Beiträge von gurlt

    ...versuche gerade dn BAT Server zu installieren in der Hoffnung damit die Bildqualität etwas aufzuhübschen.

    Das Deinterlacen über den BAT Server bringt eigentlich recht gute Ergebnisse.

    Du musst aber das für Dein Material passende BAT() und Einstellungen finden.


    Gruß

    Peter

    Ich habe sehr viel gelesen und Herr Bölitz von MMM hat es bestätigt, es wäre reine Glücksache, wenn z. B. CS 6 in Win 11 ohne Probleme laufen würde.

    Also wie gesagt, gibt es bei mir mit CS 6 keine Probleme unter Win 11. Und ich nutze es wirklich häufig.


    Natürlich kann CS 6 z. B. nicht mit HEIC umgehen, aber das liegt ja nicht an Win 11.

    die gehören mir ja auch, habe ich mir vor einigen Jahren gekauft.

    Damit könnte ich jedoch mit Win und Edius 11 nichts mehr anfangen und müßte diese via Cloud mieten…

    Also mein PS CS 6 (die letzte Kaufversion) läuft unter Win 11 einwandfrei.

    Und mit dem BAT-Server kann ich jetzt sogar eine Bilddatei direkt aus der Bin, oder TL mit PS öffnen.


    Als Audioeditor gibt es zu Edius eine eingeschränkte Version von Acon Acoustica, die sich für relativ wenig Geld upgraden ließe.

    Und es gibt auch div. gute Audioprogramme als Kaufprogramm.

    Natürlich müsstest Du Dich dann da einarbeiten, aber Audition ließe sich auch recht leicht ersetzen.


    Bliebe also After Effects.

    Da weiß ich jetzt nicht wie häufig Du es benötigst und wofür. Aber auch da könnte es Alternativen geben.


    Gruß

    Peter

    Ist das so korrekt?

    Hi,


    grundsätzlich ja.

    Es kommt zwar auch auf die verwendeten Effekte an, aber die nehmen sicherlich auch nicht allzuviel Leistung in Anspruch.

    Für den Codec GV HQX gibt es halt kein Hardwareencoder, weshalb da die CPU ran muss.



    Grade auch bei der Verwendung von Zeiteffekten lohnt es sich i.d.R. komprimiertes Quellmaterial statt nur temporär zu rendern zunächst in GV HQX (oder ProRes) umzuwandeln und auf dieses den Zeiteffekt zu setzen.

    Und am besten, wenn der Zeiteffekt steht, diesen auch wieder entweder mit Rendern und zur TL hinzufürgen, oder aber durch Export als Datei ausgeben und diese Datei dann auf der TL einsetzten. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.


    Gruß

    Peter

    Also bei mir läuft E11 auch völlig einwandfrei.


    Insbesondere die neue Form der Bin ist für mich eine große Verbesserung. Leider gab es mit der halt anfänglich Probleme, doch inzwischen läuft die zuverlässig.

    Und der von Kurt schon genannte BAT-Server 2.0 ist einfach genial. Dessen Funktionen nutze ich sehr häufig.


    Gruß

    Peter

    Das Exportproblem ist bekannt und liegt am Treiber der NVidia...

    Das wundert mich jetzt, denn ich habe früher ja aus Edius X auch regelmäßig H.264/AVC und H.265/HEVC über die Nvidia exportiert. Da gab es keine Probleme.

    Natürlich könnte sich da etwas bei Nvidia in den Treibern geändert haben, was eine Anpassung im Programm erfordert.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bei E11 klare Vorteile sehe, so dass sich ein Upgrade sicherlich lohnen würde.


    Gruß

    Peter

    Nein. Das deckt sich mit meinen Tests. Die iGPU der 14900k codiert etwas schneller als eine RTX 3080.

    Ok,


    ich selbst habe ja kein QS und kann deshalb keine Vergleiche anstellen.

    Aber der im vorigen Jahr leider verstorbene Pee hatte m.E. mal im Bezug auf E11 geschrieben, seine RTX der 3000er Serie sei schneller als die iGPU.

    Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr mit welchem System er gearbeitet hat.




    wenn ich das obere weiß markierte nehme, bricht der Export sofort ab, nehme ich das darunter, klappt es.

    Ja,


    das untere Exportprogramm H.265/HEVC -also ohne den Klammerzusatz - nutzt entweder die CPU, oder die iGPU (QS), aber nicht die Nvidia-Graka.

    Hier gibt es einen Haken für die Hardwarunterstützung, über den eben diese Auswahl gesteuert wird, sofern auch QS funktioniert.

    Und offenbar läuft QS jetzt ja inzischen bei Dir.


    Aber über dieses Exportprogramm kannst Du halt die Nvidia-Encoder nicht ansprechen. Weshalb sich auch nichts an der Auslastung ändern kann.




    Das obere, weiß markierte Exportprogramm nutzt nur die Nvidia-Encoder, also auch nicht als Rückfallebene die CPU.

    Aus diesem Grund gibt es (nach meiner Erinnerung) im Exportfenstervon Edius X da auch keinen Haken für die Verwendung der Handwarunterstützung, weil eben keine weitere Auswahl getroffen werden kann/muss.


    Wenn also bei sonst richtigen Einstellungen die Verwendung dieses Exportprogramms sofort abbricht und dort auch die von Dir genannte Fehlermeldung ausgegeben wird, stimmt vermutlich etwas mit der Einbindung der Nvidia-GraKa nicht.

    Diese besteht aus mehreren Elementen, u.a. auch für Audio (mit dem Du damals Probleme bein Export über Nvidia hattest).


    Deshalb mein Vorschlag den Nvidia-Treiber als Versuch mal völlig neu zu installieren. Das könnte, muss aber nicht helfen.



    Ansonsten wäre es wirklich besser den Support per Fernwartung draufschauen zu lassen. Die sollten dann direkt erkennen können, woran es denn liegt.


    Gruß

    Peter

    habe ich drauf.

    Ja, aber wenn bei einem Exportversuch mit den richtigen Systemeinstellung (Nvidia) und unter Verwendung des richtigen Exportprogramms = H.265/HEVC (Nvidia) die von Dir genannte Fehlmeldung ausgegeben wird, scheint es ein Problem in der bestehenden Installation der GraKa zu geben.


    Deshalb nochmal neu installieren. Das könnte helfen.

    Bei der Installation auch auf Meldungen/Benachrichtigungen achten, ob da vielleicht irgendetwas blockiert wird (auch wenn das eigentlich unwahrscheinlich ist).



    Habe auf die Intel umgestellt und jetzt das Gefühl, daß der Export schneller geht.

    Logisch, die CPU ist immer am langsamten.

    Deine RTX 3080 sollte aber i.d.R noch etas schneller sein, als die iGPU.



    Eben den Test gemacht. Während des Exports im Taskmanager unter Leistung gesehen > die Intel war zu 95% ausgelastet und die NVidia deutich weniger. Also geht Quick Sync, sowie es aussieht.

    Auch logisch.


    Du nutzt offenbar das Exportprogramm H.265/HEVC ohne den Zusatz (Nvidia) - (für Mitleser: Herbei ist noch auf Edius X, nicht auf Edius 11).

    Die Nvidia wird da also nicht zur Encodierung genutzt, sondern nur für die Berechnung von bestimmten Effekten, z.B. Farbkorrektur.


    Der Export mit NVidia Hardwarecodierer bricht sofort ab, OHNE Hardwarecodierer läuft der Export.

    Um mit Nvidia Unterstüzuzng zu exportieren musst Du dann auch das Exportprogramm H.265/HEVC (Nvidia) nutzen, nicht H.265/HECV.

    Solange Du einen auf das Exportprogramm H.265/HEVC ohne den Nvidia-Zusatzt basierenden Export auslöst, wird entweder die iGPU, oder die CPU angesprochen.


    In Edius X kann nur das Exportprogramm H.265/HEVC (Nvidia) den Nvidia Encoder ansprechen, aber nicht die CPU.

