Beiträge von Captain

    Hier sollte man unbedingt darauf achten, dann im Speicherfenster das neuere ***.etl2 -Format manuell auszuwähen.

    Weil wir das gerade so service-mäßig alles aufbereiten, wiederum von mir DAZU noch ein Hinweis: Die ETL2-Speicherung KANN zickig sein. Zumindest auf meinem Rechner habe ich manchmal das Problem, dass ich einen Titel erstelle, Schriftgröße und Positionierung klar mache, und im Moment des Speicherns als etl2 verschiebt sich dann einiges (Schrift wird plötzlich kleiner und/oder verrutscht in der Position). Dann muss man den Titel wieder öffnen, muss alles nochmal geraderücken, und wenn man nun speichert, bleibt auch alles schick.


    Das macht den Quicktitler etwas nervig, aber schlussendlich gilt hier wie auch in anderen Softwares: wenn man die Macken kennt, weiß man auch, wie man sie umgehen kann... ;)

    Das meinte ich damit nicht. Der Hinweis ist schon ok. Das ist mir auch schon passiert. Es ging mir nur durch den Kopf, dass man darauf hinweisen muss, dass es die "Möglichkeit" gibt veränderte Dateien einfach unter einem neuen Namen zu speichern. Das macht jeder Computer-Nutzer täglich bei Word und Excel. Ich fand es amüsant, dass man manchmal vor lauter Wald die Bäume nicht sieht und das Offensichtliche nicht auf andere Anwendungs-Bereiche selbst überträgt. Manchmal kommt man nicht auf das Einfachste und sucht nach einer "Spezialfunktion".

    Achso. Ja, da hast Du recht. Ist ein klassisches Wald-&-Bäume-Problem. :)

    Interessant, dass man das erklären muss. [...] Aber manchmal liegt das Offensichtliche wohl zu nah.

    Mir ging es eher darum, darauf hinzuweisen, dass man ggf. echt aufpassen muss, welchen Button man da drückt. Eine Unachtsamkeit, und man überschreibt einen vorherigen Titel und merkt es u.U. gar nicht. Mir ist das schon mehrfach passiert, daher mein Hinweis auf erhöhte Konzentration beim Speichern.

    Genau. Und dieser Teil:

    und speicherst unter neuem Namen ab.

    ist von elementarer Bedeutung. Denn wenn Du nur "speichern" drückst, überschreibst Du ja den vorigen Titel. Und das ist dann blöd, wenn Du den an einer oder mehreren Stellen im Projekt noch im Einsatz hast und vor dem Exportieren nicht noch mal alles durchschaust... Hier wartet also der Fehlerteufel. Deswegen beim Speichern (also beim "speichern unter...") immer konzentrieren!

    Ich wandle die importierten Clips in der BIN sofort als HQX(fine) um (CTRL+A auf importierte Clips > krMT auf einen Clip > Umwandeln > Batch...).

    Also, DIESES spezielle Fass wollte ich jetzt gar nicht aufmachen, weil ich nicht denke, dass Herbie jetzt seinen kompletten Arbeitsprozess umstellen wird. Mir ging es nur um das finale Ergebnis, Das ist dann EINE Datei, die mal deutlich größer ist (hat aber eben auch mehr Videoqualität), und daraus kann man dann wieder das gewohnte Abspielformat wandeln. Und wenn man sie nicht mehr will, löscht man sie einfach.

    Auf jeden Fall muß irgendwas passieren.


    Im Moment exportiere ich über die CPU und das ist seeeeeeeeehr langsam.

    Exportiere doch eine AVI in den Codec, mit dem Edius intern sowieso arbeitet - also GV-HQ bzw. GV-HQX. Das geht schnekl, und heraus kommt eine riesige Datei, die Du dann in einer freien Software wie Handbrake oder ShutterEncoder in ein h.264/265 umrechnen kannst. Diese Programme arbeiten mit einer Nvidia rasend schnell. Die riesige AVI kannnst Du danach wieder löschen (oder als Qualitätsmaster archivieren).

    Probier mal, die 29,97-Clips im BIN via "Eigenschaften" auf 30p zu stellen (erst danach auf die Timeline ziehen!). Das bewirkt, dass der Clip abgespielt wird mit 30 Bildern in einer Sekunde. Dadurch wird er zwar minimal kürzer, aber der Unterschied sollte in diesem Fall kaum bemerkbar sein.

