Edius X ab 4K kaum zu gebrauchen

  • Moinsen Forum!


    Ich bin eigentlich begeisterter Edius Nutzer seit Version 7, oder gar früher, auf jeden Fall seit etlichen Jahren.

    War und bin immer noch beeindruckt von der Stabilität, dem absolut genialen Fressverhalten (frisst halt jeden Codec ;) ) und vom schnellen Workflow.

    Grass Valley rühmt sich ja eigentlich mit moderaten Systemanforderungen. Ab 4k-Auflösung und 30p hatte ich aber immer schon mit leichtem bis mäßigem Ruckeln zu kämpfen.

    2021 war es dann soweit und ich habe mir einen neuen Rechner zusammengebaut, von dem ich ausging, dass ich 4K (h.264 und h.265) endlich flüssig bearbeiten kann. Dem ist leider nicht so.

    Nachfolgend meine Specs:


    Betriebsystemname - Microsoft Windows 11 Pro

    - Version 10.0.22000 Build 22000

    Prozessor - AMD Ryzen Threadripper 3960X 24-Core Processor, 3793 MHz, 24 Kern(e), 48 logische(r) Prozessor(en)

    BaseBoard-Hersteller - ASUSTeK COMPUTER INC.

    BaseBoard-Produkt - ROG ZENITH II EXTREME ALPHA

    Installierter RAM - 64,0 GB

    Grafik - NVIDIA GeForce RTX 3080

    Laufwerk (C) - M.2 NVMe Corsair MP6000 Pro XT 2TB

    Laufwerk (D) - M.2 NVMe Corsair MP6000 Pro XT 4TB


    Edius X Version - 10.34.12119


    Ist jetzt wirklich nicht der schlechteste Rechner, oder was meint ihr?

    Hinzu kommt, dass das System vor ca. einem Monat neu aufgesetzt wurde, nachdem Windows 11 beim Updateversuch abgeschmiert ist und ich komplett neu installieren musste. Danke dafür Bill! ;)


    Die Mavic 3 Classic wurde bestellt und wird demnächst eintreffen. Also hab ich mir einen Testclip (5.1K, 25p) aus dem Netz geladen um Edius auf Performance zu testen.

    Ruckelt wie sau, auch ohne irgendwelche Effekte. Der Puffer wird sofort leergesaugt. "Hmmm", dachte ich mir, lade dir doch mal Davinci Resolve herunter und probiere es dort aus.

    Und siehe da: Läuft super flüssig (abgesehen vom 25p-Ruckeln auf einem 60Hz Monitor). Selbst mit Effekten.


    Hier ein Screencapture dazu:


    Screencapture.mp4
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    (Ein Video hier ins Forum hochladen und in den Beitrag einbinden ist nicht möglich, oder?)


    Habe hier im Forum schon etwas gestöbert bin aber auf keine Lösung gestoßen. Gibt es irgendwo irgendwelche Einstellungen in Edius, welche Abhilfe schaffen könnten?

    Ein HQX Superfine Video läuft wie zu erwarten ohne Probleme, aber ich habe tausende von Teuros in einen neuen Rechner investiert um eben ein intermediate Rendern zu verhindern.

    Ich habe mir schon diverse Tutorials bezüglich Davinci Resolve gegeben und werde mich auch weiter mit dem Programm beschäftigen, da es mein Interesse geweckt hat, doch würde ich gerne Edius meine Treue halten, aufgrund von den oben genannten guten Eigenschaften.


    Falls jemand einen Lösungsansatz zu bieten hat... - immer her damit! ;) Und falls noch weitere Infos zu meinem System benötigt werden... - werde ich diese liefern. ;)


    MfG,


    Martin

  • Wie sich das Mavic-Videomaterial sich auf meinem Intel-PC verhält kann ich leider nicht testen weil
    es mir an Videotestmaterial gebricht, Stelle doch mal bitte einen Download hier rein.