    Du nutzt also vermutlich den falschen Exporter.


    Damit es funktioniert müssen die Einstellungen stimmen und das richtige Exportprogramm angewendet werden.




    Gruß

    Peter

    Ok,


    der Fehlercode könnnte zu einem Treiberproblem der GraKa passen.

    Was da aber im Argen liegt, kann ich so auch nicht sagen.


    • Vielleicht mal den neuesten Nvidia-Studio-Treiber (595.79 ?) herunterladen;
    • über installierte Apps alle alten Nvidia Komponenten deinstallieren;
    • und dann "sauber" neu installieren.

    Dabei am besten auf die Installation der "Nvidia-App" verzichten. Seine Treiber-Updates kann man sich auch selbst herunterladen.



    Gruß

    Peter

    Hi,


    der Exporter blaues X ist (in Edius X) eine von GV vorgegebene Standardeinstellung auf Basis von dem im Screenshot anz unten als letzte angegebenen Exportprogramm H.265/HEVC. Hier wird also nicht der Nvidia Hardwareencoder angesprochen, sondern entweder über die CPU, oder QuickSync encodiert.


    Auch bei dem von Dir genannten "umstöpseln" der Monitore ging es darum auf Deinem System die Nutzung der iGPU (QuickSync) zu ermöglichen, die da auch nicht funktionierte. Also auch nicht um Nvidia.



    Wieso bei Dir jetzt der Export über das Exportprogramm H.265/HEVC (Nvidia) scheitert, ist so erstmal nicht zu sagen.

    Damals funktionierte dieses auf Deinem System grundsätzlich, erzeugte aber wohl ein stotterndes Audio (was aber auch nicht sein dürfte).


    Insoweit musst Du also mal alle die Nvidia-Graka betreffenden Einstellungen überprüfen.

    Beginnend vom Treiber, über den in den Edius Systemeinstellungen Import/Export zu setzenden Haken für die Verwendung des Nvidia Hardwareencoders, bis hin zu den von Dir im Exportprogramm gewählten Einstellungen. Irgendwo muss da ein Fehler vorliegen, der die Verwendung verhindert.



    Gruß

    Peter

    Je nach Abstand der Mikrofone kann der Ton synchron sein, aber das Bild trotzdem nicht zum Ton passen.

    ...

    Da kann auch ein paar Frames Versatz reinkommen.

    Dafür gibt es ja die Einstellung des Audio-Offset, mit dem man das Ausgleichen kann.


    Meine Erfahrung ist, als Referenz möglichst eine gute externe Audioaufnahme (Audiorecorder) zu verwenden, die einige Augenblicke vor den Videoaufnahmen gestartet wird und durchgängig läuft.

    Auf diese lässt sich dann i.d.R. jede Aufnahme (egal ob Audio oder Video) sehr gut synchronisieren.


    Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass alle Audio-Aufnahmen mit videoüblichen 48 kHz erfolgen und keine Mischung mit 44,1 kHz (CD/Musik Standard) vorliegt.

    Auch sollten Audioaufnahmen immer als (PCM) WAV erfolgen und nicht als Denn das komprimierte Material kann sich manchmal auch nur etwas problematisch einfügen.

    das heißt, ihr trennt Film und O-Ton, mache ich auch, aber bis jetzt nur an Stellen, an denen der O-Ton nicht verwertbar ist, w.z.B. Baulärm, lauter Verkehrslärm usw

    Das hat damit nichts zu tun.

    Video und Audio eines Clips bleiben weiterhin als Gruppe fest verbunden (solange man diese Gruppierung nicht auflöst).


    Der Unterschied zu einer VA-Spur besteht in erster Linie darin, dass die Darstellung der Video-und Audio-Inhalte auf der TL jeweils in einer gesonderten V-Spur und einer oder mehreren A-Spuren erfolgt. Also diese Bereich optisch aufgeteilt werden.

