alte MiniDV Aufnahme - als SVIDEO - in bestmöglicher Qualität erfassen

  • Workgroup Version 8.5x

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • alte MiniDV Aufnahme - als SVIDEO - in bestmöglicher Qualität erfassen

    Hallo Zusammen,

    ich habe hier von einem Freund ca. 600 MiniDV und ca. 100 SVHS Bänder die für Vimeo in H264 umgewandelt werden sollten. Für die Erfassung stehen HD Storm und SVIDEO (von der Canon XL1s) zur Verfügung.

    Die DV Aufnahme sind damals als 16:9 gemacht wurden. (ich muss also etwas in die Aufnahme hineinzoomen)

    Meine ersten Überspielversuche - sind für mich - etwas enttäuschend: zeta-uploader.com/en/947448378
    (Ich hatte die Erwartung, dass die Qualität mit DV-Erfassung grob vergleichbar ist, nur die Konturen sind etwas "weicher" (Schärfeverlust)

    Meine Fragen:

    • Sind oberes Halbbild sowohl bei SVIDEO Erfassung als auch bei der Bearbeitung von VOBs die korrekte Einstellung, oder?
    • Gibt es Einstellungen, wo die "Treppchenbildung" nicht so stark ist? (ich dachte mir, es wäre nur bei direkter DV-Erfassung der Fall) Die Treppchen bzw. das Flimmern ist vor Allem erst nach dem Export aus Edius sichtbar. Wenn ich mir die 30Mbit AVI Aufnahme in VLC anschaue, ist es zwar sichtbar aber wesentlich besser.)
    • Würdet ihr eher die Hardwarefilterung der Storm (2D /3D) oder eher Neat Video verwenden? (NV habe ich bei den Testaufnahmen benutzt)
    • Würdet ihr schon das Projekt auf Progressiv ändern oder diese erst beim Export verwenden?


    Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

    Gr. I.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ediusisti ()

  • Hallo
    ich habe mir die clips angesehen, also so schlimm empfinde ich es nicht, das war damals halt so....
    Die Clips sind in 4:3 16:9 ??
    NV ist für Entrauschung geeignet. Dauert aber ewig.


    gruß Peter
  • @Peter Friesen,

    vielen Dank für den Link.

    Kein schlechtes Angebot, ich diesem Fall werde ich es aber selbst machen, weil es sich um das Video-Erbe eines alten gemeinsames Freundes handelt, wo die Aufnahme zu retten mir genauso wichtig ist, als meinem Freund. Außerdem würde es bei dieser Menge einige Tausende kosten, was keiner zahlt. Ich werde halt jedes WE 5-6 Bänder überspielen. Nach 1-2 Jahren sind wir dann fertig. :)

    Ich bin eh jedes WE bei ihm, die Kassetten parallel zu überspielen, ist ja kein großer Extraaufwand.

    Ich habe sonst gesehen, dass die 16:9 Erfassung eine Einstellungsfehler war, hier kann ich noch etwas verbessern. Ich experimentiere aktuell noch mit Matrix-Filter gegen "Treppchenbildung", mal schauen, was sich noch machen lässt.

    Gr. I.
  • Hi,

    Du darfst natürlich nicht zuviel erwarten.
    Auf heutigen TV-Geräten wird durch die geringere Qualität von SD-Aufnahmen nie ein dem heutigen Seheindruck vergleichbares Bild entstehen. Je Größer dabei der TV ist, desto problematischer wird es.
    Wobei die heutigen Geräte schon auch im Upscalling recht gute Arbeit leisten. Aber bei SD hilft da meist nur ein etwas größerer Abstand zum Gerät, was ja den Sehgewohnheiten auf den alten Röhrengeräten entspricht.

    DV sollte auch nicht allzu problematisch sein. S-VHS ist da leider - was die gespeicherten Bild-Informationen betrifft - doch noch "schlechter". Beide liefern aber halt nur Halbbilder und keine Vollbilder.
    Daher können bei Standbildern und auch bei der Vorschau im Videoschnitt "Kämme"/"Treppchen" entstehen. Bei der Wiedergabe über ein TV-Gerät sollte dies aber dann nicht auftreten.