    Servus, Pee
    EDIUS 11 WG, DVR 18 Studio, Mercalli V6 SAL, ASUS Prime Z390-P, i9-9900K mit Intel HD-630, 32GB RAM, SSD-System + SSD-Schnitt, Diverse FP,
    NVIDIA GF-RTX 2060 Super 8GB, W10Pro(22H2), 32" LG PC-Monitor, 32" HDR(HLG)-Vorschau TV per BM Intensity Pro 4K
    Sony ZV-1 mit Zhiyun Crane M2 , Pana FZ-300, GoPro Hero 7 Black, DJI Pocket 2, DJI Mavic Mini, Huawei Mate 20 Pro

  • Hi,


    für H.264 / H. 265 Material wäre ein aktuelle Intelprozessor (12. oder 13. Gen.) sicherlich die bessere Wahl gewesen, da Edius dort sehr stark auf QuickSync (Intel-Grafik) setzt. Aber grade mit den Materialien aus Drohnen und Smartphones hat Edius bei der Decodierung auch oft seine Probleme. Das liegt an deren ungünstigen Komprimierung. Die Berechnung dauert zu lange, sodass sich der Puffer nicht füllen kann. Da kommen einige andere NLEs, wie Resolve besser mit solchem Material klar.


    Zudem musst Du bedenken, dass es sich um 5.1K-Material handelt. Zu UHD/4K, wird das erst auf der TL. Bedeutet, die Rechenleistung ist höher als bei "normalen" UHD-Material.


    In Deinem Screenshot sieht soweit alles ok aus. Wobei ich dazu raten würde auf alle Fälle auf T-Sturen und möglichst auch auf VA-Spuren zu verzichten. Das hat aber nichts mit Deinem Problem zu tun, sondern ist eine generelle Empfehlung.


    Interessant wäre aber noch ein Screenshot Deiner Projekteinstellungen und vielleicht auch den ein Ausdruck von MediaInfo des Quellmaterials. Noch besser wäre natürlich ein Test-Clip, wie Pee geschrieben hat.




    Was Du als Lösung mal probieren könntest, die Qualität der Vorschau zu vermindern. Dazu rechts oben über den Recorder von Voll auf z.B. 1/2 zurückgehen.

    Dabei wird nur die Anzeige vermindert, diese Einstellung hat also keinen Einfluss auf einen Export.

    Allerdings wirkt das grade bei solchen Drohnen-Material meist nicht oder nur wenig, da das Problem eben im Decoder liegt, nicht in der Darstellung.






    Eine weitere Maßnahme wäre der Modus > Proxy-Modus.

    Dieser sollte auch in der Einstellung "Groß" (Systemeinstellungen > Anwendung > Proxy) eine flüssige Bearbeitung erlauben und ein kaum vermindertes Bild liefern.


    Die dabei notwendige Erstellung der Proxys dauert etwas, liefert aber vernachlässigbar kleine Dateien. Allerdings musst Du vor einem Export den Proxy-Modus wieder ausschalten, da sonst des verminderte Material verwendet würde.



    Günstig wäre natürlich die Umandlung des Materials in der Bin in GV HQX. Braucht aber halt sehr viel Speicherplatz.



    Nur als schelle Hilfslösung für den unmittelbaren Schnitt eignet sich auch das Abspielen mit zuvor gefüllten Puffer. Dazu die Umschalttaste halten und Enter oder Leertaste drücken.

    Die Wiedergabe starte dann erst, wenn der Puffer vollständig gefüllt ist. Das reicht - je nach Material - dann für einige Sekunden flüssiges Abspielen aus, bis halt der Puffer geleer ist.

    Wie gesagt keine Dauerlösung, kann aber beim Schnitt helfen.




    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Moin,


    ich arbeite mit einem Schulfreund zusammen, der viel mit DJI-Drohnen fliegt. Unter anderem auch die verschiedene Mavic- Varianten.

    Ja, in Edius ruckeln sie meist alle, da der Puffer schnell leer ist. Ausnahme: alte Inspire Aufnahmen.

    Der Tipp von Gurlt (Auflösung herunter) funktioniert aber. Damit kann man die Clips flüssig abspielen und schneiden. Ohne Proxys oder Umwandlungen machen zu müssen.

    Das Resolve damit besser klar kommt liegt wohl an der besseren Dekodierung der DJI kodierten mp4 (H464/465) Dateien. Das gleiche gilt aber auch für Canon RAW-Clips (egal ob 4K oder 8K).

