerade das, was die Sicherheit ihrer Systeme ausmacht. Damit laufen die kaum Reklame.


    Klar steht vieles bei Steinberg im VST/PluginManager. Es gibt aber auch Sachen, die angeblich nicht funktionieren und die deshalb deaktiviert werden.

    Der Mediapool sollte Presets enthalten. Ja, teilweise mehrfach, teilweise gar nicht je nach Plugin und ob der Ordner mit in die Pfade aufgenommen wurde oder nicht. Manches wurde von Vorversionen übernommen, manches muss neu eingebunden werden in die Pfade. Manche Verzeichnisse muss man überhaupt erst sichtbar machen, weil sie sonst versteckt sind. Es gibt viele Möglichkeiten was zu übersehen.

    Ich werde mir erst einmal das externe Gehäuse bestellen, um auch andere alte m.2 checken und direkt kopieren zu können. Das scheint mir über so ein Stecksystem mit Hochgeschwindigkeit ganz gut machbar, ohne Tage zu kopieren. 2, 4 oder 8 TB je nach m2 sind ja kein Pappenstiel zu kopieren.

  • Die meisten Hersteller beschreiben nur grob, dass Aktivierungen über das Internet erfolgen. Sie veröffentlichen aber nicht wie sie funktionieren. Ob die Rechte sich auf der Betriebssystemplatte sind oder auf der Platte, wo die Dateien sind. Ob die Rechte im Masterbootrecord sind oder im Partitionstable der GPT oder in der Registry oder eine einfache Datei in einem bestimmten Verzeichnis mit welchem Inhalt, oder oder. Das Unwissen der Außenstehenden ist ja gerade das, was die Sicherheit ihrer Systeme ausmacht. Damit laufen die kaum Reklame.

    Das ist vielfach richtig. Aber bei den allermeisten ist ein 1:1 Klonen der Festplatte kein Problem und alles läuft wie vorher. Nur bei Grass Valley funktioniert das z.B. nicht, weil vermutlich die Seriennummer der Festplatte mit in die Aktivierung einbezogen wird. Da hilft nur deaktivieren und nach Klonen wieder aktivieren, weil die Seriennummern eindeutig sind. Zur Not den Hersteller um Neuaktivierung bitten. Hat bisher auch bei anderen Herstellern immer geklappt.


    Ich werde mir erst einmal das externe Gehäuse bestellen, um auch andere alte m.2 checken und direkt kopieren zu können. Das scheint mir über so ein Stecksystem mit Hochgeschwindigkeit ganz gut machbar, ohne Tage zu kopieren. 2, 4 oder 8 TB je nach m2 sind ja kein Pappenstiel zu kopieren.

    Das geht auch nicht schneller, als die M2s einzubauen oder über Adapter anzustecken und mit Software zu klonen. Außerdem können die "Gehäuse" intern nur 1:1 klonen und nicht direkt den größeren Platz anpassen. Du solltest das Gehäuse dann als externes Medium benutzen und dann mit Acronis oder easeUS oder minitool klonen.

    Mainboard Asrock Z890 Pro-A Wifi, Intel Core Ultra 9 285k, 32 GB DDR5 RAM, 1 x SSD 2TB, 1 x M.2 SSD 500GB (System), 1 x M.2 SSD 2GB, Geforce RTX4070super 12GB, Blackmagic Intensity Pro 4K, RME HDSPe AIO, Windows 11 Pro-64 (24H2)

    Einmal editiert, zuletzt von Grauer Tiger ()

  • Ich bin gerade auf noch eine Möglichkeit gekommen. Ich nehme das alte externe Gehäuse der 2TB zum Lesen und schließe einfach noch einen Atomos-Adapter mit SSD vom Ninja V an. Darüber kann ich dann formatieren und erstmal alles extern sichern. Dann baue ich die m.2 aus dem externen Gehäuse, tu die neue da rein und kopiere alle Dateien auf die neue, größere m.2.

    Da können die Daten dann bleiben und ich habe noch den Originalzustand der alten m.2


    Dann kann ich mir die 180€ für das neue Doppel m.2 Gehäuse sparen.