    Insoweit würde ich es auch bei Halbbildern belassen, zumal Du ja ausschließlich DV-/S-VHS-Material hast und nicht mit "modernem" progressiven Material mischen willst.
    Eine Wandlung in Vollbilder bringt nach meiner Erfahrung qualitativ nichts, sondern eher eine Verschlechterung. Das gilt auch für den Export!!! - also Export als H.264 mit Halbbildern,

    Du solltest in Edius entsprechende SD-Projekte anlegen. Hier gilt dann oberes Halbbild zuerst.

    Zwar gilt für DV-Bänder abweichend davon unteres Halbbild zuerst, doch dies wird von Edius beim Verwenden des Quellmaterials auf der TL berücksichtigt und automatisch angepasst. Deshalb wäre hier ein DV-Projekt falsch, da Du ja nicht auf Band zurückspielen, sondern in eine Datei ausgeben willst.


    Auch würde ich es bei einem 4:3-Format belassen, wenn die Aufnahme in diesem Format gemacht wurde. Also nur dort ein 16:9-Projekt verwenden, wo auch tatsächlich schon 16:9 aufgenommen wurde.
    Ein "hineinzoomen" sollte dann eigentlich unnötig sein (höchstens beim S_VHS-Material notwendig sein).


    Eine Filterung würde ich möglichst nur dort anwenden, wo es wirklich notwendig ist (z.B. Low-Light), da dies meist eine gewisse "Unschärfe" ergibt.


    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Ediusisti schrieb:

    ich habe hier von einem Freund ca. 600 MiniDV und ca. 100 SVHS Bänder die für Vimeo in H264 umgewandelt werden sollten. Für die Erfassung stehen HD Storm und SVIDEO (von der Canon XL1s) zur Verfügung.

    Die DV Aufnahme sind damals als 16:9 gemacht wurden. (ich muss also etwas in die Aufnahme hineinzoomen)
    Ich verstehe da einiges nicht?
    Ich lese 100 S-VHS_Bänder und ich lese HD Storm und Canon XL1s

    S-VHS war noch analog ? Wie werden die S-VGA-Bänder digitalisiert?
    Canon XL1s war bereits eine "DV-Kamera", also bereits digital, wie die 600 Mini-DV-Bänder.
    Was hat die HD Storm mit der Erfassung zu tun? (Ich habe auch eine HD-Storm im PC)
    -----------------
    Ich habe damals meine S-VHS-Kassetten wieder in die JVC-S-VHS-Kamera eingelegt und an einem Sony DHR 1000VC Schnittrecorder, mit Timebase-Korrektur angeschlossen und auf grosse DV-Bänder digitalisiert. Diese Bänder sind auch gleich Archiv.

    Die analogen Hi8-Bänder aus der späteren Sony CCD-VX1 habe ich im Sony Hi-8 Recorder EV-S9000 eingelegt und das Signal in den obigen DV -Schnittrecorder übertragen und als DV ebenfalls auf die grossen DV-Bändern gespeichert.

    Später habe ich dann die entsprechenden Sequenzen ab diesen Bändern, per Firewire ab einem DSR-11 DVCAM-Recorder in den PC, bezw. in Edius eingelesen.
    Aber immer in ein SD-Projekt, je nach Ausgangsmaterial entweder in 4:3 oder 16:9

    Meine Erfahrung war: Möglichst nichts an den Norm-Einstellungen ändern, das ergab das beste Resultat
    .
  • Hi Max,

    vermutlich hat seine Canon einen analogen Eingang, über den er das Signal durchschleifen kann.
    Ich hatte mal früher eine Sony DV-Cam (Bezeichnung weiß ich nicht mehr) mit der ich das auch konnte.
    Frage ist nur, ob das dann auch wirklich S-VHS ist, oder nur "einfaches" VHS.