    Ein Grund liegt, für mich darin, dass Resolve die Ressourcen der GraKa mehr ausnützt. Soll ja (irgendwann) kommen. Der andere ist die Zusammenarbeit DJI+Canon mit den Edius- bzw. Blackmagic Entwicklern. Und natürlich kann ein BRaw-File und was damit ähnlich ist, am besten von einem BM-Programm bearbeitet werden.


    Dafür gibt es in Resolve ab Werk keine vernünftige Unterstützung um Canon Logs zu verwenden. Erst mit händischen Anpassungen hab ich es dann hinbekommen in Resolve. Das geht bei Edius besser/einfacher.


    mein Workflow ist so:

    1. Dateien nach Reihenfolge ordnen - Helligkeit, Schärfe, Farben anpassen .

    2. Auflösung runter 1/2 oder 1/4,

    3. Schneiden, und evtl. Transitions, Titel, Effekte (grob) einfügen und im vollen Auflösungsmodus ansehen) Das schafft Edius weil aufwendige Effekte schon von guten GraKas unterstützt werden. Ton hinzufügen oder editieren.

    4. Erst jetzt wieder im Vollen Anzeigemodus rendern. (je nach Länge Kaffee, Essen oder Ruhepause (Nacht).

    5. Ergebnis kontrollieren, Änderungen vornehmen (meist Timing) und jeweils rendern sind meist nur ein paar Sekunden. Darauf kann ich warten.

    6. Masterprojektdatei sichern.

    Solange Edius die GraKa mehr oder weniger links liegen lässt (außer bei Effekten) wird sich daran wohl auch nicht ändern.

    LG

    Uwe

    Früher hatte man keine Probleme :rolleyes: - heute hat man Computer (und Software)! 8|

  • Der Tipp von Gurlt (Auflösung herunter) funktioniert aber. Damit kann man die Clips flüssig abspielen und schneiden.

    Danke, das ist interessant zu wissen.

    Auf meinem System (ohne QuickSync) funktioniert das mit Material aus der DJI Osmo Pocket halt nicht so gut. Deshalb war ich mir da unsicher.


    Ein Grund liegt, für mich darin, dass Resolve die Ressourcen der GraKa mehr ausnützt.

    Wobei - wie ja schon von mir geschrieben - Edius eben bei H.264/H.265 sehr stark auf die Intel-Grafik (QuickSynk) setzt.

    Und grade die Intel CPUs der 12. und 13. Generation bieten da mit ihren überarbeiteten Grafiken auch ggü. guten Grafikkarten erhebliche Vorteile.


    Das ist aber halt auf einem AMD-System nicht möglich.

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Vielen Dank für die Antworten, auf welche ich jetzt näher eingehe:


    1. Den Testclip habe ich hier heruntergeladen:


    DJI Mavic 3 | Original Footage Download
    Download original ProRes footage​ and RAW photos taken with the DJI Mavic 3 drone for free and without registration.
    www.tomstechtime.com


    Zu finden unter "Click 3".


    2. Habe das Forum im Vorfeld durchforstet und auch schon einiges ausprobiert, inklusive den Tipps hier in den Antworten:

    - das Heruntersetzen der Vorschauqualität, selbst auf 1/16 bringt, außer Augenkrebs, absolut überhaupt nichts, was ich sehr merkwürdig finde.

    - auch UHD ruckelt bei mir, egal ob h.265 oder h.264

    - Umschalttaste + Leertaste funktioniert gut... - die ersten 20 Sekunden lang. ;) Ist also auch leider keine Option

    - habe alle T- und Audiospuren rausgeschmissen. Hat keinen Effekt

    - Proxymodus funktioniert zwar, aber produziert natürlich "Datenmüll", welcher bei großen Projekten schnell viel Speicher frisst. Ich habe mir bisher damit beholfen, dass ich extrem problematische Clips mit "Umschalt+G" rendere. Besser als die komplette Timeline zu rendern.


    3. Beim damaligen Zusammenschustern meines Rechners war mir der Umstand nicht bewusst, dass Edius mehr auf QuickSync setzt. Dachte, dass die GraKa ein flüssiges Arbeiten ermöglicht. Beim Rausrendern ist die NVIDIA-Unterstützung wieder super! Hinzu kommt, dass AMD im Jahre 2021 die besseren Chips produzierte, was Preisleistung angeht.


