Projektlänge im "Projekt Starten" Fenster

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  • Projektlänge im "Projekt Starten" Fenster

    Hallo zusammen,

    da ich meine Filme immer in mehrere Einzelprojekte aufteile, wäre es gut, wenn man im Projekt Starten Fenster die Länge der einzelnen Projekte, die dort ja aufgelistet sind, anzeigen lassen könnte.

    Weiss event. jemand, ob das möglich ist, wenn ja, wie ?

    Danke im voraus für Tipps.
    Gruß
    Herbie
  • Hi,

    nein, in dem von Dir wohl angedachten Sinne (wenn ich das richtig verstanden habe) ist das nicht möglich und wäre nach meinem Dafürhalten auch eine sinnlose Information.
    Da wäre eher die Projektgröße = belegter Speicherplatz interessanter. Aber die kann man ja jederzeit in Windows über den Projektordner abrufen. Das sollte dafür eigentlich ausreichend sein.

    Wie wolltest Du denn eine "Projektlänge" auch definieren

    - die Länge des vorhanden Quellmaterial, welchen Wert dann z.B. für Standbildern?

    - der Wert aus der Addition der angelegten Sequenzen?
    • wie soll Edius da erkennen, ob schon eine (oder mehrere?) Mastersequenz(en) = Zusammenfassung von Einzelsequenzen als Film angelegt wurde(n),
    • oder andere nested Sequenzen, die in der Gesamtlänge dann ja keine Rolle spielen;
    • oder welche Sequenzen ggf. nur Variationen des Schnittes sind, von denen letztlich nur eine verwendet würde.



    Allerdings könnte Dir vielleicht geholfen werden, wenn Du Deine Arbeitsweise anpassen würdest, bzw. die eigentlich (auch bei anderen NLEs) gedachte Arbeitsweise verwenden würdest.

    Ein Projekt sollte eigentlich immer für den vollständigen Film angelegt werden.
    Auch wenn man z.B. Trailer, unterschiedliche Schnittvarianten, oder alternative Inhalte erstellt, kann und sollte man die immer aus dem (ich nenne es mal jetzt nur so) "Gesamtprojekt" erstellen.

    Um in einem (größeren) Projekt sinnvoll arbeiten zu können, sollte man dieses in Sequenzen aufteilen. Also noch gut zu überblickende Abschnitte (z.B. (DVD)-Kapitel) des Filmes.
    Das ist im Prinzip nichts anderes, als was Du (wie gesagt, wenn ich es richtig verstehe) mit Deinen "Einzelprojekten" machst. Nur halt innerhalb eines Projektes.
    Der Vorteil läge dann aber (u.a.) darin, dass Du in dem Projekt alles jederzeit übersichtlich geordnet vorliegen hast und nicht ständig die Projekte wechseln müsstest.

    Diese Einzelsequenzen würden dann (nested = also quasi als 'Clip') in einer 'Mastersequenz' zusammengefasst, die dann den vollständigen Film darstellt.
    Und hier hättest Du dann die Information, die Du jetzt vermutlich haben möchtest. Nämlich die Gesamtlänge Deines Filmes.


    noch als kurzer Nachtrag:
    In Edius können auch mehrere Sequenzen gleichzeitig geöffnet sein. Diese liegen dann als 'Reiter' auf der TL.
    Will man dann in der Bearbeitung zwischen den Sequenzen hin und herspringen, braucht man nur auf den entsprechenden Reiter klicken und ist im Bruchteil einer Sekunde in dem zu bearbeitenden Teilstück.
    Das ist wesentlich bequemer als ständig ein anderes "Einzelprojekt" aufzurufen.

    Das wäre mein Vorschlag dazu.



    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9

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  • Hallo Peter,

    Vielen Dank für diese vor Dir vorgeschlagene Wegbeschreibung, ich werde das in meinem nächsten Projekt mal versuchen, umzusetzen.

    Wie machst Du das mit den Clips ?

    Lädst Du gleich zu Anfang ALLE CLIPS der Reise in Dein Projekt oder fügst Du die, die Du bspw. Sequenz für Sequenz brauchst, dann immer zu. gg. Zeit hinzu ?

    Wenn ich nämlich mein nächstes Projekt (Südafrika) anschaue, sind das über 2000 Clips.
    Gruß
    Herbie
  • Hi Herbie,

    die Clips kannst du auch alle gleich am Anfang in die Bin laden. Dort kannst du ja auch wieder mit Ordnern und Unterordnern sortieren. Das Material einer Reise würde ich z.B. nach Tagen sortieren. Innerhalb eines Tages vielleicht nach Orten, wenn man an mehreren war. Jeder Tag oder Ort könnte in einer Sequenz geschnitten werden und alle Einzelsequenzen in einer Mastersequenz zusammengefasst werden. Weitere Ordner für Sequenzen, Titel, Musik, Komentare, Grafik, Bilder... sind auch sinnvoll.
    Dem Ordnungswahn kann freien Lauf gelassen werden.