    Dies verschafft grade im Audio-Bereich eine größere Übersichtlichkeit im Hinblich auf Wechselwirkungen mit anderen A-Spuren (also z.B. Kommentar, Musik, etc.). Es gibt also keine "verstecken" Audio-Inhalte auf einer VA-Spur, die man leicht übersehen kann.


    Gruß

    Peter

    Hi,


    die Synchronisation funktioniert über die Bin auf die TL


    Dazu den oder die Clips in der Bin auswählen und über Klick rechte Maustaste Multivamsyn anwählen (auch für reines Audio).


    In Fenster kannst Du dann die Art der Synchronisierung auswählen, und ob Ziel eine neue oder die aktuelle Sequenz sein soll,


    Wenn Du also eine weitere Datei:Kamera in eine schon bestehende Sequenz eingefügen möchtest, diese in der Bin auswählen und auf die aktuelle Sequenz synchronisieren.


    Als Tipp;

    wenn Du unterbrochene Aufnehmen aus einer Kamera hast, so gib diesen Clipd alle den gleiche Bandnamen (über die Bin).

    Dann landen diese alle auf nur einer Spur, sonst jeder auf einer separaten.



    Gruß

    Peter

    Da ich Neat Video 5 habe würde sich ein Upgrade bzw. Neukauf von Neat Video 6 (ich glaube Upgrade gibt es gar nicht) anbieten:

    Also für Edius lohnt sich m.E. ein Upgrade von Neat Video V 5 auf Neat Video V 6 nicht unbedingt.


    NEAT Video V6 selbst (also sozusagen intern) ist durchaus etwas schneller als V5, aber eben (nach meinen Feststellungen) nur intern.

    Das PlugIn wird aber - abhängig vom verwendeten Quellfmaterial - wie auch schon zuvor durch Edius ausgebremst. Dadurch ergeben sich dann z.T. ewig lang laufende Rechenzeiten, weshalb man halt den Clip zuvor lieber durch Umwandeln, oder Shift+Q Rendern auf GV HQX (alternativ ProRes) bringen sollte.


    Im Endergebnis kann ich jetzt keine Unterschiede feststellen, weil m.E. halt auch schon die V 5 hochwertigste Ergebnisse geliefert hat.


    Außerdem beitet Neat für Edius halt weiterhin nur 8bit Anbindung.



    Da ich für meine HDR-Video die höhere Bittiefe brauche, wende ich NEAT OFX in BMD Fusion Studio (SAL Version) an.

    Das geht da sehr schnell und problemlos, erfodert halt nur den anschließenden Import der entrauschten Datei in Edius. Doch macht sich das trotzdem besser als die direkte Anwendung von NEAT in Edius. Wobei ich hierfür aus NEAT ProRes HQ 422 nutze, da dies aus meiner Erfahrung besser funktioniert als das ebenfalls mögliche GV HQX.

    Ein Export aus Edius ist hingegen meist nicht nötig, da Fusion eigentlich auch alle Quellmaterialien öffnen kann und der Clip in Fusion sozusagen auch beschnitten werden kann, wenn nur ein Teilbereich der Original-Datei benötigt wird.


    Zu beachten ist aber, dass Neat Video OFX nur in der SAL Fusion Studio funktioniert, nicht in Resolve.

    Für Resolve gibt es eine eigene Neat Video Version. Die ist günstiger als die OFX-Version, und nur etwas teurer als das Edius PlugIn.



    Was die Lizenzgebühren betrifft, ist iNEAT m.E. recht kundenfreundlich.


    Einerseits würdest Du als registrierter Nutzer von NEAT V5 für Edius selbstverständlich einen Upgradepreis auf die Version 6 bekommen.


    Außerdem bekommst Du aber eben auch einen Rabatt, wenn Du eine NEAT Version für ein anderes Schnittsystem kaufen möchtest.

    Dazu mit dem Kundenkonto anmelden und der Seite My Products oben den Discount for you Button anklicken.




    Evtl. gibt es im Kundenkonto auf der Seite My Special Offers auch noch weitere Angebote.