    Ja, schade. Ich hoffe, dass Gras Valley in Bezug auf GraKa-Unterstützung da via Updates noch einiges rausholen kann. Bis dahin befasse ich mich weiterhin mit Resolve. Kann nicht schaden ein weiteres NLE als Skill zu erlernen. Dieses ganze Proxy- und Intermediate Rumgerendere will ich mir halt ersparen.

    Komm schon Grass Valley, da geht noch was! ;)


    P.S.: Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass Edius mit den Videos aus DJI-Drohnen so seine Probleme hat. Lief es mit der Inspire 1 noch recht flüssig fing es ab der Mavic 2 Pro an schwierig zu werden. Die 10bit-HLG-Files aus meiner Panasonic GH5 hingegen laufen recht flüssig.


    Danke nochmals für die Antworten,


    Martin

  • Den Testclip...

    Habe ich mir ebenfalls heruntergeladen und wie eigentlich nicht anders zu erwarten ruckelt es auch bei mir.

    Der Puffer kann sich beim Abspielen nicht füllen. Ein zuvor gefüllter Puffer ist nach ca. 25 Sekunden leer gesaugt.


    Ebenfalls erwartungsgemäß liegt die Auslastung der Nvidia bei mir bei unter 20%.


    Die CPU (18 Kerne/36 Threads) ist ebenfalls insges. nur zu unter 20% belastet.

    Dabei zeigt der Ressourcenmonitor ganz typisch für dieses Problem, dass nur einige wenige Threads (bei mir 6) höher ausgelaste sind, z.T. bis 100%. Die anderen dümpeln knapp über der 0-Line vor sich hin.

    Dies liegt daran, dass die Decodierung von diesem speziellen Material offenbar nicht auf weitere Prozesse aufteilen kann, um die anderen Kerne/Threads nutzen zu können. Alles wird sozusagen nacheinander in nur wenigen Prozessen abgearbeitet.

    Ob das jetzt direkt am verwendeten Decoder selbst, oder einer davor liegenden Programmroutine, die dann erst den Decoder anspricht, liegt, kann Dir nur GV beantworten.


    Andere H.264-Dateien kann Edius jedenfalls mit einer gleichmäßigen Auslastung auf alle vorhandenen Kerne aufteilen, wodurch diese sich dann auch ruckelfrei abspielen lassen.


    das Heruntersetzen der Vorschauqualität, selbst auf 1/16 bringt, außer Augenkrebs, absolut überhaupt nichts, was ich sehr merkwürdig finde.

    Weil das Problem eben bei der Decodierung des Quellmaterials liegt.


    Der Aufwand der Decodierung bleibt halt immer gleich. Denn reduziert wird ja nur die Vorschau des dann bereits decodierten Materials. Aus dem gleichen Grund bringt es bei diesem Problem normalerweise auch nichts die Auflösung der Projekteinstellung zu reduzieren. Das Quellmterial bleibt ja gleich.



    auch UHD ruckelt bei mir, egal ob h.265 oder h.264

    Aus welcher Quelle?

    Es kommt halt nicht nur auf den Codec an, sondern auch wie das Material encodiert wurde.



    habe alle T- und Audiospuren rausgeschmissen. Hat keinen Effekt

    Kann es auch nicht. Denn wie schon oben geschrieben hat das nichts mit Deinem Problem zu tun.


    Es ging nur darum, dass Du in Deinen Projekten generell keine T-Spuren verwenden solltest.

    Diese sind nur ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Auch Titel gehören heute auf V-Spuren.


    Die Audio (A-Spuren) solltest Du auch nicht löschen. Die sollten auch immer verwendet werden.


    Nur würde ich halt auch dazu raten generell keine VA-Spuren (also Bild und Audio in einer Spur) zu nutzen, sondern immer getrennte V- und A-Spuren.

    Bei Projekten mit vielen Audiospuren machen sich VA-Spuren einfach nicht so gut.


    Und da das Testvideo keinen Tonanteil hat, sondern nur einen Bildanteil, macht es eigentlich gar keinen Sinn das auf eine VA-Spur zu legen.


    Proxymodus funktioniert zwar, aber produziert natürlich "Datenmüll", welcher bei großen Projekten schnell viel Speicher frisst. Ich habe mir bisher damit beholfen, dass ich extrem problematische Clips mit "Umschalt+G" rendere. Besser als die komplette Timeline zu rendern.