    Peters Vorschlag, eine ganze Reise in einem Projekt zu schneiden kann ich nur ganz arg zustimmen. Es ist immer alles schnell im Zugriff. Wenn du z.B. einen bestimmten Titelhintergrund mit einer bestimmten Animation für alle Orte verwenden willst, musst du das nicht von Projekt zu Projekt kopieren. Und deine Einzelteile musst du am Ende nicht aus mehreren Projekten als Datei ausgeben (und somit einmal mit Qualitätsverlust berechnen) und dann in einem "Gesamtprojekt" wieder zusammenbauen um es erneut als Ganzes zu berechnen - mit weiterem Qualitätsverlust.

    Gruß Uwe
    Edius Pro 8.53 / PC Win7 Home Premium SP1, Intel i5 4460, 3,2GHz, 8GB RAM, Nvidia Geforce gtx 750 (2GB), 256 GB SSD für System, 1 TB HDD für Daten, Lieblingsspielzeug: ShuttlePRO v2
  • Hi Herbert,

    ich habe eine gewisse Projektorganisation.

    Das fängt damit an , dass es in der Bin eine bestimmte Ordnereinteilung gibt. Wobei einige Ordner bereits feste Standarddateien - z.B. mein Intro, ColorMatte, etc. enthalten (geht über Projektvorlagen - s. hier )

    Auf eine Reise bezogen könnte das dann ungefähr so aussehen:

    0 - Sequenzen;
    1 - Clips;
    11 - Abreise und Flug;
    12 - Urlaubsort;
    13 - Ausflug nach...,
    usw. - (wobei 11 - bis 19 - Unterordner von 1 - Clips wären) (1)
    ...
    bis hin zu

    8 - Audio
    81 - Musik
    82 - Kommentar
    83 - Toneffekte

    9 - Export

    Die Ziffer am Anfang des Ordnernamens dient dazu die gewünschte Sortierung in der Bin zu gewährleisten. Wichtig ist halt nur, sich eine Übersichtlichkeit zu schaffen.
    (1) - ob die Einteilung der Unterordner jetzt dem einzelnen Filmkapiteln entspricht, oder einer andere Sortierung folgt, ist auch egal; Hauptsache sie ist für Dich nachzuvollziehen - d.h. ein Clip ohne großes Suchen schnell auffindbar.
    ……..Je nach Bedarf kann man die Unterteilung natürlich auch "verfeinern", indem z.B. Unter-Unterordner angelegt würden - z.B. 111 - Kofferpacken; 112 - Fahrt zum Flughafen; 113 - Auf dem Airport; ….



    In der Regel würde ich das vorhandene Material jetzt komplett importieren und in die entsprechenden Ordner verteilen.
    Also gemeint ist natürlich einen Datenträger (Band/Karte) importieren und dann verteilen. Danach den nächsten.
    Die Verteilung geht ja bei den meisten Projekten recht einfach, da die Clips ja in einem gewissen Zusammenhang aufgenommen wurden. Da ist das meist kaum große Arbeit, sondern halt nur Clip 1 bis 45 in Ordner 11; 46 bis 95 in Ordner 12, usw.

    Es ist dabei aber natürlich jederzeit auch möglich nachträglich weiters Material einzufügen. In einigen Bereichen ist das ja nicht anders möglich, z.B. bei der Musikuntermalung, die man ja sicherlich nicht sofort weiß.
    Letztlich wäre es aber egal und dem eigenen Belieben überlassen, wann man das Material importiert. Hauptsache es ist dann da, wenn man es benötigt.


    Dann werden halt nacheinander einzelnen Teilsequenz angelegt und der Schnitt vorgenommen.
    In der Regel lasse ich die Sequenzen auch geöffnet um schnell wechseln zu können. Es sei denn, es wird zu unübersichtlich, dann schließe ich eben die nicht benötigten Sequenzen. Die lassen sich ja jederzeit aus der Bin heraus schnell öffnen.

    Irgendwann kommen die Einzelsequenzen in eine Mastersequenz 'Filmtitel', die mir dann auch Auskunft über die Gesamtspiellänge gibt.


    Meiner Erfahrung nach lassen sich so selbst sehr große Projekte problemlos bewerkstelligen.


    Gruß
    Peter

    Hi Uwe, diesmal warst Du schneller... :D
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  • gerang schrieb:

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    Gruß

    Gerhard
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