    Gruß
    Peter
    ASUS P9X79 - i7-4820K CPU 3,70 GHz - 32 GB RAM - PNY Quadro K2000D - 256 GB Samsung SSD + 2 x 2 TB als RAID 1 - RME Fireface 400 - Win 10 Pro - EDIUS WG 9 - BMD FUSION 9
  • Hallo Zusammen,

    @GrauerTiger, ich habe auch selbst einen analogen Bay wodurch ich SVIDEO erfasse, ich habe nur vergessen zu schreiben.

    @volki9, ich habe aktuell noch keinen SVHS Player, ich habe die Arbeit also dort angefangen, wo ich einen Player schon habe. Also bei den MiniDV Bändern mit der XLS1. Digital geht es leider nicht mehr. Ich wollte jetzt keine FireWire Karte mehr kaufen.

    (Wir haben schon einen Panasonic NVHS1000, der aber nicht funktioniert. Fernbedienung habe ich nicht mehr und das abklappbare Panel reagiert nicht. Nicht mal Eject oder Play funktioniert. Ich muss also einen neuen Player kaufen. Er wird wohl ein 6-Head JVC sein.)

    Gr. I.
  • Hallo Ediusisti,
    nur zur Info.

    Mit der Weiterverarbeitung von Mini-DV und S-VHS habe ich mir über mehrere Jahre eine hohe Wissenschaft gemacht, es sind einmalige Aufnahmen und der Aufwand sollte (ein)-malig sein.
    Angefangen wurde mit der DV-Storm. Später kam ich günstig zu einer HD-Storm, wie bei dir vorhanden, und auf die ich stieg um.

    Die Vergleiche der Aufnahmen beider Quellen (S-VHS und mini-DV) von der DV-Storm (unkomprimiert, DV) mit der HD-Storm (HQ, onboard DV) nahmen nicht viel, kaum Unterschiede zu sehen.

    Verbessert wurden die Aufnahmen DV und S-VHS mit AviSynth unter Benutzung eines feinen Script's incluse Filter(TempGaussMC) und Umwandlung nach HQX in Progressiv mit Hochskalierung in HD, bei 4x3 in 960x720 und bei 16x9 in 1080x720.
    Es ist nicht jedermanns Sache, aber prima Quellmaterial für die Weiterverarbeitung in Edius. Über die Hochskalierung mit Edius gibt es von mir hier bereits einen Beitrag ...

    Bei Interesse für AviSynth sollten im Forum Doom9 Gleitz: gleitz.info/forum/ die alten Beiträge darüber noch verfügbar sein.
    Dort und hier bin ich seit Jahren nicht mehr vertreten. Ich habe meinen Arbeitsstil mittlerweile ohne Nachfragen dort mit AviSynth und hier mit Edius 7 gefunden ....

    Warum für Vimeo in H264 umwandeln?
    Die Ausgabe in Mpeg2 oder Mpeg4 (Qiucksync) aus Edius heraus reichen, umwandeln für Vimeo kann man später immer noch durch Projektumstellung.

    Gruß
    Gerd
    GA-Z97-HD3, i5-4670, 16 GB PC3-2800 RAM, Firepro V3900, SSD Samsung EVO, Win 7 64-Bit, HD-Spark
    GA-EP45-UD3P, Q9550S, 8 GB PC2-1066 RAM, Firepro V3900, SSD Transcent 370, Win 7 64-Bit, HD-Storm

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rübezahl ()

  • Peter,

    gurlt schrieb:

    Rübezahl schrieb:

    Warum für Vimeo in H264 umwandeln?
    Die Ausgabe in Mpeg2 oder Mpeg4 (Qiucksync) aus Edius heraus reichen
    Peter,
    ?( H.264 ist MPEG-4 ?, kein Thema wenn er Intel Quicksync nutzt, alles ok.
    Guten Rutsch allen User und den Moderatoren in das neue Jahr, und (356 Tage) schön gesund bleiben.
    GA-Z97-HD3, i5-4670, 16 GB PC3-2800 RAM, Firepro V3900, SSD Samsung EVO, Win 7 64-Bit, HD-Spark
    GA-EP45-UD3P, Q9550S, 8 GB PC2-1066 RAM, Firepro V3900, SSD Transcent 370, Win 7 64-Bit, HD-Storm