    Der Nachteil beim temporären Rendern (und da gehört auch Umschalt+G dazu) ist halt, dass Änderungen zur Ungültigkeit der Renderdatei führen können. Es muss dann jedesmal wieder neu gerendert werden, was halt viel Zeit kostet.


    Hinsichtlich des geringeren Speicherbedarfs kommt es halt darauf an wie groß der Anteil der Clips ist, die nicht ruckelfrei laufen.

    Sind es nur wenige, wird temporäres Rendern oder auch Umwandeln in HQX tatsächlich günstiger sein.


    Ab einem gewissen Grad wird dann aber doch der Proxy-Modus weniger Speicherplatz benötigen, da die Proxy-Dateien im Vergleich zum Quellmaterial wesentlich kleiners sind, Renderdateien, bzw. HQX Umwandlungen aber immens groß..



    Beim Rausrendern ist die NVIDIA-Unterstützung wieder super!

    Absolut, grade mit Edius X.

    Denn beim Encodieren (Export) wird auch die Leistung der Nvidia gut abgerufen. Das Problem ist wie gesagt das Decodieren, Hier spricht Edius die Nvidia kaum an.


    Hinzu kommt, dass AMD im Jahre 2021 die besseren Chips produzierte, was Preisleistung angeht.

    Darüber streiten sich die Geister.

    Grade für den Videoschnitt sind erfahrungsgemäß Intel-Systeme meist die bessere Wahl, da auf diesen entwickelt wird. So manche AMD CPU, die sich von den Testwerten her dem Intel-Modell überlegen zeigte, lag dann in tatsächlichen Einsatz als Schnittrechner hintendran.


    Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass Edius mit den Videos aus DJI-Drohnen so seine Probleme hat. Lief es mit der Inspire 1 noch recht flüssig fing es ab der Mavic 2 Pro an schwierig zu werden. Die 10bit-HLG-Files aus meiner Panasonic GH5 hingegen laufen recht flüssig.

    Ja, wie gesagt liegt es tatsälich daran, wie die Kamera das Material encodiert.

    Bei machen Quellmaterialien geht da halt nichts, auch wenn vergleichbares, oder vermeintlich schwierigeres Materal einwandfrei funktioniert.




    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

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  • 1. Den Testclip habe ich hier heruntergeladen:

    Das Video mit dem Wasserfall finde ich dort nicht.


    Finde dort nur etwas mit:
    "Anmerkung: Ich werde ProRes-Dateien so schnell wie möglich hochladen!"

    Servus, Pee
    EDIUS 11 WG, DVR 18 Studio, Mercalli V6 SAL, ASUS Prime Z390-P, i9-9900K mit Intel HD-630, 32GB RAM, SSD-System + SSD-Schnitt, Diverse FP,
    NVIDIA GF-RTX 2060 Super 8GB, W10Pro(22H2), 32" LG PC-Monitor, 32" HDR(HLG)-Vorschau TV per BM Intensity Pro 4K
    Sony ZV-1 mit Zhiyun Crane M2 , Pana FZ-300, GoPro Hero 7 Black, DJI Pocket 2, DJI Mavic Mini, Huawei Mate 20 Pro

  • Das Video mit dem Wasserfall finde ich dort nicht.

    Es geht auch nicht um den Wasserfall, wo der herhommt oder warum der im Link auftaucht, weiß ich auch nicht.


    Aber es geht um den Clip auf dem Waldweg aus dem Screencapture aus #1. Dieser ist unter den Video "Click 3" zu finden.



    Wie gesagt lässt sich der auf meinem Core-X-System, welches ja über kein QS verfügt, nicht ruckelfrei abspielen. Interessant wäre deshalb, ob der auf Deinem Rechner (i9 9.Gen) mit QS läuft. Oder noch besser auf einem Intel System mit einer CPU der Gen. 12 oder 13, wenn hier ein Mitleser über ein solches verfügt.


    Gruß

    Peter

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

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  • Danke Peter,

    den Clip DJI_0026 habe ich in ein UHD-Projekt geladen der Wiedergabepuffer
    wird sehr schnell gefüllt und bleibt stabil über die Clipzeitlänge, Wiedergabepuffer 4GB.
    Der Clip wird mit roter Linie markiert wenn man die Wiedergabe startet.

