NUN WÜRDE ES MICH INTERESSIEREN, OB JEMAND AKTUELL einen Vergleich als Anwender hat.
1) Der erste Vergleich kann via die verfügbare Dokumentation (Handbücher, Guides, Release-Informationen usw.) erfolgen.
Umfang der Handbücher:
EDIUS: 500 Seiten
RESOLVE: 4300 Seiten. // Kein Schreibfehler: Viertausenddreihundert Seiten! - aber es steht alles drin 
Damit ist eigentlich das Wichtigste schon angedeutet.
// Pointiert könnte man auch sagen: Kaffeekochen können beide nicht - aber Resolve auf höherem Niveau
.
2) Wenn man mit Resolve ernsthaft arbeiten will, dann sollte man die STUDIO-Version erwerben. Mit der Basisversion kann man sich zwar einen Überblick anhand diverser Tests verschaffen, aber spätestens beim ersten "größeren" Projekt möchte man nicht dauernd über "diese Funktion ist nur in der Studioversion implementiert" stolpern.
3) Da - seit Jahren - Resolve nur einmal zu bezahlen ist und alle Updates/Upgrades bisher kostenlos erfolgten, investiert man in Resolve mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit preisgünstig. Eine Garantie seitens Black Magic, dass sich dies auch in den nächsten 100 Jahren nicht ändert, gibt es zwar nicht, aber seit ich Resolve besitze (es war glaube ich Version 10, 11 oder 12) wurde dieses Prinzip nicht geändert (momentan sind wir bei Version 20.3.2).
4) Ich benutze z.B. für meine Edius-Projekte Resolve als "Erweiterungstool" für Funktionen, die es in Edius nicht gibt bzw. in Resolve wesentlich "besser" implemetiert wurden (z.B. Änderungen der Geschwindigkeit eines Clips, Zeitlupe/Zeitraffer).
5) Als weiteres Kriterium könnte man feststellen:
Die vorhandenen NLE-Produkte lassen sich z.B. in drei Klassen einteilen
a) NLE für Anfänger/Einsteiger, für selten benutzte Anlässe, für einfache Projekte usw.
b) NLE für Fortgeschrittene, engagierte Hobbyisten usw.
c) NLE für Profis, Leute, die keine Funktionen beim Schnitt (inkl. Audio) vermissen wollen.
Dass man bei SW-Produkten für den Fall c) eine steilere Lernkurve erkennen wird, sollte dann aber auch nicht überraschen.
mfG kurt