    Du siehst aber bereits auf einem halbwegs großen UHD-Fernseher, ob es Unterschiede gibt.


    Und mach eine Testvorführung mit drei, vier Leuten, die Dein Problem nicht kennen. Wenn eine solche Stelle kommt, schaue ihnen unauffällig ins Gesicht. An ihren Reaktionen kannst Du schonmal einiges abschätzen.

    also da es mir wirklich um die große Leinwand geht, ist Qualität das oberste Kriterium, weniger der Preis (der ja auch bei Topaz nicht so hoch ist).


    Die Frage also: ist Topaz oder Aiarty qualitativ besser?

    Diese Frage kann Dir so niemand beantworten - denn das hängt stark von der Art des Bildes ab. Ein Wimmelbild mit vielen Details wird evtl. anders aussehen als ein sehr flächiges Bild mit wenig Details, dafür mehr Farbverläufen. Vergiss bitte nicht, dass diese Programme gern auch verschiedene Parameter bieten, die man dann aufwändig testen muss. Und erst nach ewig langen Rechenzeiten sieht man dann, ob das Ergebnis nutzbar ist.


    Zudem darf ich anhand Deiner Fragen im Forum vermuten, dass Du nicht gerade sehr fortgeschritten in diesem Bereich bist, und wir Dir aus der Ferne nicht alle Fragen umfänglich und mit Garantie beantworten können.


    Wenn Qualität wirklich das oberste Kriterium ist (und die Wirkung auf der großen Leinwand), dann lass die fraglichen Bilder nochmal neu zeichnen!


    /edit: da war ich wohl zu langsam...

    okay, wenn wir von 5 Bildern sprechen, die vergrößert werden müssen, was wäre ein ungefähres Honorar?

    Das hängt natürlich davon ab, was der Auftragnehmer insgesamt für den Job bekommen hat.

    Also wenn der Zeichner die 5 Szenen nochmal vergrössert ausgibt kostet das genau 0 €.
    Das ist in wenigen Minuten gemacht.

    Naja. Siehe oben. Wenn der Ursprungsjob vernünftig gut bezahlt wurde, und das Ganze nach unserer Vorstellung hier technisch recht einfach machbar ist, kann man in der Tat Glück haben, dass der Auftragnehmer das einfach nochmal gratis dazugibt. Insbesondere, wenn ggf. weitere Aufträge in Aussicht stehen (z.B. weil Du in naher Zukunft nochmal ein ähnliches Projekt hast).

    Ist Dir der Auftragnehmer beim Ursprungsjob ohnehin finanziell schon sehr entgegen gekommen (hat also sehr günstig für Dich gearbeitet), fände ich es unhöflich, hier auf eine Gratiszugabe zu hoffen. Mindestens was für die Kaffeekasse kann man da schon rüberwachsen lassen. ;)

    Na, wenn Du es nicht weißt... ;)


    Aber ja, offenbar wurde da digital gearbeitet. Also extrem vermutlich vektor-basiert. Demnach solltest Du da mal Kontakt aufnehmen und sagen: "Hör mal, die Einstellungen 13, 25 und 128 benötige ich näher... Nichts verändert, nichts neu zeichnen, nichts neu bewegen. Nur die Kamera näher dran - wie groß ist Dein Aufwand?" Und dann wird Dir der Zeichner was sagen.


    Noch einfacher kannst Du es ihm machen, wenn Du die fraglichen Stellen im Layouter einfach nur mal so vergrößerst, wie es Dir passt, und machst Screenshots davon. Dann weiß der Zeichner genau, wie nah Du die Kamera brauchst, und er kann es relativ technisch wegarbeiten - ohne, dass Ihr noch tausendmal "Passt das so?" spielen müsst.


    Und wie gesagt: abhängig davon, über wie viele Stellen wir hier reden, scheint mir das die absolut praktikabelste Lösung zu sein.

    PS: Als Auftragnehmer kann ich Dir sagen, dass es normalerweise ziemlich nett ist, wenn man zu einem vergangenen Projekt nochmal einen kleinen Nachfolgeauftrag bekommt - vor allem, wenn die Dinge tatsächlich so einfach liegen, wie ich es hier vermute. Da nimmt man als Künstler nochmal ein bisschen Kleingeld für vergleichsweise wenig Arbeit mit. Besser, als wenn große Software-Konzerne das Geld bekommen (aber nicht in Dtl. versteuern) für ein Ergebnis, mit dem Du nicht 100%ig zufrieden bist.