    Über die BM Intensity I/O Karte wir die Vollbildvorschau ausgeben auf einen HDTV.

    Die Wiedergabe ruckelt leicht, wenn man da noch einige Filter auflegt wird es schlimmer.
    Ich möchte mit solchen Clips nicht arbeiten wollen. auch nicht mit verminderter Auflösung
    oder Proxy oder Vorschaurendering.

    Servus, Pee
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    NVIDIA GF-RTX 2060 Super 8GB, W10Pro(22H2), 32" LG PC-Monitor, 32" HDR(HLG)-Vorschau TV per BM Intensity Pro 4K
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  • den Clip DJI_0026 habe ich in ein UHD-Projekt geladen der Wiedergabepuffer
    wird sehr schnell gefüllt und bleibt stabil über die Clipzeitlänge
    ,...

    ...

    Die Wiedergabe ruckelt leicht, wenn man da noch einige Filter auflegt wird es schlimmer.

    Könnte das leichte Ruckeln dann aber an den 25p der Aufnahme liegen?


    Denn beim Abspielen über einen Player (VCL und Win Medienwiedergabe) sehe ich das auch. 25p ruckelt ja bei Bewegungen sowieso relativ schnell. Und bei dem Clip scheint mir einfach die Bewegungsunschärfe zu fehlen.


    Zumindest scheint da QS wirklich der ausschlaggebende Faktor zu sein.


    Gruß

    Peter

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    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Könnte das leichte Ruckeln dann aber an den 25p der Aufnahme liegen?

    Bestimmt nicht, denn in DaVinci Resolve läuft der Videoclip superweich, so wie man sich
    die vollauflösende Vorschau wünscht, DVR nutzt die Grafikkarte viel besser aus.
    92-100% GPU-Auslastung, die Intel-CPU unterstützt das System noch mit bis zu 23%.

    Servus, Pee
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  • Nachtrag für EDIUS X:


    5,8% GPU-Auslastung, die Intel-CPU unterstützt das System noch mit bis zu 39,4%.

    Servus, Pee
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    Sony ZV-1 mit Zhiyun Crane M2 , Pana FZ-300, GoPro Hero 7 Black, DJI Pocket 2, DJI Mavic Mini, Huawei Mate 20 Pro

  • Wie gesagt lässt sich der auf meinem Core-X-System, welches ja über kein QS verfügt, nicht ruckelfrei abspielen. Interessant wäre deshalb, ob der auf Deinem Rechner (i9 9.Gen) mit QS läuft. Oder noch besser auf einem Intel System mit einer CPU der Gen. 12 oder 13, wenn hier ein Mitleser über ein solches verfügt.

    Also auf meinem System läuft der Clip nur ganz minimal ruckelig (bei 100%). Allerdings hab ich auch mal einen Test mit Magix Video Pro X15 gemacht. Da läuft es komplett ruckelfrei.

    Mainboard Gigabyte Z790 UD AX, Intel Core i9 14900k, 32 GB DDR5 RAM, 1 x SSD 2TB, 1 x M.2 SSD 500GB (System), 1 x M.2 SSD 2GB, Geforce RTX3060 12GB, Blackmagic Intensity Pro 4K, RME HDSPe AIO, Windows 11 Pro-64 (23H2), Adobe Production Suite CS5, WaveLab 11, Prodad Adorage, Vitascene 3, Heroglyph 4, Acon Audio Restauration Suite 2, Acon Deverberate 3, Acon Extract Dialogue, Neat Video 5, NewBlue Amplify plus, Hide 1.5, Mercalli 6, Izotope RX10

  • Also auf meinem System läuft der Clip nur ganz minimal ruckelig (bei 100%). Allerdings hab ich auch mal einen Test mit Magix Video Pro X15 gemacht. Da läuft es komplett ruckelfrei.

    EDIUS X gerät bei der Echtzeitwiedergabe der modernen Videoformate in den Rückstand.