    Und wie ich grade festgestellt habe, läuft bei Neat derzeit auch grade eine 15% "Spring SALE" Rabatt-Aktion. Die natürlich auch für auf die User Discounts angewendet wird.



    Für mich ist NEAT Video von der Bedienung und den gelieferten Ergebnissen her einfach die beste Option.

    Topaz u.ä. Programme kommen in der Beziehung m.E. nicht an NEAT ran.



    Gruß

    Peter

    Weitergehende Audiofunktionen wie z.B. Sidechaining - wäre das nicht doch sinnvoll mit mehreren Kameras oder Aufnahmerecordern für einen schnellen Workflow oder geht das zu weit? Ein Masteringtool, um einen guten Ton auf allen Wiedergabesystemen zu haben, das ist z.B. bei einer DAW selbstverständlich.

    U.a. auch deshalb mache ich halt meine Audiobarbeitung in Cubase.

    • Export aus Edius als ProRes, ggf. mit mit separten Spuren für weiteres Audio (z.B. bei Sync-Spuren).
    • In Cubase stehen mir alle Möglichkeiten zur Verfügung und der dort erzeugte Mixdown wird dann als eine Datei in Edius importiert und dersetzt das bisherige Audio.

    Geht alles sehr schnell und gut, wenn man sich entsprechende Tastenkombis anlegt.


    Für die Kaufversion wäre interessant, ob das Thema Verbesserung alte Filme mit dem Thema KI den "Stand der Technik" abbildet oder ob man doch IMMER ein Zusatzprodukt wie NeatVideo oder Topaz Video braucht.

    Resolve hat eigene Möglichkeiten.

    Aber auf eine Einbindung von Neat wurde ich nicht verzichten. Für mich ist Neat da einfach das Maß.




    Gruß

    Peter

    Spricht etwas dagegen, wenn man Ton und Kommentare erst in der Final Sequenz dazufügt ?

    Grundsätzlich nicht, es ist eher eine Frage wie man selbst besser klarkommt.


    Vom Ergebnis her gibt es da eigentlich keine Unterschiede, solange man "sauber" arbeitet. Also insbes. das Kanal-Mapping, sowie die Verwendung und Einstellungen der A-Spuren versteht und beachtet.


    Allerdings, je länger die Sequenz ist (und die Final Sequenz kann ja recht lang sein), desto unübersichtlicher wird es, und umso leichter können sich Fehler einschleichen. Also z.B. unbeabsichtigte Verschiebungen anderere Clips an einer Stelle erfolgen, die man dann nicht (sofort) sieht.



    "Zusätzlichen" Ton (= also Kommentare, Geräusche, Musik, etc.) kann man problemlos dort einfügen und bearbeiten, wo es am günstigsten passt.

    Hier kommt dann eher wieder die Frage der Übersichtlichkeit ins Spiel.



    Der O-Ton eines Video-Clips liegt aber halt immer auf der "untersten" Sequenz.

    Wenn also der Ton dieses einen speziellen Clips einer Bearbeitung unterzogen werden soll (Lautstäkre / Filter / oder Audio-Überblendung zwischen zwei Clips) , so sollte man dies immer gleich in den einzelnen (Unter-)Sequenzen vornehmen.


    Denn alle (Audio-)Filter, Überblendungen, etc., die in einer höheren Sequenz auf den Sequenz-Clip einer eingebetteten Sequenz angewendet werden, wirken sich auf den vollständigen Inhalt dieses Sequenzclips aus. Bearbeitungen von Teilbereichen sind an der Stelle nur recht umständlich zu handhaben.



    Und an der Stelle nochmal mein Rat - verzichtet auf VA-Spuren!!

    Trennt Bild und Ton sauber auf V-Spuren und A-Spuren. Grade bei größeren Projekten (längeren Sequenzen) ist dies letztlich wesentlich besser zu handhaben.


    Da die Audio-Bearbeitung in Edius auch insges. nicht grade sehr komfortabel ist, sollte man zusätzlich über einen guten Audio-Editor verfügen.