    Topaz ist - offenbar zum Ärger vieler Langzeitnutzer - zu einem Abo-Modell übergegangen. Wenn man dieses Abo aber monatlich kündigen kann (weiß ich nicht), dann könntest Du das Programm nutzen, solange Du es brauchst (theoretisch könnte ein Monat ja schon reichen), und dann kündigst Du es eben wieder.


    Ich schätze, niemand hier hat ein Kino zu Hause. Aber wenn Du einen UHD-Monitor hast, und Dein Ausgangsmaterial 4k/UHD ist, dann solltest Du auch auf Deinem Monitor beurteilen können, wie weit es geht. Ganz theoretisch sieht man mit guten Augen schon nach wenigen Prozenten einen Qualitätsverlust (so ab 105% bis 110%).


    Aber mal ein anderer Gedanke:
    Wurde Deine Animation denn analog gezeichnet oder digital erstellt? Falls digital, dann sind die Arbeitsdateien doch sicher noch vorhanden? Dann könnte doch der Ersteller dieselben Sequenzen nochmal in näherer Einstellung rausrechnen? Der Aufwand hält sich u.U. sogar sehr in Grenzen (man muss ja "nur" die virtuelle Kamera näher ranrücken und exportieren - die Zeichnung an sich und die Bewegungen sind ja schon gemacht), sodass Du nur nochmal ein kleines Zusatz-Sümmchen investieren musst. Aber Du bekommst Original-Qualität (statt herumgedoktorte Verbesserungen), musst kein Geld für extra Software ausgeben, und sparst Dir sehr viel Nerven und Lebenszeit beim Versuch, mit der Software zu akzeptablen Ergebnissen zu kommen.

    Kurz und schmerzlos: Nein. Was Du im Quicktitler nicht selber an Einstellmöglichkeiten findest, gibt es auch nicht. Der Quicktitler ist ein ca. 20 Jahres altes Stück Software, das es nur noch gibt, eben weil es so simpel ist und niemanden mehr was kostet. Er wird nicht weiterentwickelt und behält daher alle Macken, die er so hat (und das sind einige).


    Lang, aufwändig und schmerzvoll: Ich kann Dir aufgrund Deines Screenshots nur Folgendes empfehlen: Nimm Dir mal ein bisschen Zeit für Typografie und Gestaltung. Du hast da einen solch bunten Zirkus an noch bunteren Gestaltungsvorlagen, dass mir schon aus der Ferne die Augen weh tun. Weniger ist mehr, und wenn Du Dir ein paar Grundlagen angelesen hast, wirst Du all diese vielen Vorlagen nicht mehr brauchen. Und dann hat sich Dein Problem auch erledigt...

    Du kannst versuchen, in den Einstellungen die Darstellung der Wellenform von linear auf logarhytmisch zu ändern (oder anders herum) und schauen, ob Dir das was bringt.


    Ansonsten kannst Du auf die Keyframes rechtsklicken und im erscheinenden Mini-Fenster einen Wert eingeben. Das ist dann zwar etwas nervig, wenn Du sehr viele Keyframes hast, aber immerhin geht es.

    Wenn Du GV HQX ausgibst und ein langes Projekt mit vielen Effekten hast, dann kann es gut sein, dass Edius scheinbar minutenlang nichts macht. Tatsächlich finden da einige viele Hintergrundberechnungen statt. Irgendwann kommt der Moment, wo der Fortschrittsbalken plötzlich losrennt und innerhalb relativ weniger Sekunden der Export fertig wird.


    Gegenprobe: vor dem Export das gesamte Projekt einmal durchrendern lassen (dauert auch lange) und die dann grün gerenderte Timeline als HQX exportieren (geht dann nämlich schnell).

    Man stelle sich vor, man würde einfach sinnvoll (Einbein-)Stativ, Kirschkernkissen oder Gimbal benutzen (vor allem, wenn man das Zeug ohnehin besitzt). Oder man lernt, z.B. aus der Hüfte zu schwenken. Dann müsste man nicht ständig neue Mercalli-Versionen kaufen, wäre nicht den ganzen Tag mit Stabilisieren beschäftigt und müsste vor allem nicht

    jederzeit nachstabilisieren

    Nachteil: Man hätte evtl. auch nicht so viel Jägerlatein für den virtuellen Stammtisch...