    Servus, Pee
    EDIUS 11 WG, DVR 18 Studio, Mercalli V6 SAL, ASUS Prime Z390-P, i9-9900K mit Intel HD-630, 32GB RAM, SSD-System + SSD-Schnitt, Diverse FP,
    NVIDIA GF-RTX 2060 Super 8GB, W10Pro(22H2), 32" LG PC-Monitor, 32" HDR(HLG)-Vorschau TV per BM Intensity Pro 4K
    Sony ZV-1 mit Zhiyun Crane M2 , Pana FZ-300, GoPro Hero 7 Black, DJI Pocket 2, DJI Mavic Mini, Huawei Mate 20 Pro

  • Also auf meinem System läuft der Clip nur ganz minimal ruckelig (bei 100%). Allerdings hab ich auch mal einen Test mit Magix Video Pro X15 gemacht. Da läuft es komplett ruckelfrei.

    Das ist bei meinem VDL 2024 Premium ebenfalls der Fall. :bgdev:

    Servus, Pee
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    NVIDIA GF-RTX 2060 Super 8GB, W10Pro(22H2), 32" LG PC-Monitor, 32" HDR(HLG)-Vorschau TV per BM Intensity Pro 4K
    Sony ZV-1 mit Zhiyun Crane M2 , Pana FZ-300, GoPro Hero 7 Black, DJI Pocket 2, DJI Mavic Mini, Huawei Mate 20 Pro

  • Hallo,

    Da sind wir wieder beim Thema über die Zukunft unserer Schnittsoftware. Ich bin seit Version 1 dabei und merke das unser Edius deutlich in‘s Hintertreffen gerät. Wenn nicht die Gewohnheit und die lange Einarbeitung in eine andere Software wäre…

    Also liebe Entwickler - oder gibt es nur noch einen Teilzeitprogrammierer- bitte bald eine wirklich neue Version 10.5, die hatte ja immer Neuerungen. Es ist schön das der neue Aufbau viele Möglichkeiten gibt, aber es sollten auch Ergebnisse folgen.

    LG

    Elimar

  • Hard- und Softwarestand siehe Signatur.
    Mein Test (ohne Effekte):

    Edius CPU 20-25%, Intel 10-15%, Nvidia 0%: leichtes Ruckeln in der Vorschau
    Resolve (18.5.1): CPU ~15%, Intel 0%, Nvidia 30-35%: flüssige Vorschau ohne Ruckeln

    Video deLuxe 2023: CPU 25-35%, Intel 12%, Nvidia 35%: flüssige Vorschau ohne Ruckeln
    Mediaplayer Classic (1.7.13): CPU 17%, Intel 85%, Nvidia 0%: flüssige Vorschau ohne Ruckeln


    Dabei habe ich für Edius ein Projekt mit der Original-Auflösung erstellt, bei Resolve den Clip in ein UHD-Projekt und bei VdL in FHD-Projekt importiert.
    LG

    _________________________________________________________________________________________________________
    WG X 10.34.12119 unter Win11 Pro, Intel i9-12900K auf Asus Prime Z690-P D4, 64 GB RAM, Intel 770 und NVidia RTX 3070Ti

  • Dabei habe ich für Edius ein Projekt mit der Original-Auflösung erstellt, bei Resolve den Clip in ein UHD-Projekt und bei VdL in FHD-Projekt importiert.

    Wie gesagt liegt das Problem in Edius bei der Decodierung des Quellmaterial, nicht bei der Skalierung. Diese dürfte als Dowscaling auch eher weniger Probleme bereiten.

    Aus irgendwelchen Gründen kann Edius weder die volle Power der CPU, noch die der GPU nutzen.

    ASUS Prime X299-A II, i9-10980XE, 64 GB, Nvidia RTX 2080Ti, BMD UltraStudio 4K Mini, RME Fireface 400, Win 11 Pro , EDIUS 11 WG

    Steinberg Cubase Pro, WaveLab Pro, SpectraLayers Pro

  • Aus irgendwelchen Gründen kann Edius weder die volle Power der CPU, noch die der GPU nutzen.

    Nicht Fisch nicht Fleisch. Es fehlt die Optimierung über Intel hinaus. Für NVIDIA und RADEON.

    Ein Kombi-Betrieb bleibt ein Nadelöhr, da dabei ja Intel die Daten entpackt und die Grafikkarte die entpackten Daten in voller Breite "durchschleusen" muss.


    Dementsprechend sollte das Video dort gepackt und entpackt werden, wo es auch dargestellt werden soll, sprich wo der Monitor dran hängt.