    Der in Edius 11 kostenlos enthaltene Acon Acoustica ist da schon recht gut, die Erweiterung würde sich aber durchaus lohnen. Ich selbst nutze aber seit vielen Jahren andere Lösungen vom Hersteller Steinberg.



    Nun war es schon das oder andere Mal so, daß ich gerne z. B. die Musik von Sequenz 1 in Sequenz 2 hineinlaufen lassen möchte,

    Was hindert Dich denn daran?

    Der/die Sequenz-Clip(s) auf der höheren Sequenz verhalten sich dort doch so, wie jeder andere "normale" Einzel-Clip auch.


    Also sind auf diesen doch auch Überblendungen, oder L-/ J- Schnitte möglich sofern die (Unter-)Sequenz genügend "Blendenfleich" enthält.

    Bedeutet:

    1. auf der Untersequenz vorn und hinten etwas mehr Material stehen lassen = als Blendenfleisch für die Überblendungen;
    2. auf der höheren Sequenz dann diese dort zunächst nicht nötigen Bereiche mit N, bzw. M "wegschneiden";
      - hier macht es sich gut, wenn man in der Untersequenz entsprechende Sequenzmarken setzt, die dann in der höheren Sequenz als Clipmarken angezeigt werden können und für die Schnittpositionen genutzt werden können;
    3. danach auf den/die Sequenz-Clip(s) in der höheren Sequenz die (Audio-)Überblendung anwenden, oder einen L-/J- Schnitt ausführen.


    Auf den üblichen Stereo-Spuren funktioniert das einwandfrei, solange es ausreicht den kompletten Stereo-Mix auf diese Weise zu bearbeiten.

    Doch sollte dies eigentlich i.d.R. völlig ausreichen.


    Was wohl eher seltener der Fall sein dürfte, wäre aus irgendwelchen Gründen nur bestimmte Audio-Inhalte (A-Spuren) der Untersequenz überblenden zu wollen. Also z.B. nur die Musik, nicht aber den O-Ton, so geht das auch, bedeutet aber etwas mehr Arbeit.


    • Hier muss dann zunächst in den Projekteinstellungen "Platz" geschaffen werden, indem dort entsprechend mehr Audiokanäle ausgewählt, also z.B. 4 Ch, oder entsprechend mehr.
    • Die Bearbeitung In der Untersequenz erfolgt dann zuächst wie immer mit mit allen Audio-Spuren auf die Stereo-Kanäle Ch1/Ch2 gemappt, denn sonst hört man nichts, sofern man nicht über weitere Lautsprecher verfügt.
    • Ist die Bearbeitung der Untersequenz abgeschlossen, stellt man im Kanalmapping der Untersequenz dann die Ausgabe z.B. der Musik-Spur um auf die separten Ausgabekanäle Ch 3 /Ch 4.
    • In der höheren Sequenz gibt es dann für den Sequenz-Clip zwei A-Spuren, einmal für den O-Ton, Kommentare, und eben einen weitern für Musik, der jetzt einzeln bearbeitet werden kann.
    • Hier setzt man im Kanal-Mapping der höheren Sequenz dann die Ausgabe der 2. Audio-Spur auch wieder auf den Ch 1/2, also die normale Sterolautsprecher.


    Hört sich komplizierter an, als es ist. Man muss nur etwas üben.

    Aber i.d.R. ist das halt auch nicht notwendig, da meist die Variante alle Audioinhalte zu überblenden normalerweise ausreicht.



    Gruß

    Peter



    , von denen man dann Ch 1/Ch 2



    2ch für O-Ton,


    Will man also (




    Wenn man






    en Sequenz-Clip dann auf

    Es würde mich interessieren wie die Meinung dazu ist und was evtl. in welchem Programm idealerweise gemacht wird.

    Hi,


    zu Edius kam ich mit der Version 7, nachdem AVID mein zuvor genutztes NLE Pinnacle Liquid aufgekauft und dann eingestellt hatte. Die Upgardes bis zur jetzigen Version Edius 11 (WG) habe ich immer mitgemacht.


    Seit BMD kostenlose Versionen des Compositing-Programms BMD Fusion (Version 6 oder 7?) herausgegeben hat, verwende ich dieses sehr gern.

    DaVinci Resolve kenne ich ebenfalls seit dessen erster kostenlosen Version (8). Und seit einigen Jahren verfüge ich durch meine Kamera BMD PCC 6K über eine Lizenz für Resolve Studio, welches auf meinem System auch in der aktuellen Version 20 installiert ist.



    Die Fortschritte, die Resolve in diesen Jahren gemacht hat, sind wirklich beachtlich. Und seit der Integrierung von Fusion in Resolve steht den Nutzern (auch schon in der kostenlosen Version) ein wirklich mächtiges und sehr umfassendes NLE zur Verfügung (was halt auch die 4.000 Seiten Benutzeranleitung erklärt).

    Wobei ich - genau wie Kurt - immer empfehlen würde sich die (einmalig) kostenpflichtige STUDIO-Version zu leisten, wenn man ernsthaft mit Resolve arbeiten möchte.




    Mein Problem mit Resolve ist, dass ich trotz mehrfacher ehrlicher Bemühunjgen mit dem dortigen Workflow einfach nicht zurechtkomme.

    Im Gegensatz zu Fusion (welches ich zum Glück über meine Lizenz als SAL Version Fusion Studio nutzen kann) entspricht Resolve absolut nicht meiner Arbeitsweise. Ich empfinde diesen Workflow eben nicht als "einfach und schnell", sondern als unhandlich und kompliziert.

    Und..., die meisten so tollen Möglichkeiten, die Resolve durchaus und grade auch mit seinen KI-Tools bietet, benötige ich halt einfach nicht. Oder habe dafür andere Lösungen (z.B. im Bereich Audio), die mir auch Resolve nicht bietet. Auf die ich also auch bei Nutzung von Resolve immer zurückgreifen würde.


    Daher nutze ich Resolve für mich nicht. Kann aber trotzdem jedem nur empfehlen, es sich zumindest mal anzuschauen und auszuprobieren.



    Mit Edius (in dem ich auch entsprechend gut eingearbeitet bin) komme ich also wesentlich besser und schneller zu dem von mir gewünchten Ziel.

    Dabei sollten die Möglichkeiten, die Edius bietet bitte auch nicht unterschätzt werden. Doch auch hier gehört halt eine gute Einarbeitung und Übung im Umgang mit bestimmten Komponenten (wie Zeiteffekten oder Masken) dazu. Dann geht das auch relativ schnell und einfach.


    Die mit Edius X begonnene und mit E 11 fortgesetzte "Modernisierung" des Programms läuft leider etwas schleppend. Hat mir aber für meine Arbeit doch viele Vorteile gebracht. Und grade auch der BAT-Server in seiner jetzigen Version 2.0 ist für mich ein großer Gewinn, der nicht unterschätzt werden sollte.

    Es gibt für mich also nur wenig, was ich in Edius vermisse. Eher sind es schon länger geforderte Überarbeitungen (wie z.B. die 10bit-Einbindung von NEAT), die endlich umgesetzt werden sollten.




    Doch egal wie auch immer man sich entscheidet (und das gilt halt nicht nur für den Bereich NLE). M.E. ist es wichtig sich nicht zusehr zu "zerfransen".

    Damit meine ich, man sollte eigentlich nicht ohne wirklichen Grund mehrere gleichartige Programme nutzen, die man dann jeweils nur halbherzig beherrscht.


    Besser ist es aus meiner Sicht, sich für die jeweiligen Aufgabenstellung möglichst nur für ein Programm zu entscheiden und dieses dann auch möglichst bis ins letzte Detail zu beherrschen.


    Wobei dies eben durchaus auch bedeuten kann, dass man unterschiedliche Programme für die unterschiedlichen Bereiche (wei eben Videoschnitt und Audiobearbeitung) nutzt und sich einen geeigneten Workflow zurecht legt. Ein solcher ist i.d.R. über die div. Austauschformate problemlos möglich.


    Gruß

    Peter